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| Thema | Stromunfall bei Einsatz | 20 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Chri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / | 341163 | |||
| Datum | 30.05.2006 16:58 | 5423 x gelesen | |||
| BF Halle, 28.05., siehe Webseiten der BF Halle MkG, | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / | 341173 | |||
| Datum | 30.05.2006 17:25 | 4664 x gelesen | |||
Geschrieben von Christi@n PannierBF Halle, 28.05., siehe Webseiten der BF Halle interessante Informationen wären noch: - Worüber ist der Kontakt erfolgt? - Stromweg durch den Körper? ----- | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / | 341197 | |||
| Datum | 30.05.2006 18:50 | 4615 x gelesen | |||
| Hallo, also mich würde interessieren, wie ein 15 kV-Kabel in einen Keller eines Mehrfamilienhauses kommt und dabei offensichtlich frei zugänglich - S-Bahn-Anschluß inclusive? mkg hwk | |||||
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| Autor | Jan 8M., Saarbrücken / | 341210 | |||
| Datum | 30.05.2006 20:16 | 4593 x gelesen | |||
Hab mir mal kurz den Stadtplan angeschaut und würd da eher auf die Mittlespannungsebene des EVU tippen. Eventuell ist in dem betroffenem Haus ein Trafo zur weiterverteilung. Dies ist meine eigene Meinung | |||||
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| Autor | Timm8 L.8, Nürnberg / | 341447 | |||
| Datum | 01.06.2006 09:11 | 4694 x gelesen | |||
| Was auch nicht aus dem Bericht klar wird, ist die Tatasache ob die Leitung vielleicht durch einen Maler "unkenntlich" gemacht wurde. Normalerweise sind alle Kabel mit Nennspannugen >1000 V an dem roten Kabelmantel zu erkennen. Ansonsten heißt es hier tätig zu werden, d.h. die FA bei Unterrichten darauf hinzuweisen, woran man die Kabel und den Spannungsbereich Nieder- und Hochspannung erkennt. Aber davon abgesehen, würde ich nie damit rechnen, in einen normalen Mehrfamilienhaus auf Hochspannung zu treffen. Man lernt nie aus! | |||||
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| Autor | Mark8us 8G., Bockenheim / | 341468 | |||
| Datum | 01.06.2006 10:33 | 4556 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Timm Leier würde ich nie damit rechnen, in einen normalen Mehrfamilienhaus auf Hochspannung zu treffen. Das geht ziemlich schnell. Größere Leuchtreklamen werden gerne mit Hochspannung betrieben. Ich hab mal in einem MFH gewohnt, in dem auch eine Gaststätte betrieben wurde. An einer Hausfront war eine großflächige Leuchtreklame angebracht, der dazugehörige Hochspannungstrafo mit mehreren kV Ausgangsspannung befand sich auf unserem Balkon in einem unscheinbaren Blechkasten. Gruß | |||||
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| Autor | Pete8r S8., Aholming / | 341471 | |||
| Datum | 01.06.2006 10:46 | 4570 x gelesen | |||
Geschrieben von Timm LeierWas auch nicht aus dem Bericht klar wird, ist die Tatasache ob die Leitung vielleicht durch einen Maler "unkenntlich" gemacht wurde. Normalerweise sind alle Kabel mit Nennspannugen >1000 V an dem roten Kabelmantel zu erkennen. Bei entsprechender Rauchentwicklung dürfte diese Kennzeichnung ohnehin für die Katz sein. Ebenso könnte die Isolierung schon abgebrannt sein, so dass nur das blanke Kabel sichtbar ist. Gruß Peter | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / | 341550 | |||
| Datum | 01.06.2006 20:17 | 4626 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Jan Mandernach Hab mir mal kurz den Stadtplan angeschaut und würd da eher auf die Mittlespannungsebene des EVU tippen. So, so Das siehst Du also? Kannst ja fast beim Bush als Luftaufklärer anfangen, die (müssen) auch Dinge sehen, die später nicht mehr da zu sein scheinen. Und welche Mittelspannungsebene in D hat 15 kV? mkg hwk | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / | 341553 | |||
| Datum | 01.06.2006 20:26 | 4574 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Timm Leier Was auch nicht aus dem Bericht klar wird, ist die Tatasache ob die Leitung vielleicht durch einen Maler "unkenntlich" gemacht wurde. Normalerweise sind alle Kabel mit Nennspannugen >1000 V an dem roten Kabelmantel zu erkennen. Ansonsten heißt es hier tätig zu werden, d.h. die FA bei Unterrichten darauf hinzuweisen, woran man die Kabel und den Spannungsbereich Nieder- und Hochspannung erkennt. Richtig lustig mit Euch. Da kann ein Maler völlig unbedarft eine Hochspannungskabel anders anmalen, welches ohne besondere Kennung (außer rot, weil weiß ja jeder was das bedeutet... ich kenne auch schwarze HS-Kabel). Und das ganze in einem Wohnhauskeller für jeden leicht erreichbar (auch für die Fw), seltsam seltsam... Geschrieben von Timm Leier Man lernt nie aus! Das kann ich auch nur dazu sagen. mkg hwk | |||||
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| Autor | Jan 8M., Saarbrücken / | 341557 | |||
| Datum | 01.06.2006 21:12 | 4627 x gelesen | |||
| Moin, Naja laut meinem etwas angestaubten Fach buch hat die Mittelspannungsebene in Deutschland 10-35kV. Aber vielleicht fragst du mal bei den Stadtwerke Burg nach, denn die hat anscheinend eine Mittelspannungsleitung mit 15kV (Seite 5) bei der ich das nicht aus der Luft beurteilen muss. Mich würde intressieren wie du auf den S-Bahn anschluss kommst, denn anscheinend kann ich von deinen Aufklärungskenntnissen noch viel lernen. Gruß Jan Dies ist meine eigene Meinung | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8F., Bochum / | 341561 | |||
| Datum | 01.06.2006 21:39 | 4710 x gelesen | |||
| Ich hab jetzt mal eine ganz blöde Frage. Aber womit werden die normalen E-Herde betrieben. Ich meine, da war auch irgendwas besonderes, sonst hätten wir nämlich beim letzten Umzug keinen Elektriker da gehabt. Schon mal danke im Vorraus. Alex Besuch mal meine Löscheinheit unter http://www.ff-bochum-mitte.de | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Fürth / | 341563 | |||
| Datum | 01.06.2006 21:48 | 4692 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Alexander Finke Aber womit werden die normalen E-Herde betrieben. 400 v, 50 Hz... Viele Grüße | |||||
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| Autor | Thor8ben8 G.8, Leese bzw. Osnabrück / | 341564 | |||
| Datum | 01.06.2006 21:52 | 4623 x gelesen | |||
| Moin, üblicherweise 3x230V in Form eines 400V Drehstromanschlusses. Für gewöhnlich je zwei Platten sowie der Backofen an einem "eigenen" Außenleiter ("Phase"). Das ganze dann fest in der Herdanschlussdose mit der Leitung in der Wand verbunden. Wenn kein Drehstrom Verfügbar ist, lassen sich die Außenleiteranschlüsse durch einlegen von Brücken auch parallel schalten, sofern die interne Verdrahtung des Neutralleiters das mitmacht. Braucht dann aber auch erheblich größere Querschnitte in der Wand oder eine Verriegelung im Herd, das nicht alles gleichzeitg eingeschaltet werden kann. Weiterer dringender Elektriker-Indikator ist das vorliegen der sogenannten klassischen Nullung, soll heißen Schutzleiter und Neutralleiter sind zu einem Leiter kombiniert. Das passt zum einen nicht schön Farbe auf Farbe zum Herd (wobei man sich da ohnehin nie drauf verlassen darf) und zum anderen kann man sich recht schnell ungewollt 230V auf's Gehäuseblech legen... ciao, | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / | 341591 | |||
| Datum | 01.06.2006 23:54 | 4600 x gelesen | |||
| Hm???, 2x2x0,8 in der BMA kann auch rot sein... Gruß LP | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / | 341631 | |||
| Datum | 02.06.2006 08:37 | 4606 x gelesen | |||
Geschrieben von Hanswerner KöglerUnd welche Mittelspannungsebene in D hat 15 kV? In dem Bereich liegen m.W. die Bundesbahnoberleitungen sowie viele kleinere Kraftwerke im örtlichen Bereich und außerdem etliche Transformationsebenen. Außerdem guck mal hier: Punkt 1.2 beachten ----- | |||||
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| Autor | Chri8sto8ph 8P., Kiel / | 341685 | |||
| Datum | 02.06.2006 12:32 | 4600 x gelesen | |||
| Hallo Kleines Beispiel aus eigener Praxis: Kellerbrand in einem Häüserblock mit 12 Etagen. Während der Löscharbeiten bemerkten Kameraden plötzlich von außen einen gleißenden bläulich-weißen Lichtschein durch ein Kellerfenster. Gleichzeitig war ein deutliches Brummen zu hören. Ein Trupp wurde mit der Suche beauftragt (mit dem deutlichen Hinweis auf eine mögliche Gefahr), der schließlich in dem Keller mit dem Hausanschlußkasten einen quasi an der Wand hängenden Lichtball (Lichtbogen) vorfand. Weder die bei Bränden fast immer dazugerufenen Mitarbeiter des Energieversorgers, noch die anwesenden Feuerwehrkräfte (insg. ca. 40 BF + FF )hatten so etwas schon gesehen. Nach ein paar Minuten der Ratlosigkeit wurde von den Stadtwerken eine Trafostation abgeschaltet, da es sich um die Versorgungsleitung für den ganzen Straßenzug mit einigen Hochhäusern handelte, die durch die Häuser durchgeschleift wurde und unser Brandhaus war das Erste in der Reihe. Mit dieser Maßnahme wurde ein Teil des Statdtviertels stromlos. Mit Glück und durch die Aufmerksamkiet der Kameraden kam keiner zu Schaden. MkG Christoph Pries | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / | 341778 | |||
| Datum | 02.06.2006 18:04 | 4695 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Ulrich Cimolino Außerdem guck mal hier: Hab ich gelesen. Mir sind im öffentlichen Netz 15 kV trotzdem nicht geläufig und VDE 0101 (EN 50179) sagt zu dieser Spannung schon länger: "...sollen nicht als bevorzugt angesehen werden. Sie werden zur Anwendung ... nicht empfohlen" Sicher ist alles zwischen > 1 KV und 35 kV "Mittelspannungsebene" Öffentliche Netze haben m.M. 6 kV (veraltet (aber als Generatorspannung und "Werksspannung") in den Kraftwerken üblich), 10 kV und 20 kV (moderne Mittelspannungsnetze. Die 30 kV haben bei großer Last wirtschaftliche Vorteile, sind Isolationstechnisch aber eben teurer. Die 15 kV sind typisch für die (fast nur deutschen) Vollbahnen, hier allerdings mit 16 2/3 Hz. Deshalb ja mein Seitenhieb zur S-Bahn im Keller. (Für den Frager zur S-Bahn: Damit sind Schnellbahnen im Vollbahnnetz gemeint (15 kV), nicht die Straßen- oder Berliner S-Bahn (oder noch andere) die mit 600 - 700 V Gleichspannung fahren.) Diese Frequenz (16 2/3 Hz) wird natürlich nicht in den Generatoren erzeugt, sondern durch "Drittelung" der 50-Hz-Drehstromspannung in den Umformerwerken. Da auch die Bahnwerke andere Abnehmer suchen, ergibt das solche kleinflächigen Lösungen automatisch. Die Fortleitung über große Entfernung macht auch die Bahn in der Hochspannungsebene (110 kV), was auch zur gewissen Vorsicht an Bahnversorgungen rät. mkg hwk | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / | 341788 | |||
| Datum | 02.06.2006 18:55 | 4721 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Markus Groß Das geht ziemlich schnell. Größere Leuchtreklamen werden gerne mit Hochspannung betrieben. Eigentlich ausschließlich. Geschrieben von Markus Groß An einer Hausfront war eine großflächige Leuchtreklame angebracht, der dazugehörige Hochspannungstrafo mit mehreren kV Ausgangsspannung befand sich auf unserem Balkon in einem unscheinbaren Blechkasten. Man kann auch die Motorhaube seines (Benzin-)PKW öffnen und nen Kerzenstecker abziehen und sich den an die Nase halten -> schmerzhafte 20 kV. Leuchtreklamen mit Hochspannungs-Leuchtröhren unterliegen der VDE 0128 und dürfen max. 10 kVeff pro Reihe haben. Wobei hier dann eine Mittelanzapfung des Trafos erforderlich ist, der die Spannung gegen Erde auf 5 kVeff reduziert. Dazu sind das Streufeldtrafos die auf die Stranglänge eingestellt werden und im Kurzschlußfall < 0,1 A abgeben. Weiterhin ist die geerdete metallische Kapselung vorgeschrieben, auch aus Sicht der EMV (Abstrahlung von Oberwellen). mkg hwk | |||||
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| Autor | Alex8and8er 8F., Bochum / NRW | 344988 | |||
| Datum | 24.06.2006 20:51 | 4621 x gelesen | |||
| Ich habs endlich mal geschaft den Beitrag wieder raus zu suchen. Die Spalte eigene Beiträge ist super, dank an den Admin. Ich wusste da war was besonderes, scheint aber wohl nicht so spannend zu sein. Also, recht herzliches Dankeschön ihr beiden! Schönes WE, dass kann es werden, weil Deutschland ist im Viertelfinale in Berlin!!! MkG. Alex Besuch mal meine Löscheinheit unter http://www.ff-bochum-mitte.de | |||||
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| Autor | Jan 8M., Saarbrücken / Saarland | 357727 | |||
| Datum | 26.08.2006 22:06 | 4613 x gelesen | |||
| Hallo, wollte zu dem Einsatz mal nachfragen ob hier jemand was erfahren hat was für eine Leitung es war und weshalb diese in dem Keller "lag" Gruß Jan Dies ist meine eigene Meinung | |||||
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