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ThemaLondoner Anschläge/Einsatzkritik23 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorDiet8mar8 K.8, Linkenheim-Hochstetten / 342276
Datum05.06.2006 19:247264 x gelesen
Hallo,



hier der Link zum Bericht über den einsatz bei den Anschlägen in London:



Bericht



Gruß



Dietmar

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AutorAndr8eas8 H.8, Ditzingen / 342306
Datum06.06.2006 08:466780 x gelesen
Ein bisschen viel, um es mal kurz durchzulesen. Beim Querlesen scheint es so, dass trotz ausgearbeiteter Pläne für Großschadensereignisse / Terroranschläge die klassischen Probleme eines solchen Einsatzes auftraten:



- großes Funkchaos

- FW- und RD-Angehörige haben keinen Funkkontakt in den Tunnelröhren (nur Polizei)

- Zusammenbrechen der Mobilfunknetze

- an den einzelnen Einsatzstellen bis zu 30 min Dauer, um Großschadensereignis als solches zu erkennen

- lange Unklarheit über Art des Großschadensereignisses (Folgeexplosionen??)

- Scharen von Leicht-/Unverletzten, die der Registrierung und Versorgung entgehen, und damit auch der (psychol.) Betreuung

- drei Stunden, um Verletzte (darunter acht mit schweren Amputationen) der überschaubarsten Einsatzstelle (Tavistock) abzuarbeiten

- Einrichten/Zusammentreffen einer zentralen Gesamt-Einsatzleitung durch völlig verstopfte Straßen problematisch



Ein Großschadensereignis hält sich einfach nicht an das, was im "Drehbuch" vorgesehen ist...

Andreas

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 342307
Datum06.06.2006 09:066764 x gelesen
Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- großes Funkchaos



Ist doch spätestens mit Einführung des Digitalfunks bei uns unmöglich - zumindest wenn man den offiziellen Veröffentlichungen dazu glaubt...





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- FW- und RD-Angehörige haben keinen Funkkontakt in den Tunnelröhren (nur Polizei)



In Deutschland sind alle entsprechenden baulichen Anlagen natürlich schon längst für Fw/RD mit geeigneter Kommunikationstechnik ertüchtigt (2m Band) und werden natürlich sofort bei Einführung des Digitalfunks auch entsprechend umgerüstet sein, oder? ...





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- Zusammenbrechen der Mobilfunknetze



Gabs nicht mal so eine Theorie von Vorrangschaltungen für bevorrechtigte Nutzer...?





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- an den einzelnen Einsatzstellen bis zu 30 min Dauer, um Großschadensereignis als solches zu erkennen



Ist natürlich hier völlig unmöglich, weil alle viel besser ausgebildet sind, als die Kollegen in Madrid oder London, äh - oder?





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- lange Unklarheit über Art des Großschadensereignisses (Folgeexplosionen??)



Gabs nicht sogar mal taktische Empfehlungen, beim Verdacht auf Terroranschlag, erst mal wegzubleiben - wie erklärt man das aber dann den schreienden Verletzten - und den Ersthelfern, die natürlich auch nicht wissen, dass sie grad der Gefahr einer evtl. Folgeexplosion ausgeliefert sind?





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- Scharen von Leicht-/Unverletzten, die der Registrierung und Versorgung entgehen, und damit auch der (psychol.) Betreuung



Kommt natürlich in Deutschland nie vor, weil unsere Patienten alle wissen, dass eine frühe Vortriage geplant ist und die Leichtverletzten gesammelt und weiter weg gebracht werden sollen, damit die nahe liegenden Kliniken nicht für den sofortigen Hin-Transport der Schwerverletzten blockiert werden?





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- drei Stunden, um Verletzte (darunter acht mit schweren Amputationen) der überschaubarsten Einsatzstelle (Tavistock) abzuarbeiten



Für uns undenkbar, weil wir haben ja überall ergänzend zum ausreichend Reserven bietenden REgelrettungsdienst einen KatS mit 4-Trage-KTW, SEGén, Einsatzeinheiten, Führungs- und Technikeinheiten im Sanitätsdienst, das ganze dann noch ergänzt um Konzepten wie Ü-MANV-T, MANV-Ü500 usw., um gleichzeitig mehrere Schadensorte mit jeweils zig schwerst verletzten Patienten viel schneller abgearbeitet zu bekommen...





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- Einrichten/Zusammentreffen einer zentralen Gesamt-Einsatzleitung durch völlig verstopfte Straßen problematisch



Könnte bei uns nie passieren, weil wir ja von vorn(st) führen, und dahinter binnen 30 min dann ein einheitlicher und sauber arbeitender Stab in einer FEL o.ä. sitzt und von der politisch-administrativen Seite voll unterstützt wird, der was anordnet, was vorn ankommt - und auch vorn so umgesetzt wird...







PLONK, Kopf auf den Tisch geknallt, aufgewacht...



WAS davon wäre bei uns wirklich besser bzw. anders?

Hätten wir danach auch so einen Bericht vorgelegt? Bzw. was würden wir in Deutschland nach so einem Bericht ändern - bzw. warum ändern wir trotz entsprechender Berichte trotzdem nichts?

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorMich8ael8 Z.8, Schönhofen / 342308
Datum06.06.2006 09:126701 x gelesen
Hallo!





Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- drei Stunden, um Verletzte (darunter acht mit schweren Amputationen) der überschaubarsten Einsatzstelle (Tavistock) abzuarbeiten



Soviel zu den Zeiten, die im "Kontraste"-Beitrag zu der Übung in Berlin genannt wurden!

Vielleicht sollte man, wie Uli schon erwähnt hatte, wirklich auch in der Bevölkerung klarmachen, was möglich ist und was wir gerne hätten bzw. wollen!

Aber da wär wieder das leidige Thema "Öffentlichkeitsarbeit"!





Gruß

Michael

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AutorMich8ael8 Z.8, Schönhofen / 342309
Datum06.06.2006 09:166733 x gelesen
Hallo!





Klopf, Klopf .... mal an Deine Tür geklopft!



Geschrieben von Ulrich CimolinoWAS davon wäre bei uns wirklich besser bzw. anders?

Hätten wir danach auch so einen Bericht vorgelegt? Bzw. was würden wir in Deutschland nach so einem Bericht ändern - bzw. warum ändern wir trotz entsprechender Berichte trotzdem nichts?






Bist Du nicht in einer etwas höheren Position, als wir hier unten ("mal raufwink") , und könntest dadurch mehr bewegen???

Wenn Du schon so hier redest! Gute Nacht! ;-)



Gruß

Michael

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 342311
Datum06.06.2006 09:456735 x gelesen
Geschrieben von Michael ZelenyBist Du nicht in einer etwas höheren Position, als wir hier unten ("mal raufwink") , und könntest dadurch mehr bewegen?



Ich kann sicherlich mehr bewegen als jemand aus der FF ??? (wenn er nicht gerade zufälligerweise DFV-Präsident o.ä. ist), aber zunächst mal habe ich einen "normalen" Job (Abteilungsleiter Technik in einer der größeren dt. Feuerwehren), ich arbeite(te) in diversen Arbeitsgruppen (früher mal Ref 10 vfdb, heute Normung) und ich erlaube mir nach n Jahren und mindestens grober Fachkunde zu einigen Bereichen den einen oder anderen ehrlichen Kommentar. Dafür werde ich in der Regel weniger geliebt, aber zumindest von vielen geachtet.



Selbst in den Bereichen, wo ich viel Energie gebündelt eingesetzt habe (z.B. Reformierung FwDV 3/4 usw.), hab ich über 10 Jahre für einen Teilerfolg benötigt.

In etlichen anderen Bereichen (z.B. einheitliche Ausbildungsliteratur ala IFSTA, ELH usw.) musste ich nach Jahren ergebnisloser Zuarbeit erkennen, dass eine Lösung "offiziell" nicht funktioniert - und habe dann das ganze auf andere Füße gestellt (vgl. z.B. die Erläuterungen in www.einsatzpraxis.org, www.einsatzleiterhandbuch.org und www.standardeinsatzregel.org).

Dies hat dann zusammen mit dem beteiligten Netzwerk an Kollegen in der Summe sicherlich mehr und v.a. viel schneller bewirkt, als alle vorherigen Versuche. Auch das war mir eine Lehre...



Woran das liegt?

Am Föderalismus, am Bewahren, an den vielen Beteiligten Stellen/Verbänden/Vereinen selbst in einer Organisation usw.?

Vgl. den anderen Thread - und was daraus geworden ist...



-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / 342318
Datum06.06.2006 10:436704 x gelesen
Mhhh,



die frage ist ob die Bevölkerung wirklich wissen will was in einem solchen Fall bei uns passiert - und vor allem ob sie das, was dann an Bedarf daraus entsteht, auch tragen und bezahlen kann...



Erstaunlicherweise meine ich mich im übrigen zu erinnern, dass anfangs in der Berichterstattung und ich meine auch hier dieser Einsatz als recht gut gelaufen gewertet wurde. Man führte das, wenn ich richtig denke, darauf zurück dass die Rettungskräfte in London aufgrund des IRA-Terrors in solchen Lagen "geübt" seien.



Ich denke es ist vielmehr so: Viele dieser Probleme wird man niemals abstellen können. Es sind dann Führungskräfte gefordert die diesen Umstand kennen, wissen wo Probleme auftauchen und dann mit diesen Umgehen können - denn das Umgehen mit Problemen ist doch viel eher der Job eines EL als das arbeiten in einer sterilen, problemfreien Umgebung...



Gruß, otti

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / 342319
Datum06.06.2006 10:496741 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Michael Zeleny

Bist Du nicht in einer etwas höheren Position, als wir hier unten ("mal raufwink") , und könntest dadurch mehr bewegen?



Ich kann sicherlich mehr bewegen als jemand aus






Hallo,



dass Leute in Führungsfunktionen wie der Kollege Cimolino mehr bewegen könnnen und immer wieder dazu aufgefordert werden ist die eine Seite.



Genau so wichtig ist jedoch auch das Engagement der Kollegen in den "niedrigen" Postionen und der "sanfte Druck" der Zuarbeit, damit auch von unten deutlich wird, dass Veränderungswünsche bestehen und "veränderungsbereite" Führungskräfte Argumentationshilfen erhalten.



Meist ist es doch so, dass Kollegen kommen und meinen "man müsste, man sollte, man könnte, wäre es nicht besser" usw. Sagt man dann "macht doch mal" hört man zu 90% nichts mehr.



Auch hier in diesem Forum werden Themen x-mal diskutiert. Fragt man später einmal nach ob etwas zusammengefasst und geschrieben wurde oder Anträge an irgendwelche Gremien erfolgten bekommt man zur Antwort, dass man für solche Dinge "viel zu klein" wäre und das müssten schon "andere" machen.



Die heutigen Verfahren und Arbeitsweisen hat weder das Christkind vom Himmel geworfen noch sagt jemand, dass alles unendlich lange Bestand hat. Die einzige Ausnahme die ich kenne ist der DFV....



Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart



Gerhard Pfeiffer



www.firehelmets.info

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342320
Datum06.06.2006 10:546797 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- großes Funkchaos



Ist doch spätestens mit Einführung des Digitalfunks bei uns unmöglich - zumindest wenn man den offiziellen Veröffentlichungen dazu glaubt...




techn. pro Funkzelle 16 Gespräche gleichzeitig,

gibt es auch mehr Disponenten in der LTS ?



Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- Zusammenbrechen der Mobilfunknetze





Gabs nicht mal so eine Theorie von Vorrangschaltungen für bevorrechtigte Nutzer...?




War nicht auch mal was vom Abschalten der Mobilfunknetzte im Ereignisfall zu lesen. Aber viele setzten noch auf eine SMS-ALamierung.......



Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- Scharen von Leicht-/Unverletzten, die der Registrierung und Versorgung entgehen, und damit auch der (psychol.) Betreuung



Kommt natürlich in Deutschland nie vor,




Selbst bei den "geplanten" MedEvac-Flügen der BW war es teilweise schwierig den Verbleib von nur rund 50 Betroffenen nachzuvollziehen............



Geschrieben von Ulrich Cimolinodass eine frühe Vortriage



Heißt heute im allgemeinen Sichtung



Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- an den einzelnen Einsatzstellen bis zu 30 min Dauer, um Großschadensereignis als solches zu erkennen



Ist natürlich hier völlig unmöglich, weil alle viel besser ausgebildet sind,




Seltsam das in der Führungsausbilding aller Organisationen durchaus von einer Chaosphase am Anfang eines Einsatzes gesprochen wird.........



Geschrieben von Ulrich Cimolinoweil wir haben ja überall ergänzend zum ausreichend Reserven bietenden REgelrettungsdienst



Wieviel davon haben wir wirklich jederzeit verfügbar......



Geschrieben von Ulrich Cimolinoeinen KatS mit 4-Trage-KTW, SEGén, Einsatzeinheiten, Führungs- und Technikeinheiten im Sanitätsdienst,



Der lt. einem Beamten des hD sowieso nicht funktioniert.



Geschrieben von Ulrich Cimolinoergänzt um Konzepten wie Ü-MANV-T, MANV-Ü500



Also ist es Deiner Meinung nach besser erst garkeine Konzepte zu haben ?



Geschrieben von Ulrich CimolinoWAS davon wäre bei uns wirklich besser bzw. anders?



Besser ?

Wir haben in Deutschland einiges in Ausbildung und Ausrüstung investiert.

Es gibt sicherlich Bereiche, wo es besser oder auch schlechter umgesetzt werden kann. Aber jetzt allen Einsatzkräften zu sagen das taugt nicht ?

Klar gibt es Beispiele wo in Übungen die Planungsvorgaben nicht erfüllt werden konnten. Aber das muß der Ansatz sein, die Planung zu überdenken bzw. die Abläufe zu optimieren.



Geschrieben von Ulrich Cimolino Bzw. was würden wir in Deutschland nach so einem Bericht ändern - bzw. warum ändern wir trotz entsprechender Berichte trotzdem nichts?



örtliche Belange, ala "mein Kirchturm ist höher",

16 Bundesländer die ja so unterschieldiche Probleme haben,

das eine Vereinheitlichung völlig ausgeschlossen ist..........



Hat NRW nicht wieder RP-weite Brandschutzverbände eingeführt ?

Hat NRW nicht Konzepte zu MANV , Führungsunterstützung (MoFüst) usw. entwickelt. Soll das alles überflüssig sein ?

Du hast sicherlich Recht, das sich GSE nicht an Konzepte halten werden,

aber ich habe lieber ein Konzept, das Einsatzbezogen modifiziert werden muß, als garnichts!

mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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AutorAndr8eas8 H.8, Ditzingen / 342324
Datum06.06.2006 11:296683 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolino

WAS davon wäre bei uns wirklich besser bzw. anders?

nichts!



Geschrieben von Ulrich Cimolino

Hätten wir danach auch so einen Bericht vorgelegt?

Ja, allerdings würde der resümieren, dass "die Organisationen insgesamt sehr gute Arbeit geleistet haben und sich die Planungen und Vorübungen als sehr vorteilhaft für den Einsatzablauf erwiesen hätten. Damit hätten alle Verletzten und Betroffenen frühestmöglich die optimale Versorgung erhalten".



Geschrieben von Ulrich Cimolino

Bzw. was würden wir in Deutschland nach so einem Bericht ändern

nichts



Geschrieben von Ulrich Cimolino

ändern wir trotz entsprechender Berichte trotzdem nichts?

"-" ??!?



Für die WM sind wir ja gut vorbereitet...



Andreas

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / 342325
Datum06.06.2006 11:406796 x gelesen
Geschrieben von Michael Rolefftechn. pro Funkzelle 16 Gespräche gleichzeitig,

gibt es auch mehr Disponenten in der LTS ?




Aber es gibt sicher hier und dort mehr Gespräche pro Funkzelle (wenn man ALLE BOS inkl. ihres Einsatzstellenfunk wie geplant mit berücksichtigt). Dann gibts übrigens auch bestimmt mehr als 16 Disponenten (hier z. B. bis zu 11 bei uns, X bei der Pol, Y bei der BPol, Z bei den HiOs).



Geschrieben von Michael RoleffDer lt. einem Beamten des hD sowieso nicht funktioniert.



Du kennst vielleicht nur einen davon ;-)



Geschrieben von Michael Rolefförtliche Belange, ala "mein Kirchturm ist höher",

16 Bundesländer die ja so unterschieldiche Probleme haben,

das eine Vereinheitlichung völlig ausgeschlossen ist..........




Lassen wir doch mal die Länder außen vor. In NRW gibt es drei WM-Spielstädte und deshalb 3 Planungen für die überörtliche Hilfe. Also gibt es für dieselben Dinge auch drei Begriffe. Ich muss also z. B. je nach Spielstadt aufpassen, ob ich eine Einheit in einen Verfügungsraum, einen Sammelplatz oder einen Bereitstellungsraum führen muss und natürlich haben die KEINE einheitliche Funkrufnamen.

Ist das nicht schön? --> Ja, das ist nicht schön.





Geschrieben von Michael RoleffHat NRW nicht wieder RP-weite Brandschutzverbände eingeführt ?



Doch, und zwar -wenn man in die Details guckt- 5 verschiedene Sorten mit 5 verschiedenen Nomenklaturen.



Geschrieben von Michael RoleffSoll das alles überflüssig sein ?



Nein, nicht wenn wir nach dem 9.7. EHRLICH(!!!) daran weiterarbeiten (also z. B. die Geistereinheiten streichen).



Gruß



A.



Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.



INTUITION IST DIE GABE, DIE LAGE IN SEKUNDENSCHNELLE FALSCH ZU BEURTEILEN!

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 342328
Datum06.06.2006 12:036753 x gelesen
Geschrieben von Michael Rolefftechn. pro Funkzelle 16 Gespräche gleichzeitig,

gibt es auch mehr Disponenten in der LTS ?




Für ALLE BOS?

Auf ALLEN Abschnittskanälen? (Rechne das mal allein für die Polizei aus...)

Und wenn voll - was ist TECHNISCH dann?

Wie ist es auf dem platten Land vs Großstadt?



Und das alles ist nur die techn. Seite... Ganz anderes Problem ist die Organisation der Kommunikation, aber wie von den meisten immer wieder gern erzählt wird - das wird ja alles mit Digi-Funk besser...





Geschrieben von Michael RoleffGeschrieben von Ulrich Cimolinoergänzt um Konzepten wie Ü-MANV-T, MANV-Ü500



Also ist es Deiner Meinung nach besser erst garkeine Konzepte zu haben ?





Nein - sondern REALISTISCHE - und solche, die man dann auch ausbildet - und nicht kaum eingeführt wieder fundamental ändert....





Geschrieben von Michael Rolefförtliche Belange, ala "mein Kirchturm ist höher",

16 Bundesländer die ja so unterschieldiche Probleme haben,

das eine Vereinheitlichung völlig ausgeschlossen ist..........



Hat NRW nicht wieder RP-weite Brandschutzverbände eingeführt ?

Hat NRW nicht Konzepte zu MANV , Führungsunterstützung (MoFüst) usw. entwickelt. Soll das alles überflüssig sein ?

Du hast sicherlich Recht, das sich GSE nicht an Konzepte halten werden,




Siehe Antwort Dr. Bräutigam... (und zum realen Einsatz warten wir mal, bis die jemand (an-)fordert).

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342334
Datum06.06.2006 12:586792 x gelesen
Geschrieben von Andreas BräutigamGeschrieben von Michael Roleff

Der lt. einem Beamten des hD sowieso nicht funktioniert.



Du kennst vielleicht nur einen davon ;-)




Da ist mein "Erfahrungsschatz" durchaus größer ;-)





Geschrieben von Andreas BräutigamIn NRW gibt es drei WM-Spielstädte und deshalb 3 Planungen für die überörtliche Hilfe.



richtig, werde mir auch GE und DO dienstlich bereisen dürfen ;-)



Geschrieben von Andreas BräutigamAlso gibt es für dieselben Dinge auch drei Begriffe. Ich muss also z. B. je nach Spielstadt aufpassen, ob ich eine Einheit in einen Verfügungsraum, einen Sammelplatz oder einen Bereitstellungsraum führen muss



Mir war bisher nicht bekannt, das eine BF eines "Dorfes" das leisten soll ;-))

Aber Du hast recht, vgl. auch die Begrifflichkeit in UCs Beitrag Triage.

Im restlichen Bereich spricht man hier seit einige Zeit von Sichtung ;-))



"satiremodus"

Also hat da eine Führungskraft ihr Fortbildungszeil nicht erreicht ?

"satiremodusaus*



Geschrieben von Andreas BräutigamGeschrieben von Michael Roleff

Hat NRW nicht wieder RP-weite Brandschutzverbände eingeführt ?





Doch, und zwar -wenn man in die Details guckt- 5 verschiedene Sorten mit 5 verschiedenen Nomenklaturen.




Habe ich behauptet, das das System nicht verbessert werden könnte ?



Geschrieben von Andreas Bräutigamwenn wir nach dem 9.7. EHRLICH(!!!) daran weiterarbeiten (also z. B. die Geistereinheiten streichen).



Naja nach dem 9.7. ist vor der Behinderten WM in LEV oder vor dem Kirchtentag in Köln oder oder oder..........



Aber Du hast Reht, die Konzepte sind auch nach den gemachten Erfahungen fortzuschreiben.

mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342335
Datum06.06.2006 13:046787 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoUnd das alles ist nur die techn. Seite... Ganz anderes Problem ist die Organisation der Kommunikation, aber wie von den meisten immer wieder gern erzählt wird - das wird ja alles mit Digi-Funk besser...



Wio Du richtig ausgeführt hast, ist das alles nur die Spitze eines technologischen Eisberges mit dem Namen Digitalfunk.





Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Michael Roleff

Geschrieben von Ulrich Cimolinoergänzt um Konzepten wie Ü-MANV-T, MANV-Ü500



Also ist es Deiner Meinung nach besser erst garkeine Konzepte zu haben ?



Nein - sondern REALISTISCHE




Offensichtlich funktioniert das Konzept in DDorf nicht so gut wie in EU, BM, SU und K..............

IMHO haben sich die dortigen Einheiten in den bisherigen Einsätzen und Übungen durchaus bewährt.

Oder weiß jemand für die o.g. Einehiten was gegenteiliges zu berichten ?





Geschrieben von Ulrich Cimolinozum realen Einsatz warten wir mal, bis die jemand (an-)fordert



Klar, wenn EL die nie anfordert, woher sollen die Einheiten dann kommen ?

Oder sollte doch auch bei FW/RD/KS die LTS führen analog des ersteinsatzes der Polizei in den "Monsterbehörden" ?



Geschrieben von Ulrich CimolinoSiehe Antwort Dr. Bräutigam



Also Delegationsprinzip ;-))



mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 342344
Datum06.06.2006 14:506722 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffMir war bisher nicht bekannt, das eine BF eines "Dorfes" das leisten soll ;-))

Aber Du hast recht, vgl. auch die Begrifflichkeit in UCs Beitrag Triage.

Im restlichen Bereich spricht man hier seit einige Zeit von Sichtung ;-))





Naja, wenn ich mir so diverse Beiträge aus WM-Städten ausserhalb NRW angucke...

Ich habe daher ganz bewusst "Vor-Triage" geschrieben...

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 342345
Datum06.06.2006 14:526735 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffOffensichtlich funktioniert das Konzept in DDorf nicht so gut wie in EU, BM, SU und K..............

IMHO haben sich die dortigen Einheiten in den bisherigen Einsätzen und Übungen durchaus bewährt.

Oder weiß jemand für die o.g. Einehiten was gegenteiliges zu berichten ?




Aus mindestens einem der o.a. Bereiche liegen mir Berichte mit ähnlichen (Real-)Alarmierungszeiten vor, wie für Düsseldorf...

Und (vor-)angekündigte Übungen zählen nicht als Gegenbeweis.

Und ich glaube nicht, dass die Düsseldorfer HiOrgs um soviel schlechter sein sollten, wie der Rest...

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342347
Datum06.06.2006 15:006679 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoAus mindestens einem der o.a. Bereiche liegen mir Berichte mit ähnlichen (Real-)Alarmierungszeiten vor, wie für Düsseldorf...



vermtl. meinst Du die Alarmierung des IM/RP für EE der Kölner HIO,

hier wurde bewußt nicht nach BHP Köln alarmiert!

Da hier EE und nicht der BHP alarmiert wurde (so hab ich das zumindest in Erinnerung) ist das für mich auch nicht aussagekräftig ;-)



Aber möglicherweise sollten wir den Punkt dann mal per PM besprechen ;-))







mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342349
Datum06.06.2006 15:026710 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolino wenn ich mir so diverse Beiträge aus WM-Städten ausserhalb NRW angucke...



NRW ist zwar sicherlich auch noch nicht optimal aufgestellt,

aber besser als manch anderes Bundesland.







mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / 342351
Datum06.06.2006 15:056701 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffMir war bisher nicht bekannt, das eine BF eines "Dorfes" das leisten soll ;-))



Jeder ist mal schlcht informiert, das macht doch nichts :-)





Geschrieben von Michael RoleffAber Du hast Reht, die Konzepte sind auch nach den gemachten Erfahungen fortzuschreiben.



Was dadurch nicht einfacher wird, dass die Unterschiede keineswegs aus Versehen entstanden sind, sondern mit völliger Absicht.

Gruß



A.



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Autorwern8er 8n., reischach / 342359
Datum06.06.2006 15:366657 x gelesen
Geschrieben von Andreas Häcker Dr.- drei Stunden, um Verletzte (darunter acht mit schweren Amputationen) der überschaubarsten Einsatzstelle (Tavistock) abzuarbeiten



Diese Zeit erstaunt mich nicht.

Ich war beim Einsturz des Supermarktes in Töging als Fachberater vor Ort (heuer im Februar).

Hätte es dort Verletzte gegeben (Gott sei Dank war es nicht so), so hätte man realistisch sicher auch 1,5 bis 2 Stunden gebraucht, um in den Bereich, in welchem die Schwerverletzten zu erwarten gewesen wären, vordringen zu können.



Und das obwohl ich sagen möchte, daß der Einsatz (nach momentanen Unsicherheiten in der ersten 1/4 Stunde)auch aufgrund der Übersichtlichkeit und der guten Platzverhältnisse einigermassen vernünftig koordiniert gelaufen ist, und zu keiner Zeit ein Mangel an Einsatzkräften bestanden hat.



mkg



Werner

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / 342425
Datum07.06.2006 11:146751 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffNRW ist zwar sicherlich auch noch nicht optimal aufgestellt,

aber besser als manch anderes Bundesland.




Dazu gibt es von außen durchaus differenzierte Meinungen von "schön, was die in so kurzer Zeit geschaffen haben" bis "die spinnen, die Römer" ;-)

Gruß



A.



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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342428
Datum07.06.2006 11:576671 x gelesen
Geschrieben von Andreas BräutigamDazu gibt es von außen durchaus differenzierte Meinungen von "schön, was die in so kurzer Zeit geschaffen haben" bis "die spinnen, die Römer" ;-)



Gilt auch für die FW Düsseldorf, Köln, München, Hamburg, Berlin usw.



Wie ist denn deine persönliche Meinung ?







mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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AutorAndr8eas8 B.8, Düsseldorf / 342490
Datum07.06.2006 22:156770 x gelesen
Meine persönliche Meinung ist diffenrenziert von "schön, was die in so kurzer Zeit geschaffen haben" bis "die spinnen, die Römer" ;-)

Gruß



A.



Die Inhalte dieses Beitrags sind eine rein PRIVATE Äußerung.



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