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ThemaAGT Ausbildung - war: Unfall in Tübingen letztens15 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen345655
Datum28.06.2006 08:554711 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Hans Oliver Kehrich denke mal jede Feuerwehr, egal ob FF, BF oder WF bildet ihre Mitglieder nach den z.Zt. gängigen Rahmenvorschriften, bzw. Dienstvorschriften aus, überhaupt kein Diskussionsthema.

Allein mir fehlt der Glaube. Ich habe mittlerweile auch schon die ein oder andere FF gesehen. Und wenn dann Aussagen kommen, wie "Danke, ich bin seit 15 Jahren AGT und habe bislang noch nie unter Nullsicht geübt. War eine interessante, gute und neue Erfahrung", kann ich Dir so eigentlich nicht wirklich recht geben... insofern... Doch.. Diskussionsthema...

MfG

Ingo


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54, 74, 90, 2006....


Juli 2007 - Eckhaubertreffen

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Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen (btw privaten) Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Sollte jemand den Inhalt für andere Zwecke verwenden wollen, kann man mich jederzeit via Mail kontaktieren und dieses klären ;)

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW345661
Datum28.06.2006 09:504198 x gelesen
Ich habe auch schon mal bei einer Atemschutznotfallübung erlebt, dass der Rettungstruppmann (seit 2 Jahren AGT) aufgrund der Aussage des Angriffstrtuppmannes (der den unverletzten gespielt hat) vom "Claus ist die Flasche kaputt, die müsst ihr schnell tauschen", dass der Rettungstruppmann anfing die Flasche abzubauen, dies keiner merkte, er dann das gERÄTE MIT GELÖSTER Flashce weitergab und diese seinem Truppführer dann weggeflogen ist!

Zum Glück nichts passiert, nach nachfrage erz#ählte der Truppmann, dass er nicht wusste das Flaschen abbauen problematische ist!

MFG
Thobias

(Wer interesse hat für seine Ausbildungsunterlagen, ich habe dazu einen Übungsbereicht und Auswertebericht, denn ich dann in geschwärtzer Form, so weiter geben kann)


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen345662
Datum28.06.2006 10:064107 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Thobias Schürmann(Wer interesse hat für seine Ausbildungsunterlagen, ich habe dazu einen Übungsbereicht und Auswertebericht, denn ich dann in geschwärtzer Form, so weiter geben kann)

Zum einen das, zum anderen wäre ich dankbar für eine Meldung an atemschutzunfaelle.de :)
Näheres gern über horn_at_atemschutzunfaelle.de

MfG

Ingo


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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW345665
Datum28.06.2006 10:104095 x gelesen
O.K. werde ich heute abend zu Hause raussuchen und spätestens Freitag verschicken!

Nur so als Hilfe, wenn die veröffentlicht werden sollten, bzüglich dem schwärzen, was muss ich verbergen, die Namen der Kameraden, schon klar, auch den der Feuerwehr, ort, usw. oder reichen die Namen?

MFG
Thobias


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345666
Datum28.06.2006 10:114141 x gelesen
Geschrieben von Ingo HornAllein mir fehlt der Glaube. Ich habe mittlerweile auch schon die ein oder andere FF gesehen. Und wenn dann Aussagen kommen, wie "Danke, ich bin seit 15 Jahren AGT und habe bislang noch nie unter Nullsicht geübt. War eine interessante, gute und neue Erfahrung", kann ich Dir so eigentlich nicht wirklich recht geben... insofern... Doch.. Diskussionsthema...


Ich behaupte stumpf, dass das auch heute noch für die Mehrheit der AGT so gelten dürfte.
Spätestens dann, wenn Du das noch mit Verhalten in Notsituationen koppelst...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen345668
Datum28.06.2006 10:144134 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Thobias SchürmannNur so als Hilfe, wenn die veröffentlicht werden sollten, bzüglich dem schwärzen, was muss ich verbergen, die Namen der Kameraden, schon klar, auch den der Feuerwehr, ort, usw. oder reichen die Namen?

Das hängt davon ab, was veröffentlicht werden darf ;). Uns ist das relativ egal... sollte mit der betreffenden Wehr und den betroffenen Personen geklärt werden.

MFG

Ingo


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen345677
Datum28.06.2006 11:144129 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ulrich CimolinoIch behaupte stumpf, dass das auch heute noch für die Mehrheit der AGT so gelten dürfte.

Jopp. Das steht zu befürchten. Ich habe mal, als ich begann, eine kleine Artikelreihe für den Florian Hessen zu schreiben, eine Miniumfrage im Forum des HLFV gestartet. Hab ganze 2 Antworten per Mail bekommen, die mich inhaltlich aber in meinen Befürchtungen bestärkt haben.
Ich hab keine Ahnung, wie der stand in Tübingen ist, aber zu behaupten, die deutschen Feuerwehren würden ihre AGT ALLE gut ausbilden, halte ich für sehr gewagt. Dass es Ausnahmen gibt, weiß ich ;)

MFG

Ingo


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg345681
Datum28.06.2006 11:344118 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ingo Horn

aber zu behaupten, die deutschen Feuerwehren würden ihre AGT ALLE gut ausbilden, halte ich für sehr gewagt. Dass es Ausnahmen gibt, weiß ich ;)

Das hängt hier wirklich an den "örtlichen Gegebenheiten" ! Einige FFs setzen hier wirklich Prioritäten, andere kriegen (oder wollen nicht ?) z.B. nicht mal die Minimalforderungen der FwDV 7 in die Reihe.
Schwerlich halt diese Problematik durch die Aufsichtsbehörden, FUKs oder sonst wer zu kontrollieren.

MkG

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345683
Datum28.06.2006 11:394095 x gelesen
Geschrieben von Bernhard DeimannSchwerlich halt diese Problematik durch die Aufsichtsbehörden, FUKs oder sonst wer zu kontrollieren.

Falsch, zu kontrollieren wäre das schon, das setzt aber auch den entsprechenden Willen voraus. Und da die Konsequenzen daraus erheblich wären, wirds lieber nicht gemacht, zumal der dafür zu treffende Aufwand natürlich auch (je nach Tiefe und Häufigkeit) nicht unerheblich ist.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern345688
Datum28.06.2006 12:114151 x gelesen
Hallo,


Geschrieben von Thobias Schürmann) aufgrund der Aussage des Angriffstrtuppmannes (der den unverletzten gespielt hat) vom "Claus ist die Flasche kaputt, die müsst ihr schnell tauschen", dass der Rettungstruppmann anfing die Flasche abzubauen, dies keiner merkte, er dann das gERÄTE MIT GELÖSTER Flashce weitergab und diese seinem Truppführer dann weggeflogen ist!


Öhm, wie willst du unter Druck die Flasche abschrauben? Kann ich nicht glauben, das geht nur mit grobem Werkzeug.


Gruß
Christian





TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW345714
Datum28.06.2006 13:434092 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerHallo,


Geschrieben von Thobias Schürmann
) aufgrund der Aussage des Angriffstrtuppmannes (der den unverletzten gespielt hat) vom "Claus ist die Flasche kaputt, die müsst ihr schnell tauschen", dass der Rettungstruppmann anfing die Flasche abzubauen, dies keiner merkte, er dann das gERÄTE MIT GELÖSTER Flashce weitergab und diese seinem Truppführer dann weggeflogen ist!



Öhm, wie willst du unter Druck die Flasche abschrauben? Kann ich nicht glauben, das geht nur mit grobem Werkzeug.


Nicht die Flasche von dem verünglückten, sondern von dem neuen Gerät!

Am besten Geduld haben und ich werde bis Freitag den Bericht hier und bei atemschutzunfaelle.de posten/ weitergeben und dann sollten auch alle unklarheiten beseitigt werden, vorher habe ich nicht unbedingt die Lust, als auch alle Unterlagen zur Hand um wirklich 100% korrekt zu antworten, ich kann nur soviel sagen: DIE FLASCHE IST GEFLOGEN!!!

MFG

Thobias


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AutorChri8sti8an 8S., Ochtersum / Niedersachsen345924
Datum29.06.2006 00:204170 x gelesen
Das Resultat ist natürlich bitter :)
Vorallem die Tatsache, dass sich wirklich niemand seinen Defizite stellen will.

Ich denke aber, dass auch viele Feuerwehren garnicht die Möglichkeiten haben einige von dir genannten Punkte durchzuarbeiten und regelmäßig zu trainieren.

Orientierung unter Nullsicht, Notfälle, Such und Ventilationsmethoden sind eigentlich immer lern und trainierbar. Ich schätze mal, dass es jeder Wehr möglich ist, OP-Überziehschuhe oder eine Nebelmaschine, so wie eine Halle, Garage o.ä. zu organisieren.

Wie sieht es aber mit dem richtigen Löschen und dem Beurteilen von Feuer und Rauch aus?
Das richtige Löschen wird m.E. hauptsächlich in der Praxis gelernen, aber wie, wenn keine geeignete Anlage zur Verfügung steht. Reicht das Üben ohne Feuer? Und in wie fern kann man die Beurteilung von Rauch und Feuer lernen. Ist es möglich, dies anhand von Fotos und Beschreibungen in der Theorie ausreichend zu lernen?

Hat da jemand Anregungen? Würde mich interessieren, wie so ein Training mit einfachen Mitteln realisierbar ist.

Mit kameradschaftlichen Grüßen,
Christian Stomberg


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AutorSven8 H.8, Eimeldingen / Baden Württemberg345941
Datum29.06.2006 09:484095 x gelesen
Hallo zusammen

wir gehen jährlich mit jeweils 4 Kameraden hier hin. Ist ca 100 km entfernt aber lohnt sich auf jeden fall.
Ansonsten Trainieren wir auch mit den verdecken mit OP Schuhen und verrauchen die Räume.
Löschtraining und Handhabung HSR wird vor dem Gerätehaus geübt. Genauso der Seitenkriechgang.
Desweiteren finden div. Übungen in den Verschiedensten Gebäuden im Ort statt.

Grüße
Sven


wie immer meine eigene Meinung


Wie immer meine eigene Meinung...

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW345968
Datum29.06.2006 11:514192 x gelesen
So hier der Bericht zu der Übung.

Übungsauswertung vom xx.xx.2006

Name der Übung: MAYDAY

Eingesetzte Kräfte: LF 16/12 mit Stärke 0/1/5 (6 AGT)
LF 16-TS mit Stärke 1/0/3 (2 AGT)

Übungsaufbau:
Gebäude mit 3 Vollgeschossen (EG, 1.OG, 2.OG) und einem ausgebauten Dachgeschoss (3.OG).

Verqualmung ab dem 2.OG, auch im Treppenhaus, eine Personen steht Hilfe schreiend am Fenster im 2.OG.

Übungsziel:
Die Freiwillige Feuerwehr wurde zu dem Einsatzstichwort Kleinbrand alarmiert. Das LF 16/12 rückte mit 1/0/5 aus, das LF 16-TS sollte mit 0/1/3 kurz darauf folgen. Der Angriffstrupp soll im Gebäude verunglücken um den Einsatz des Rettungstrupp zu trainieren.

Ziel für den Fahrzeugführer LF 16/12:
· Lagefeststellung,
· Fahrzeugaufstellung,
· Abgeben einer Eintreffmeldung,
· Beurteilung der Lage und festlegen der Gefahrenschwerpunkte,
· Einsatzbefehle an die Trupps geben,
· Rückmeldung und Nachalarmieren gemäß dem Stichwort Menschenleben in Gefahr,
· Übernehmen der Einsatzleitung bis eintreffen eines Führungsdienst der BF.

Ziel für den Angriffstrupp LF 16/12:
· Ausrüsten mit Atemschutz und anlegen der PSA während der Anfahrt,
· Vorgehen unter Nullsicht im Gebäude (Verqualmung),
· Retten der Person am Fenster mittel Feuerwehrleine und abseilen,
· Kommunikation mit dem Fahrzeugführer und geben entsprechender Rückmeldungen,
· Weiteres vorgehen im Gebäude unter Nullsicht mit Strahlrohr,
· Kein Ziel: verunglückten im 3.OG, absetzen des Notrufes, richtiges verhalten im Notfall.

Ziel für den Wassertrupp LF 16/12:
· Mittels Hydrantenbuch und gelbe Seiten den Maschinisten zur Einsatzstelle lotsen und mögliche Wasserentnahmestellen festlegen.
· Ausrüsten mit Atemschutz und anlegen der PSA an der E-Stelle,
· Rettungsmulde herrichten und als Rettungstrupp in Bereitstellung gehen.
· Einsatz als Rettungstrupp durchführen und zwei verletzte FA retten.
· Vorgehen unter Nullsicht im Gebäude mit Rettungsmulde.

Ziel für den Maschinisten LF 16/12:
· Absichern der Einsatzstelle,
· Unterstützen der Trupps bei der Geräteentnahme,
· Bedienen der Fahrzeugpumpe,
· Rückmeldungen an die Leitstelle geben, nach Auftrag durch den Fahrzeugführer.
Ziel für den Fahrzeugführer LF 16-TS:
· Abgeben einer Eintreffmeldung,
· Anmelden beim Fahrzeugführer des LF 16/12 und durchführen seiner Einsatzbefehle,
· Zur besonderen Verwendung.

Ziel für den Angriffstrupp LF 16-TS:
· Herrichten einer Wasserversorgung für das LF 16/12,
· Betreuen der geretteten Person bis der Rettungsdienst eintrifft.
· Zur besonderen Verwendung.

Ziel für den Maschinisten LF 16-TS:
· Absichern der Einsatzstelle
· Unterstützen der Trupps bei der Geräteentnahme,
· Unterstützen der Einsatzleitung (Melder),
· Zur besonderen Verwendung.

Übungsablauf:
Das LF 16/12 traf als erste am Einsatzort ein. Die Person stand schreiend am Fenster. Ein verwenden der tragbaren Leitern für die Menschenrettung war nicht möglich, es gab keine Möglichkeit die tragbaren Leitern in Stellung zu bringen.
(Zum Verständnis die LF 16/12 der Freiwilligen Feuerwehr werden nicht mit Sprungpolster aus Kostengründen ausgerüstet.)

Der Fahrzeugführer gab eine Eintreffmeldung und lies sofort weitere Einheiten alarmieren mit dem Stichwort Wohnungsbrand Menschenleben in Gefahr. Lies das LF an der E-Stelle vorbei fahren und bestimmte somit die Fahrzeugaufstellung. Befahl sofort den Einsatz seiner Einheit: ?Angriffstrupp zur Menschenrettung mit Hohlstrahlrohr ins 2.OG über das Treppenhaus vor.?
?Wassertrupp unterstütz Angriffstrupp, Verteiler nach einer B-Länge.?
?Maschinist sichert die Einsatzstelle ab, unterstützt die Trupps bei der Geräteentnahme und übernimmt die Atemschutzüberwachung.?
Im weiteren Verlauf beruhigte er die Person am Fenster und hielt sie vom springen ab.

Der Angriffstrupp ging mit Schlauchtragekorb und Hohlstrahlrohr über das Treppenhaus ins Gebäude vor, eine Meldung an den Controller erfolgte.
Der Angriffstrupp ging in den verqualmten bereich vor, ohne dass das Hohlstrahlrohr angeschlossen war, es war kein Wasser an der Leitung um entsprechend zu reagieren.
Der Angriffstrupp erreichte die Person die am Fenster stand und seilte diese mit der Feuerwehrleine aus dem Fenster ab, eine entsprechende Meldung an dem Fahrzeugführer erfolgte. Die Person wurde vom bereits eingetroffenen Angriffstrupp des LF 16-TS übernommen.
Der Angriffstrupp ging weiter im Gebäude vor, noch immer ohne Wasser am Strahlrohr zu haben (Dies war nicht geplant! Die Trupps sollten mit Wasser am Rohr vorgehen).
Der Angriffstrupp arbeitete sich über das Treppenhaus in das 3.OG, zur Brandstelle vor.
Ein Tür wurde geöffnet und hier erfolgte Planmäßig das verunglücken des Angrifftrupp, simuliert durch Feuerwerkskörper (Böller) und entsprechender Mitteilung an den Trupp.
Anmerkung: da der Trupp ohne Wasser vorging ist davon auszugehen, dass es auch in einem Einsatz zu diesem Ergebnis geführt hätte, hinter der Tür befand sich die Brandwohnung in der sich bereits ein Flash-Over anbahnte.



Dem Truppführer wurde mitgeteilt, dass er bewusstlos ist und sein Atemschutzgerät beschädigt ist, so dass ein Tauschen des Gerät notwendig wird.
Der Truppmann ist nur leicht verletzt, so dass er nicht vom Rettungstrupp gerettet werden muss.

Der Truppmann musste jetzt als erstes die Lage Überblicken und entsprechend reagieren. Er verschloss die Tür zur Brandwohnung und versuchte als nächstes an das Funkgerät seines Truppführers zu kommen um eine MAYDAY Meldung abzusetzen. Dabei zeigte sich, dass es eigentlich negativ ist, dass ein Trupp nur mit einem Funkgerät ausgerüstet ist. Der Truppmann hatte einige Probleme das Funkgerät oder das Handsprechgerät zu bekommen um eine Meldung abzusetzen. Dies gelang ihm und er setzte folgenden Funkspruch ab:
?Mayday Mayday Mayday von xx-xx Mayday Truppführer ist nicht ansprechbar, Atemschutzgerät scheint kaputt, benötige sofort Hilfe.?

Vom Fahrzeugführer wurde der Rettungstrupp in benachrichtigt, der Rettungstrupp war bis zu diesem Moment nicht einsatzbereit, das heißt nicht fertig ausgerüstet und die Rettungsmulde war noch nicht gepackt. Dies führte zu einer zeitlichen Verzögerung.
Ca. 2 min. nach der Meldung Mayday setzte sich der Rettungstrupp endlich in Bewegung.
Eine entsprechende Rückmeldung wurde vom Fahrzeugführer versäumt.
Der Rettungstrupp hatte einige Probleme unter Nullsicht und mit der Rettungsmulde in dem engen Treppenhaus vorzugehen. Der Rettungstrupp erreichte den verunglückten Trupp ca. 12 min. nach dem die Maydaymeldung vom Angriffstrupp gegeben wurde!

Der Angriffstrupp hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Atemluftreserve von 90bar (Angriffstruppmann) und 0bar (Übungsvorgabe) (real 95bar) (Angriffstruppführer).

Der Angriffstruppmann spielte sehr überzeugend eine unter Schock stehende Person. Er teilte dem Rettungstrupp mit, dass das Atemschutzgerät von seinem Truppmann beschädigt ist und dieser keine Luft mehr bekommt. Er wiederholte häufiger dass die Flasche getauscht werden muss (was so ja nicht richtig war, aber solche ?Versprecher? können unter Schock passieren).
Der Rettungstruppmann (seit 2 Jahren AGT) fing darauf an bei dem Rettungs-PA die Flasche auszubauen, ohne dass dies von seinem Truppführer oder dem Übungsbeobachter bemerkt wurde, im folgenden führte dies dazu, dass die Flasche nicht mehr richtig mit dem Gerät verbunden war. Der Rettungstruppführer lies sich diese Atemschutzgerät geben, er wollte das Gerät für den Tausch vorbereiten und öffnete dafür das Flaschenventil, dies führte dazu, dass die Flasche abblies und vom Gerät löste, das Fenster durchschlug und auf der Straße landete. Es wurde sofort der Übungsabbruch befohlen.


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345972
Datum29.06.2006 12:194172 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannDer Rettungstruppführer lies sich diese Atemschutzgerät geben, er wollte das Gerät für den Tausch vorbereiten und öffnete dafür das Flaschenventil, dies führte dazu, dass die Flasche abblies und vom Gerät löste, das Fenster durchschlug und auf der Straße landete. Es wurde sofort der Übungsabbruch befohlen.

wo war das?


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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