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ThemaWieder Feuerwehrmann getötet17 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • 19-Jähriger bei Fahrt zum Gerätehaus tödlich verunglückt
  •  
    AutorThom8as 8W., Norden / Niedersachsen346858
    Datum04.07.2006 13:016240 x gelesen
    Gerade auf www.feuerwehr-magazin.de gefunden.

    Schon wieder Feuerwehrmann getötet

    Mieste (ST) - Ein 19-jähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mieste (Kreis Westliche Altmark) ist am Montag auf der Einsatzfahrt zum Gerätehaus tödlich verunglückt. Beim Durchfahren einer Kurve in Lenz geriet der junge Mann mit seinem Honda auf die Gegenfahrbahn und prallte seitlich gegen einen Lkw. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw nach rechts und prallte gegen einen Baum. Der Feuerwehrmann wurde dabei eingeklemmt und tödlich verletzt.

    Die Feuerwehr Mieste war zu einem Feuer in Peckfitz gerufen worden. Dort hatte ein Flächenbrand auf eine Scheune mit eingelagerten Strohballen sowie auf ein Altreifenlager mit 5000 Reifen übergegriffen. Bei der Brandbekämpfung waren 129 Feuerwehrleute mit 21 Fahrzeugen im Einsatz.

    Innerhalb von drei Jahren sind in Deutschland nun insgesamt fünf Feuerwehrleute auf dem Weg zum Feuerwehrhaus mit ihrem Privatfahrzeug tödlich verunglückt. In allen Fällen waren die Helfer zuvor zu Einsätzen alarmiert worden.

    Info: Redaktion Feuerwehr-Magazin, Mail: Online-Redaktion


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    AutorPete8r K8., Freckenfeld / Rheinland-Pfalz346862
    Datum04.07.2006 13:085500 x gelesen
    Auf deren HP ist leider nichts darüber zu finden

    peko

    Feuerwehr Mieste


    Alles meine eigene Meinung....wie immer...

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    AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern346870
    Datum04.07.2006 13:435589 x gelesen
    Tragisch, vor allem wenn man bedenkt, dass schon wieder keine akute Gefahr für Menschen bei diesem Einsatz bestand (wenn der zitierte Text vollständig ist...), sondern nur ein Sachschaden zu erwarten war.


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    AutorDirk8 R.8, Wiesbaden / Hessen346871
    Datum04.07.2006 13:475701 x gelesen
    Geschrieben von Philipp MerkleTragisch, vor allem wenn man bedenkt, dass schon wieder keine akute Gefahr für Menschen bei diesem Einsatz bestand (wenn der zitierte Text vollständig ist...), sondern nur ein Sachschaden zu erwarten war.

    Tja,bei uns heult die Sirene immer gleich......egal ob Kellerbrand mit Menschen in Gefahr oder Ölspur.............

    Dirk


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    AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern346872
    Datum04.07.2006 13:495571 x gelesen
    Ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass hier sinnlos ein Menschenleben vergeudet wurde. Unbeachtet der Frage ob der Verunglückte wußte zu was für einem Einsatz er unterwegs war oder nicht.


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    AutorPete8r K8., Freckenfeld / Rheinland-Pfalz346876
    Datum04.07.2006 14:135657 x gelesen
    Ich habe gerade mit der Polizei Stendal telefoniert. Diese teilte mir mit, das ein Gutachter zu diesem Fall hinzugezogen worden ist und dessen Gutachten abgewartet werden muss.

    Sobald ich die Pressemitteilung der Polizei habe, stelle ich diese in die News.

    Peko


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    Autorjens8 S.8, albstadt / baden würtemberg346878
    Datum04.07.2006 14:415741 x gelesen
    Als erstes mein Beileid allen Hinterbliebenen.

    Ich denke dass es gerade bei Jüngeren Kammeraden egal ist ob sie zu ner Ölspur
    oder zu nem Einsatz gerufen werden wo Menschenleben in Gefahr sind, da wird aus lauter Eifer und Aufregung gefahren was das Auto gibt. Ich selbst habe auch schon einen schweren Unfall auf dem Weg zur Wache gehabt ( BMA / Fehlalarm ), dieser hat dann aber mein ganzes Denken und Handeln sehr verändert.


    MFG.

    Jens

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    AutorMart8in 8H., Bad Salzdetfurth / NI346882
    Datum04.07.2006 14:585500 x gelesen
    Hallo erstmal



    Ja da haste recht. Da muss man als GF auch mal mit den jungen leuten Reden und sie dazu ermahnen nicht wie sonstwas zum Feuerwehrhaus zu fahren.


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    AutorPete8r K8., Freckenfeld / Rheinland-Pfalz346883
    Datum04.07.2006 15:165504 x gelesen
    So,
    den Pol.-Bericht zum Unfall habe ich oben in die News gesetzt. Der Einsatzbericht zum Flächenbrand habe ich hier rein kopiert.

    Brand einer Scheune

    03. Juli 06 gegen 17.05 Uhr, Peckfitz, Dorfstr., Stallanlage

    Zunächst stellten Zeugen einen Brand eines ca. 5x50m großen Randstreifens fest. Durch Windböen griff das Feuer auf eine Offenscheune mit ca. 50 gelagerten Strohballen über. Die Scheune brannte nieder. Des Weiteren brannten ca. 5000 Altreifen, die auf dem Gelände gelagert wurden.
    Das Umweltamt des Landkreises Salzwedel wurde informiert. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
    Zur Brandbekämpfung wurden 129 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie 21 Löschfahrzeuge eingesetzt. Personen wurden bei diesem Brand nicht verletzt.
    (alb)
    Quelle: Polizeipressestelle Stendal

    peko


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    AutorMaik8 F.8, Kupferzell / Baden Würtemberg346901
    Datum04.07.2006 16:065533 x gelesen
    Ich finde es tragisch, dass man schon wieder lesen muss, dass ein Angehöriger einer Feuerwehr einen tötlichen Unfall hatte.
    Mein Mitgefühl gilt erst mal den Hinterbliebenen und wpünsche Ihnen Kraft die schwere Zeit zu überstehen.


    Meine Meinung nach sind die Führungskräfte der Feuerwehren gefordert mit ihren Angehörigen entsprechende Schulungen durchzuführen, und dazu gehört das verhalten in Straßenverkehr im Einsatz. Ich denke das geht bei der UVV leider etwas unter und genau das verhalten gehört nicht nur einmal sondern mehrfach im Jahr durchgegangen, sodass das auch im Kopf bleibt.
    Es sind nicht nur junge Kameraden die bei einem Alarm viel zu schnell fahren, es sind auch viele der Erfahrenen dabei, und auch denen kann so was leider passieren, wobei das nicht nötig ist um zu merken dass das nicht richtig ist.
    Also sprecht das Thema bei dem nächsten Dienst an.


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    Autorwern8er 8n., reischach / bayern346926
    Datum04.07.2006 17:315665 x gelesen
    Geschrieben von Philipp MerkleÄndert trotzdem nichts an der Tatsache, dass hier sinnlos ein Menschenleben vergeudet wurde.

    Jetzt sag ich mal ganz blöde, ist nur die Frage von wem es vergeudet wurde.
    Kann es vielleicht sein, daß der Betroffene selbst Schuld war? Reine Spekulation von mir.



    Nichts desto trotz, es hilft alles reden nichts, wenn die "Alten" die Unvernunft immer wieder vormachen.
    Außer laufenden Unterweisungen und Gesprächen mit den Jungs und Mädels, muß man einfach versuchen, durch das gute Beispiel den jüngeren eine gewisse Ruhe "einzuflößen".
    Und man muß Ihnen beibringen, daß man den, durch schnelles oder riskantes Fahren erlangten, vermeintlichen Zeitvorteil anderweitig locker aufholen kann (nämlich durch ruhiges und zielorientiertes, sicheres Arbeiten).
    Und das ist eine der schwierigsten Aufgaben für Feuerwehrausbilder.

    Das gilt übrigens auch für manchen gestandenen Feuerwehrmann.

    mkg

    WErner


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    AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern346928
    Datum04.07.2006 17:595607 x gelesen
    Geschrieben von werner neudeckerJetzt sag ich mal ganz blöde, ist nur die Frage von wem es vergeudet wurde.
    Kann es vielleicht sein, daß der Betroffene selbst Schuld war? Reine Spekulation von mir.


    Hab ich weder behauptet noch abgestritten. Selbst wenn er es selbst "verbockt" hat, dann ists find ichs immer noch schlimm und unnötig. Man könnte den Satz auch als "Na, wenn er selber schuld ist, dann hat ers auch verdient" interpretieren. Ich geh davon aus, dass du das nicht so meinst. Ich fände es ziemlich unpassend.

    Dem zweiten Absatz stimme ich ohne Ergänzung voll und ganz zu.


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    Autorjens8 S.8, albstadt / baden würtemberg346930
    Datum04.07.2006 18:005530 x gelesen
    zu:

    Nichts desto trotz, es hilft alles reden nichts, wenn die "Alten" die Unvernunft immer wieder vormachen.


    Bei uns in der Wehr habe ich nach meinem Unfall des öfteren beobachten können wie Feuerwehrangehörige, die den anderen auf dem Weg zur Wache mit riskanten fahrmanövern aufgefallen sind, manchmal sogar noch auf dem Weg zum Einsatz, sehr heftig in die ,, Schranken `` gewiesen wurden. Nach dem Einsatz gab es dann auch kräftig eine vom Zugführer und bzw. oder vom Abteilungskomm. auf die Mütze.
    Was ich als absolut richtiges verhalten gefunden habe und sicher auch andernorts gut wäre.


    MFg
    Jens

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP346931
    Datum04.07.2006 18:015466 x gelesen
    Geschrieben von werner neudeckerReine Spekulation von mir
    Diese Spekulationen werden jetzt in diesem (und anderen) Foren für ein paar Tage auf der Tagesordnung stehen...


    Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

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    AutorEric8 T.8, Wuppertal / NRW346948
    Datum04.07.2006 19:025592 x gelesen
    Hi,

    Geschrieben von jens eckensteinBei uns in der Wehr habe ich nach meinem Unfall des öfteren beobachten können wie Feuerwehrangehörige, die den anderen auf dem Weg zur Wache mit riskanten fahrmanövern aufgefallen sind, manchmal sogar noch auf dem Weg zum Einsatz, sehr heftig in die ,, Schranken `` gewiesen wurden. Nach dem Einsatz gab es dann auch kräftig eine vom Zugführer und bzw. oder vom Abteilungskomm. auf die Mütze.
    Was ich als absolut richtiges verhalten gefunden habe und sicher auch andernorts gut wäre.


    IMHO sollte das auch bis zum "nicht mehr mitfahren dürfen" geführt werden. Die Feuerwehren sind dafür da, Mitmenschen aus Gefahrensituationen zu befreien (zu helfen). Zu schnelles fahren gefährdet wiederum andere Mitbürger und deshalb sollte man dort IMHO sehr schnell einen Riegel vorschieben.

    Grüße, Eric




    - - -
    www.ff-vohwinkel.de
    - - -

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    AutorAlex8and8er 8H., Weissach / BaWü346961
    Datum04.07.2006 19:525554 x gelesen
    Mein beileid allen Betroffenen. Tragisch wenn man sieht wieviele Feuerwehrler zur Zeit sterben.

    Als ich meinen Melder bekommen habe war das erste was der Kommandant zu mir sagte folgendes: "Aber wenn das Ding piepst, dann fahre anständig zum Gerätehaus, wir wollen nicht auch dich noch irgendwo rausschneiden". An das halte ich mich auch. In meiner Gemeinde hier ist es auch relativ egal ob man mit 30 oder mit 40 fährt, arg viel schneller geht das nicht.

    Gruß Alex


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    Autorwern8er 8n., reischach / bayern347000
    Datum05.07.2006 08:085454 x gelesen
    Geschrieben von Philipp MerkleMan könnte den Satz auch als "Na, wenn er selber schuld ist, dann hat ers auch verdient" interpretieren.

    Wie Du richtig vermutest, möchte ich Ihn so nicht interpretiert haben.
    Prinzipiell ist für mich jeder tote oder auch nur verletzte, Feuerwehrmann ein toter oder verletzter Feuerwehrmann zuviel, ganz egal um welchen Einsatz es sich handelt.

    Und dies den Kollegen beizubringen ist eine der wichtigsten Aufgaben von Führungskräften und Ausbildern.

    @Sebastian
    Genau aus diesem Grund habe ich den Satz schon ganz bewußt so gekennzeichnet.
    Um damit klar auszusagen, daß ich eigentlich nichts konkretes weiß, mir aber dieser Gedanke einfach so durch den Kopf geschossen ist.

    Ich versuche bei unserer Fahrerausbildung und auch im Gespräch mit unseren jungen Kollegen immer wieder nahezubringen, daß ich nicht deswegen zu den Ersten auf den Fahrzeugen gehöre weil ich fahre wie ein Henker, sondern weil ich die Zeit einfach durch meine eigene persönliche Organisation erwirtschafte.
    Der ein oder andere hat mich auch schon gefragt, warum ich beim Einsatz nicht schneller fahre, ich dürfe doch.

    mkg

    WErner


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