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| Thema | ARD-Dokumentation Flughafenbrand Düsseldorf | 51 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 366042 | |||
| Datum | 17.10.2006 13:32 | 14592 x gelesen | |||
| Ich denke das gestern außer mir andere Forumsteilnehmer die Doku gesehen haben und möchte mal eure Meinung dazu wissen. Ich fand das Geschehen sehr eindringlich und informativ aufbereitet. Jahrelang hatte ich mich gefragt wie die Leute umkommen konnten. Das z.b. die Aufzüge quasi direkt ins Feuer gefahren sind und welche Ausmaße das Feuer hatte waren mir bis dato nicht bekannt. Von daher sehr infomativ und keineswegs reisserisch gemacht. ML | |||||
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| Autor | Marc8 M.8, Heidenheim a. d. Brenz / Baden-Württemberg | 366043 | |||
| Datum | 17.10.2006 13:39 | 12263 x gelesen | |||
| Hallo, ich hätte mir etwas ausführlichere Darstellungen aus Feuerwehrsicht gewünscht ( z.B. Atemschutzüberwachung, Umgang mit den aufgetretenen Kommunikationsproblemen oder wie z.B. die Air France Lounge von den Einsatzkräften gefunden wurde usw. ) Aber das wäre für den normalen Zuschauer sicher zu Feuerwehrlastig geworden. Alles in allem eine ganz gelungene Doku, auch wenn man sich den sehr begrenzten Zeitrahmen ansieht, in dem die Macher so viel wie möglich bringen wollten. Sehr beklemmend fand ich die aufgezeichneten Telefongespräche zwischen eingeschlossenen und der Notrufzentrale. | |||||
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| Autor | Jan 8H., Rendsburg / Schleswig-Holstein | 366045 | |||
| Datum | 17.10.2006 13:46 | 12108 x gelesen | |||
| Hallo, hat jemand den Bericht aufgezeichnet und kann ihn denen, die es leider verpaßt haben, zukommen lassen? MfG Jan | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Saar | 366046 | |||
| Datum | 17.10.2006 13:47 | 12083 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc MaierSehr beklemmend fand ich die aufgezeichneten Telefongespräche zwischen eingeschlossenen und der Notrufzentrale. da ungefähr hab ich auch eingeschaltet.. war in der Tat sehr gut gemacht, war halt keine Fachsendung für Feuerwehrler... Mit kameradschaftlichem Gruß Florian | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366049 | |||
| Datum | 17.10.2006 13:54 | 12486 x gelesen | |||
Geschrieben von Marc Maierich hätte mir etwas ausführlichere Darstellungen aus Feuerwehrsicht gewünscht Das war offensichtlich nicht Ziel der Reportage... Geschrieben von Marc Maier ( z.B. Atemschutzüberwachung, gabs damals noch nicht (abgesehen von den GrFü die das im Kopf oder auf Zettel selbst gemacht haben). Geschrieben von Marc Maier Umgang mit den aufgetretenen Kommunikationsproblemen Boten... Geschrieben von Marc Maier wie z.B. die Air France Lounge von den Einsatzkräften gefunden wurde usw. Kann ich jetzt konkret nicht sagen, im Zweifel entweder durch Suchen nach einem Plan - oder durch Absuchen nach Plan, sobald die Wege erkenn- und begehbar waren... Wir haben aus Feuerwehrsicht dazu einen Abschlußbericht veröffentlicht, der als Sonderdruck der damaligen 112 sowie in Teilen auch in anderen Fachzeitschriften vorliegt. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Step8han8 S.8, Sylt Ost / | 366050 | |||
| Datum | 17.10.2006 14:03 | 12163 x gelesen | |||
| zur INFO ! Heute Abend auf ARD Digital läuft die Sendung nochmal ! (17.10.2006, 22:03 Uhr) Protokoll einer Katastrophe: Düsseldorfer Flughafen MFG Stephan | |||||
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| Autor | Robe8rt 8P., Olfen / Nordrhein-Westfalen | 366070 | |||
| Datum | 17.10.2006 15:31 | 12129 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, erschreckend war für mich die Aussage, dass die Flughafenfeuerwehr über keinerlei "Generalsschlüssel" oder Gebäudeplan zu verfügen schien. Weiter dokumentierte man, dass die Feuerwehrleute der Flughafenfeuerwehr mehr oder weniger "keine Ahnung" hatten, wie sie mit solch einem Feuer um zu gehen hatten. Ist dies bis zum Schreckensereignis Flughafenbrand DUS die Regel auf deutschen Flughäfen gewesen oder hat man am Düsseldorfer Flughafen schlichtweg versäumt die Gebäudebrandbekämpfung zu trainieren und ein einigermaßen vernünftiges Konzept zu erstellen!? In wie weit darf ich der Doku darin Glauben schenken?! Gruß Robert Man lernt nie aus! Dies ist meine eigene, freie Meinung! | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 366077 | |||
| Datum | 17.10.2006 15:42 | 12085 x gelesen | |||
| Aus Feuerwehrsicht interessant fand ich die Schilderung des FM, der als TM vom TF alleine im IA gelassen wurde, weil dieser "zurückging, um ein größeres Rohr zu holen, mit dem wir sonst Lagerhallen von außen löschen" (so oder so ähnlich). Ebenso die Selbsteinschätzung am Schluß, dass bei diesem Einsatz, der die Kräfte völlig unvorbereitet getroffen hat, so ziemlich alle Vorschriften (FwDV und UVV) ausser Acht gelassen wurden. Ich frag mich, ob man das insoweit generalisieren könnte, dass immer, wenn Feuerwehren auf nicht geübte Situationen treffen, die Grundzüge der Ausbildung keine Beachtung mehr finden. Interessant wäre es zu wissen, ob und wie damals im Nachhinein das Unglück notfallpsychologisch abgewickelt worden ist. Besonders für die Mitarbeiter, die quasi das Sterben von mehreren Menschen am Telefon begleitet haben, ohne wirklich helfen zu können, muss das eine sehr schwierige Situation gewesen sein. Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... | |||||
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| Autor | Thom8as 8W., Norden / Niedersachsen | 366078 | |||
| Datum | 17.10.2006 15:56 | 12165 x gelesen | |||
| Was mir noch auffiel war die Sache mit dem Telefonat über Dresden zum Einsatzleiter vor Ort. Der deutsche Überlebende saß in der LH-Lounge fest. Er hat mit seinem Büro in Dresden telefoniert, die haben wiederum mit der Fw Dresden telefoniert, darauf ist dann wohl ein Kontakt zum EL vor Ort entstanden. Durch dieses Telefonat sind die Personen in der LH-Lounge erst gefunden worden. So zumindest die Aussage des Überlebenden. ------------------------------------------------------------------------ Leichtsinn ist kein Mut und Vorsicht keine Feigheit! Auf das wir immer schön heile wieder nach Hause kommen! Meine Homepage ![]() ICQ-Nummer: 320-028-330 | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366082 | |||
| Datum | 17.10.2006 16:02 | 12281 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian KruppAus Feuerwehrsicht interessant fand ich die Schilderung des FM, der als TM vom TF alleine im IA gelassen wurde, weil dieser "zurückging, um ein größeres Rohr zu holen, mit dem wir sonst Lagerhallen von außen löschen" (so oder so ähnlich). Witzbold... 1. Wie willst Du solche Lagen jemals einigermaßen realistisch üben? (Ich kenn nur wenige Lagen, die vergleichbar das Abweichen von Regeln zum Schutz bzw. zur Rettung von Menschenleben erlauben würden... - die Spekulationen wievielen das das Leben gerettet hat reichen durchaus mehrfach mehrstellig...) 2. B-Rohre wurden m.W. z.B. über die Haupteingangstüren vorgenommen. Ich weiß nicht, wie weit die Kollegen da drin waren - vermutlich angesichts der Bilder bzw. mir bekannten Schilderungen nicht sehr weit... Mehr aus Sicht der Fw in unserem umfangreichen Bericht (auch als Sonderheft der damaligen 112). ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mich8ael8 L.8, Dausenau / RLP | 366084 | |||
| Datum | 17.10.2006 16:17 | 11995 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoMehr aus Sicht der Fw in unserem umfangreichen Bericht (auch als Sonderheft der damaligen 112). Gibt es eine Möglichkeit an Zugriff auf diesen Bericht zu bekommen? ML | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 366085 | |||
| Datum | 17.10.2006 16:19 | 12018 x gelesen | |||
| Vielleicht ist "nicht geübt" der falsche Ausdruck. Laut dem Bericht wurde die eingetretene Situation überhaupt nicht vorbereitet, d.h. keine Absprachen zwischen den dann handelnden Organisationen, keinerlei taktische Vorausplanung (auch nicht in den einzelnen Org). Natürlich kann man solche Szenarien nicht realistisch üben, aber man kann z.B. das Personal soweit schulen, dass eine schnelle Evakuierung durch vorher festgelegte, konkrete Verfahrensabläufe vereinfacht werden kann; man kann ebenso z.B. anhand von Ortsbegehungen den Einsatzkräften etwaige Besonderheiten vermitteln (natürlich nicht allen FM im Umkreis von 30km, aber zumindest den 1 oder 2 nächstgelegenen Wachen); man kann ihnen entsprechende Pläne an die Hand geben... eben alles, was damals augenscheinlich nicht gemacht wurde. Und ich bin überzeugt, dass es auch heute noch viele Großobjekte (nicht nur private, wie Firmen, sondern auch öffentliche Gebäude) gibt, wo diese Vorkehrungen nicht oder nicht ausreichend getroffen werden. Und ich denke, wenn dann in einem solchen Objekt ein Schadenfall eintritt, wird das eine Überforderung vieler (aller?) Einsatzkräfte mit sich ziehen, die letztendlich darin mündet, dass jeder einzelne jenseits der Vorschriften, bzw. abseits von vielen bei der Ausbildung eigentlich vermittelten Grundzüge, arbeiten wird. Da kann man wohl Grundlagen der FwDV/ UVV trainieren wie man will, man kann SER aufstellen, nur wenn dann der Kopf durch zu viele Eindrücke und zu viel Unbekanntes blockiert wird, ist das erstmal ziemlich wertlos. Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... | |||||
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| Autor | Heik8o S8., Gefrees - Streitau / Bayern (eigentlich Franken) | 366087 | |||
| Datum | 17.10.2006 16:33 | 12039 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, am meisten hat mich eigentlich gewundert, das im Baugenehmigungsverfahren bzw der Durchführung der Bau so zugelassen wurde. Keine Brandabschnitte, Abzugsöffnungen, Pläne usw. War das zu der Zeit nicht gefordert? Oder wurde einfach "Bürokratieabbau" betrieben und all das weg gelassen? Gruß Heiko | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366094 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:00 | 12284 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian KruppNatürlich kann man solche Szenarien nicht realistisch üben, aber man kann z.B. das Personal soweit schulen, dass eine schnelle Evakuierung durch vorher festgelegte, konkrete Verfahrensabläufe vereinfacht werden kann; man kann ebenso z.B. anhand von Ortsbegehungen den Einsatzkräften etwaige Besonderheiten vermitteln (natürlich nicht allen FM im Umkreis von 30km, aber zumindest den 1 oder 2 nächstgelegenen Wachen); man kann ihnen entsprechende Pläne an die Hand geben... eben alles, was damals augenscheinlich nicht gemacht wurde. Wurde damals gemacht, wird heute gemacht, klappt aber eben nur für die direkte Umgebung der jeweiligen Wachen (wir haben mehrere tausend "Objekte" in Düsseldorf...) Natürlich üben wir auch mit der WF (mit allen...). Aber einige "Probleme" sind halt so einfach nicht lösbar. Frag doch mal in der Gegend herum, welche WF BOS-Funk benutzen, oder irgendeine Form von Betriebsfunk - und wo da ggf. die Schnittstellen sind. Dann denk Dir vergleichbare Szenarien aus. Nochmal: Der Bericht im TV war für die allgemeine Zielgruppe nicht schlecht, der ist NICHT geeignet, die Gefahrenabwehr damals (oder erst recht nicht heute!) zu bewerten. Für damals gabs in der Folge mehrere Untersuchungen bzw. Gutachten die jeweils viele Seiten haben. Den Fw-Bericht dazu hab ich schon erwähnt. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366100 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:20 | 12006 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoAber einige "Probleme" sind halt so einfach nicht lösbar. Frag doch mal in der Gegend herum, welche WF BOS-Funk benutzen 2m oder 4m ? Wie sieht die PTD das ? Wir haben neben unserem Betriebsfunk 4m BOS-Funk in mehreren Fahrzeugen, dazu eine Standleitung zwischen unserer Zentrale und der Leitstelle, bei Zusammenarbeit mit der BF wird ein "Verbindungsmann" in die EL der BF entsand. Wo ist das Problem ? Geschrieben von Ulrich Cimolino Dann denk Dir vergleichbare Szenarien aus. Mit solchen Gedankenspielen könnte Fm (Sb) sich u.U. auch unbeliebt machen ;-) Geschrieben von Ulrich Cimolino Natürlich üben wir auch mit der WF (mit allen...). Natürlich üben wir WFen auch mit den öffentlichen Feuerwehren ;-)) mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366104 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:29 | 11985 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael RoleffNatürlich üben wir WFen auch mit den öffentlichen Feuerwehren ;-)) Und manchmal auch mit dem THW oder den HIOs ,-) mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366107 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:38 | 11956 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian KruppLaut dem Bericht wurde die eingetretene Situation überhaupt nicht vorbereitet, d.h. keine Absprachen zwischen den dann handelnden Organisationen, keinerlei taktische Vorausplan möglicherweise das "alte" Problem, was man sich nciht vorstellen kann, wird auch nicht in die Planung einbezogen. Bei Flughafen denken nunmal die meisten bei Brändne an: 99% Flugzeuge 90 % Wartungshallen für Flugzeuge + Tanklager 10% an die Gebäude mit riesiger Ausdehnung und Menschenmassen darin Das sind Bauchwerte, aber die Realität dürfte vor dem Ereigniss sich so ähnlich verteilt haben. Für mich ist es eher ein Beispiel wie betreiblicher Brandschutz versagt hat. Arbeiten wurden der WF nicht gemeldet, daher: keine Beurteilung vorher durch die WF, keine Brandposten keinerlei Auflagen Das Ergebnis: verherrend. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366108 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:42 | 11997 x gelesen | |||
Geschrieben von Heiko Schardtam meisten hat mich eigentlich gewundert, das im Baugenehmigungsverfahren bzw der Durchführung der Bau so zugelassen wurde kam möglicherweise nicht wirklich rüber, aber das verwenden schwer entzündlicher Bauteile war gefordert, nur konnte das Gebäude seine Baugenehmigung leider nicht lesen und so hat der MNensch Fehler mit eingebaut......... Übrigens gibt es bei Sicherheitsrelevanten Bereichen öfters das Problem Fluchtweg <=> Sicherheit. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Thom8as 8W., Norden / Niedersachsen | 366109 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:43 | 11953 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoWitzbold... Also ich denke das ist in der Doku deutlich geworden, als Fw bist du da verdammt schnell am Ende, auch eine Fw wie Düsseldorf. Und wenn man überlegt welche Standards damals gültig waren, dann haben die damals eine Menge gerissen. Der Personenschaden hätte deutlich höher ausfallen können. dieser Einsatz wird heute für viel Dinge in Ausbildung, Bauvorschriften usw. als Maß der Dinge bezeichnet. Wir Feuerwehrs müssen auch mal begreifen das wir uns nicht auf alles vorbereiten können und auch nicht wunder was an Technik vorhalten können. Wichtig ist da aus solchen Ereignissen gelernt wird und entsprechend gehandelt wird und ich bin mir sicher das hat nicht nur Düsseldorf, sondern das ganze Fw-Wesen. ------------------------------------------------------------------------ Leichtsinn ist kein Mut und Vorsicht keine Feigheit! Auf das wir immer schön heile wieder nach Hause kommen! Meine Homepage ![]() ICQ-Nummer: 320-028-330 | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366110 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:45 | 12230 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael Roleff2m oder 4m ? beides Geschrieben von Michael Roleff Wie sieht die PTD das ? in weiten Bereichen m.W. eher negativ.. Geschrieben von Michael Roleff Wir haben neben unserem Betriebsfunk 4m BOS-Funk in mehreren Fahrzeugen, All das hatten wir damals auch. - In der Theorie. Stell Dir einfach den Einsatzfall am Flughafen vor: Die Fahrzeuge mit den 4m FuG dürften dann am Funk (also innen) kaum mehr besetzt sein. Die Kommunikation in einem Abschnitt erfolgt vornehmlich über 2m Funk - der in weiten Teilen bei den Werkfeuerwehren nicht vorhanden ist. Eine Zusammenarbeit/Kommunikation ist dann nur noch über Umwege möglich. Das geht gut bei Standardlagen, das wird in der Katastrophe zur Katastrophe. Da es auch gute Gründe für den Betriebsfunk bei den WF gibt hab ich dazu auch noch keine schlaue allgemeingültige Lösung. Geschrieben von Michael Roleff Geschrieben von Ulrich CimolinoDann denk Dir vergleichbare Szenarien aus. Schon, aber Pauschalvorwürfe oder relativ billige Vereinfachungen sind bei so dimensionierten Problemen (und ich sprech da bewußt nicht nur von der Flughafenlage) wenig hilfreich... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366113 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:47 | 12003 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian KruppInteressant wäre es zu wissen, ob und wie damals im Nachhinein das Unglück notfallpsychologisch abgewickelt worden ist. Besonders für die Mitarbeiter, die quasi das Sterben von mehreren Menschen am Telefon begleitet haben, Dir ist klar ,das das 10 Jahre her ist ? Seit wann wird bei euch PSU betrieben ? Wir hatten vor einigen Monaten einen Betreibsunfall, bei dem ein MA final tödliche Verletzungen erlitten hat. Den MAn wurde PSU angeboten und teilweise auch genutzt. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366115 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:50 | 12231 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael RoleffGeschrieben von Sebastian KruppInteressant wäre es zu wissen, ob und wie damals im Nachhinein das Unglück notfallpsychologisch abgewickelt worden ist. Besonders für die Mitarbeiter, die quasi das Sterben von mehreren Menschen am Telefon begleitet haben, Natürlich gabs auch damals hier schon Angebote, das OPEN-Team gibts jetzt auch schon über 10 Jahre und auch vorher gabs schon Strukturen für sowas. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 366116 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:54 | 11949 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael RoleffDir ist klar ,das das 10 Jahre her ist ?Ja, das ist schon klar. Und? Möglicherweise haben ja auch andere, "zivile" Psychologen, damals Hilfe geleistet. Muss ja nicht gleich die perfekt organisierte und einheitlich gekleidete PSU/NFS/KIT sein. Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366117 | |||
| Datum | 17.10.2006 18:57 | 12029 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Michael Roleff wir hatten im vorigen Jahrhundert (hört sich ja ewig an) eine vergleichbare Großschadenslage, damals hat das mit der Entsendung eines Verbindungsmannes gut funbktioniert. Und ich würde bei einer Lage, wo ich mit zig LZ von der öffentlichen Fw zusammen arbeite auch ggfs Trupps außer dienst (aus dem direkten Einsatz) nehmen um: Komunikation zur öFW halten zu können Zuganngsmöglichkeit (Werksausweis/Schlüssel) Geschrieben von Ulrich Cimolino Geschrieben von Michael RoleffG eschrieben von Ulrich Cimolino Die Kommunikation in einem Abschnitt erfolgt vornehmlich über 2m Funk - der in weiten Teilen bei den Werkfeuerwehren nicht vorhanden ist. wie willst Du das Problem lösen ? illegalen Betrieb des 2m BOS bei den WF einfordern ? Geschrieben von Ulrich Cimolino Da es auch gute Gründe für den Betriebsfunk bei den WF gibt hab ich dazu auch noch keine schlaue allgemeingültige Lösung. Geschrieben von Ulrich Cimolino Pauschalvorwürfe oder relativ billige Vereinfachungen sind bei so dimensionierten Problemen wenig hilfreich... Wie meinst du das jetzt ? mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366118 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:00 | 11974 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoNatürlich gabs auch damals hier schon Angebote, das OPEN-Team gibts jetzt auch schon über 10 Jahre Ist mir schon klar und giong auch nicht an dich, aber im wesentlichen hat es in der Breite erst nach 1988 (Eschede) den Gedanken PSU gegeben. Und in der Fläche sieht das auch heute noch teilweise traurig aus........... Auch bei den HIos gibt es da durchaus weiße Flecken....... mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 366119 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:01 | 11980 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael Rolefferst nach 1988 (Eschede) 1998 Gruß Christian TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT! TROLL COLLECT - Trolls im Forum | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366120 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:01 | 11926 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian KruppUnd? Seit wann gibt es PSU bei Euch ? mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366122 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:04 | 11933 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian Schorer1998 Stimmt, da hat der Fehlerteufel zugeschlagen. Eschede war 1998. Übrigens ist die Leiterin der PSU heute beim BBK Fachgebietsleiterin. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366126 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:19 | 12057 x gelesen | |||
Geschrieben von Robert Püningerschreckend war für mich die Aussage, dass die Flughafenfeuerwehr über keinerlei "Generalsschlüssel" wie willst Du für alle Lf der BF DDorf einen Generalschlüssel bevorraten und ausgeben ? IMHO war die WF des Flughafen durchaus im Besitz von einem Generalschlüssel, aber eben nicht in der notwendigen Anzahl. Geschrieben von Robert Püning Weiter dokumentierte man, dass die Feuerwehrleute der Flughafenfeuerwehr mehr oder weniger "keine Ahnung" hatten, wie sie mit solch einem Feuer um zu gehen hatten. schau Dir mal den Fuhrpark der FHFW zum Einsatztag an, der Fuhrpark war auch auf FLugzeugbrandschutz getrimmt. Da wurden die Vorgaben der IOCO (?) erfüllt. Geschrieben von Robert Püning Ist dies bis zum Schreckensereignis Flughafenbrand DUS die Regel auf deutschen Flughäfen gewesen Es soll auch bei einigen anderen erst danach Konzepte und Fahrzeuge zum Gebäudebrandschutz gegeben haben. Flughäfen brennen nicht, nur Flugzeuge war wohl der Irrglaube....... mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Flor8ian8 O.8, Hamburg / Hamburg | 366129 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:36 | 12076 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Michael Roleff wie willst Du für alle Lf der BF DDorf einen Generalschlüssel bevorraten und ausgeben ? Wäre doch über ein FSD mit B- oder A-Schliessung möglich. In HH sind für alle BF/FF LF wenigstens B-Schlüssel obligatorisch. Grüße | |||||
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| Autor | Math8ias8 Z.8, Offenbach a.M. / Hessen | 366130 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:42 | 12064 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Florian Ohde äre doch über ein FSD mit B- oder A-Schliessung möglich. In HH sind für alle BF/FF LF wenigstens B-Schlüssel obligatorisch. sind FSD etc. für die "Öffentlichen" in Objekten mit Werkfeuerwehr überhaupt üblich? Oder entfällt das, weil die WF die Risiken abdeckt und über eigene Schlüssel verfügt? mfG Mathias Zimmer #Wie üblich meine persönliche Meinung.# | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366131 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:48 | 12071 x gelesen | |||
Geschrieben von Florian OhdeWäre doch über ein FSD mit B- oder A-Schliessung möglich. In HH sind für alle BF/FF LF wenigstens B-Schlüssel obligatorisch. Reden wir da gerade aneinader vorbei ? Ein FSD enthällt i.d.R. genue einen Generalschlüssel und nicht für jedes LF der öffentlichen FW einen. In Köln müßtest Du sonsnt FSD mit > 30 Generalschlüssel montieren, damit jedes Lf seinen eigenen Schlüssel entnehmen kann. Bei vorhandener WF findet i.d.R. auch keine Aufschaltung der BMa zur öFW statt, insofern findet man dort i.d.R. auch keine FSD. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366132 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:52 | 12301 x gelesen | |||
Geschrieben von Florian OhdeWäre doch über ein FSD mit B- oder A-Schliessung möglich. In HH sind für alle BF/FF LF wenigstens B-Schlüssel obligatorisch. Mein Gott, bleibt doch mal realistisch und denkt an die damalige Lage! Wieviel FSK je Objekt habt Ihr? Wieviel Generalschlüssel liegen da drin? Wieviel Einsatzkräfte waren damals im Einsatz? ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Gerr8it 8S., Hückelhoven / NRW | 366134 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:55 | 12066 x gelesen | |||
| Eine sehr Interessante Disskussion, einen Punkt ist mir aufgefallen, die Situation des Disponenten in der Flughafen Leitstelle. Meine Frage das fürhrt Ihr in euren Leitstellen Gesprächstraining für euer Mitarbeiter durch ? Gruß aus Hückelhoven Gerrit _________________________________________________ | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366135 | |||
| Datum | 17.10.2006 19:57 | 12001 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoWieviel FSK je Objekt habt Ihr? i.d.R. wird ein FSD pro Objekt die Regel sein, Geschrieben von Ulrich Cimolino Wieviel Generalschlüssel liegen da drin? i.d.R nur einer ! Geschrieben von Ulrich Cimolino Wieviel Einsatzkräfte waren damals im Einsatz? ca. 1.000 mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366138 | |||
| Datum | 17.10.2006 20:01 | 11987 x gelesen | |||
Geschrieben von Gerrit Schulmeyerfürhrt Ihr in euren Leitstellen Gesprächstraining für euer Mitarbeiter durch ? Das kommt auf die Firmenideologie an: Telefonieren kann jeder bis zu Telefontraining als ein Baustein der Qualifikation sind da möglich. Je nach Betrieblichen Gegenbeheiten halt ;-)) mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen | 366140 | |||
| Datum | 17.10.2006 20:06 | 12003 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Florian Ohde Wäre doch über ein FSD mit B- oder A-Schliessung möglich. In HH sind für alle BF/FF LF wenigstens B-Schlüssel obligatorisch. Flughäfen v.a. mit internationalen Verkehr haben aber besondere Sicherheitsbestimmungen (-bereiche), da kann man nicht jeden (keine Abwertung der BF/FF gemeint) Schlüssel hinterlassen. Sicherheit und Sicherheit sind manchmal recht seltsame Widersprüche. mkg hwk | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366143 | |||
| Datum | 17.10.2006 20:10 | 11968 x gelesen | |||
Geschrieben von Hanswerner KöglerSicherheit und Sicherheit sind manchmal recht seltsame Widersprüche. Safety / Security Geschrieben von Hanswerner Kögler besondere Sicherheitsbestimmungen (-bereiche) gibt es in abgewandelter Form auch anderen Orts....... mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Joch8en 8K., Graben-Neudorf (BaWü) / Baden-Württemberg | 366158 | |||
| Datum | 17.10.2006 23:21 | 12008 x gelesen | |||
| Ich denke dass bei diesem schrecklichen Einsatz eine unglückliche Verkettung von Fehlern/Umständen/Entscheidungen dazu geführt hat was an diesem tag passiert ist. Fakt ist doch, dass die Flughafenfeuerwehr nicht auf dieses Szenario vorbereitet war, genauso wenig die BF sowie alle beteiligten FFs. Ebenso war schon beim Bau des Flughafens entscheidend gegen die Bauvorschriften verstoßen worden indem die Styroporplatten in die Zwischendecke eingefügt wurden obwohl dies laut Bauordnung nicht gestattet war. Ebenso wurde beim Bau des Flughafens die heute üblichen Brandabschnitte noch gar nicht mit eingeplant. Dass bei dieser Anzahl von Einsatzkräften ein Kommunikationszusammenbruch früher oder später auftritt ist ja wohl auch klar. Die fehlende Kommunikation zwischen FH-FW und BF, aufgrund von verschiedenen Kommunikationsmittel und -kanälen führte ebenso dazu bei. Es gibt noch so viele Dinge ie auch im Bericht erläutert wurden über die man diskutieren könnte, aber letztendlich wurde alleine wegen dieser Erkenntnisse dieses Unglückes der Brandschutz solcher Gebäude erst wirklich verbessert. Und leider ist es ja in Deutschland so üblich, dass immer erst etwas passieren muss bevor gründlich über solche Dinge nachgedacht wird. Aber aus Fehlern lernt man, nur schade dass dabei immer wieder Menschenleben auf dem Spiel stehen. Mit kameradschaftlichen Grüßen J. Köhler http://www.florian-graben-neudorf.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das ist meine persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr. Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann! | |||||
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| Autor | Heik8o S8., Gefrees - Streitau / Bayern (eigentlich Franken) | 366172 | |||
| Datum | 18.10.2006 07:24 | 11936 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Michael Roleff kam möglicherweise nicht wirklich rüber, Ich habe schon mitbekommen, das die Styropor - Dämmung nicht das geforderte Material war. Eher verwundert mich, warum offenbar keine Brandwände / Rauchbegrenzungen / Abzüge oder ähnliches vorhanden war. Das Gebäude wurde ja nach und nach erweitert, da bietet sich sowas doch gerade als Abgrenzung zum neuen Bauabschnitt an. Erfolgt bei derartigen Gebäuden denn wenigstens heute ein Abnahme bzw Überprüfung der Auflagen? Geschrieben von Michael Roleff Übrigens gibt es bei Sicherheitsrelevanten Bereichen öfters das Problem Fluchtweg <=> Sicherheit. Inwiefern? (Beispiele) Gruß Heiko | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366223 | |||
| Datum | 18.10.2006 13:04 | 11958 x gelesen | |||
Geschrieben von Heiko SchardtEher verwundert mich, warum offenbar keine Brandwände / Rauchbegrenzungen / Abzüge oder ähnliches vorhanden war. Für "Sonderbauten" werden leider sehr oft die klassichen VB Maßnahmen aus betrieblichen Gründen nicht angewandt. Im Industriebereich werden auch gerne Hallen im fünfstelligen m² Bereich als EIN Brandabschnitt genommen, um Produktionsabläufe besser (Störungsfreier im Bezug auf VB-MAßnahmen!) gestallten zu können. Geschrieben von Heiko Schardt Das Gebäude wurde ja nach und nach erweitert, da bietet sich sowas doch gerade als Abgrenzung zum neuen Bauabschnitt an.Wenn betribeliche Belange die Erweiterung garnicht sichtbar machen sollen/wollen oder Betriebsabläufe "gestört" werden, fällt die Bildung von Brandabschnitten halt aus. Abgesegnet wird dies dann mit entsprechenden Brandschutzgutachten ;-[[ Bei uns werden derzeit "alte" Bürogebäude brandschutztechnisch (BMA, Abschottungen) nachgerüstet. Kontrolliert wird das durch die Aufsichtsbehörde, hat den Vorteil, das wir als WF uns nicht mit kostenintensiven Forderungen unbeliebt machen müssen. Geschrieben von Heiko Schardt Geschrieben von Michael Roleff Flughafen, kürzester Fluchtweg würde Richtung Rollfeld führen, der ist aber ein gesonderter "Sicherheitsbereich". Entwicklungsabteilung Industrie, zum Schutz vor Spionage abgetrennt, dann ist ein Fluchtweg aus einem anderen (Produktions-) Bereich in diese Richtung unter Security nicht sinnvoll, unter Safety aber sehr wohl. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Heik8o S8., Gefrees - Streitau / Bayern (eigentlich Franken) | 366225 | |||
| Datum | 18.10.2006 13:17 | 11948 x gelesen | |||
| HAllo, Geschrieben von Michael Roleff Für "Sonderbauten" werden leider sehr oft die klassichen VB Maßnahmen aus betrieblichen Gründen nicht angewandt. Soo störend kann doch z.B eine Reihe von Glastüren nebeneinander ggf. mit Magnetschalter gar nicht sein - wenn man Interesse an SIcherheit seiner Gäste/Mitarbeiter hat?!Geschrieben von Michael Roleff Entwicklungsabteilung Industrie, OK, ist nachvollziehbar in gewissem Grad Gruß Heiko | |||||
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| Autor | Robe8rt 8P., Olfen / Nordrhein-Westfalen | 366245 | |||
| Datum | 18.10.2006 14:37 | 12025 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael Roleffwie willst Du für alle Lf der BF DDorf einen Generalschlüssel bevorraten und ausgeben ? Frage bezog sich auf die WF u. nicht auf die BF ;-) Geschrieben von Michael Roleff IMHO war die WF des Flughafen durchaus im Besitz von einem Generalschlüssel, Mehr wollte ich ja gar nicht wissen, in der Doku wurd dies weitaus anders geschildert. Geschrieben von Michael Roleff schau Dir mal den Fuhrpark der FHFW zum Einsatztag an, der Fuhrpark war auch auf FLugzeugbrandschutz getrimmt. Leider war ich zum Zeitpunkt des Unglücks noch relativ jung u. das Internet als Info-Quelle war bei weitem nicht so verbreitet wie heute......aber wenn du mir etwas über den damaligen Fuhrpark der WF DUS International erzählen möchtest bzw. ihn mir mal genauer beschreiben möchtest hätte ich nichts dagegen einzuwenden (kannste auch gern per Mail erledigen....) Geschrieben von Michael Roleff Da wurden die Vorgaben der IOCO (?) erfüllt. ICAO Geschrieben von Michael Roleff Es soll auch bei einigen anderen erst danach Konzepte und Fahrzeuge zum Gebäudebrandschutz gegeben haben. Danke für die Info, mehr wollt ich ja gar nicht. Wollte nur wissen in wie weit der Brand damals nicht nur für den VB seine Kreise gezogen hat, sondern auch für den AB. Gruß Robert Man lernt nie aus! Dies ist meine eigene, freie Meinung! | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366247 | |||
| Datum | 18.10.2006 14:42 | 11961 x gelesen | |||
Geschrieben von Heiko SchardtSoo störend kann doch z.B eine Reihe von Glastüren nebeneinander ggf. mit Magnetschalter gar nicht sein - Hast du das schonmal bei einer Fließmontage versucht ? Sprich einer Bandmontage ? Da werden selbst in diesen "riesigen" Hallen Bänder "gefaltet", das kostet Wegzeit und Grundfläche, und deshalb ist das meist recht unbeliebt. Und mit ein paar Glasstüren kommst Du, wenn Produkte / Bauteile im "internen" Werksverkehr transportiert werden müssen auch nicht wirklich weiter. Ferner gibt es Produktionsbereiche wo der Warenverkehr vollautomatisiert abläuft, Förderbänder, selbstfahrende Stapler, Kranbahnen ect.. Dafür sind teilweise keine standartisierten Brandabschottungen verfügbar, weil es Einzelanfertigen für einen Großbetrieb sind. VB in der Industrie ist manchmal kompliziert als LE berechnen ;-)) mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366252 | |||
| Datum | 18.10.2006 14:48 | 11995 x gelesen | |||
Geschrieben von Robert Püningaber wenn du mir etwas über den damaligen Fuhrpark der WF DUS International erzählen möchtest bzw. ihn mir mal genauer beschreiben möchtest hätte ich nichts dagegen einzuwenden Schau mal bei Jürgen T. vorbei, da gibt es möglicherweise einige Bilder auch zu WF in Ddorf. Geschrieben von Robert Püning Wollte nur wissen in wie weit der Brand damals nicht nur für den VB seine Kreise gezogen hat, sondern auch für den AB. Grundsätzlich sollte man immer versuchen aus Ereignissen zu lernen, ob das dann allerdings auch umgesetzt wird / werden kann.................. vgl. die Erfahrungen von 1975 aus Niedersachen und "unsere Waldbrandfähigkeit" oder Führbarkeit heute. mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW | 366328 | |||
| Datum | 19.10.2006 01:42 | 11959 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich Cimolinodas OPEN-Team gibts jetzt auch schon über 10 Jahre Wurde das OPEN-Team nicht erst ein halbes Jahr vor dem Ereignis gegründet ? mit freundlichen Grüßen Michael Roleff | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 366602 | |||
| Datum | 20.10.2006 09:58 | 12156 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael RoleffGeschrieben von Ulrich Cimolinodas OPEN-Team gibts jetzt auch schon über 10 Jahre Das heißt doch nicht, dass wir da nicht schon jahrelang vorher auch schon engagiert waren, oder? ;-) Ich hab als Abtl.Ausb. ab ca. 94 alle gDFeu nach und nach auf entsprechende MeFü I und II Seminare in Ahrweiler geschickt, wo auch das thematisiert wurde. Daraus hat sich das dann alles entwickelt.. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 868567 | |||
| Datum | 11.04.2021 10:41 | 2822 x gelesen | |||
| dazu: 11. April 1996 Flughafenbrand Düsseldorf ![]() MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 868590 | |||
| Datum | 12.04.2021 12:55 | 1890 x gelesen | |||
| Ich war damals beruflich viel unterwegs und war mindestens einmal in der Woche am Flughafen in Düsseldorf. Vor dem Rückflug saß ich damals immer in der LH-Frequent Traveller Lounge.... Das war letztendlich auch eine Falle, weil es nur einen einzigen Zu- bzw. Ausgang gab. War und bin froh an diesem Tag damals nicht in Düsseldorf gewesen zu sein. ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund... | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 868592 | |||
| Datum | 12.04.2021 14:08 | 1732 x gelesen | |||
| hallo, Geschrieben von Volker L. Das war letztendlich auch eine Falle, weil es nur einen einzigen Zu- bzw. Ausgang gab. War und bin froh an diesem Tag damals nicht in Düsseldorf gewesen zu sein. das kann ich nachfühlen. Ich saß als der ICE in Eschede verunglückte im Parallel-IC der kurz nach oder vor dem Unglücks-ICE in Stuttgart abgefahren ist. Wenn ich damals den Termin in Hamburg anstatt in Bremen gehabt hätte wäre ich u.U. mitten drin gewesen ... bei so was läuft es einem auch viele Jahren danach immer mal wieder kalt den Rücken runter ... MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 868606 | |||
| Datum | 13.04.2021 07:06 | 1659 x gelesen | |||
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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