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ThemaErneuter Angriff auf Rettungskräfte in Berlin60 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorMark8us 8G., Berlin / Berlin371231
Datum17.11.2006 07:4615286 x gelesen
Guten Morgen aus der Hauptstadt

Erneut gab es in Berlin einen Angriff auf die Besatzung eines RTW. Siehe nachfolgenden Artikel aus der Berliner Morgenpost.



"Menschenmenge behindert Retter der Feuerwehr"


"Am Mittwochabend sind in zwei Fällen erneut Polizeibeamte aus einer aufgebrachten Menge heraus angegriffen worden. In einem Fall traf es nicht nur die Polizisten, sondern auch Feuerwehrleute im Einsatz.

Tatort Moabit: Auf der Lehrter Straße läuft ein fünfjähriger Junge auf die Fahrbahn, wird vom Pkw eines 35-jährigen Weddingers erfasst, durch die Luft geschleudert und schwer verletzt. Sofort bildet sich am Unfallort eine Menschenmenge von 50 bis 80 Personen. Sie dringt zunächst auf den Unfallfahrer ein, der sich in eine nahe gelegene Polizeidienststelle an der Kruppstraße retten kann. Anschließend bedrängt die aufgebrachte Menge die Retter der Feuerwehr, fordert die Herausgabe des Kindes und hindert den Rettungswagen am Verlassen des Unfallortes. Erst ein Polizeiaufgebot kann den Transport des Fünfjährigen in ein Krankenhaus sicherstellen. Verletzt wird bei den Auseinandersetzungen niemand.

Prenzlauer Berg: Wenige Stunden nach dem Vorfall in Moabit werden nach einem Fußballspiel im Jahrstadion zwei Polizisten leicht verletzt. Unmittelbar nach dem Abpfiff der Begegnung Union Berlin gegen Ankaraspor schlägt ein betrunkener Fan auf die Beamten ein. Als sie den Mann festnehmen wollen, sehen sie sich einer Gruppe von 40 bis 50 Personen gegenüber, die sie bedroht und beschimpft. Nach Polizeiangaben werden mehrere Männer aus der Gruppe handgreiflich, und es kommt zu Rangeleien.

Nachdem die Polizisten Verstärkung erhalten haben, können sie die Lage unter Kontrolle bringen. Den vier randalierenden Fans werden Blutproben entnommen, sie erwartet zudem ein Verfahren wegen Körperverletzung und Widerstand.

hhn
Aus der Berliner Morgenpost vom 17. November 2006"




Die in der Presse aufbereiteten Vorgänge spiegeln lediglich die spektakulären Fälle wieder, viele Fälle im täglichen Dienst bleiben im Dunkeln, da sie nicht zur Anzeige gebracht werden.

Allerdings fehlen mir beim Aktuellen Fall die Worte, wenn die Rettung eines Verletzten bewußt und gewollt verhindert werden soll.

Wer kann zu ähnlichen Erfahrungen Berichten ?


Gruß Markus


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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg371232
Datum17.11.2006 08:0114501 x gelesen
Geschrieben von Gültzow MarkusErneut gab es in Berlin einen Angriff auf die Besatzung eines RTW

Es ist schon schlimm wenn so etwas passiert, wenn es zu solche Szenen wie in Paris kommt (laut Nachrichtenmeldungen befürchtet man ja so etwas im kleineren) war das nur ein kleiner Anfang .... und das in D!

Hoffen wir mal, dass soetwas in der Ausnahme bleibt


Mit Grüßen

Michael

Alles meine private und persönliche Meinung

Wer blind ist für seine Fehler, stellt sich auch taub für gute Ratschläge.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, deutscher Chemiker

Ein guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige was man damit machen kann.
Oscar Wilde, irischer Dichter

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AutorSven8 K.8, Vogtland/ Sachsen / 371233
Datum17.11.2006 08:0914443 x gelesen
Geschrieben von Michael Hilbert.... und das in D!

wundert bzw. überrascht das überhaupt noch jemanden?
Das ist leider erst der Anfang...:-(


MkG Sven

-meine Meinung-

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371234
Datum17.11.2006 08:2214425 x gelesen
Mh, oje,

vielleicht sind hier parralelen zu einigen südlichen und östlichen Ländern zu ziehen, in denen man, so man einen Unfall verursacht hat, tunlichst das weite sucht. Im Falle des Anhaltens (wie hier geschehen) findet man sich nicht selten am nächsten Baum hängend wieder...

Gruß, otti


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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg371236
Datum17.11.2006 08:2614566 x gelesen
Geschrieben von Sven KellerDas ist leider erst der Anfang...:-(

Das wird dadurch bedingt, dass das Soziale Gefälle in D immer größer wird.

Aber vorgestern hat ja unser IM verkündet, das D zu den Sichersten ländern der Erde gehört, (Frankreich liegt im übrigen trotz Paris auf rang 3) mal sehen wie sich das in der Zukunft verhalten wird .....
In D ist man ja bekannt dafür, sich auf den Lorbeeren auszuruhen und erst zu Handeln, wenn die Ernet schlecht ist ....


Mit Grüßen

Michael

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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz371237
Datum17.11.2006 08:3414448 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Matthias Ottvielleicht sind hier parralelen zu einigen südlichen und östlichen Ländern zu ziehen, in denen man, so man einen Unfall verursacht hat, tunlichst das weite sucht. Im Falle des Anhaltens (wie hier geschehen) findet man sich nicht selten am nächsten Baum hängend wieder...

Das läßt sich ja noch irgendwie nachvollziehen, auch wenn man solch ein Verhalten in D normalerweise eher nicht kennt. Aber warum läßt man den Rettungsdienst nicht seine Arbeit verrichten und fordert die Herausgabe des Opfers, das vermutlich dringend ärztlicher Versorgung bedarf? Verstehe ich nicht.

Gruß,
Michael


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AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern371239
Datum17.11.2006 08:4414405 x gelesen
Geschrieben von Michael WeyrichAber warum läßt man den Rettungsdienst nicht seine Arbeit verrichten und fordert die Herausgabe des Opfers, das vermutlich dringend ärztlicher Versorgung bedarf? Verstehe ich nicht.

Wollt ich auch grad schreiben. Ich verstehs auch nicht


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371240
Datum17.11.2006 08:4914441 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Michael WeyrichDas läßt sich ja noch irgendwie nachvollziehen, auch wenn man solch ein Verhalten in D normalerweise eher nicht kennt

Echt? Also, ich kann daran nichts nachvollziehen, sorry...

Geschrieben von Michael WeyrichAber warum läßt man den Rettungsdienst nicht seine Arbeit verrichten und fordert die Herausgabe des Opfers, das vermutlich dringend ärztlicher Versorgung bedarf?

Das kommt drauf an - die parralele zu den Entwicklungsländern trägt hier nur wenig zu der Entwicklung bei. Dort ist es oftmals so, dass sich die Familie oder die dörfliche Gemeinschaft weder den Transport des Verletzten in Krankenhaus noch die anschließende Heilbehandlung leisten kann. So wird dieser in die Obhut irgendeines Medizinmannes o.ä. gegeben und der Rest ist kismet...

Denkbar für .de wäre als Grund wohl die Tatsache, dass eine Rettungsdienstbesatzung, die in einem solchen gewalttätigen Umfeld tätig werden muss, vielleicht a.) selbst in Stress gerät und b.) vielleicht die Behandlung auf der Straße weniger gründlich, wohl aber schnell durchführt um dann dne Patienten schnellstens mitzunehmen. Zeit für lange Erklärungen, Verhandlungen und Abstimmungen, wer mitfährt, ggf. das warten auf den Vater (oder die Mutter) bleibt da nicht, was bei "konversationsstarken" Bevölkerungsschichten, vielleicht auch wegen der Sprachbarriere, ggf. zu falschen Eindrücken führen kann.

Gruß, Matthias


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AutorFlor8ian8 O.8, Hamburg / Hamburg371242
Datum17.11.2006 08:5514616 x gelesen
Geschrieben von Michael HilbertDas wird dadurch bedingt, dass das Soziale Gefälle in D immer größer wird.
Sozialschwache Menschen sind also aggressiver und dämlicher?

Aus meiner Sicht ist die Ursache eher in Migrationsbewegungen und zu wenig nachdrücklicher Vermittlung des bundesdeutschen Werte- und Normensystems zu suchen. Daß der soziale Status solcher Personen tendenziell im unteren Gesellschaftssektor zu finden ist, stellt die Wirkung dar und nicht die Ursache.


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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg371248
Datum17.11.2006 09:2714460 x gelesen
Geschrieben von Florian OhdeSozialschwache Menschen sind also aggressiver und dämlicher?

Das habe ich damit nicht behauptet!

Aber wenn leute eben am Rande des Existenzellen daseins leben, bewegen sie sich eher auf die Straße (in Gruppen) als wenn sie in gefestigten sozialen verhältnissen leben! Auch die politische Meinung und das persönliche Handeln wird dadurch beeinflusst.

Das hat nichts mit aggresievität oder dämlichkeit zu tun, sondern wird durch die Dynamik in Gruppen bestimmt! Ein Mensch ist eben ein Rudeltier, und braucht immer einen vorreiter, dem er folgen kann, wenn dieser eben der falsche ist, kann dies zu solchen ergebnissen führen. Wir haben das ja vor rund 80 Jahren erlebt!

Geschrieben von Florian Ohdenachdrücklicher Vermittlung des bundesdeutschen Werte- und Normensystems zu suchen.

Wie willst Du das den Menschen nahe bringen, die aufgrund Arbeitslosigkeit nicht mehr das Haus verlassen oder sich in Gruppen mit "gleichen" treffen. Das kannst Du nur bei Leuten die geführt werden, nicht aber bei denen die führungslos umher irren ....
Oder meinst Du ich sehe das so Falsch? Wenn ja, sag mir wieso das so ist


Mit Grüßen

Michael

Alles meine private und persönliche Meinung

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Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, deutscher Chemiker

Ein guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige was man damit machen kann.
Oscar Wilde, irischer Dichter

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AutorDani8el 8S., Gosheim / BaWü371250
Datum17.11.2006 09:5214444 x gelesen
Ist das noch was besonderes?

Wenn ich überlege wie oft so etwas [tätliche oder verbale Übergriffe auf Rettungsdienstmitarbeiter] bei uns hier passiert, dann würde eine Hand nicht zum abzählen der letzten Monate reichen!

Sicherlich ist soetwas einfach gesagt ne riesen Sauerei, aber bislang dachte ich immer das soetwas in z.b. Berlin fast täglich vorkommt.

Gruss Daniel


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371256
Datum17.11.2006 10:2714478 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Daniel SchmidbergerWenn ich überlege wie oft so etwas [tätliche oder verbale Übergriffe auf Rettungsdienstmitarbeiter] bei uns hier passiert, dann würde eine Hand nicht zum abzählen der letzten Monate reichen!

das wundert mich schon ein bisschen - darf man fragen um welchen Rettungsdienstbereich es geht? Natürlich kommt sowas vor - aber in der Masse?

Wenn man mal davon ausgeht dass so etwas tatsächlich gehäuft auftritt dann muss man aj auch die Frage stellen in wie weit wir darauf vorbereitet sind. Da würde mir grade nur sehr wenig einfallen...

Gruß, Matthias


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AutorDani8el 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg371287
Datum17.11.2006 12:2914436 x gelesen
So etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.
Und darum gilt unsere "Hauptstadt" bei immer mehreren als asoziales,
bankrottes Loch, welches man besser meidet !


>Alles meine Meinung <


Feuerwehr. Schnell.Professionell.

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen371290
Datum17.11.2006 12:3614447 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Daniel WeissSo etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.

... soll es durchaus - zwar nicht so extrem bzw. in der Häuftigkeit - in sozialen Brennpunkten anderswo gegeben haben. Mir ist auch Ähnliches im Rhein-Main-Gebiet (nicht in einer der Großstädte da) bekannt.

Geschrieben von Daniel WeissUnd darum gilt unsere "Hauptstadt" bei immer mehreren als asoziales,
bankrottes Loch, welches man besser meidet !


... darum besser nicht so einen Mist (sorry) schreiben.

Gruss
Gerhard


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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP371292
Datum17.11.2006 12:3614425 x gelesen
Geschrieben von Daniel WeissSo etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.

Nein. Es kann auch passieren das "Landsleute" mit hartem russischen Akzent eine Feier der Feuerwehr aufmischen und mehrere Wehrleute verletzen. Und das nur weil man sie an der Tür abgeweisen hat.

Und das in einer Kleinstadt von nicht ganz 10.000 Einwohnern.


ML


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AutorMarc8us 8L., Gießen / Hessen371294
Datum17.11.2006 13:0213953 x gelesen
Was ich zu berichten habe, hat zwar nicht die Dimensionen, wie aus Berlin berichtet,
aber es hat mich auch unheimlich aufgeregt.

Situation:
Silvester Nacht -> Eine Reihe Mülltonnen brannte -> in einem sozialen Brennpunkt.

Als Maschinist standich am Fahrzeug und ich Fahrzeug Heck.
Kinder/Jugendlich bewarfen mich von mehreren Seiten mit
z.T. großen Böllern.

Nun ja ich habe mich bemüht, so zu reagieren als wäre nichts.
Habe dem Einsatzleiter über 2M Funk das Problem geschildert,
der nur sagte, die Polizei sei bereits unterwechs. Dass die Zwerge
natürlich rechtzeitig verschwanden, als die Polizei vorort war, sollte
klar sein. Dass sich da auch Aggressionen in einem selbst aufbauen,
sollte ebenfalls klar sein! Mistviehcher halt....

Aber letztendlich kommt es auf das Gleiche raus: Verfall von
moralischen Werten wie Respect..........


Guggtema auf: http://www.feuerwehr-giessen.de

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371296
Datum17.11.2006 13:0513945 x gelesen
Mahlzeit,

Geschrieben von Daniel WeissSo etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.

leider nein. Möglich ist Ähnliches fast überall, nicht unbedingt beschränkt auf die eine oder die andere Gruppe. Vorfälle dieser und ähnlicher Art gibt's sicher so gut wie überall - glücklicherweise jedoch eher als Ausnahme- und nicht als Regelfall...

Trotzdem stellt sich da wieder die Frage, wie wir auf sowas vorbereitet sind oder was wir tun können. Verschiedene Optionen können wir ja hier gerne mal Diskutieren.

Eine Variante wäre, sich intensiver mit anderen Kulturkreisen zu beschäftigen, etwa sprachkundige Verbindungspersonen einzusetzen, Formulare in anderen Sprachen vorzuhalten o.ä.

Eine andere Variante, mindestens genauso politisch brisant wie die erste, wäre, eben diese Kulturkreise dazu zu "zwingen", sich mit den hier gängigen Werte- und Ordnungssystemen auseinanderzusetzen und ggf. daraus für sich eine Entscheidung abzuleiten...

Die dritte wäre das akzeptieren dieser Gefahren und die organisatorische und taktische Aufarbeitung, engere Verzahnung zwischen polizeilichem- und nichtpolizeilichem Einsatz in "Gefahrengebieten", ergänzung des Eigenschutzes (durch Ausbildung und Ausrüstung) usw.

Irgendwie ist dass alles nicht das gelbe vom Ei, meien ich...

Gruß, otti


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AutorJan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg371298
Datum17.11.2006 13:1913898 x gelesen
Moinsen,

Geschrieben von Daniel WeissSo etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.

nö, gibt es auch in anderen Städten und sogar auf dem platten Land.

Mit ist ein Fall bekannt, wo eine RTH-Besatzung nach plötzlichem Kindstod und beendeter Reanimation auf einem landwirtschaftlichen Gut sich einer aufgebrachten Menschenmenge mit allerlei landwirtschaftlichem Gerät bewaffnet gegenüber sah.
Nur mit Hilfe der gezogenen Waffe des BGS-Piloten ließen sich die Leute "umstimmen", nicht auf die Retter loszugehen.


Beste Grüße ...und bleibt neugierig!
Jan Ole

drehleiter.info - Das Ausbildungs- und Informationsportal

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AutorCars8ten8 S.8, Linnich / NRW371300
Datum17.11.2006 13:3013942 x gelesen
Geschrieben von Marcus LinkSituation:
Silvester Nacht -> Eine Reihe Mülltonnen brannte -> in einem sozialen Brennpunkt.

Als Maschinist standich am Fahrzeug und ich Fahrzeug Heck.
Kinder/Jugendlich bewarfen mich von mehreren Seiten mit
z.T. großen Böllern.


...in Köln werden schon seit jahren die RTW in der Silversternacht mit Feuerwerksraketen beschossen. Die auf Plätzen u.Ä. eingesetzten Fahrzeueg sehen danach aus als hätten sie selbst gebrannt....

Leute wacht auf.....


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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371301
Datum17.11.2006 13:4113976 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Carsten SybenLeute wacht auf.....

*gähn* *streck* ok, bin jetzt wach - und weiter?

Was soll uns denn bewußt werden, noch bewußter oder vor allem was sollen die Konsequenzen sein? Da ich ja jetzt wach bin, erklär es mir doch mal?

Gruß, Matthias


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg371303
Datum17.11.2006 13:5113933 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Gerhard Bayer

... soll es durchaus - zwar nicht so extrem bzw. in der Häuftigkeit - in sozialen Brennpunkten anderswo gegeben haben. Mir ist auch Ähnliches im Rhein-Main-Gebiet (nicht in einer der Großstädte da) bekannt.

Das gibts wohl zunehmend in allen Ballungsgebieten; oder gibts auf dem "Land" (noch) die Inseln der Glücklichen ? Und zumimdest für den Bereich des RD gibts so was wie "Negativlisten" bestimmter Stadtteile bzw. Strassen wo man im Vorfeld schon sich diesbezüglich Gedanken macht.

MkG

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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AutorCars8ten8 S.8, Linnich / NRW371305
Datum17.11.2006 13:5513907 x gelesen
Geschrieben von Matthias Ott*gähn* *streck* ok, bin jetzt wach - und weiter?

Was soll uns denn bewußt werden, noch bewußter oder vor allem was sollen die Konsequenzen sein? Da ich ja jetzt wach bin, erklär es mir doch mal?

Gruß, Matthias


...wollte nur die Jenigen wecken, die glauben noch in einem Land des sozialen Friedens und der Bürgerlichen Ruhe zu wohnen.

Interessante Literatur: "Selbstschutz im Rettungsdienst" auch beim BBK zu leihen...


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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen371307
Datum17.11.2006 13:5813860 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Bernhard Deimannoder gibts auf dem "Land" (noch) die Inseln der Glücklichen ?

... fehlt mir der Einblick - ich erdreiste mich das Rhein-Main-Gebiet nicht mehr als ländlich zu bezeichnen (gut, richtig Stadt ist Pfungstadt auch nicht ...)

Geschrieben von Bernhard DeimannUnd zumimdest für den Bereich des RD gibts so was wie "Negativlisten" bestimmter Stadtteile bzw. Strassen wo man im Vorfeld schon sich diesbezüglich Gedanken macht.

... na ja, beschränkt sich bei uns immerhin noch auf bestimmte Hausnummern in der jeweiligen Straße

Gruss
Gerhard


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AutorFran8z-P8ete8r L8., Lauf a. d. Pegnitz / Bayern371308
Datum17.11.2006 13:5913903 x gelesen
Hallo,

wenn ich das Problem mal auf eine für Feuerwehrler verständliche Ebene runterbreche, dann ist es doch auch folgendermaßen:
Die Wehrführung bietet doch auch entsprechende Übungsveranstaltungen an. Diese werden dann von den kleinen Löschknechten und Schlauchmägden hoffentlich eifrig besucht, und wenn sie fleißig mitmachen, dann dürfen sie auch mit zum Einsatz fahren. Und wer nicht übt, der darf nicht mit. Und steigt auch nicht auf. Und wird ggf. bei groben Verstößen aus der Organisation entfernt.
Im Sportverein ists ähnlich, da ist auch nicht jeder der antanzt sofort der große Zampano.
Üben, üben, üben! Dann darf ich auch in der Mannschaft mitspielen
Warum geht das nicht auch beim "Verein Bundesrepublik"? Warum verpflichtet man den Neuankömmling nicht auch dazu, sich der Spielweise anzupassen? Scheinbar wirds doch auch angeboten. Und wenn nicht, dann wirds wohl höchste Eisenbahn (Obwohl, die kommt ja auch immer zu spät!) Zumindest, um im täglichen Leben bestehen zu können. Und da gehören die Notfallsituationen wohl eindeutig dazu.
Wenn man in diverse Reiseführer / Wörterbücher schaut, sind meist die wichtigsten Wörter und Wendungen für Notfälle am Ende oder Anfang abgedruckt. Und wenn ich ins Ausland fahre, kann ich seltenst erwarten, dass ich dort deutschsprechendes Rettungspersonal antreffe. (Jaja, außer bei Ösis ;-))
Also bereitet man sich wenigstens etwas drauf vor, und das nur bei einem Urlaub für ein paar Tage! Wenn man dann für immer (= viele viele Tage) in einem Land bleibt (bleiben will), sollte man sich an das Teamplay "Gesellschaftssystem" doch etwas anpassen.
Viele denken vielleicht: wozu denn? Wenn ich essen will, gehe ich in eine muttersprachliche Gaststätte, einkaufen im vaterländischen Laden, wenn ich bau hol ich mir die Brüder vom Gürüstbau, Schwester kommt von Kollega, alles paletti. Aber ein eigenländischer Rettungsdienst oder Feuerwehr lässt sich wohl nicht vorbestellen und gezielt anfordern. Also wird es unweigerlich zu bekannten Sprach- und Kulturbarrieren kommen.
Formulare schön und gut, das könnte noch zu handhaben sein, aber wenn der gute Angehörige zwar versteht, was ich fragen will, heißt das noch lange nicht, dass ich seine Antwort verstehe. Und da gehts schon wieder los.
IMHO nützen die besten Informationen nix, und sind sie auch noch so gut gemeint, wenn seitens der "neuen Staatsbürger-Mitspieler" keinerlei Bereitschaft da ist, sich mit dem (von ihnen frei gewählten!!) Gesellschaftssystem auseinanderzusetzen.
Dann weden wohl doch noch Fremdsprachkurse in die RD- und FW-Ausbildung aufnehmen, dass wirs schön allen recht machen können und uns keiner hinterher belangen kann. Vielleicht findet sich ja doch irgendein profilierungssüchtiger Rechtsverdreher, der sich damit ein Denkmal setzen will, den Rettungsdienst zu verklagen, weil er nicht multilingual Hilfe leisten kann. Diese Typen sollen es Gerüchten zufolge ja auch um ihres Bildes und Namens auf Titelseitens wegen schaffen, mehrfachen Kinderschändern die Freiheit zu verschaffen.

mit nachdenklichen Grüßen

FP


Der Beitrag stellt meine private Meinung dar und nicht die Meinung der Stellen oder Organisationen, in denen ich beruflich und privat tätig bin.

Tue zehn Jahre lang Gutes, und niemand wird es bemerken. Eine Stunde lang Böses getan, und Ruhm ist dir gewiss. - Samurai-Weisheit

Besucht uns unter:
Feuerwehr Lauf a. d. Pegnitz
Frühdefibrillation - Laiendefibrillation im BRK-Kreisverband Südfranken
LFV Bayern - Fachbereich 4: Vorbeugender Brandschutz

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371309
Datum17.11.2006 13:5913843 x gelesen
Mahlzeit,

Geschrieben von Bernhard DeimannUnd zumimdest für den Bereich des RD gibts so was wie "Negativlisten" bestimmter Stadtteile bzw. Strassen wo man im Vorfeld schon sich diesbezüglich Gedanken macht.

mhhh, das ist schön (auch wenn ich denke dass das eher Erfahrungswerte als "Listen" sind) - aber welche Gedanken kann sich denn ein dringend zu z.b. einer "unklaren Bewußtlosigkeit" in einem Haus in einem solchen Gebiet im Voraus machen? Was sind die konkreten Handlungsoptionen?

Gruß, Matthias


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg371310
Datum17.11.2006 14:0513935 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Matthias Ott

Möglich ist Ähnliches fast überall, nicht unbedingt beschränkt auf die eine oder die andere Gruppe. Vorfälle dieser und ähnlicher Art gibt's sicher so gut wie überall - glücklicherweise jedoch eher als Ausnahme- und nicht als Regelfall...

Wird aber bei bestimmten Anlässen/Veranstaltungen zunehmend die Regel. Hier in unserer Stadt gibt es Plätze wo man mit Sicherheit annehmen kann, dass es z.B. im Rahmen der Fußball-WM, Fastnacht, Silvester, Musikveranstaltungen etc. es zumindest laut und lebhaft, chaotisch und teils gewalttätig wird. Das fängt mit dem Blockieren der Strasse an und endet beim Werfen von Flaschen und Feuerwerkskörper auf Passanten, fahtrende Autos und auf Einsatzfahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Das ist so ab 1990 zu beobachten und nahm in den folgenden Jahren zu. Und meist waren die "Randalierer" vorher brave Jungs (und zunehmend Mädchen) und nicht unbedingt in der Masse "Problemjugendliche" die durch Alkohol, Enthemmung und gegenseitiges Hochschauckeln auf- und ausfällig werden. Als HiOrg/Pol/FW vermeidet man durch vorher festgelegte Maßnahmen (Umfahren u.ä.) den direkten Kontakt, aber wenn das Einsatzgeschehen in diesem Bereich erforderlich wird !?

Eine Variante wäre, sich intensiver mit anderen Kulturkreisen zu beschäftigen, etwa sprachkundige Verbindungspersonen einzusetzen, Formulare in anderen Sprachen vorzuhalten o.ä.

Im Bereich der Krankenhäuser z.B. hat man da personell und organisatorisch schon reagiert. Bei FW/Pol/RD ist man da noch zögerlich, zumindest im personellen Bereich.

Eine andere Variante, mindestens genauso politisch brisant wie die erste, wäre, eben diese Kulturkreise dazu zu "zwingen", sich mit den hier gängigen Werte- und Ordnungssystemen auseinanderzusetzen und ggf. daraus für sich eine Entscheidung abzuleiten...

Zaghafte Versuche wie Integrationsgipfel, Leitkulturdebatte und sonstige Aktionen sind erkennbar !?

MkG

Bernhard


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(Heinrich Heine)

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AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen371313
Datum17.11.2006 14:1313888 x gelesen
Ja,

so kann man das wohl sehen - scheinbar ist es aber so, dass wir uns nun auf operativer Ebene so langsam mit verschiedenen problemen Auseinandersetzen müssen die die Politik nicht zu lösen vermag.

Geschrieben von Franz-Peter LösslFormulare schön und gut, das könnte noch zu handhaben sein, aber wenn der gute Angehörige zwar versteht, was ich fragen will, heißt das noch lange nicht, dass ich seine Antwort verstehe.

Möglich wäre etwa ein System wie es beim WJT zum Einsatz kam, eine Art "Fragebogen" in der jeweiligen Sprache, wo nur angekreuzt werden muss (Schmerzen: ja/nein) und am schluss eine Schablone in Deutsch zum übersetzen drüber kommt. Setzt natürlich voraus, dass der Patient des lesens in seiner Sprache mächtig und generell noch dazu in der Lage ist -> in letzterem Fall gibt's aber in der Regel auch von Deutschen kaum ordentliche Antworten...

Gruß, Matthias


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AutorFlor8ian8 O.8, Hamburg / Hamburg371315
Datum17.11.2006 14:2313971 x gelesen
Geschrieben von Bernhard DeimannEine Variante wäre, sich intensiver mit anderen Kulturkreisen zu beschäftigen, etwa sprachkundige Verbindungspersonen einzusetzen, Formulare in anderen Sprachen vorzuhalten o.ä.


Im Bereich der Krankenhäuser z.B. hat man da personell und organisatorisch schon reagiert. Bei FW/Pol/RD ist man da noch zögerlich, zumindest im personellen Bereich.


Organisatorisch reagieren im Ehrenamt? Witzbold! Ich wohne in einem Viertel mit hohem Anteil besagter Mitbüger. Rate doch mal, wie groß die Resonanz auf Mitgliederwerbekampagnen oder ähnlicher Veranstaltungen aus dieser Gruppe war....
Zugegeben, die Flyer/Prospekte waren (nur) auf Deutsch, allerdings erwarte ich von zukünftigen Kameraden auch, daß ich mit ihnen schnell und problemlos kommunizieren kann, und das geschieht nun einmal auf Deutsch.


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AutorFlor8ian8 O.8, Hamburg / Hamburg371317
Datum17.11.2006 14:2913898 x gelesen
An der LFS Hamburg werden bereits Selbstverteidigungkurse angeboten.

Bericht im Löschblatt, S. 11


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg371319
Datum17.11.2006 14:3413838 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Florian Ohde

Organisatorisch reagieren im Ehrenamt? Witzbold! Ich wohne in einem Viertel mit hohem Anteil besagter Mitbüger. Rate doch mal, wie groß die Resonanz auf Mitgliederwerbekampagnen oder ähnlicher Veranstaltungen aus dieser Gruppe war....

Zumindest im Bereich der JF bemerkt man eine zunehmende Anzahl von Mitgliedern mit "Migrationshintergrund" (auch im JF-betreuerbereich); z.B. bei JF-Kreiszeltlagern wurde extra bei der Verpflegungsmeldung eine Rubrik "ohne Schweinefleisch" eingeführt (und angenommen).

Zugegeben, die Flyer/Prospekte waren (nur) auf Deutsch, allerdings erwarte ich von zukünftigen Kameraden auch, daß ich mit ihnen schnell und problemlos kommunizieren kann, und das geschieht nun einmal auf Deutsch.


Das setze ich auch voraus; z.B. extra ein Werbeflyer für die "Genclik Itfaiye" zu entwerfen, sehe ich auch nicht als sinnvoll an.

MkG

Bernhard


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(Heinrich Heine)

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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen371334
Datum17.11.2006 15:3913840 x gelesen
Krass. Blöd es das dann wohl, wenn der RTH vom ADAC kommt...



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorMarc8 G.8, Linkenheim-Hochstetten / Baden-Württemberg371339
Datum17.11.2006 16:2813866 x gelesen
Meiner Meinung nach, müsste der Staat da härter durchgreifen. Wer durch sein ehrenamtliches Angagement, oder durch seinen sozialen Beruf, der Allgemeinheit dient oder dienen will und durch die Allgemeinheit angegriffen,verletzt oder die Ausübung der Nächstenhilfe behindert wird, muss volle Rückendeckung vom Staat haben. Hier sind keine politischen Reden gefragt sondern endlich einmal Taten! Hoffentlich hat der Richter bei diesen Verhandlungen in Berlin (sollte es überhaupt zu Gerichtsverhandlungen kommen) richtig schlechte Laune.


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AutorClau8s K8., Osnabrück / Wetzlar / Niedersachsen / Hessen371340
Datum17.11.2006 16:4613884 x gelesen
Geschrieben von Marc GutknechtHoffentlich hat der Richter bei diesen Verhandlungen in Berlin (sollte es überhaupt zu Gerichtsverhandlungen kommen) richtig schlechte Laune.
Hoffentlich spielt es keine Rolle, mit welchem Fuss ein Richter aufgestanden ist, sondern hoffentlich geht es um Fakten, die - wenn sie gegen Gesetze verstoßen - entsprechend geahndet werden. Richter sollen bitteschön anhand von Gesetzen urteilen, nicht anhand der Stammtische...


Gruß, Claus

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. (Einstein)

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AutorJako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz371344
Datum17.11.2006 17:1713813 x gelesen
Hallo!

Geschrieben von Claus KempRichter sollen bitteschön anhand von Gesetzen urteilen, nicht anhand der Stammtische...

*LOL* Schon mal was von "Fremdkulturen-Bonus" gehört?

Aber warum Menschen für etwas verurteilen an dem sie garnicht schuld sind? Schuld ist unsere "gutmenschelnde" Gesellschaft. Wir bringen doch für alle kulturellen Unterschiede und Abarten ach so großes Verständnis auf; und dann wundern wir uns wenn bei uns Zustände herrschen wie in den tiefsten Entwicklungsländern?

Wenn ich schon so was höre: Fragebogen in verschiedenen Sprachen, fremde Sprachen lernen usw. Hallo! Die Menschen sind zu uns gekommen, sie wollen doch was von uns! Da kann man doch wohl erwarten das sie unsere Sprache lernen, also mehr Wörter wie: "Ich Asyl, Ich Sozialhilfe."

Wenn ich in Frankreich oder England unterwegs bin erwartet man ja auch dort das ich mich zumindest in englisch verständlich machen kann. Von anderen Länder will ich garnicht erst reden, da gibt es keine Fragebogen in deutsch oder man setzt Himmel und Hölle für einen Übersetzer in Bewegung. Wenn ich da nicht die Sprache kann, habe ich Pech gehabt.

Angebote zur Integration gibt es viele, nur werden die einfach nicht genutzt. Aus reinem Dessinteresse, warum sollt ich mich denn integrieren? Ich habe doch so viel mehr Vorteile. Und hier hakt es. Wer die Angebote nicht nutzen will, der darf meinetwegen gerne wieder nach Hause.

Das ist doch erst die Spitze des Eisberges.

Aber schließen wir weiter die Augen, bringen wir weiter dafür unser berühmtes Verständnis auf. Halten wir am besten brav den Mund, man könnte ja sonst in eine bestimmte Ecke gestellt werden, und das wollen wir doch nicht.

Das einzige was evtl. hier helfen könnte wäre eine Flugblattaktion in verschiedenen Sprachen und Aufklärung an den Schulen oder eine Serie in den Zeitungen. Warum sollten wir noch mehr tun? Wer dann noch meint er müsste, dem ist dann nicht mehr zu helfen.

Gruß vom Donnersberg

Jakob


Alles meine ganz private Meinung!

"Wenn das Rhinozeros, das Schlimme dich kriegen will in seinem Grimme, dann steig auf einen Baum beizeiten, sonst hast du Unannehmlichkeiten..."

"Wer glaubt, Deutschland hätte einen wohl organisierten und funktionierenden Katastrophenschutz, der glaubt auch, das Christkind ist der Sohn vom Weihnachtsmann und dem Osterhasen"


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AutorMarc8 G.8, Linkenheim-Hochstetten / Baden-Württemberg371348
Datum17.11.2006 17:2513803 x gelesen
Davon bin ich persönlich leider nicht mehr überzeugt!


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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen371352
Datum17.11.2006 17:3613888 x gelesen
Geschrieben von Florian OhdeSozialschwache Menschen sind also aggressiver und dämlicher?

Falsche Richtung - ist eher ein Mentalitätsproblem / Kulturproblem. In vielen Ländern hält die Volksseele alle staatlichen oder offiziellen Organisationen grundsätzlich für inkompetent / korrupt/ politisch einseitig bewegt...

Gruß LP


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AutorMarc8 G.8, Linkenheim-Hochstetten / Baden-Württemberg371353
Datum17.11.2006 17:4113844 x gelesen
Um mal die Integrationsbeiträge aufzugreiffen, man kann nur jemanden integrieren, der sich auch integrieren lassen will. Ein aktuelles Beispiel, ich hatte unlängst mit einem Türken diese Diskussion. Dieser erzählte mir das sein Vater beschlossen hatte nach Deutschland einzuwandern um dort arbeiten zu gehen. Ihn oder die restlichen Familienmitglieder hatte der Vater nicht gefragt sondern seine Entscheidung gefällt, komme was wolle. Nun sagte mir dieser Türkische Mitbürger, wieso soll ich die deutsche Sprache lernen? Wieso soll ich mich an die Umgangsformen und die Kultur hier gewöhnen wenn ich gar nicht hier sein möchte? Irgendwie verstehe ich ihn auch.


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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen371355
Datum17.11.2006 17:4613793 x gelesen
Geschrieben von Marc GutknechtWieso soll ich mich an die Umgangsformen und die Kultur hier gewöhnen wenn ich gar nicht hier sein möchte? Irgendwie verstehe ich ihn auch.

Man kann den Einzelnen sicherlich verstehen, das Verständnis reicht aber nicht für die Masse... Also "ich will nicht hier sein" - klarer logischer Schluß, was zu tun ist...

Gruß LP


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AutorDani8el 8S., Gosheim / BaWü371358
Datum17.11.2006 18:0013800 x gelesen
Geht um den sonst so friedlichen, kleinen Bereich rund um Tuttlingen [ca35000Einwohner]!

Also wenn ich´s mir so überlege, die letzten Wochen

- Eine RTW Besatzung wurde direkt beim eintreffen mit dem Messer Bedroht, Polizei kam aufgrund der Meldung gerade um die Ecke und Zog sofort die Waffe

- RTW Besatzung wurde direkt beim eintreffen vermöbelt, das ende der Geschichte war das ein Kollege Rippenfrakturen hat/te und die Kollegin rückwärts in den Schrank getretten oder geschubbst wurde

....

und von den Pöbeleien wo dann nachher die POL gebraucht wurde das es NICHT zu einem "Angriff" kommt brauchen wir eigentlich garnicht zu reden.


Vor kurzem hatten wir nen Nachtdienst das war ne absolute Psychonacht.
ich hatte mitm RTW 6 Einsätze, davon waren 5 mal psych oder gewalt.

Weiss netob des grad an der Jahreszeit oder am Mondstand liegt aber irgendwie ist des immer nur Zeitweise.

Gruss Daniel


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AutorFlor8ian8 O.8, Hamburg / Hamburg371364
Datum17.11.2006 18:3913846 x gelesen
Geschrieben von Lüder PottFalsche Richtung - ist eher ein Mentalitätsproblem / Kulturproblem. In vielen Ländern hält die Volksseele alle staatlichen oder offiziellen Organisationen grundsätzlich für inkompetent / korrupt/ politisch einseitig bewegt...
Entschuldige bitte aber für mich gilt nicht zwangsläufig:
Sozialeschwache Menschen = Ausländer!

Mein arbeitsloser und trinkender Nachbar Horst, dessen Sozialkontakte sich auf den Tankwart und die Dame der Videothek beschränken, hat garantiert keinen anderen (gravierenden!) kulturellen Hintergrund als Du oder ich!


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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio371371
Datum17.11.2006 19:1913797 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Daniel WeissSo etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.

Träum weiter...
Ein Freund von mir ist als Rettungsassistent in Frankfurt/Main schon mit einer Schußwaffe bedroht worden und danach eine Zeit lang (zur vermeintlichen Eigensicherung) mit einem Elektroschocker auf dem Auto gefahren.
In Essen sind wohl schon RTW scharf beschossen worden.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

Jeder zweite Deutsche ist der Meinung, dass die Erderwärmung zu mehr nackten Weibern führen wird. Kein Witz!

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AutorPete8r K8., Eimeldingen / Baden-Württemberg371381
Datum17.11.2006 20:2413800 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Daniel WeissSo etwas gibts wohl nur in Berlin oder im Ausland.
Und darum gilt unsere "Hauptstadt" bei immer mehreren als asoziales,
bankrottes Loch, welches man besser meidet !


das alles gibt es auch im Musterländle, und nicht zum ersten Mal

Link

Gruß aus dem Badischen

Peter


...wie immer meine eigene Meinung...blablablabla

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen371382
Datum17.11.2006 20:2713874 x gelesen
Geschrieben von Florian OhdeMein arbeitsloser und trinkender Nachbar Horst, dessen Sozialkontakte sich auf den Tankwart und die Dame der Videothek beschränken, hat garantiert keinen anderen (gravierenden!) kulturellen Hintergrund als Du oder ich!

Davon schrieb ich auch nicht. Meiner zugebenermaßen geringen Erfahrung ( da kein RD) sind es häufig Ausländer mit anderem kulturellen Hintergrund, die dem "Staat" nicht vertrauen und dann die Herausgabe des Patient verlangen oder die Feuerwehr zu bestimmten Maßnahmen zwingen wollen.
Horst oder Dittsche sind oft auch an der Einsatzstelle frech, aber die Gruppendynamik schlägt bei einer Großfamilie eher durch...
Gruß LP


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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg371384
Datum17.11.2006 20:4813838 x gelesen
Geschrieben von Lüder Pottsind es häufig Ausländer mit anderem kulturellen Hintergrund, die dem "Staat" nicht vertrauen

und woran liegt das, wir gehen her und setzen die Leute in ein altes Wohngebiet, oder eine Siedlung, in der überwiegend "gleichstämmige" wohnen und versuchen sie in keiner weise in unsere Systeme zu integrieren. Wir lassen sie einfach so wie sie sind und waren und bilden auf diese Art und weise etwas wie ein Getho oder so ähnlich, in dem eine bestimmte Gesellschafts oder Glaubensgruppe untergebracht ist. Im gleichen zuge verlangen wir aber von den gleichen Menschen sich nicht mehr so wie in ihrer alten Heimat oder Umgebung zu verhalten sondern sich unseren sitten und bräuchen anzupassen, sorry, aber wie soll das gehen?

Und im gleichen Zug dürfen wir uns dann aber eigentlich nicht wundern, dass wenn wir mit unseren sitten und bräuchen in den persönlichen Raum dieser Menschen eindringen und unsere Werte und unser Handeln durchsetzen wollen, dies zu ,teils aggresiven, Missstimmungen unter diesen führt. Wir (SB) die das Verurteilen, sind doch wenn man es genau nimmt genau die die es so fördern! Natürlich können Feuerwehr und Rettungsdienste diese Migrationsprobleme nicht lösen, das kann am Ende nur die Politik, aber wir sind letztlich die, die darunter leiden müssen.

Das ganze ist wie ein Urlaubshotel in Spanien, wo fast nur Deutsche untergebracht sind, dort findet man neben beinahe nur deutschem essen auch meist nur deutsche Musik (oder die die gerade hier aktuell ist) und wehe etwas passt nicht in das gewohnte "deutsche" Bild, dann bekommt die Reiseleitung sofort eine Beschwerde, stimmt doch, oder!?


Mit Grüßen

Michael

Alles meine private und persönliche Meinung

Wer blind ist für seine Fehler, stellt sich auch taub für gute Ratschläge.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, deutscher Chemiker

Ein guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige was man damit machen kann.
Oscar Wilde, irischer Dichter

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW371385
Datum17.11.2006 20:5013809 x gelesen
Geschrieben von Bernhard DeimannAls HiOrg/Pol/FW vermeidet man durch vorher festgelegte Maßnahmen (Umfahren u.ä.) den direkten Kontakt, aber wenn das Einsatzgeschehen in diesem Bereich erforderlich wird !?

Bereitstellungsraum festlegen, Verbindungsbeamten zur Polizei und nach "Befriedung" durch Polizei Einsatzabwicklung.

Geschrieben von Bernhard DeimannIm Bereich der Krankenhäuser z.B. hat man da personell und organisatorisch schon reagiert. Bei FW/Pol/RD ist man da noch zögerlich,

Ich hab hier schon vor Jahren Fobi´s zu Umgang mit fremden Kulturen, Gewaltsituationen u.A. im Angebot gesehen und tw. selbst besucht.

Geschrieben von Bernhard DeimannWird aber bei bestimmten Anlässen/Veranstaltungen zunehmend die Regel.

Leider Ja.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW371386
Datum17.11.2006 21:0613823 x gelesen
Geschrieben von Carsten Syben...in Köln werden schon seit jahren die RTW in der Silversternacht mit Feuerwerksraketen beschossen.

in Einzelfällen ja, aber nicht nur in Köln.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW371387
Datum17.11.2006 21:1013806 x gelesen
Geschrieben von Marc GutknechtWer durch sein ehrenamtliches Angagement, oder durch seinen sozialen Beruf, der Allgemeinheit dient oder dienen will und durch die Allgemeinheit angegriffen,verletzt oder die Ausübung der Nächstenhilfe behindert wird, muss volle Rückendeckung vom Staat haben.

Im RP Köln werden Angriffe auf FW/RD durch die Polizei als Angriff auf Polizeikräfte behandelt,
so das mit recht mässiven Kräften aufgeschlagen wird.

Selbst der "harmlose" Verdacht auf Diebstahl aus RTW führte schon zum Auffahren von 6 Streifenwagen um einem "Verdächtigen" zu stellen.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW371388
Datum17.11.2006 21:1813854 x gelesen
Geschrieben von Florian OhdeOrganisatorisch reagieren im Ehrenamt? Witzbold! Ich wohne in einem Viertel mit hohem Anteil besagter Mitbüger. Rate doch mal, wie groß die Resonanz auf Mitgliederwerbekampagnen oder ähnlicher Veranstaltungen aus dieser Gruppe war....

Wir haben in unserer WF Mitgleiderwerbung für FF Kräfte gemacht,
die Resonanz auch bei den hier als Problemgruppe eingestuften war recht hoch.

Geschrieben von Florian Ohdeallerdings erwarte ich von zukünftigen Kameraden auch, daß ich mit ihnen schnell und problemlos kommunizieren kann, und das geschieht nun einmal auf Deutsch.

Eine sichere Kommunikation im Einsatzdienst ist unbestritten notwendig,
es soll aber auch Menschen mit fremden Pass geben, die die deutsche Sprache besser beherschen (Wort & Schrift), als mancher Deutscher.


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio371389
Datum17.11.2006 21:2413832 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Stefan BrüningBlöd es das dann wohl, wenn der RTH vom ADAC kommt...

Radmutternschlüssel...? :-)


MkG,
Christi@n

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Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

Jeder zweite Deutsche ist der Meinung, dass die Erderwärmung zu mehr nackten Weibern führen wird. Kein Witz!

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AutorFlor8ian8 O.8, Hamburg / Hamburg371393
Datum17.11.2006 22:1013897 x gelesen
Geschrieben von Michael RoleffWir haben in unserer WF Mitgleiderwerbung für FF Kräfte gemacht,
die Resonanz auch bei den hier als Problemgruppe eingestuften war recht hoch.


Wenn IN der WF Werbung für FF gemacht wurde, sind die potentiell Interessierten wohl bereits am Bereich Feuerwehr interessiert, weil es ihr Job ist.

Geschrieben von Michael RoleffEine sichere Kommunikation im Einsatzdienst ist unbestritten notwendig,
es soll aber auch Menschen mit fremden Pass geben, die die deutsche Sprache besser beherschen (Wort & Schrift), als mancher Deutscher.

Das ist mir durchaus bewußt. U.a. an diese war ja auch die Aktion gerichtet. Aber falls es hier im Viertel tatsächlich die von Dir beschriebenen Personen geben sollte, war deren Reaktion genau die gleiche, wie von denjenigen die den Flyer nicht lesen konnten...

Im Übrigen ist mir die Nationalität, Hautfarbe oder Religion eines Kameraden absolut egal.


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AutorThom8as 8G., Steyerberg/Voigtei / Nds. / Niedersachsen371395
Datum17.11.2006 22:3513791 x gelesen
Geschrieben von Michael LinkenbachEs kann auch passieren das "Landsleute" mit hartem russischen Akzent eine Feier der Feuerwehr aufmischen[...]

Hatten wir fast beim Jugendfeuerwehrkreiszeltlager 2002 am vorletzten Tag. Gab einen größeren Polizeieinsatz.


MkG
Thomas

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen371400
Datum17.11.2006 22:5613849 x gelesen
Naja, viele andere Kulturen stehen in ihren eigenen Ländern ihrem Staat kritisch oder abwehrend ggüber und bringen diese Vorbehalte mit.

Geschrieben von Michael Hilbertwir gehen her und setzen

Ist mir zu pauschal und zu allgemein- "wir machen nicht - haben nicht - müssten" . Auch hier ist fördern und fordern unabdingbar...

Geschrieben von Michael HilbertDas ganze ist wie ein Urlaubshotel in Spanien

Urlaub ist aber nicht das geeignete Beispiel... Was muß ein Deutscher tun, wenn er in Frankreich leben und arbeiten will?

Er wird die Sprache erlernen müssen und zumindest im Bereich seiner Beziehungen zu Einheimischen sich anpassen müssen. Es könnte auch passieren, daß er bestimmte Verhaltensweisen nicht beibehalten kann, weil diese rechtlich nicht haltbar sind. Das wird wohl in nerhalb Europas nicht wirklich tragisch sein, auf der anderen Seite des Teiches schon eher, in Asien wird es bestimmt deutlich...

Gruß LP


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AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / NRW371401
Datum17.11.2006 23:0713830 x gelesen
Geschrieben von Florian OhdeWenn IN der WF Werbung für FF gemacht wurde, sind die potentiell Interessierten wohl bereits am Bereich Feuerwehr interessiert, weil es ihr Job ist.

*fg*

natürlich im Betrieb ;-)))


Geschrieben von Florian OhdeAber falls es hier im Viertel tatsächlich die von Dir beschriebenen Personen geben sollte, war deren Reaktion genau die gleiche, wie von denjenigen die den Flyer nicht lesen konnten...

Wobei Personen die am Arbeitsprozess aktiv teilnehmen i.d.R. eine gewisse "Mindesqualifikation" bzgl. Kommunikation haben ;-)

Geschrieben von Florian OhdeIm Übrigen ist mir die Nationalität, Hautfarbe oder Religion eines Kameraden absolut egal.

Sonst könnte das auch in den Bereich der Diskriminierung fallen..............


mit freundlichen Grüßen

Michael Roleff

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AutorMari8o D8., Nettetal / NRW371406
Datum18.11.2006 01:0713816 x gelesen
Geschrieben von Christi@n Pannier Radmutternschlüssel...? :-)
Vom Bordwerkzeug eines RTH?


Es ist nicht strafbar, während der Teilnahme an einem Forum Grundkenntnisse der deutschen Sprache und einen freundlichen Umgangston anzuwenden.

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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg371407
Datum18.11.2006 06:1913824 x gelesen
Geschrieben von Lüder PottUrlaub ist aber nicht das geeignete Beispiel...

OK, vielleicht, aber um die situation zu beschreiben fand ich es eben ausreichend.

Geschrieben von Lüder PottWas muß ein Deutscher tun, wenn er in Frankreich leben und arbeiten will?

Ich bestreite nicht, dass das so ist, aber jetzt stelle Dir vor, Du setzt den Deutschen (SB) in eine Siedlung in der ein Anteil von sagen wir mal 75% Deutschen lebt, und Du gibst ihm eine Arbeit, bei der er nur die geringsten Grundkenntnisse der Sprache benötigt (Fließband o.ä.), in seiner Siedlung hat er die Möglichkeit bei Geschäften einzukaufen, in denen i.d.R. die deutsche Sprache gesprochen wird. und jetzt Frage ich dich, meinst Du er ändert inerhalb eines oder inerhalb 10 Jahren sein kulurelles Denken und handeln?
Die gleiche Schielderung passt auf manche Wohngebiete hier in D, es gibt z.B. in MA wohngebiete mit einem sehr sehr hohen Ausländeranteil. Aber im prinzip benötigt man kein all zu großes Wohngebiet, es reicht schon ein Haus und zwei/drei entsprechende Geschäfte in der Nähe.
Das es so ist, beweist mir die Tatsache, das ich Regelmäßig bewerbungen von Ausländischen mitbürgern bekomme, die deutlich über 3/4 Jahre in D wohnen und fast kein eines Wort deutsch sprechen, ich hatte auch schon einen, der seit 17 (!)Jahren in D lebt und bei Vorstellungsgespräch seine Tochter als einzig deutschsprachiges Familienmitglied bei hatte.

Solange diese Probleme nicht abgeschaft werden und es sich nicht bessert, solange werden wir mit den gegebenen Problemen kämpfen müssen, dass kein Verständnis der Befölkerungsgruppe für das unsere Handeln (z.B. Mann will Bodyjeck an Muslimin machen) besteht.


Mit Grüßen

Michael

Alles meine private und persönliche Meinung

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Ein guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das einzige was man damit machen kann.
Oscar Wilde, irischer Dichter

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AutorEber8har8d C8., Marl / NRW371412
Datum18.11.2006 09:3113819 x gelesen
Mhm, dann fährt man die Pumpe hoch und der AT wechselt das Ziel - gerade in diesem Bereich ist ein Monitor sehr zu empfehlen :-)

Lg Ebi


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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen371419
Datum18.11.2006 11:0513839 x gelesen
Geschrieben von Michael HilbertSolange diese Probleme nicht abgeschaft werden

Das ist alles unbestritten, die Frage ist nur, welche der vermutlich zwei Seiten dazu mehr beitragen muß... die Feuerwehr ändert ihre Taktik, bzw. der RD ändert den Bodycheck zu Ungusten der breiten Masse und zu Gunsten einer kleineren Menge?

Geschrieben von Michael Hilbertich hatte auch schon einen, der seit 17 (!)Jahren in D lebt und bei Vorstellungsgespräch seine Tochter als einzig deutschsprachiges Familienmitglied bei hatte. Immerhin konnte die Tochter schon mal deutsch, das läßt hoffen... Und genau deswegen lerne ich aber nicht arabisch oder oder oder....

Gruß LP


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AutorMarc8us 8L., Gießen / Hessen371434
Datum18.11.2006 12:2013838 x gelesen
Ist ein schöner. befriedigender Gedanke...
Aber ich wäre mir nicht sicher, ob das nicht einne Straftat wäre, leute naß zu spritzen....
Letztendlich ist man von der Plizei abhängig... :-/


Guggtema auf: http://www.feuerwehr-giessen.de

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AutorFabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü371437
Datum18.11.2006 12:2513807 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Marcus LinkAber ich wäre mir nicht sicher, ob das nicht einne Straftat wäre, leute naß zu spritzen....

Wenn es der Selbstverteidigung dient eher nicht. Nur sollte ich mir bevor ich das starte sicher sein, dass ich mir damit die Rabauken auch vom Leib halten kann.

Gruß Fabian


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AutorSeba8sti8an 8R., Berlin / Berlin371466
Datum18.11.2006 14:4013835 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Lüder PottDavon schrieb ich auch nicht. Meiner zugebenermaßen geringen Erfahrung ( da kein RD) sind es häufig Ausländer mit anderem kulturellen Hintergrund, die dem "Staat" nicht vertrauen und dann die Herausgabe des Patient verlangen oder die Feuerwehr zu bestimmten Maßnahmen zwingen wollen.
Horst oder Dittsche sind oft auch an der Einsatzstelle frech, aber die Gruppendynamik schlägt bei einer Großfamilie eher durch...


kann dir da gerade als Berliner nur zustimmen, die Störer sind leider meist Mitbürger mit Migrationshintergrund, um das mal p.c. auszudrücken. Klar pöbelt auch die "einheimische", soziale Unterschicht, aber die scheinen noch ein wenig Respekt vor der "Staatsgewalt" zu haben.

Gruß
Sebastian


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