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Thematraurige Neuigkeiten - Feuerwehrtaucher verunglueckt11 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • Feuerwehrtaucher verunglückt
  • Kondolenzliste auf www.FEUERWEHR.de
  •  
    AutorMitj8a S8., Pinneberg / SH375181
    Datum12.12.2006 08:196780 x gelesen
    Guten Morgen zusammen,

    gestern Abend ist ein Kamerad der FF Itzehoe bei einem Taucheinsatz im Meldorfer Hafen ums Leben gekommen. Auch der Berufstaucher, der gerettet werden sollte, ist verstorben.

    Informationen hierzu auf der Homepage des NDR unter folgendem Link:
    http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID3449140,00.html

    Mein Beileid gilt den Angehoerigen und den betroffenen Kameradinnen und Kameraden.

    Gruss
    Mitja


    Ich spreche nur fuer mich!

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    AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen375217
    Datum12.12.2006 11:456197 x gelesen
    Dort gibts ein Gästebuch.
    http://www.feuerwehr-itzehoe.de/


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    AutorSven8d-O8le 8R., St.Michaelisdonn / Schleswig-Holstein375240
    Datum12.12.2006 14:146121 x gelesen
    Tragödie in eiskalten Fluten

    Taucher im Meldorfer Hafenbecken verschollen ? Retter versinkt ebenfalls

    Meldorf ? Der Wind peitscht über den Deich, dass die Füße fast den Boden verlieren. Gischt spitzt. Es gießt.

    Irgendwo da unten in der gurgelnden, eiskalten Brühe klammert sich vielleicht ein Mann an einen letzten Halt. Vielleicht ist er auch besinnungslos. Oder schon tot? Die Männer am Sperrwerk mögen den Gedanken nicht zu Ende denken. Fieberhaft wickeln sie Leinen ab, bauen Strahler auf, telefonieren. Der Hubschrauber der Bundeswehr, der soeben gelandet ist, macht einen Höllenlärm. Es geht um Minuten.

    Wie lange wird der Sauerstoff reichen für den Mann, der am Nachmittag gegen 14 Uhr außendeichs in die Fluten gestiegen ist? Ein erfahrener Berufstaucher, der wie in jedem Jahr vor dem Winter das Bauwerk kontrollieren und dabei offenbar Reparaturen erledigen sollte. ?Es war reine Routine?, beteuert ein Mitarbeiter des Amtes für Ländliche Räume (ALR) verzweifelt. Hilflos richten seine Kollegen die Augen zum stockfinsteren Himmel. Niemand weiß hier zurzeit, was da unten wirklich passiert ist. Zwei Feuerwehr-Taucher aus Itzehoe haben sich startklar gemacht, die Sicherheitsleinen vertäut, die Lampen auf dem Kopf festgezurrt. Weil der Sturm tobt, mussten sie den zeitraubenden Landweg nehmen und konnten nicht, wie üblich, fliegen.

    Der erste Taucher rückt das Kopfmikrophon fest. Sprechprobe. Letzte Instruktionen vom Einsatzleiter, bevor er die Eisenstiege hinab steigt. Auf der Sperrwerk-Mauer halten ein paar Kollegen die Leine fest. Das Wasser drückt. Schnell ist er in den Fluten verschwunden, gibt Position durch. Gespanntes Warten.

    Da plötzlich ein brüllender Hilferuf von der Sperrwerk-Mauer: ?Schnell! Herkommen!? Alle rennen, packen die Leine und ziehen, was das Zeug hält. Vergebens. Der Kollege unter Wasser rührt sich nicht. ?Ich habe keinen Kontakt mehr?, schreit der, der die Funkverbindung hielt.

    Eilig wird beschlossen, das Sperrwerk zu fluten, um die Vermissten so vielleicht mit der Strömung auf die andere Seite in den Surfsee zu drücken. Die Meldorfer Feuerwehr leuchtet die Wasserfläche binnendeichs taghell aus. Taucher, Seenotretter, Feuerwehrleute tasten sich schwimmend und vom Boot aus vor. Doch ins Sperrwerk hinein wagt sich niemand. Inzwischen hat die Leine, die seeseits gehalten wird, gut 200 Meter nachgegeben, dabei sind es bis zur anderen Seite landeinwärts nur rund 80 Meter, sagt eine junge Feuerwehrfrau verweifelt. ?Ob sich die Leine um etwas gewickelt hat, oder ob der Taucher vielleicht gar nicht mehr daran hängt, wissen wir nicht?.

    Um sie und viele der anderen Rettungskräfte kümmern sich später die Pastoren der Notfall-Seelsorge.

    Die Helfer
    Weit über einhundert Rettungskräfte waren insgesamt vor Ort. Zuerst die Feuerwehren Meldorf und Nindorf, Wasserschutz- und grüne Polizei, außerdem Rettungstaucher der Feuerwehr Itzehoe. Beim Ausleuchtung halfen das THW Meldorf und Burg. Im Einsatz auch Rettungsdienst Dithmarschen, DGzRS, zwei Hubschrauber der in Kiel stationierten Seenot-Rettungskomponente der Bundeswehr, Rettungstaucher der Feuerwehren Rendsburg und Eckernförde sowie Kräfte der Minentaucherkompanie Eckernförde.


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    AutorHara8ld 8V., Edemissen / Niedersachsen375241
    Datum12.12.2006 14:226054 x gelesen
    B... - Zeitung lässt grüßen?????


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    AutorJan 8H., Rendsburg / Schleswig-Holstein375243
    Datum12.12.2006 14:266036 x gelesen
    nö!

    völlig un-reißerisch aufgemacht.

    Die "Feuerwehrtaucher aus Rendsburg" sind übrigens DLRG-Taucher, die vom LZ-G Rendsburg-Eckernförde technisch unterstützt werden, die FF Stadt Rendsburg unterhält - anders als die FF Stadt Eckernförde - keine eigene Feuerwehrtauchergruppe.


    Gruß

    Jan

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    AutorSven8 K.8, Vogtland/ Sachsen / 375244
    Datum12.12.2006 14:285964 x gelesen
    Woher hast du diesen reißerischen Text?

    Finde den Schreibstil des Autors unangebracht. Da wollte wohl ein Provinzreporter ein Drehbuch für einen der Privatsender schreiben.

    *kopfschütteln*


    MkG Sven

    -meine Meinung-

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    AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen375245
    Datum12.12.2006 14:286012 x gelesen
    Geschrieben von Svend-Ole ReimersTaucher im Meldorfer Hafenbecken verschollen ? Retter versinkt ebenfalls

    Bitte bei sowas IMMER die Quelle angeben! Danke.


    Viele Grüße,
    Stefan Brüning
    Team feuerwehr.de

    feuerwehr.de - Man liest sich!

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    AutorSven8d-O8le 8R., St.Michaelisdonn / Schleswig-Holstein375248
    Datum12.12.2006 15:026051 x gelesen
    sorry ist wohl untergegangen!

    Der Artikel ist heute in der Dithmarscher Landeszeitung www.dithmarscher-landeszeitung.de erschienen!

    Gruß


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    AutorSven8 K.8, Vogtland/ Sachsen / 375249
    Datum12.12.2006 15:146038 x gelesen
    Geschrieben von Svend-Ole ReimersDer Artikel ist heute in der Dithmarscher Landeszeitung erschienen

    ...von Wiebke Reißig...

    ...der Name ist wohl leider auch Programm.


    MkG Sven

    -meine Meinung-

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)376619
    Datum22.12.2006 12:356118 x gelesen
    Heute unter www.dithmarscher-landeszeitung.de zu finden:
    Seelsorge im Gerätehaus
    Wie die Feuerwehrleute den schlimmen Taucher-Unfall am Sperrwerk verkraften
    Von Wiebke Reißig

    Meldorf ? Diese Weihnacht werden die Meldorfer Feuerwehrleute nie vergessen. Noch immer sind sie tief betroffen von dem, was sie am vorigen Montag am Meldorfer Sperrwerk erleben mussten.

    Dennoch will die Wehr heute Abend ihre Punsch-Bude auf dem Rathaus-Markt wieder öffnen. Am vorigen Freitag blieb der Stand ?aus gegebenem Anlass? geschlossen, wie an der Luke zu lesen war. Stattdessen fuhren 20 Kameraden zur Beerdigung nach Itzehoe, um dem Feuerwehr-Taucher das letzte Geleit zu geben, der am Unglücksabend sein Leben ließ, als er einem Berufstaucher zu Hilfe kommen wollte. Dieser sollte ein defektes Hubschütz (Verschluss) an der Sperrwerk-Seeseite reparieren.

    Nach bisherigen Erkenntnissen war das Hubschütz offenbar nicht richtig geschlossen, so dass beide Taucher wohl durch den ungeheuren Sog in den Umlaufkanal und in den Tod gerissen wurden. Vergebens hatten die Retter an Land noch versucht, die Taucher an den Sicherheits-Seilen zurückzuziehen. Doch sie konnten nicht riskieren, dass die Leinen reißen, erklärt Meldorfs Wehrführer Rolf Claußen, der den gesamten Einsatz leitete. Da das Wasser seeseits etwa 3,50 Meter höher war als innerhalb des Sperrwerks, wurden die Taucher vermutlich aufgrund des enormen Wasserdrucks durch die kaputte Öffnung in die Kammer hinein und dort gleich so weit nach oben gedrückt, dass die Helfer draußen sie nicht mehr zurückziehen konnten, erklärt Claußen.

    Der 61-Jährige ist ein erfahrener Mann. Seit 20 Jahren führt er die Meldorfer Feuerwehr. Er arbeitet auch für den Kreis-Katastrophenschutz.

    Vor allem die Hilflosigkeit am Unglücksort brachte die rund 100 Helfer (allein mehr als 30 Feuerwehrleute aus Meldorf und Nindorf) zum Verzweifeln. Tränen flossen, als auch der Versuch, das Sperrwerk zu fluten und die Verunglückten hindurchzuspülen, um sie dann auf der Innendeichseite zu retten, scheiterte. Es blieb nur zu warten, bis das Wasser sinkt.

    Noch in der Nacht gegen 3 Uhr, als beide Taucher aus ihrer Todesfalle befreit worden waren, stand Notfall-Seelsorger Uwe Kraupner (Pastor in St. Michaelisdonn) den Helfern bei. Auch ein Notfall-Seelsorger aus dem Kreis Steinburg war vor Ort. Um die Hilfe zu vertiefen, lud Wehrführer Claußen für Donnerstag zu einem zweiten, ausführlicheren Treffen ein, diesmal mit der Meldorfer Pastorin Britta Taddiken. ?Es hilft unwahrscheinlich, wenn man darüber spricht?, weiß Claußen.

    Früher habe er zunächst nicht so viel von Notfall-Seelsorge gehalten, gesteht er. Inzwischen hat er mehrmals erfahren, wie notwendig diese Hilfe ist. Auch nach tödlichen Unfällen auf der Straße haben Notfall-Seelsorger die Meldorfer ?schon ein paar Mal? wieder auf die Beine gebracht. Schließlich müssen die Wehrmänner und -frauen sofort nach dem schlimmen Erlebnis wieder im Arbeits- und Schulalltag bestehen.

    Dabei sind die Meldorfer Feuerwehrleute besonders jung (Altersdurchschnitt 32 Jahre). ?Sehr viele kommen aus der Jugendfeuerwehr und wechseln schon mit 16 zum regulären Dienst.? Sie erwarten rund 130 Einsätze im Jahr. ?Da ist ihnen sehr wohl bewusst: Jetzt ist das Spiel vorbei.?



    Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

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    AutorJan 8H., Rendsburg / Schleswig-Holstein376621
    Datum22.12.2006 12:416027 x gelesen
    dazu Auszug aus dem Internetauftritt der FUK:

    "Taucherunfall im Sperrwerk - Feuerwehr-Unfallkasse hat schnell reagiert

    Kiel (hfuk) Nach dem tödlichen Unfall eines Rettungstauchers der Freiwilligen Feuerwehr Itzehoe vom Dienstag letzter Woche hat die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord schnell reagiert. Bereits zwei Tage nach dem tragischen Unfall wurde den Hinterbliebenen der vorläufige Leistungsbescheid in Anwesenheit des Wehrführers überreicht. Ges­tern bestätigte der Rentenausschuss der Feuerwehr-Unfallkasse in Schwerin die Rentenbescheide. ?Das Geschehene könne wir nicht ungeschehen machen. Es ist jedoch unsere Verpflichtung gegenüber den ehrenamtlichen Feuerwehr­angehörigen, dafür zu sorgen, dass die Familie schnell weiß, wie das Leben weitergeht?, erklärte Geschäftsführer Lutz Kettenbeil in Kiel.

    Mit dem Leistungsbescheid des Rentenausschusses wurde nicht nur der Todesfall als Arbeitsunfall nach dem Sozialgesetzbuch aner­kannt, sondern auch die laufenden monatlichen Renten festgestellt. Hinzu kommen eine Sterbegeld und satzungsgemäße Mehrleis­tungen der Kasse. Mit diesen Leistungen wird insgesamt sicher gestellt, dass die Familie ihren bisherigen Lebensstandard halten kann und keine wirtschaftlichen Nachteile durch den tragischen Todesfall hinnehmen muss. Auch für die Schul- und Berufsausbildung der Waisen wird Sorge getragen. Die Renten werden bei Schul- und Berufsausbildung maximal bis zum 27. Lebensjahr zuzüglich Wehr­dienst oder Ersatzdienst bzw. Freiwilliges soziales Jahr gewährt. "


    Gruß

    Jan

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