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| Thema | Gefahren der Einsatzstelle - Sturmschadensbeseitigung | 24 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Infos: | |||||
| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 383189 | |||
| Datum | 27.01.2007 16:37 | 6179 x gelesen | |||
| Hallo, das Arbeiten während und nach Stürmen erfordert umsichtiges Handeln. Trotzdem bleibt ein Restrisiko. Dieses ist umso kleiner je mehr Umsicht man walten lässt! Einsatzbericht zu Baum auf Einsatzfahrzeug. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8T., Limbach-Oberfrohna / Sachsen | 383194 | |||
| Datum | 27.01.2007 17:06 | 5550 x gelesen | |||
| Hallo! Geschrieben von Ulrich Cimolino Trotzdem bleibt ein Restrisiko. Vgl. auch: Baum auf RTW, Video dazu. MkG Sascha | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 383196 | |||
| Datum | 27.01.2007 17:10 | 5627 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich Cimolinodas Arbeiten während und nach Stürmen erfordert umsichtiges Handeln. Trotzdem bleibt ein Restrisiko. Dieses ist umso kleiner je mehr Umsicht man walten lässt! vgl. auch Fw-Fzg unter Baum Ich habe per PM auch Berichte von eingeschlossenen Fahrzeugen erhalten und ich hab noch einiges "gehört". Das wenigste davon wird jemals offiziell auftauchen. Daher auch der Anlass für die Veröffentlichung. Leute, wir haben offensichtlich mindestens teilweise mehr Glück als Verstand gehabt! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mark8us 8H., Siegen / NRW | 383199 | |||
| Datum | 27.01.2007 17:21 | 5585 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich Cimolino Leute, wir haben offensichtlich mindestens teilweise mehr Glück als Verstand gehabt! Das ist wohl richtig. Nicht ohne Grund wurden in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe, leider erst nachdem im Kreis Si-Wi der erste Feuerwehrmann unter einem Baum lag (er hat es soweit ich weis überlebt), sämtliche Maßnahmen zur Baumbeseitigung in der Nacht eingestellt. Nur bei "Menschenleben in Gefahr" wurden noch Straßen freigeschnitten. Erst am nächsten morgen (Freitag) wurde dann bei Tageslicht begonnen, die Straßen mit allen verfügbaren Kräften frei zu räumen. mfg. Markus | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Fürth / Hessen | 383202 | |||
| Datum | 27.01.2007 17:25 | 5569 x gelesen | |||
| Hallo, auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg mehrfach (!) vorgekommen... Link zum Zeitungsartikel Viele Grüße Christian Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr! besucht die Feuerwehr Steinbach TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! TROLL COLLECT - Trolls im Forum | |||||
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| Autor | Niko8las8 H.8, Osnabrück / Wuppertal / Niedersachsen | 383207 | |||
| Datum | 27.01.2007 17:42 | 5589 x gelesen | |||
| So ähnlich auch in Osnabrück passiert... Bei einer Fahrt zu einem Einsatzort wurde ein Fahrzeug von einem herunterstürzenden Baum getroffen. Die Helfer sind dabei unversehrt geblieben. ![]() Quelle: www.thw-osnabrueck.de Alles was ich schreibe kann, muss aber nicht, die Meinung meiner Feuerwehr sein... Immer einen Besuch wert: | |||||
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| Autor | Thom8as 8G., Steyerberg/Voigtei / Nds. / Niedersachsen | 383215 | |||
| Datum | 27.01.2007 18:15 | 5578 x gelesen | |||
| Haben wir auch schon gehabt Sturmtief hielt Feuerwehren in Atem 16.12.05 MkG Thomas | |||||
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| Autor | Anne8tte8 S.8, Griesheim / Hessen | 383237 | |||
| Datum | 27.01.2007 19:58 | 5555 x gelesen | |||
| Zu den Unfällen im Landkreis Darmstadt- Dieburg gibt es auch Fotos auf den Feuerwehrhomepages Feuerwehr Seeheim und Feuerwehr Modautal | |||||
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| Autor | Denn8is 8P., Bad Münder / Niedersachsen | 383239 | |||
| Datum | 27.01.2007 20:17 | 5652 x gelesen | |||
| Die Metrologen sagen ja das es nicht seltener wierd, mit den Stürmen. Daher frage ich mal in die Runde, würde eine verstärkung der Dächern von FW-Fzg die sicherheit erhöhen ? Ich komme darauf weil ich hier gelesen haben das während der Fahrt Fzg beschädigt wurden. | |||||
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| Autor | Niko8las8 H.8, Osnabrück / Wuppertal / Niedersachsen | 383240 | |||
| Datum | 27.01.2007 20:19 | 5580 x gelesen | |||
Geschrieben von Dennis Pohlewürde eine verstärkung der Dächern von FW-Fzg die sicherheit erhöhen ? Guck dir mal an, was UC zu dem Gewicht eines solchen Baumes geschrieben hat. IMHO bewegen wir uns dann im Panzerbereich, wenn wir ein FW Auto derart sichern wollen... mkG Nikolas Alles was ich schreibe kann, muss aber nicht, die Meinung meiner Feuerwehr sein... Immer einen Besuch wert: | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 383242 | |||
| Datum | 27.01.2007 20:27 | 5581 x gelesen | |||
Geschrieben von Nikolas HaunertGuck dir mal an, was UC zu dem Gewicht eines solchen Baumes geschrieben hat. IMHO bewegen wir uns dann im Panzerbereich, wenn wir ein FW Auto derart sichern wollen... Naja, es gibt schon Überrollkäfige, die das vermutlich aushalten würden - vgl. die Waldbrand-TLF in Frankreich, Spanien etc. Aber das Fahrzeug wäre trotzdem schwer beschädigt. Kosten: erheblich.... (allerdings würden wir dann bei vielen (T)LFs wenigstens mehr Gewicht auf die VA bekommen -> fein, noch mehr Wasser ins Heck und 18-Tonnen-Fahrgestelle....) ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Denn8is 8P., Bad Münder / Niedersachsen | 383243 | |||
| Datum | 27.01.2007 20:30 | 5572 x gelesen | |||
| Mir ging es jetze nicht um die beschädigungen am/um Fahrzeug sondern um das wohl der Personen die im Fahrzeug sind. | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 383247 | |||
| Datum | 27.01.2007 20:58 | 5561 x gelesen | |||
| Wieso sollten wir denn die Fahrzeugdächer verstärken? Damit wir heil zu den umgefallenen Bäumen kommen, dort aussteigen, und uns die Bäume dann wenigstens ohne hinderndes Fahrzeugdach auf die Rübe knallen können? Das einzige was Sinn macht ist ganz klar abzuschätzen, welcher Baum unbedingt schnellstmöglich weg muss (Blockade der einzigen Zufahrt o.ä.), und welcher auch ruhig bis zum nächsten Tag liegen bleiben kann. Denn da haperts m.E. nach vielerorts. Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... | |||||
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| Autor | Bast8ian8 L.8, Kreuztal / NRW | 383252 | |||
| Datum | 27.01.2007 23:49 | 5539 x gelesen | |||
| Hallo Markus, hallo Forum, Geschrieben von ---Markus Haastert--- ...leider erst nachdem im Kreis Si-Wi der erste Feuerwehrmann unter einem Baum lag (er hat es soweit ich weis überlebt), ... Ja, er hat leichtverletzt die Unfallstelle verlassen können! Gruß, Bastian | |||||
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| Autor | Ralf8 R.8, Reken/Coesfeld / NRW | 383253 | |||
| Datum | 28.01.2007 00:13 | 5579 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoIch habe per PM auch Berichte von eingeschlossenen Fahrzeugen erhalten und ich hab noch einiges "gehört". Das wenigste davon wird jemals offiziell auftauchen. Daher auch der Anlass für die Veröffentlichung. ... wenn hier die Einsatzleitungen und Verantwortlichen nicht sehr umsichtig vorgegangen sind kann man das Wort teilweise getrost streichen. Das nicht mehr passiert ist, da war deutlich mehr Glück als Können im Spiel. Ein Neugieriger (hat eigenen Wald, und er lebt noch) der mal wissen wollte warum die Bäume umfallen ist bei einem solchen Wetter mal in oder an seinen Wald gegangen. Die Bäume wackeln hin und her, und das Wurzelwerk im Boden natürlich auch; das ist wie wenn man mit den Füßen ständig auf der Stelle auf dem Boden herumtritt. Das Wasser wird dabei zusammengezogen und der Boden wird total weich und matschig. Irgendwann wackelt im wahrsten Sinne des Wortes der ganze Waldboden, die Bäume verliegen ihren Halt und kippen reihenweise um. Bis sich so ein instabilder Boden wieder beruhigt und das Wurzelwerk im Boden wieder festen halt findet kann es offensichtlich Tage wenn nicht Wochen dauern. Alle Arbeiten die hier auch nur Leichte Erschütterungen oder Vibrationen auslösen können diese instabile Lage begünstigen. Der hier geschilderte Unfall scheint ein gutes Beispiel dafür zu sein das diese Theorie nicht ganz aus der Luft gegriffen ist. Es wäre sehr interessant zu wissen ob der Fahrzeugmotor längere Zeit im Stand gelaufen hat (Motorvibration die den Boden auf dem das Fahrzeug steht wieder "verflüssigt".) Vor 15 Jahren hat man uns (THW) mal in ein Waldgebiet geschickt die Straße freischneiden. Da standen wir auch im Wald, schnitten vorne die Straße frei, und hinter uns fielen die Bäume wieder um. Wir haben uns so schnell wie möglich wieder aus dem Wald rausgearbeitet und vorm Wald die Straße gesperrt. Während des Sturmes hatte ich das Vergnügen Bus zu fahren. Da wir im letzten Jahr bei starkem Schneefall den Betrieb zu früh eingestellt hatten und dafür in der Presse mächtig Haue bezogen haben, hat unser Pressesprecher (der braucht ja auch nicht fahren) vorm Sturm im Radio die Losung ausgegeben das wir genauso lange fahren wie Polizei und Feuerwehr (heroisch wenn man nachmittags um 15.00 Uhr Feierabend hat und abends bei der Familie sitzen darf). Naja, wir haben uns stellenweise von umgefallenem Baum zu umgefallenem Baum gearbeitet, und ich musste mich von der Polizei fragen lassen: "Sag mal, merken die bei Euch eigentlich noch was?" oder "Sagt den Verantwortlichen bei Euch mal das wir das so langsam nicht mehr lustig finden das Ihr hier noch herumfahrt". Gottseidank ist dieser Unsinn ohne Folgen geblieben. Ein Arbeitskollege und Feuerwehrmann erzählte mir das er auch abends in einem Waldstück Straßen freischneiden sollte. Die Gruppe befand das als zu gefährlich nachdem ihnen auch die Bäume um die Ohren fielen. Der Leitstelle schienen die Feuerwehrleute die die Straßen sperrten anstatt sie frei zu machen wohl als unfähig und es wurde ihnen Verstärkung von einem anderen Löschzug geschickt. Die Führungskräfte der Verstärkung gingen in den Wald zur Erkundung und kamen nachdem auch ihnen die Bäume zu Füßen fielen herausgerannt und weigerten sich dort zu arbeiten; die Sperrung der Straße war dann doch ok. ..................................... Kameradschaftliche Grüße aus Reken/Coesfeld Ralf Röhling | |||||
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| Autor | Timo8 L.8, Langerwehe / NRW | 383254 | |||
| Datum | 28.01.2007 00:45 | 5521 x gelesen | |||
Geschrieben von Nikolas HaunertGuck dir mal an, was UC zu dem Gewicht eines solchen Baumes geschrieben hat. IMHO bewegen wir uns dann im Panzerbereich, wenn wir ein FW Auto derart sichern wollen... Sicherlich richtig! Aber die Fahrzeuge sind ja noch zweitranging... Erklär mir mal wie Du die Peoples sichern willst... Wir haben aus dem 2002er-Orkan gelernt (ging Gott sei Dank auch ohne Schäden an Mannschaft und Gerät ab) und haben jetzt unsere Straßen durch Waldegebiete einfach nur gesperrt! Thema erledigt, kann sich am nächsten Tag der Straßenbaulastträger mit kriegen... Gut, wenn erforderlich helfen wir dann gerne noch mal... Gruß Timo | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 383263 | |||
| Datum | 28.01.2007 10:20 | 5571 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich CimolinoIch habe per PM auch Berichte von eingeschlossenen Fahrzeugen erhalten und ich hab noch einiges "gehört". Das wenigste davon wird jemals offiziell auftauchen. Daher auch der Anlass für die Veröffentlichung. die in so kurzer Zeit aufgetauchten weiteren Beispiele unterstreichen das Problem nur noch... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Ralf8 R.8, Reken/Coesfeld / NRW | 383264 | |||
| Datum | 28.01.2007 10:22 | 5553 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich Cimolinodie in so kurzer Zeit aufgetauchten weiteren Beispiele unterstreichen das Problem nur noch... ... hakst Du denn in Hattingen mal nach ob und wie lange das Fahrzeug da gestanden hat, und ob der Motor gelaufen ist? ..................................... Kameradschaftliche Grüße aus Reken/Coesfeld Ralf Röhling | |||||
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| Autor | Matt8hia8s O8., Waldems / Hessen | 383265 | |||
| Datum | 28.01.2007 10:27 | 5587 x gelesen | |||
| Mh, aber um das abschätzen zu können muss man ja ggf. erst mal vor Ort nachsehen? | |||||
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| Autor | Thom8as 8B., Horst / Mecklenburg-Vorpommern | 383269 | |||
| Datum | 28.01.2007 10:55 | 5575 x gelesen | |||
Geschrieben von ---Ulrich Cimolino--- Leute, wir haben offensichtlich mindestens teilweise mehr Glück als Verstand gehabt! Habe mit großem Interesse den Einsatzbericht gelesen. Mir stellt sich jetzt aber dennoch die Frage was man im konkreten, hier angeführten Beispiel besser hätte machen können? wenn ich die Lagebeschreibung richtig verstehe, dann war der Sturm doch zum Einsatzzeitpunkt bereits abgeflaut, oder? Geschrieben von ---siehe link sinngemäß--- "Seit 18.01 laufende Beseitigung von Sturmschäden" ... "Auftrag vom 20.01. (14:00 Uhr) ... "Einsatz war notwendig, weil Wohnsiedlung auch Tage nach dem Sturm noch abgeschnitten war ... "Bäume kippten ohne erkennbaren Anlass (auch keine Windböe) um" daraus schließe ich jetzt, dass der Einsatz schon mal nicht mitten während des Sturmes erfolgte - soweit, so gut. Aber irgendwann muß man ja dann doch mal anfangen - hilft ja alles nix. Du schreibst ja auch selbst, dass die Einsatzgrundlage nach §1 FSHG NRW gegeben war. Weiterhin schreibst du noch, dass ein Abstellen des Fahrzeuges an anderer Stelle auch nicht möglich war. Um jetzt eine Gefährdung der Einsatzkräfte und/oder die Zerstörung des Fahrzeuges zu verhindern, hätte man folglich schon vorher bei der Lageerkundung erkennen müssen, dass die beiden Bäume eine Gefahrenquelle darstellten. Das wird aber wohl im geschilderten Fall zeimlich schwierig sein, oder anders herum gesagt: den Fotos nach zu urteilen kamen ziemlich viele Bäume als gefahrenquelle in Frage, da die Straße ja anscheinend mitten durch einen Buchenhochwald führt und die Bäume bis auf wenige Meter an die Straße heran stehen. - man kann ja jetzt schlecht vorsichtshalber eine Schneise entlang der Straße durch den Wald schlagen, die so breit ist, wie die dort wachsenden Bäume hoch sind (könnte man natürlich schon, wäre aber wohl dem Förster nicht so recht) bleibt also nur die Einschätzung jedes einzelnen Baumes, der als potenzielle Gefahrenquelle in Frage kommt. Gerade die Bäume mit gelockertem Wurzelteller erkennt man aber wiederum nur dann (Bewegung im Boden) wenn's immer noch oder schon wieder (wenigstens etwas) Wind hat - bei Flaute ist da auch nix zu erkennen .... dann also doch bei Wind in den Wald, zumindest zur Lageerkundung?? schwierig, schwierig meine Empfehlung: Ich würde die Beurteilung welche (noch stehenden) Bäume eine Gefahrenquelle darstellen möglichst mit dem zuständigen Revierförster zusammen vornehmen. Der kennt seinen Wald und seine Bäume am besten, weiß was für Bodenverhältnisse vorherrschen usw. Außerdem gibt's dann weniger Ärger, wenn man auf Verdacht einen noch stehenden Baum fällt und die Verwertungsfrage (Wertholz oder Brennholz?) kann gleich geklärt werden. P.S.: Alles oben gesagte ist so zu verstehen wie es gemeint ist. | |||||
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| Autor | Volk8er 8H., Lage / NRW | 383278 | |||
| Datum | 28.01.2007 11:54 | 5567 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas BeilGerade die Bäume mit gelockertem Wurzelteller erkennt man aber wiederum nur dann (Bewegung im Boden) wenn's immer noch oder schon wieder (wenigstens etwas) Wind hat - bei Flaute ist da auch nix zu erkennen .... Es ist für Fachleute durchaus möglich nicht mehr standsichere Bäume auch ohne Wind sicher zu erkennen. | |||||
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| Autor | Thom8as 8B., Horst / Mecklenburg-Vorpommern | 383284 | |||
| Datum | 28.01.2007 12:49 | 5575 x gelesen | |||
Geschrieben von Volker HaaseEs ist für Fachleute durchaus möglich nicht mehr standsichere Bäume auch ohne Wind sicher zu erkennen. ... ähm, ja, völlig richtig, Du hast aber schon meinen Beitrag zu Ende gelesen, oder? ich habe nämlich genau die Hinzuziehung von solchen Fachleuten angeregt (Stichwort: "Revierförster") - wenn sich natürlich zufälligerweise selbiger oder ein anderer Fachmann unter den Einsatzkräften befindet, dann braucht man logischerweise auch niemanden hinzuziehen. Im übrigen bezog sich mein Hinweis dass ".. da bei Flaute nix zu erkennen ist" speziell auf die Empfehlung von U.C. [sinngemäß] "auf Bewegungen des Bodens im Wurzelbereich" zu achten. wenn "Bewegungen das Bodens" allerdings wiederum so gemeint war, dass wir nicht von "im Moment zu beobachtenden Bewegungen" sprechen (so habe ich das zunächst verstanden), sondern von "Hinweisen auf offensichtlich kürzlich stattgefundenen Bewegungen, z.B. Aufwölbungen, Risse / Spalten im Oberboden aus denen u.U. sogar abgerissene Hauptwurzeln herausragen usw." dann sind das selbstverständlich Merkmale die man auch bei Flaute beobachten kann - keine Frage. P.S.: Alles oben gesagte ist so zu verstehen wie es gemeint ist. | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 383290 | |||
| Datum | 28.01.2007 13:10 | 5528 x gelesen | |||
| Man hört, welche Straße betroffen ist, und weiß doch im Regelfall ohne große Erkundung an Ort und Stelle: 1. Ist diese Straße die einzige Zuwegung (für Rettungsdienste) zu einem Ort? 2. Stehen dort mehrere Bäume, ist eine Gefahr durch weitere umfallende Bäume gegeben? Ist 1. positiv, muss man sich Gedanken machen, unabhängig von Punkt 2 die Blockade zu beseitigen. Ist 1. negativ und 2. positiv, wartet man mindestens bis zum Unwetterende, besser noch bis Tageslicht. Weiter sollte man hier überlegen, diese Schäden der Straßenmeistereie oder Forstbetrieben zu überlassen. Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 383335 | |||
| Datum | 28.01.2007 16:14 | 5627 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas BeilMir stellt sich jetzt aber dennoch die Frage was man im konkreten, hier angeführten Beispiel besser hätte machen können? vermutlich nix... Geschrieben von Thomas Beil wenn ich die Lagebeschreibung richtig verstehe, dann war der Sturm doch zum Einsatzzeitpunkt bereits abgeflaut, oder? das war weit nach dem Sturm, KEIN Windeinfluss, steht doch im Text, oder? Geschrieben von Thomas Beil Weiterhin schreibst du noch, dass ein Abstellen des Fahrzeuges an anderer Stelle auch nicht möglich war. hunderte Meter vorher, - was bringt das? Die Leute arbeiten dann trotzdem IM Waldstück.. Geschrieben von Thomas Beil Ich würde die Beurteilung welche (noch stehenden) Bäume eine Gefahrenquelle darstellen möglichst mit dem zuständigen Revierförster zusammen vornehmen. ja, wenn Du einen Förster zu dem Zeitpunkt kriegst... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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