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ThemaAnwendung von Fluchthauben46 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorPatr8ik 8N., Selzen / 334586
Datum14.04.2006 10:2214230 x gelesen
Hallo,

mit unserem neuen TSF-W stehen uns auch endlich Fluchthauben zur Verfügung. In meinen Unterlagen habe ich aber noch keine genauen Infos über den Einsatz von Fluchthauben gefunden.



Jetzt meine Frage an euch: Wo liegen die Grenzen einer Fluchthaube? Zum Beispiel Einsatzdauer und welche Entfernung, also Rettung durch eine verquamlte Wohnung und Treppenhaus, sind mit einer Haube problemlos zu bewältigen?



Vielen Dank für eure Hilfe!



Patrik

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / 334587
Datum14.04.2006 10:2513420 x gelesen
Geschrieben von Patrik NeuneckerWo liegen die Grenzen einer Fluchthaube?



Vgl. Einsatzgrenzen beim Filtereinsatz.

- Sauerstoffkonzentration muß ausreichend ausreichend

- Filter muß gegen die Atemgifte geeignet sein

- Filter muß für die vorliegende Konzentration der Atemgifte geeignet sein

- Luft muß frei von größeren Schwebstoffen/ Partikeln sein









Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!



Christian Fischer

Wernau





P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorStef8an 8B., Aachen/Alpen / 334588
Datum14.04.2006 10:2713390 x gelesen
Geschrieben von Patrik NeuneckerZum Beispiel Einsatzdauer und welche Entfernung, also Rettung durch eine verquamlte Wohnung und Treppenhaus, sind mit einer Haube problemlos zu bewältigen?



Das wird in erster Linie an dem Grad der Verrauchung und dem O2-Anteil in der Luft liegen.

Denn die Fluchthauben sind halt nur ein provisorischer Filter, der uns leider keinen Sauerstoff "erzeugt".




Mit kameradschaftlichen Grüßen

Stefan



Feuerwehr Alpen



Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 334592
Datum14.04.2006 10:3813368 x gelesen
Geschrieben von Patrik NeuneckerWo liegen die Grenzen einer Fluchthaube? Z



s. Post von C.F.



ergänzend:

Nicht für die Anwendung mit anderer PSA geprüft, d.h. darf nach Auffassung der Rechtstheorie nicht am FA befestigt werden.

(Und ich seh das Umhängen mindestens als eine gleiche Art von "Befestigung" wie das Einklinken an einem Gurt!)



Ergo:

Entweder vergißt Du dieses "Rechtsproblem" schnell wieder, oder Du kannst die Fluchthaube schlicht nicht einsetzen, weil Du in dem Fall keine Hand mehr frei haben wirst...





PS:

Auch wenns Euch nervt, überlegt mal einfach selbst, in welchen Bereichen bzw. Fragen oder Anwendungen sich daraus noch welche Probleme ergeben...

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorThom8as 8L., Sachsen / 334596
Datum14.04.2006 10:5013357 x gelesen
Laut unseren Atemschutzgerätewart filtern Fluchthauben nicht viel. Hauptsächlich Schwebstoffe. Alles andere ist mehr oder weniger Augenwischerei, sonst würden wir wohl kaum mit PA irgendwo reingehen sondern Filter nutzen.. Wie hier schon gesagt wurde, ist natürlich der Sauerstoffanteil der Luft auch wichtig, im Einsatzfall aber kaum korrekt abzuschätzen.



Deswegen gilt:

- eventuell zweiten Rettungsweg wählen wo keine FH erforderlich ist (Drehleiter, Schiebleiter, zweites Treppenhaus etc.)

- zu rettende Person so schnell wie möglich wieder in saubere Umgebungsluft bringen

- dem Rettungsdienst vorstellen

- Einsatzdauer so kurz wie möglich halten!

- Fluchthaube nur einmal verwenden!

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AutorMark8us 8H., Auerbach / Bayern387642
Datum22.02.2007 19:1313337 x gelesen
Warum wir nicht mit Filter reingehen, liegt daran, dass die Brandgase den Sauerstoff verdrängen und wir sonst ersticken würden (und weil man den Sauerstoffanteil in den Räumen nicht abschätzen kann, gehen wir wie immer vom schlimmsten aus und gehen unter PA rein), das hat mit der Filterwirkung gar nichts zu tun (denn die Filter schützen wirklich gegen bestimmte giftige Gase)


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AutorSeba8sti8an 8 G.8, Kandel / Rheinland-Pfalz387683
Datum23.02.2007 00:2813381 x gelesen
Hallo!


IMHO haben die Fluchthauben einen überwiegend psychologischen Effekt, da die Dichtigkeit auf dem Gesicht des zu rettenden nicht unbedingt ausreichend ist, höchstens das Opfer drücht sich die Maske der Haube mit der Hand ins Gesicht (zusätzlich).

Der psychologische Effekt:

Die Feuerwehr kommt mit PA in die Wohnung, ich will gerettet werden. Die kommen aber mit Masken und Atemschutz durch den Rauch im Treppenhaus, da will ich nicht durch, ohne auch eine Maske zu bekommen, denn die brauchen ja auch einen Atemschutz, um da durchzugehen!

Ich schätze diesen Effekt größer ein als die Filterwirkung der Fluchthaube, die wird ja über den Kopf gestülpt und nicht wie eine Maske mit einer Bebänderung noch gasdicht befestigt.

Nützlich sind die Dinger IMHO trotzdem, gerade als "Beruhigungsmittel" bei unseren Kunden :-)


viele Grüße,

Sebastian


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AutorMark8us 8H., Auerbach / Bayern387689
Datum23.02.2007 02:0913285 x gelesen
Was habt ihr für ein Fluchthaubenmodell? Unsere Fluchthauben können mittels Gummizug festgezogen werden (wie die Maske) und sitzen dann in der Regel dicht (bisher hatten wir noch keinen Kopf, bei dem sie nicht gepasst hätte, aber sicherlich gibt es diese). Zudem befindet sich als unterer Abschluss ein Gummiband, so dass die Maske eng am Hals anliegt (und das dient in erster Linie wohl dem psychologischen Effekt)


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AutorMath8ias8 Z.8, Offenbach / Hessen387691
Datum23.02.2007 03:3313408 x gelesen
Morgen,

Geschrieben von Sebastian GeißertIMHO haben die Fluchthauben einen überwiegend psychologischen Effekt, da die Dichtigkeit auf dem Gesicht des zu rettenden nicht unbedingt ausreichend ist, höchstens das Opfer drücht sich die Maske der Haube mit der Hand ins Gesicht (zusätzlich).

Der psychologische Effekt:

Die Feuerwehr kommt mit PA in die Wohnung, ich will gerettet werden. Die kommen aber mit Masken und Atemschutz durch den Rauch im Treppenhaus, da will ich nicht durch, ohne auch eine Maske zu bekommen, denn die brauchen ja auch einen Atemschutz, um da durchzugehen!

Ich schätze diesen Effekt größer ein als die Filterwirkung der Fluchthaube, die wird ja über den Kopf gestülpt und nicht wie eine Maske mit einer Bebänderung noch gasdicht befestigt.

Nützlich sind die Dinger IMHO trotzdem, gerade als "Beruhigungsmittel" bei unseren Kunden :-)


IMHO lässt Du hier einen ganz schönen Unfug ab. Sowohl die Dräger "Parat Mask" als auch die Auer "S-Cap" sind mit einer Bänderung ausgestattet, dichter Sitz ist also durchaus möglich. Alles andere wäre wohl auch ggf. zumindest fahrlässige Körperverletzung.

Natürlich ist ein PA oder eine Vollmaske bezüglich der Schutzwirkung immer besser, aber eine Fluchthaube ist immer eine deutliche Verbesserung gegenüber einer Flucht ohne Schutz.

Welche Fluchthauben benutzt Ihr? Wie oft setzt Ihr sie ein? Oder hast Du das nur irgendwo mal gesehen?


mfG

Mathias Zimmer


#Wie üblich meine persönliche Meinung.#

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AutorJose8f M8., Gütersloh / NRW387696
Datum23.02.2007 07:4513373 x gelesen
Geschrieben von Patrik NeuneckerWo liegen die Grenzen einer Fluchthaube? Zum Beispiel Einsatzdauer und welche Entfernung, also Rettung durch eine verquamlte Wohnung und Treppenhaus, sind mit einer Haube problemlos zu bewältigen?

Datenblatt Parat C

Also: 15 Minuten bei nicht angegebenem Rückhaltevermögen.

Rein von der Zeit her ist damit die Fluchtaus einem normalen Miethaus durchaus möglich.

Dieser Typ Fluchtmasken enthält häufig auch einen CO-Filter, der durch eine wärmeerzeugende chemische Reaktion arbeitet, deshalb die realtiv kurze Einsatzdauer.

Da nicht anders angegeben wird der Filter in der Regel auch nicht mehr Schadgase zurückhalten als ein herkömmlicher Schraubfilter, und das sind maximal die bekannten 0,5 Vol % oder 5 Liter Schadgas auf einen Kubikmeter Luft.

Und ein Tipp aus den Erfahrungen selbstverständlich nie stattgefundenen Einsatzgeschehens:
Die Bändsel, die die Maske aus irgendeinem Grund mit der Verpackung verbinden nicht durchschneiden, sondern die beiden daran befindlichen Stöpsel rausziehen, bevor der Kunde mit der Maske beglückt wird...


Gruß, (Jo)sef Mäschle.
--------------------------
Führung.
Koordinierung und Zusammenfassung aller Kräfte und Mittel zur Erreichung des angestrebten Zieles.

Lexikon Brandschutz, Staatsverlag der DDR, Berlin 1986

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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387710
Datum23.02.2007 09:3713633 x gelesen
Wir verwenden seit kurzem die RespiHood von Auer-MSA.

Vorteile:

Atemluftanschluss an den 2ten Abgang der BD96-Geräte = Frischluft für die zu rettende Person

Mehrfache Verwendbarkeit (nach Einsatz nur Reinigung und Prüfung erforderlich)

Nachteile:

Durch dauernde Luftspülung der Haube schnellere Leerung der Flasche des PA-Trägers --> nach bereits längerer Personensuche schlecht einsetzbar


Wurden bei uns aufgrund der bestehenden Alten- und Pflegeheime beschafft.

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387712
Datum23.02.2007 09:4313354 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Sascha Joerchel
Durch dauernde Luftspülung der Haube schnellere Leerung der Flasche des PA-Trägers --> nach bereits längerer Personensuche schlecht einsetzbar


Imo stellen die Dinger in der Form ein unkalkulierbares Risiko dar. Die Luft des AGT gehört dem AGT und keinem anderen...
Wie wendet Ihr denn die 1/3 - 2/3 Regel an? Vorausberechnung von Luftverbrauch etc? Bis zu welchem Restdruck setzt Ihr die ein und wann nicht mehr? Gibt es da klar definierte Regeln, die bekannt, beübt und auch realistisch anwendbar sind?

MfG

Ingo


--



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"Der Erfolg der Kommunikation misst sich an dem Verstandenen, nicht an dem Gesagten." [Unbekannt]

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387713
Datum23.02.2007 09:4513416 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelWir verwenden seit kurzem die RespiHood von Auer-MSA.

Ich halte das für maximal bedenklich, lebe nach dem Grundsatz meine Luft gehört mir.
Siehe auch diese Diskussion.


Gruß
Christian





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AutorAnne8tte8 S.8, Griesheim / Hessen387722
Datum23.02.2007 10:0913326 x gelesen
Geschrieben von ---Patrik Neunecker--- In meinen Unterlagen habe ich aber noch keine genauen Infos über den Einsatz von Fluchthauben gefunden.


Das Lesen des "Beipackzettels" oder der Bedienungsanleitung hilft erheblich weiter.
Wer hat die Masken gekauft, bzw sich für euer genutzes Modell entschieden? -> nachfragen

Wenn noch nicht mal ein Haubentyp genannt wird, ist es schnell vorbei mit der Hilfe oder Erklärungen übers Internet.


Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von jedem...

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW387723
Datum23.02.2007 10:1013370 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelNachteile:

Durch dauernde Luftspülung der Haube schnellere Leerung der Flasche des PA-Trägers --> nach bereits längerer Personensuche schlecht einsetzbar


damit schließt sich für mich die Anwendung AUS!

Geschrieben von Sascha JoerchelWurden bei uns aufgrund der bestehenden Alten- und Pflegeheime beschafft.

und warum nehmt Ihr nicht einfach Fluchthauben?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz387765
Datum23.02.2007 12:0813305 x gelesen
Hallo Sebastian,

Geschrieben von Sebastian GeißertIMHO haben die Fluchthauben einen überwiegend psychologischen Effekt, da die Dichtigkeit auf dem Gesicht des zu rettenden nicht unbedingt ausreichend ist, höchstens das Opfer drücht sich die Maske der Haube mit der Hand ins Gesicht (zusätzlich).
Es mag wohl den objektiven Anschein (Werkstoff der Maske, Sichtscheibe, etc.) haben, dass der Dichtsitz ungenügend ist- aber den Mund-Nase-Bereich dichtet eine Fluchtmaske ausreichend ab.

Du darfst gerne mal bei mir in der Atemschutzwerkstatt vorbeikommen und eine Übungsfluchtmaske anlegen (und ganz nebenbei unser neues Schmuckstück in Augenschein nehmen ;-))


MfG
Daniel

Art. 5,1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorSasc8ha 8T., Limbach-Oberfrohna / Sachsen387770
Datum23.02.2007 12:2013325 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelWir verwenden seit kurzem die RespiHood von Auer-MSA.
Nachteile:
Durch dauernde Luftspülung der Haube schnellere Leerung der Flasche des PA-Trägers --> nach bereits längerer Personensuche schlecht einsetzbar

Ich halte die Anwendung für ein zu hohes und unkalkulierbares Risiko für den AGT.

Ich vergleiche die Anwendungsweise immer mit einem Arzt, der sich bei einer OP mit hohem Blutverlust, selbst "anzapft" und dem Patient sein eigenes Blut überträgt. In Abhängigkeit davon, wie hoch der Blutverlust ist und wie lang die OP dauert, fällt der Arzt um oder wenn er viel Glück hat, überlebt er.

Welcher Arzt (die medizinische Nicht-Machbarkeit mal außen vor gelassen) würde das tun? Keiner! Feuerwehrs macht komischerweise solchen Blödsinn...

Immer daran denken, Priorität 1 ist immer, gesund und unverletzt das Gerätehaus wieder zu erreichen!


MkG Sascha

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AutorMax 8G., Braunschweig / Niedersachsen387781
Datum23.02.2007 12:4813361 x gelesen
Hallo,

wenn RespiHood ausscheidet, weil es dem Geräteträger die Luft wegnimmt, Fluchthauben aber ausscheiden weil niemand garantieren kann, dass die Umgebungsbedingungen für deren Einsatz ausreichend sind (siehe den von dir verlinkten Thread), was bleibt dann? Spiroscape dürfte wegen Anschaffungs, Wartungskosten und Platzbedarf auch keine wirkliche Alternative sein. Also "back to the roots" und gar nichts machen?

Mich würde außerdem mal interessieren:

- Wie lange dauert das Herausführen von Personen aus dem Gebäude i.d.R. mit Fluchtmasken und wieviel Luft würde in der Zeit tatsächlich von einem RespiHood verbraucht werden?

Max


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW387784
Datum23.02.2007 13:0113284 x gelesen
Geschrieben von Max Grueningwenn RespiHood ausscheidet, weil es dem Geräteträger die Luft wegnimmt, Fluchthauben aber ausscheiden weil niemand garantieren kann, dass die Umgebungsbedingungen für deren Einsatz ausreichend sind (siehe den von dir verlinkten Thread)

für den üblichen Einsatzzweck und v.a. -dauer (!) reichen die Fluchthauben für einmalige Verwendung locker aus.
Beweis: Rast tägliche Anwendung bei vielen größeren Feuerwehren, ohne dass mir dazu bisher größere Probleme bekannt geworden wären.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387786
Datum23.02.2007 13:0513342 x gelesen
Hallo,


Geschrieben von Max GrueningFluchthauben aber ausscheiden weil niemand garantieren kann, dass die Umgebungsbedingungen für deren Einsatz ausreichend sind (siehe den von dir verlinkten Thread)

Hab ich das gesagt? Es gibt genug Anwendungsfälle wp Fluchthauben ausreichen, wenn das nicht der Fall ist dann haben wir bzw. der "Kunde" Pech, das ist so, wir werden nicht immer alle retten können. Oder zumindest nicht auf diesem Weg. Aber der Eigenschutz geht bei mir immer noch vor, oder wie willst du ausrechnen wie lange die Luft für dich und die zu rettende Person mit dem RespiHood reicht?


Geschrieben von Max GrueningSpiroscape dürfte wegen Anschaffungs, Wartungskosten und Platzbedarf auch keine wirkliche Alternative sein.

Das ist das Problem, genauso wie beim ELSA von Scott. Wobei hier eine merklich gestiegene Nachfrage von Feuerwehren merkbar ist.


Geschrieben von Max GrueningAlso "back to the roots" und gar nichts machen?

So wird es in vielen Fällen sowieso sein, außerdem warum die Fluchthaube verteufeln? Im Zweifelsfall auch besser wie nichts, man muß nur die Grenzen kennen.


Geschrieben von Max Gruening Wie lange dauert das Herausführen von Personen aus dem Gebäude i.d.R. mit Fluchtmasken und wieviel Luft würde in der Zeit tatsächlich von einem RespiHood verbraucht werden?

Eben weil dir das vermutlich keiner so richtig beantworten kann bzw. es da keine allgemeingültige Regel gibt schließt sich der Einsatz aus. Es gibt da zuviele Faktoren die mit reinspielen aber vorher nicht bestimmt werden können.


MKG
CS





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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387791
Datum23.02.2007 13:2013335 x gelesen
Fluchthaube wurden von der Kommune als zu kostenträchtig erachtet. Baulich bedingt müsste man mind. 8 Stück vorhalten. 6 Jahre Haltbarkeit bei 80 Euro.
--> Respi-Hood.


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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387793
Datum23.02.2007 13:2913357 x gelesen
Geschrieben von Sascha Joerchel6 Jahre Haltbarkeit bei 80 Euro.

Nach 6 Jahren Filterwechsel für wenig Euronen--> Haltbarkeit 12 Jahre.

Was kostet denn der Respi Hood und wie lange hält der? Welchen Wartungen unterliegt er?


Gruß
Christian





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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387825
Datum23.02.2007 14:2713310 x gelesen
Hi,

okay, ich habe jetzt schonmal verstanden, dass 640 ? alle 6 Jahre (also knapp über 100/Jahr) zu teuer sind, um ein Gerät zu kaufen, dass die Menschenrettung für den AGT sicherer gestaltet. Was mir jetzt noch fehlt, sind die Maßnahmen, die organisatorisch getroffen wurden, um den Einsatz von Respihood zur Menschenrettung kalkulierbar zu machen. Ich schließe ja nicht aus, dass das geht. Ich will nur wissen, wie...

MfG

Ingo


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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387831
Datum23.02.2007 14:3613372 x gelesen
135 Euro pro Stück. Keine Wartungsaufwendungen. Nur Reinigung nach dem Einsatz.

Wir werden in Zukunft eine Ersatzflasche (4Liter) bei der PR mitführen. Damit hat jeder seine eigene Atemluft und gut is. Da muss man halt dann aml auf andere mitzuführende Teile verzichten, wenn 1 AGT die Tasche tragen muss.

Sascha


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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387833
Datum23.02.2007 14:4013457 x gelesen
Geschrieben von Sascha Joerchel135 Euro pro Stück. Keine Wartungsaufwendungen. Nur Reinigung nach dem Einsatz.

Also sind auf 12 Jahre gerechnet Fluchthauben billiger. Und du willst doch nicht sagen das der Respi-Hood ewig hält?
außerdem, wie sieht es mit den PA-Kosten aus? Der Zweitanschluß kostet auch einiges extra, oder? Aber es kommt halt immer drauf an wie die örtlichen Feuerwehrler das der Kommune verkaufen, ich sag dazu mal nix, das Kostenargument ist schonmal wiederlegt.


Geschrieben von Sascha JoerchelWir werden in Zukunft eine Ersatzflasche (4Liter) bei der PR mitführen. Damit hat jeder seine eigene Atemluft und gut is.

Ähm, wie meinst du das?


Geschrieben von Sascha JoerchelDa muss man halt dann aml auf andere mitzuführende Teile verzichten, wenn 1 AGT die Tasche tragen muss.

Was für eine Tasche?



Gruß
CS





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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387834
Datum23.02.2007 14:4413346 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Christian SchorerÄhm, wie meinst du das?

Wahrscheinlich ein zweiter PA :-) Flaschenwechsel in gesundheitsfeindlicher Atmosphäre klingt selbst für nen Bayern zu abenteuerlich :). Stellt sich dann die Frage nach den Kosten des Gesamtsystems...

Geschrieben von Christian SchorerWas für eine Tasche?


Irgendwomit muss das Ding doch transportiert werden.

MfG

Ingo


--



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AutorNiko8las8 H.8, Osnabrück / Wuppertal / Niedersachsen387835
Datum23.02.2007 14:4713315 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelWir werden in Zukunft eine Ersatzflasche (4Liter) bei der PR mitführen.

Da man ja nie ausschließen kann, auf eine Person im Brandobjekt zu treffen, nehmt ihr also immer eine zusätzliche Flasche mit?

Geschrieben von Sascha JoerchelDa muss man halt dann aml auf andere mitzuführende Teile verzichten, wenn 1 AGT die Tasche tragen muss.

Auf welchen Gegenstand kann ich denn verzichten, deiner Meinung nach?


mkG

Nikolas


Alles was ich schreibe kann, muss aber nicht, die Meinung meiner Feuerwehr sein...

Immer einen Besuch wert:
Feuerwehr Voxtrup

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW387836
Datum23.02.2007 14:5713405 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelWir werden in Zukunft eine Ersatzflasche (4Liter) bei der PR mitführen.

und Ihr wechselt die Flaschen IM Einsatz?

Geschrieben von Sascha JoerchelDa muss man halt dann aml auf andere mitzuführende Teile verzichten, wenn 1 AGT die Tasche tragen muss.

und auf was wollt Ihr verzichten?



Geschrieben von Sascha JoerchelKeine Wartungsaufwendungen. Nur Reinigung nach dem Einsatz.

Nett, aber leider falsch...

BGR 190 Tabelle S 65, letzten Reihen

Das ist alles andere als preiswerter wie Fluchthauben!

M.E. v.a. netter neuer Marketing-Gag der Firmen.

By the way: Fragt doch mal angesichts der anderen Diskussionen um PA und Zubehör, was die spritzwassergeschützte Tragetasche (für den "Gürtes des PA") von einem Holster für eine Schere unterscheidet...
Respi Hood MSA
oder ob die wirklich für jede Variante an (MSA-)PA mit geprüft ist!?!


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387845
Datum23.02.2007 15:0513337 x gelesen
1. Wir bekommen per September neue ASG. BD96 mit SingleLine und 2tem Abgang.

2. Eine ''Personenrettungstasche'' komplett gepackt am Fahrzeug. Respi-Hood + 4-Liter-Flasche. Damit wird die Gefahr des Leersaugens der Flasche durch 2 Abnehmner umgangen.

3. Es gibt da solche Sachen, auf die ich explizit bei Personenrettung verzichten könnte. Wichtig in meinen Augen nur WBK und C-Rohr. Kleines Beil hab ich am Gurt. Leine würd ich da aussen vor lassen. Lampe hab ich am Helm. Somit kann man das Paket ganz gut befördern. Und beim Retten der Person kann in meine Augen auch mal Material drin liegen bleiben.

Seht ihr das anders??

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387848
Datum23.02.2007 15:1313288 x gelesen
Geschrieben von Sascha Joerchel1. Wir bekommen per September neue ASG. BD96 mit SingleLine und 2tem Abgang.

Aha, der 2. Abgang kostet richtig Geld, also ist die genannte Kostenkalkulation eine Milchmädchenrechnung, um nicht zu sagen man hat der Kommune mal wieder einen Wunsch recht gut verkauft bzw. untergejubelt. Wie wäre es statt dessen mit Überhosen gewesen?


Geschrieben von Sascha Joerchel2. Eine ''Personenrettungstasche'' komplett gepackt am Fahrzeug. Respi-Hood + 4-Liter-Flasche. Damit wird die Gefahr des Leersaugens der Flasche durch 2 Abnehmner umgangen.

Ja wie? Einen PA oder ähnliches solltet ihr doch auch haben, oder nur einen Druckminderer? Und wenn ihr den Respi-Hood mit der Tasche betreibt wozu dann den Zweitanschluß am PA? Das paßt doch irgendwie alles nicht so genau zusammen finde ich.


Geschrieben von Sascha Joerchel3. Es gibt da solche Sachen, auf die ich explizit bei Personenrettung verzichten könnte. Wichtig in meinen Augen nur WBK und C-Rohr.

Mahlzeit, also WBK, C-Rohr und Rettungstasche, das wird ne Gaudi werden fürchte ich. Und das Standardmäßig, der Sicherheitstrupp hat ja in der Regel schon genug Probleme alles mitzunehmen.


Geschrieben von Sascha JoerchelSeht ihr das anders??

Naja, ich halte das für sehr seltsam was ihr argumentiert und betreibt, ein teurer Spaß, und obs praktikabel ist? Mir scheint der Auer-Verkäufer war mal wieder recht gut bei euch und ist zufrieden heim gefahren. ;-)
Mit einfachen Fluchthauben hätte man eine schnellere und sichere Lösung für die meisten Einsatzfälle gehabt, so hat man einen wilden Technikmix.


Gruß
Christian





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AutorHein8z C8., Friesenheim / Rheinland-Pfalz387849
Datum23.02.2007 15:1413278 x gelesen
Zu Patricks ursprünglicher Frage:
Die Grenzen liegen bei einem zu niedrigen Sauerstoffgehalt in der Umgebungsluft oder einem Schadstoffgehalt über der Aufnahmefähigkeit des Filters.
Jede Veringerung der eingeatmeten Schadstoffe durch die zu rettende Person ist aber positiv.
Der Name Fluchtretter sagt eigentlich alles: Aufsetzen und schnell raus!

Zur Kostenfrage: sch... aufs Geld, wenns einem das Leben retten kann. Könnt meines sein.


kameradschaftliche Grüße
Heinz

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AutorHans8i S8., Korntal / Baden-Württemberg387851
Datum23.02.2007 15:1913317 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelSeht ihr das anders??


Ja....

mal vom durchschnittlichen gebäudebrand ausgehend....

Du bist der AT, und nimmst dein TAsche oder Fluchthaube mit....und triffst PErson(en) an....

die sind bei bewusstsein, aber haben schon rauch veratmet....jetzt solltest dudenen unter deiner MAske ja verständlichmachen, dass du enen gleich was vors gesicht /über den Kopf ziehst.....was glaubst du geht schneller...das erklären und anlegen, oder die leute raus und der RD macht was......

wenn dus ihnen nicht mehr erklären kannst, weil sies net mehr hören, bezweifle ich, das sie dein Luftangebot während des transportes nutzen......

was anderes ist es, wenn ich Personen aus einem noch sicheren oder bedrohten bereich nur durch einen mit RAuch beaufschlagten BEreich in sicherheit bringen kann.....dann haben Fluchthaube und TAsche ihren sinn.....aber dann kann sie doch ein weiterer Trupp bringen, dann muss sie der erste Trupp doch nicht schon mitnehmen (AUsnahmenLAgeabhängigerweise natürlich möglich)

oder?

Grüsse
HAnsi


zur Vermeidung von Missverständnissen bitte ich die stillen Mitleser, folgendes zu beachten:
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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387853
Datum23.02.2007 15:2313378 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Sascha JoerchelSeht ihr das anders??

Das weiß ich noch nicht, weil ichs nicht verstehe :)

Nochmal langsam und von vorn. Korrigier mich an der Stelle, an der ich mich irre.

- Ihr bekommt eh neue Auer BD96 mit Zweitanschluss (völlig unabhängig vom Respihood. Wofür dann der Zweitanschluss)

- Weil der Zweitanschluss ja eh schon da ist, werden statt Fluchthauben (80?/Stück -> 6 Jahre haltbar), Auer Respihood gekauft (135?/Jahr, Wartung gemäß BGR190)

- Weil aber die Abnahme von einem PA mit 2 Verbrauchern zu gefährlich ist, brauchts ne Tasche mit 2. Flasche dabei (Mit PA?)

- Weil die zu sperrig ist, nimmt der ATr, der zur Menschenrettung vorgeht, nur WBK, Beil und Lampe mit. Er verzichtet, wenn ich das richtig lese, geplant auf Rückwegsicherung in Form von Leine und Schlauch.

Bevor ich mich jetzt weiter äußere, erklär mir mal, an welcher Stelle ich falsch oder richtig bin :)

MfG

Ingo


--



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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387856
Datum23.02.2007 15:3913356 x gelesen
C-Rohr ist mit dabei. Ohne Leine stimmt.

Den 2tem Abgang kann man verteufeln. Jedoch ist das Prinzip des Octopus im Tauchsport schon lange Vorschrift. Und für einen Verünglückten Kameraden z.B. als Rettungstrupp gesehen (Luftvorrat zu Ende) gibts nix besseres als die direkte Anschlussmöglichkeit an mein Gerät. Lass den mal unter irgendwas festklemmen.
Durch das Dichtsitzen der Maske werden auch nicht 50 Liter in der Minute verblasen.
Das sind alles Hypothesen, die ein für und wider darstellen.

Das mit den Wartungskosten wusste ich ned.

@cimolino: Kannst mir die mal gesondert als Nachricht schicken. Danke.

Ausserdem bin ich bei der Verwendung der Fluchthaube bei flacher Atmung sehr vorsichtig. Die Leute wenn angeschlagen sind und dann noch den Widerstand beim Atemen merken drehen immer halb durch.

Sascha


Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387857
Datum23.02.2007 15:4513321 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelDen 2tem Abgang kann man verteufeln. Jedoch ist das Prinzip des Octopus im Tauchsport schon lange Vorschrift. Und für einen Verünglückten Kameraden z.B. als Rettungstrupp gesehen (Luftvorrat zu Ende) gibts nix besseres als die direkte Anschlussmöglichkeit an mein Gerät. Lass den mal unter irgendwas festklemmen.

Mit dem letzten Satz wiedersprichst du dem davor gesagten selber.
Ansonsten bleiben wieder viele Fragen und keine ANtworten. Was diese Woche hier in diesem Forum Atemschutzmäßig abging hat mich absolut schockiert, es gibt nichts was es nicht gibt. :-(


Grüßle
CS





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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387858
Datum23.02.2007 15:4613356 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Sascha JoerchelDen 2tem Abgang kann man verteufeln. Jedoch ist das Prinzip des Octopus im Tauchsport schon lange Vorschrift.

Es gibt einen Unterschied, ob man sowas zur Eigen- oder Fremdrettung vorsieht. Als Notfalllösung für den Eigenunfall mag das Ding eine Lösung darstellen. Auch wenn ich persönlich da nicht begeistert von bin. Aber die Verwendung zur Fremdrettung ist imo schlichtweg fahrlässig... und das ist es, worum es hier geht.

Mal ganz davon abgesehen:

Geschrieben von Sascha JoerchelDurch das Dichtsitzen der Maske werden auch nicht 50 Liter in der Minute verblasen.

Schonmal aufgeregt und in Todesangst an nem PA gezogen? Ich nicht, aber ich kann mir so grob deren Luftverbrauch ausmalen...


MfG

Ingo


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387860
Datum23.02.2007 15:5013316 x gelesen
Hoi,

Geschrieben von Sascha JoerchelUnd für einen Verünglückten Kameraden z.B. als Rettungstrupp gesehen (Luftvorrat zu Ende) gibts nix besseres als die direkte Anschlussmöglichkeit an mein Gerät.

Ui.. hoppla.. hatte ich doch glatt übersehen. Als Notlösung zur Überbrückung bis zum Eintreffen des SiTr mögen die Dinger funktionieren (Dann kommt letzterer aber bitte mit 2 neuen PA), aber als Frischluftversorgung durch den SiTr... puh.. dünnes Eis. Ich weiß, dass es mind. eine große Wehr, die genau dieses durchexerziert, aber man muss ja nicht alles nachmachen. Noch dazu, da bei eben dieser Wehr ein ziemlich großes Konzept dahinter steckt, das in mehrtätigen Ausbildungen beübt wird..

MfG

Ingo


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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387861
Datum23.02.2007 15:5113353 x gelesen
Wieso wiederspreche ich mir??

Dann kann man bis zur Befreiung des Kameraden ein Ersatzgerät neben ihn legen und gefarhlos den LA von Gerät 1 auf Gerät 2 wechseln.


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen387863
Datum23.02.2007 15:5313341 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Sascha JoerchelDann kann man bis zur Befreiung des Kameraden ein Ersatzgerät neben ihn legen und gefarhlos den LA von Gerät 1 auf Gerät 2 wechseln.

Jetzt bin ich verwirrt. Wieso brauche ich da einen Zweitanschluss für?

Verwirrte Grüße

Ingo


--



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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387864
Datum23.02.2007 15:5613289 x gelesen
Geschrieben von Ingo HornJetzt bin ich verwirrt. Wieso brauche ich da einen Zweitanschluss für?

Ich verstehe auch nix mehr, und bin mir nicht sicher ob Sascha selber versteht was sie da so fabrizieren. Ist nicht böse gemeint, aber das ganze sieht mir nach einem Riesen Marketing-Gag aus, die kleinen AGT müssen es dann ausbaden bei der Anwendung vor Ort.


Gruß
Christian





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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387866
Datum23.02.2007 16:0513281 x gelesen
Auch das Dichtsitzen der Maske bezieht sich auf Eigenrettung, also Kameraden.

Das mit der Fremrettung ist ein Aspekt, den ich selbst schon gesehen habe. Der Verkäufer hat sich wohl gut präsentiert bei der Kommune.

Mal sehen, ob man über die Kostenseite die Lieferung der restlichen 5 Stück noch einbremsen kann.

Sascha


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW387869
Datum23.02.2007 16:2013321 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelJedoch ist das Prinzip des Octopus im Tauchsport schon lange Vorschrift.

im Sporttauchen eine VÖLLIG andere Baustelle, da es nach oben immer schnell raus geht...
Profitaucher sehen das absolut kritischer - und viele Höhlentaucher lehnens m.W. auch komplett ab! Da sichert sich jeder selbst komplett doppelt und dreifach ab.


Geschrieben von Sascha JoerchelUnd für einen Verünglückten Kameraden z.B. als Rettungstrupp gesehen (Luftvorrat zu Ende) gibts nix besseres als die direkte Anschlussmöglichkeit an mein Gerät.

Wie genau sieht Euer bisheriges Vorgehen aus?
Hast Du schon mal versucht, einen Verletzten o.ä. mit einem Rettungsanschluß zu retten? Das ggf. wenn dem ersten auch noch die Luft knapp wird?
Viel besser: Rettungs-PA!


Geschrieben von Sascha JoerchelDurch das Dichtsitzen der Maske werden auch nicht 50 Liter in der Minute verblasen.

Ihrt wart doch die Helden mit ebenfalls neuen ÜD-PA, oder?


Geschrieben von Sascha JoerchelDas mit den Wartungskosten wusste ich ned.


aber Du hast das Gegenteil behauptet...


Geschrieben von Sascha Joerchel@cimolino: Kannst mir die mal gesondert als Nachricht schicken. Danke.

Sag mal gehts noch?
Nein, ich werd garantiert nicht für Dich bei Auer o.ä. anfragen


Geschrieben von Sascha JoerchelAusserdem bin ich bei der Verwendung der Fluchthaube bei flacher Atmung sehr vorsichtig. Die Leute wenn angeschlagen sind und dann noch den Widerstand beim Atemen merken drehen immer halb durch.

Wie oft hast Du die Fluchthaube schon im Einsatz benutzt und wie oft war das das Problem?
Oder: Wer hat Dir das erzählt? Der Verkäufer von MSA?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMatt8hia8s M8., Stockach / Baden-Württemberg387872
Datum23.02.2007 16:4713264 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelDer Verkäufer hat sich wohl gut präsentiert bei der Kommune.

Um Mißverständnisse auszuräumen:
Warst/bist du nicht auch in (leitender) Funktion in deiner Wehr tätig?
Oder wurde die Feuerwehr bei dieser Beschaffung gar nicht gehört?

Grüße
Matthias


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AutorSasc8ha 8J., Schierling / Bayern387891
Datum23.02.2007 19:0713338 x gelesen
Richtig. Wir wurden nur zu den PA gehört. Mit der Bestellung kamen dann die ersten Respi-Hood mit.

Sascha


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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern387892
Datum23.02.2007 19:1013286 x gelesen
Geschrieben von Sascha JoerchelRichtig. Wir wurden nur zu den PA gehört. Mit der Bestellung kamen dann die ersten Respi-Hood mit.

Unglaublich, wer hat die denn bestellt? Bei uns würde die Verwaltung nie was bestellen wovon wir nichts wissen, das haben sie genau einmal gemacht.


Gruß
Christian





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AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg387916
Datum23.02.2007 22:0613335 x gelesen
Hallo Forum, Hallo Hansi,

Geschrieben von Hansi Stellmacher
was anderes ist es, wenn ich Personen aus einem noch sicheren oder bedrohten bereich nur durch einen mit RAuch beaufschlagten BEreich in sicherheit bringen kann.....dann haben Fluchthaube und TAsche ihren sinn.....
Keine Frage, aber sollten wir dann nicht Versuchen durch Riegelstellungen und / oder direkte Brandbekämpfung (Menschenrettung durch Brandbekämpfung) die Personen zu schützen. Ich befürchte dies Alternative wird vor lauter "Rettung der Personen" sehr gerne übersehen. Ein Einsatz mit 150 Mann zur Personenrettung ist ja auch viel Dramatischer als nach 5 Minuten Feuer aus zu geben,

Gruß
Michael


Auch schlechter Ruf verpflichtet

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