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| Thema | Suche: Rettung im KED-System über Drehleiter | 10 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Jan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg | 395391 | |||
| Datum | 04.04.2007 21:50 | 4806 x gelesen | |||
| Moinsen, vor längerer Zeit wurde mal über einen Einsatz berichtet, wo nach VU ein Patient aus einem PKW-Wrack in einem KED-System über Drehleiter aus dem Fahrzeug nach oben gezogen wurde. Wer kann weiterhelfen und weiss, was wann wo wie passierte? Beste Grüße ...und bleibt neugierig! Jan Ole drehleiter.info - Das Ausbildungs- und Informationsportal | |||||
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| Autor | Andr8eas8 H.8, Ditzingen / Baden-Württemberg | 395407 | |||
| Datum | 04.04.2007 22:39 | 4191 x gelesen | |||
| Ein Einsatzbericht ist mir nicht bekannt, ich kenne nur dieses Foto von einem Übungsbericht der Malteser Göppingen. | |||||
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| Autor | Stef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen | 395416 | |||
| Datum | 04.04.2007 22:53 | 4200 x gelesen | |||
Geschrieben von Jan Ole Unger
Mir ist ein Fall aus Essen bekannt, bei dem ein Arbeiter verschüttet wurde. Die Feuerwehr hat ihn mit dem KED über die DLK aus dem Schacht gerettet. Die Bilder waren damals bei Wieboldtv zu sehen. Vielleicht kann einer von den Essener Kollegen mit Bildern dienen. (@Dietmar, Phillip?) Mit kameradschaftlichen Grüßen Stefan
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| Autor | Heik8o L8., Maintal / Hessen | 395483 | |||
| Datum | 05.04.2007 09:46 | 4116 x gelesen | |||
| danach dürfte aber die familienplanung beendet sein :-( wir haben das ganze mal im selbstversuch getestet...kollegen (richtig und fest) eingebunden und mal 2m im schlauchturm hochgezogen...erfreut war der nicht über das feeling... HeiLo | |||||
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| Autor | Gera8ld 8R., Freising / Bayern | 395487 | |||
| Datum | 05.04.2007 09:52 | 4225 x gelesen | |||
| Hallo, ich habe mich selbst mal wegen Aubsildungszwecken für dieses Thema interessiert und habe festgestellt, dass die wenigsten Rettungskorsetts für diese Belastung zugelassen sind! Auf Rückfrage bei der Firma Ferno habe ich damals große Fragezeichen hervorgerufen und eine eigens einberufene interne Versammlung von Ferno konnte einen solchen generellen Anwendungszweck nicht bestätigen. Schliesslich wurde damals jedoch zugestanden, dass man das Ferno KED mit einer Rettungsspinne zu solch einer Rettung verwenden darf, wenn sichergestellt ist, dass alle drei Trageriemen gleichzeitig belastet sind. Eine Rettung wie auf dem Bild in der anderen Antwort ist mit einem Ferno KED nicht zugelassen (Bild zeigt, dass lediglich eine Schlaufe benutzt wurde). Ich würde also an Deiner Stelle primär klären, wie die Aussagen Eures Herstellers zu diesem Thema sind. Ich habe bei diversen Herstellern die Antwort "nur für Umlagerungen zugelassen" bekommen. Grüße Gerald | |||||
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| Autor | Jan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg | 395489 | |||
| Datum | 05.04.2007 09:58 | 4107 x gelesen | |||
| Moinsen, Geschrieben von Gerald Reisch Ich habe bei diversen Herstellern die Antwort "nur für Umlagerungen zugelassen" bekommen. Das ist unbedingt eine wichtige und zentrale Frage, die vor einer solchen Verwendung von jeder Feuerwehr geklärt werden muss. Guter Hinweis! Beste Grüße ...und bleibt neugierig! Jan Ole drehleiter.info - Das Ausbildungs- und Informationsportal | |||||
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| Autor | Mich8ael8 B.8, Alzenau-Michelbach / Bayern | 395513 | |||
| Datum | 05.04.2007 10:48 | 4154 x gelesen | |||
| Hallo Gerald, Geschrieben von Gerald Reisch ich habe mich selbst mal wegen Aubsildungszwecken für dieses Thema interessiert und habe festgestellt, dass die wenigsten Rettungskorsetts für diese Belastung zugelassen sind! AFAIK hat derzeit nur das HED PRO von Helbig Medizintechnik, zusammen mit der hierfür konstruierten Seilspinne, die Zulassung für eine senkrechte Rettung. Auszug aus dem Katalog der Firma Helbig: Das HED PRO ist zusätzlich durch verstärkte Trageschlaufen und spezielle Gurtschlösser für die senkrechte Rettung ausgelegt. Durch das Anlegen der Seilspinne können technische Rettungsmittel angelegt werden. Geprüft nach DIN EN 1498. MkG MB Dieser Beitrag gibt wie immer nur meine persönliche Meinung wieder. | |||||
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| Autor | Diet8mar8 R.8, Essen / NRW | 395717 | |||
| Datum | 06.04.2007 01:45 | 4287 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan BrüningMir ist ein Fall aus Essen bekannt, bei dem ein Arbeiter verschüttet wurde. Die Feuerwehr hat ihn mit dem KED über die DLK aus dem Schacht gerettet. Das KED System wurde hier mehrfach zur Rettung von Personen aus Baugruben benutzt. So weit ich weiß, wurde der letzte Patient mittels Feuerwehrkran gerettet. Gerade bei eingestürzten Baugruben ist die Rettung in aufrechter Position aus Platzgründen oft die einzige Lösung, und da bietet sich das KED an, weil es den Patienten erstens stabilisiert, und zweitens auch noch recht komfortabel ist, im Vergleich zu einer Bandschlinge unter den Armen oder anderen improvisierten Methoden. Sitzgurt oder Rettungsdreieck sind in solchen Fällen noch komplizierter in der Anwendung. Zur Frage der Zulassung: Ist bei dem Herausheben eines Patienten aus einem KFZ per Hand immer gewährleistet, dass alle Halteschlaufen gleich belastet sind? Man kanns auch übertreiben, in dem Bemühen alles und jedes für jede erdenkliche Anwendung zu zertifizieren. Kann es sein, dass Improvisation und flexibles Anwenden der Ausrüstung als Problemlösungsstrategie bei der Feuerwehr langsam aussterben? Das erinnert mich an einen Fall aus dem RD: Jahrelang wurde der Tubus präklinisch mit Perfusor- oder Infusionsleitungen fixiert. Funktionierte prima und war sehr sicher. Plötzlich war das hochgradig verboten, weil solche Leitungen als Medizinprodukte nur zur Weiterleitung von Flüssigkeiten benutzt werden dürften, sagte man. Danach wurden mehrere Tubusfixierungen ausprobiert und auch wieder verworfen. Letztlich benutzen wir ein kompliziertes Teil mit "Schraubzwinge", das einigermaßen funktioniert, aber leider neigt der Tubus oberhalb der Fixierung dazu, abzuknicken. Zugelassen, aber um Längen schlechter, als die improvisierte Lösung. Auf die Idee eine Perfusorleitung als Tubusfixierung herzustellen und zuzulassen ist leider noch niemand gekommen... Geschrieben von Stefan Brüning Die Bilder waren damals bei Wieboldtv zu sehen. Vielleicht kann einer von den Essener Kollegen mit Bildern dienen. Vielleicht mal besser den Wiebold fragen, im Intranet nach einem bestimmten Einsatz unbekannten Datums zu suchen, kann zur Lebensaufgabe werden...:-) Außerdem geht kein Foto ohne Genehmigung raus. Mit freundlichen Grüßen Dietmar Reimer | |||||
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| Autor | Stef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen | 395741 | |||
| Datum | 06.04.2007 10:49 | 4146 x gelesen | |||
| Moin Dietmar, Geschrieben von Dietmar Reimer Das erinnert mich an einen Fall aus dem RD: Jahrelang wurde der Tubus präklinisch mit Perfusor- oder Infusionsleitungen fixiert. Funktionierte prima und war sehr sicher. Plötzlich war das hochgradig verboten, weil solche Leitungen als Medizinprodukte nur zur Weiterleitung von Flüssigkeiten benutzt werden dürften, sagte man. Danach wurden mehrere Tubusfixierungen ausprobiert und auch wieder verworfen. Letztlich benutzen wir ein kompliziertes Teil mit "Schraubzwinge", das einigermaßen funktioniert, aber leider neigt der Tubus oberhalb der Fixierung dazu, abzuknicken. Zugelassen, aber um Längen schlechter, als die improvisierte Lösung. Kann ich jetzt nicht bestätigen. Wir benutzen den "Thomas-Holder" seit einigen Zeit und ich bin sehr zufrieden damit. Das resultierte allerdings nicht aus irgendeinem Verbot. Geschrieben von Dietmar Reimer Vielleicht mal besser den Wiebold fragen, im Intranet nach einem bestimmten Einsatz unbekannten Datums zu suchen, kann zur Lebensaufgabe werden...:-) Außerdem geht kein Foto ohne Genehmigung raus. Klar. Hätte ja sein können, dass ihr da selbst auch noch (für Ausbildungszwecke) Fotos gemacht habt. Mit kameradschaftlichen Grüßen Stefan
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| Autor | Diet8mar8 R.8, Essen / NRW | 395750 | |||
| Datum | 06.04.2007 11:39 | 4158 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan BrüningHätte ja sein können, dass ihr da selbst auch noch (für Ausbildungszwecke) Fotos gemacht habt. Wurde auch gemacht, deshalb schrieb ich ja Intranet(der FW Essen). Diese Fotos sind aber zunächst nur für internen Gebrauch wie Dokumentation, Ausbildung. Mit freundlichen Grüßen Dietmar Reimer | |||||
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