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ThemaErste Waldbrände22 Beträge
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    AutorLoth8ar 8L., Nettetal / Nrw396518
    Datum10.04.2007 11:265775 x gelesen
    nur mal so zur info

    Gestern gab es die ersten Waldbrände nach so einer kurzen Trockenperiode


    im Grenzgebiet zu Kleve ca 100.000 hektar Heidefläche


    Alle aussagen sind ganz alleine meine Meinung

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    AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg396519
    Datum10.04.2007 11:315230 x gelesen
    Geschrieben von Lothar Linkner100.000 hektar Heidefläche
    Stimmt das wirklich?


    Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

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    AutorMark8us 8K., Baden-Baden / Baden-Württemberg396520
    Datum10.04.2007 11:375192 x gelesen
    Das habe ich mich auch gerade gefragt, wäre ja eine ziemlich große Fläche!


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    AutorMath8ias8 Z.8, Offenbach / Hessen396526
    Datum10.04.2007 11:445154 x gelesen
    Geschrieben von Markus KnopfDas habe ich mich auch gerade gefragt, wäre ja eine ziemlich große Fläche!

    Das stimmt wohl eher nicht - 100.000 hektar sind nämlich 1000km² - und das entspräche einer Fläche, die größer ist als die der Stadt Berlin...


    mfG

    Mathias Zimmer


    #Wie üblich meine persönliche Meinung.#

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    AutorLoth8ar 8L., Nettetal / Nrw396529
    Datum10.04.2007 11:545210 x gelesen
    Fehler von mir sorry m2


    Alle aussagen sind ganz alleine meine Meinung

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    AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg396532
    Datum10.04.2007 12:105220 x gelesen
    Danke für die Klarstellung und die Zusatzinfo. Jetzt passt das Ganze wieder zu mein Vorstellungsvermögen. Feuer war eh groß genug. Das Videio im Quellennachweis ist interessant. Es waren also wohl auch Niederländische Feuerwehren am Einsatz beteligt. Hast du nähere Info's wie die Alarmierung gelaufen ist, und wer alles beteiligt war?
    Übrgens wurden hier im Forum am 4.4. auch schon erste Waldbrände gemeldet Thread: Saisonstart


    Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

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    AutorMark8us 8K., Baden-Baden / Baden-Württemberg396536
    Datum10.04.2007 12:245203 x gelesen
    Ich habe zwar keine persönliche Erfahrung mit Waldbränden, aber mit ist in dem Video aufgefallen, dass mit Vollstrahl gelöscht wird. Wäre Sprühstrahl nicht sinnvoller?


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    AutorAndr8eas8 W.8, Hurlach / Bayern396542
    Datum10.04.2007 12:415195 x gelesen
    Auch hier im Landkreis Landsberg (südliches Bayern) gabs am Wochende einen Waldbrand.

    Hier wurden ebenfalls 10 Hektar Wald vernichtet.

    Im Einsatz waren über 170 Feuerwehrleute aus 2 Landkreisen unterstütz von 2 Löschhubschrauberbesatzungen der Polizei.
    Es dauerte mehrere Stunden das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

    Der Sachschaden beträgt hier rund 150.000 ?.

    Verursacht wurde das ganze durch einen Forstwirt, dessen Daxenfeuer außer Kontrolle geriet (verbrennen von Waldabfällen) und über trockenes Gras auf den angrenzenden Wald übergriff.


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    AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg396549
    Datum10.04.2007 13:065171 x gelesen
    Habe die Info bereits aus Holland bekommen. Es waren ca. 80 Mann aus 10 holländische Feuerwehren aus 2 Provinzen im Einsatz. Vernbrannte Fläche etwa 8,5 ha. Die Wehren kenn sich dort gut aus. Es brannte hier wohl nicht zum ersten Mal.


    Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

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    Autor ., Grafenau / Baden-Württemberg396585
    Datum10.04.2007 16:275197 x gelesen
    Ein Waldbrändchen im Landkreis Böblingen!


    Alles was ich hier schreibe ist meine persönliche Meinung und nicht die Meinung meiner Feuerwehr. Ich schreibe hier als Privatperson und möchte über meinen Namen über dieses Forum nicht mit meiner Feuerwehr in Verbindung gebracht werden.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg396605
    Datum10.04.2007 17:295171 x gelesen
    hallo Leute,

    bitte macht Euch vor dem Posten von Beiträgen Gedanken ob diese auch "überregional" ( = also hier im Forum) von Bedeutung sind.

    Wir wollen schauen das das Feuerwehr-Forum für Fachdiskussionen frei bleibt und nicht durch "Bagatellthreads" überschwemmt wird.

    Gerade für Einsätze haben wir hier die Einsatzdatenbank eingerichtet.


    MkG Jürgen Mayer

    Webmaster www.FEUERWEHR.de

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    AutorKlau8s B8., Isernhagen / Nds396958
    Datum12.04.2007 16:325212 x gelesen
    noch einmal Waldbrände in Frankreich

    Ich weiß, ich habe mich über dieses Thema schon einmal in epischer Breite ausgelassen, ich habe mir die Bemerkung kassiert, dass Dinge des Auslandes relativ uninteressant sind, aber das ist natürlich immer subjektiv.

    Rein zufällig habe ich gestern zwei Videos herusgekramt und mir wieder angesehen, die ich vor etwa zwei Jahren bei ARTE aufgenommen habe.

    Nun habe ich ja intensive persönliche Erfahrungen sowohl in Marignane (der Flugplatz, Base der Wasserbomber) als auch in Valabre, dem Hauptquartier mit Schule und Forschungszentrum sammeln können,
    Aber: Als ich die Videos betrachtete, da habe ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt, was uns in Deutschland abgeht.

    Persönlich kann ich nur jeder Führungskraft, die auch französisch spricht dringend raten, mal hinzufahren (aus Erfahrung: Ganz nette Kollegen!) und sich mal die Dinge zeigen lassen.

    Ich möchte einfach mal ein paar Beispiele bringen, die zeigen, WAS man machen kann, so man will:

    Das erste Video zeigt die Ausbildung von Feuerwehroffizieren, welche speziell für die Leitung bei Waldbränden ausgebildet werden.

    Das Ganze geschieht in einem Simulator, einem Gebäude mit nachgebildeter Einsatzleitung, wo alle Situationen am Bildschirm dargestellt werden. Er hat ALLE Möglichkeiten, die er auch im Realfall hätte, er kann die Einsatzkräfte sowohl auf einer Karte als auch als dreidimensionale Szene erleben.

    Er kann die Flugzeuge einsetzen und beobachten, was sie und wie sie es machen.
    So gehört es absolut zu seinen Aufgaben, die Piloten auf (z.B. Hochspannungsleitungen im Anfluggebiet hinzuweisen)

    Hinter ihm stehen Schiedsrichter, die jede, aber auch jede Aktion bewerten und die auch mal kleine Gemeinheiten einspielen können.

    Zusätzlich wird er durch eine Psychologin beobachtet, die seine Führungsqualitäten und seine Stressresi
    stenz beurteilt.

    An eine Szene erinnere ich mich nur zu genau: Der Einsatzleiter hat durch ein durchgelaufenes Feuer drei Mann verloren, weitere hoch gefährdet - und in dem Moment kommt der Staatsanwalt und will von ihm jetzt, mitten in diesem geplanten Chaos Aussagen haben, was da passiert ist.

    Der Applikant hat in dem Fall (richtig) den StA zum Teufel geschickt, hat aber vorsichtshalber den Einsatzleiter der betroffenen Gruppe zur Berichterstattung einbestellt (Das kostete echte Punkte!!)
    Und es wurde gesagt, dass sich das KEIN Einsatzleiter vor Ort hätte gefallen lassen!

    So eine Übung geht über drei Stunden, drei Stunden, welche absolut an die Grenze des Möglichen gehen und auch gehen sollen.

    Video Nummer zwei beschäftigte sich mit der Forschung

    .
    Und das ist schlicht unfassbar gut, was die Kollegen dort treiben..

    Für meinen letzten Beitrag wurde ich (berechtigt!) gerügt, weil ich etwas falsch verstanden hatte.
    Ich hatte geschrieben, dass das Retardant, eine Chemikalie, die, rot eingefärbt dem Löschwasser zugefügt wird,um die Bäume gegen Entzündung resistent zu machen.

    Der Kollege, der das monierte hatte Recht (ich habe keine Probleme, zu schreiben, sorry, hier lag ich falsch)

    Richtig ist in der Tat, dass dieses Retardant extra abgesprüht wird. Dazu gleich mehr.
    Was aber gemacht wird (daher auch die korrekte Bemerkung, dass man immer nur weißes Wasser sehen würde) Dem Löschwasser wird dennoch TEILWEISE eine Chemikalie zugemischt, welche wie ein klebriger Schaum auf den Pflanzen sitzt.

    Das geht natürlich nur bei Flugzeugen wie die Fokker, die Tracker und Andere, welche im Pelidrom, der Basis am Boden betankt werden, nicht bei den CL 215 und 415 (ich meine, dass die CL215, die Kolbenmotorversion in Frankreich nicht mehr fliegt, wohl aber noch viel in anderen Ländern. Die CL415 ist die Folgeversion mit Turboprop. Es gibt dort schon eine weitere Version aus der gleichen Flugzeugschmiede)

    Diese Maschinen nehmen ihr Wasser im Überflug auf
    und lassen es dann sofort wieder ab..

    Zu dem Retardant: Ich sah im Video einen Brandversuch, bei dem Gestrüpp (etwa einen halben Meter hoch) zusammen auf einem Feld stand, die eine Hälfte mit Retardant aus einer Gießkanne besprüht wurde, die andere Hälfte naturbelassen.

    Dann kam ein Bunsenbrenner, das unbehandelte Gestrüpp brannte in hellen Flammen ab, während das besprühte Gestrüpp gar nicht daran dacht, zu leuchten..


    Jedem Feuerwehrmann ist bekannt, dass Holz ein guter Schutz gegen Feuer sein kann..

    Eine der Fragestellungen an der Schule (Forschungszentrum) war , wie man Häuser gegen das Abbrennen schützen kann, wenn da ein Waldbrand drüber weg läuft..

    Man kam drauf, dass Steinhäuser, welche wohl vorbereitet dicke Holzbrettläden vor den Fenstern und Türen hatten in der Regel leicht angesengt davon kamen.

    (Diese Erfahrung macht man übrigens jedes Jahr in den USA, wenn die sogenannten "Santa Ana-Feuer" die VIllen der Hollywoodgrößen in schöner Regelmäßigkeit abbrennen lassen.

    Diejenigen, die so clever sind und auf die Bedachung mit Zederholzschindeln verzichten kommen oftmals davon, die Anderen, die lernresistenten eben nicht.

    Über die große Brandversuchstrommel hatte ich schon vorher berichtet, so dass ich für diejenigen, welche das überlesen haben nur noch stichwortartig etwas sagen muss:
    Lange Trommel wird mit Brandgut JEDER Art (je nachdem, was man nun untersuchen will) beschickt und dann wird es aufgeheizt, mit einem riesigen Ventilator Windstärken "wie hätte ich es gerne) bearbeitet, dazu mit Sprühwasser von der Seite jedwede Wetterlage simuliert.

    Und das Wetter nehmen die als essentiellen Teil ihrer Brandbekämpfung, Frankreich hat einen eigenen Wetterdienst für die Protection (Securité) Civile, den "Meteo France"

    Im gesamten Gebiet sind eigene Wetterstationen verteilt, sie verlassen sich also nicht auf den nationalen Wetterdienst..

    Jeden Morgen geht eine Meteorologin raus und sammelt bestimme Pflanzen, welche als "schwer entflammbar" gelten. (sorry, habe vergessen, welche das sind), legt die in ein kleines feuerfestes Gefäß und erhitzt die genau auf 500 Grad Celsius.

    Die Zeit bis zum Entflammen wird mit der Stoppuhr gemessen und gibt einen Hinweis auf die Gefahr in der Vegetation..

    Einsatzkleidung wird laufend untersucht und verbessert.
    Hierzu bekommt ein Dummy die zu untersuchende Schutzkleidung an, wobei am Körper der Puppe, innen und außen Sensoren sitzen, welche die Temperaturen messen.

    Man geht davon aus, dass ein Feuerwehrmann schon mal 700 Grad abbekommen kann..

    Die Forscher sind alles Leute, die selber ihre Feuertaufen hinter sich haben und wissen, was sie tun.
    Daraus resultiert z.B. die Regenanlage der Fahrzeuge. Jedes Fahrzeug hat einen separaten Wassertank mit 500 Liter Wasser.
    Muss es durch ein Feuer durch (dazu gleich mehr), dann besprüht es sich selber, während die Kollegen und Kameraden sich einen Hitzeschutzponcho (sah ich hier schon in einem anderen Beitrag) überstreifen.

    Kurz, warum das so wichtig ist: Die Gegend Südfrankreich ist sehr felsig, oftmals kann man nicht einfach nach vorne weg, sondern muss sehen, dass man den Weg durch den schon brennenden Wald nach hinten wieder nimmt.

    Das große Problem in Südfrankreich ist der Mistral, ein Wind , der nur aus Richtung Norden weht und wie ein Föhn die Flammen vor sich her treibt..

    Es gäbe noch unendlich viel zu berichten, aber vielleicht als Abschluss ein Computerprg "FIRE TASK", welches mit den vorhandenen Parametern wie Wind und Windstärke, Vegetation und Geografie (Schluchten oder freie Fläche) den Weg, den das Feuer nehmen wird per Computer errechnen kann.

    Dieses Prgr ist inzwischen so weit gediehen, dass es tatsächlich eingesetzt wird und ziemlich genaue Resultate bringt.

    Trotz aller dieser Dinge kann leider nicht verhindert werden, dass praktisch kein Jahr vergeht, wo es Opfer gibt - auch sehr viele Feuerwehrleute und auch immer und immer wieder Flugzeugabstürze.

    Noch ein Wort zu den Piloten: Es sind in der Regel Piloten, welche von der Marinefliegerei kommen und nie weniger als 5000 Flugstunden haben, bevor sie sich auf eine Maschine setzen. (Und nicht älter als 40 Jahre sein dürfen. Viele von ihren sind Freiberufler, die nur zur Hauptbrandsaison fliegen.)

    Ich selber erinnere mich an ein Video, aufgenommen von einem Freiwilligen Feuerwehrmann, bei dem eine CL215 in eine Rauchwolke an einem Hang flog und explodierte..

    Ich habe während meines Aufenthaltes nach dieser Geschichte gefragt, gefragt, wie das passieren konnte.
    Keiner wusste es und es wurden zwei Möglichkeiten angeboten:
    ENTWEDER der Pilot hat sich einfach verschätzt und die Maschine nicht rechtzeitig hochgezogen ODER aber er hat sein Wasser nicht losbekommen.

    Tatsache: Eine sehr erfahrene Besatzung, erster Flug dieses Tages und Maschine im Top-Zustand.

    Noch während meines Aufenthaltes stürzte eine "Tracker" ab (ein umgebauter U-Bootjäger, dessen Sonardom als Wasserbehälter umgebaut wurde. Sie kann etwa 3500 Liter Wasser aufnehmen und wird üblicherweise für Patrouillen und Erstangriffe eingesetzt).

    Hier war die Ursache klar: Sie hat im Landeanflug einen Ausfall einer der beiden Turbinen (ist ein Turboprop) gehabt - und das ist eine fast nicht beherrschbare Situation.

    So, ich hoffe, ich werde nicht wieder geschimpft, aber ich glaube, dass der Eine oder Andere das doch mit Interesse gelesen hat.

    mfG
    Klaus


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    AutorKlau8s B8., Isernhagen / Nds396979
    Datum12.04.2007 19:145174 x gelesen
    Nachtrag zu meinem Bericht, soeben die Information
    von meinem Freund in Frankreich, der durch diese Schule als Einsatzleiter gegangen ist:

    Die Schule und das Forschungszentrum befinden sich nicht mehr in Valabre, sondern (dicht dabei) in Aix en Province..

    Nur, bevor mir das jemand auf das Brot streicht.
    War zu meiner Zeit eben anders..

    Gruß Klaus


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    AutorKrön8er 8T., Elchingen / Bayern396987
    Datum12.04.2007 19:555239 x gelesen
    Hallo,

    hier im Kreis Ulm / Neu-Ulm geb es bereits am Dienstag den ersten Waldbrand. Seit heute Mittag fliegen in Bayern wieder die Luftbeobachter welche ausschau nach Waldbränden halten.
    Am Samstag soll in Bayern die höchste Warnstufe errreicht sein.

    Nun wir werden sehen wie das weiter geht


    Gruß aus Schwaben

    Timo Kröner


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    AutorSeba8sti8an 8 G.8, Kandel / Rheinland-Pfalz396991
    Datum12.04.2007 20:375210 x gelesen
    Hallo!


    Zum Thema Voll- oder Sprühstrahl bei einem Waldbrand:

    Manchmal ist es durchaus sinnvoll, auch den Vollstrahl einzusetzen, da man gerade bei Waldbränden das Problem hat, dass unter der Laub- und Wurzelschicht Glutnester sind, an welche man mit einem eher oberflächlich wirkenden Sprühstrahl schlecht rankommt.

    Natürlich sollte der Vollstrahl nicht dauerhaft angewendet werden, aber um die tiefer liegenden Glutnester unter der Erde zu erreichen ist er schon angebracht.

    Die Erfahrung zeigt ausserdem, dass man beim Waldbrand auch Werkzeuge wie Spaten oder die Feuerwehraxt mitführen sollte, um so zu den bereits erwähnten Glutnestern zu gelangen.


    viele Grüße,

    Sebastian


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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg396993
    Datum12.04.2007 20:465188 x gelesen
    Geschrieben von Kröner Timo[...]bereits am Dienstag den ersten Waldbrand. Seit heute Mittag fliegen in Bayern wieder die Luftbeobachter welche ausschau nach Waldbränden halten.

    Die Frage ist nicht, dass es wieder Waldbrände geben wird, oder dass es u.U. mehr Waldbrände geben wird,
    sondern viel mehr,
    wie wir in Zukunft
    -innerhalb und Außerhalb der Bundesgrenze-
    damit umgehen werden,
    welche Erfahrungen aus der Vergangenheit und aus "mehr" von Waldbränden betroffenen Ländern in unsere eigenen Führungs- und Einsatzkonzepte mit einfließen,
    wie wir unsere Taktik, unsere Technik und unser Denken den neuen Gegebenheiten anpassen!

    Oder

    ob wie so weiter machen wie bisher!

    Wenn wir über jedes einzelne kleine Flämmchen hier im Forum diskutieren wollen ....


    Mit Grüßen
    Michael

    Alles meine private und persönliche Meinung!

    Optimist;
    Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
    Heinz Rühmann


    ICQ 494000336

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    AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW396999
    Datum12.04.2007 21:065212 x gelesen
    Mahlzeit,

    Geschrieben von Sebastian GeißertManchmal ist es durchaus sinnvoll, auch den Vollstrahl einzusetzen, da man gerade bei Waldbränden das Problem hat, dass unter der Laub- und Wurzelschicht Glutnester sind, an welche man mit einem eher oberflächlich wirkenden Sprühstrahl schlecht rankommt.

    wozu gibt es Hacke und Schaufel?
    Wasser verschwenden finde ich da nicht sehr sinnvoll...
    Gruß
    Sven


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    AutorSeba8sti8an 8 G.8, Kandel / Rheinland-Pfalz397022
    Datum13.04.2007 00:135202 x gelesen
    Lieber Sven,


    Dass es auch Hacke und Schaufel gibt und dies für die Waldbrandbekämpfung sinnvoll ist (sinnvoller als das TLF auszukippen), ist mir durchaus bewußt.

    Die Frage, auf die ich mit meinem Post aber antwortete war, warum auf dem Video (welches ich nicht gesehen habe) mit Vollstrahl gelöscht wird.
    Und mein Post sollte eine mögliche Erklärung liefern.

    Einen kleineren Wald- oder Flächenbrand wird man halt erstmal mit der "normalen" Ausrüstung zur Brandbekämpfung angehen, dabei ist der Vollstrahl (in Kombination mit Schaufel und Hacke) gut geeignet, tiefer liegende Glut zu erreichen.

    Das die Leute bei einem großen Waldbrand nur noch Schaufel und Hacke dabei haben, um Schneißen anzulegen, sieht man ja regelmäßig im Sommer im TV bei Berichten aus USA oder den Waldbrandgebieten Europas.


    grüße aus der hoffentlich waldbrandfrei bleibenden Pfalz,

    Sebastian


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    AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg397031
    Datum13.04.2007 08:025161 x gelesen
    aber die Internetseite www.valabre.com ist (bis jetzt) wenigstens geblieben


    Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW397058
    Datum13.04.2007 10:015225 x gelesen
    Geschrieben von Lothar LinknerGestern gab es die ersten Waldbrände nach so einer kurzen Trockenperiode


    Nach Presseberichten der ddp in der Rheinischen Post von heute erreichen wir zum WE vermutlich in NRW in TEilen Waldbrandstufe 5.


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMarc8 W.8, Schönewalde / Brandenburg397091
    Datum13.04.2007 11:225161 x gelesen
    Hallo.

    Brandenburg ist seit Mittwoch komplett auf Warnstufe 5. Der barnim hatte bis dahin noch gefehlt. Insgesamt jetzt 11 Tage auf höchster Stufe. Und hier nun die Waldbrandgefahrenprognose sowie derGrasland-Feuerindex für die nächsten Tage.

    MFG
    Marc Wille


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    AutorJan 8S., Wallenhorst / NDS397203
    Datum13.04.2007 15:385230 x gelesen
    Also an Luftfahrzeugen scheint kein Mangel zu sein:

    News FWM

    Man muß eher aufpassen, dass sie sich beim Zielanflug auf 30 x 50m nicht rammen...


    Passt auf euch auf !

    Jan

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