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ThemaFachkarrieren?, war: Feuerwehrgurt zulässige Anwendungsbereiche ?57 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW416980
Datum25.07.2007 09:2611721 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Pfeiffer
- Wer kann etwas verändern?


Jede Feuerwehr!
Der DFV!


Geschrieben von Gerhard Pfeiffer Wer will etwas verändern?

ganz schwierig... sehr wenige, weil
- viele das Problem noch gar nicht erkannt haben
- man sich bequem eingerichtet hat
- nachdenken Kopfschmerzen macht


Geschrieben von Gerhard PfeifferMan müsste die Lernzielkataloge/Aufgaben/Aufwand für die einzelnen Lehrgänge/Voraussetzungen mit den tatsächlichen Stunden der Übungen vergleichen. Das wird aber ein Großteil nicht machen wollen, da dann die ganze Heuchelei auffliegt.

ebend
und man müsste den multifunktionalen FA auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen und v.a. über "Fachkarrieren" nachdenken! (Warum muss ein Mitglied einer IuK-Truppe die gleiche Ausbildung durchlaufen, wie ein "normaler" FA? Das ist insbsondere für Führungskräfte ein riesiges Problem, weil die da Doppelbelastungen haben!)


Geschrieben von Gerhard PfeifferDeine Einschätzung zum prozentualen Engagement liegt aus meiner Sicht noch im Bereich "geschmeichelt":

für einige sicherlich, ich hab versucht, einen einigermaßen von mir als ehrlich betrachteten Schnitt durch mir bekannte Fwén zu bilden...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt416994
Datum25.07.2007 10:3010959 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinound man müsste den multifunktionalen FA auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen und v.a. über "Fachkarrieren" nachdenken! (Warum muss ein Mitglied einer IuK-Truppe die gleiche Ausbildung durchlaufen, wie ein "normaler" FA? Das ist insbsondere für Führungskräfte ein riesiges Problem, weil die da Doppelbelastungen haben!)

Gute Idee, gerade in den Bereichen Fernmelde- und Küchendienst sehe ich hier die grösten Möglichkeiten.
DEn Grundlehrgang sollten aber alle dennoch absolvieren, schließlich fahren die mit großen roten Autos durch die Gegend, da sollte man wenigstens einen Feuerlöscher bedienen können.


Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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AutorMich8ael8 W.8, Ronnenberg / Niedersachsen416998
Datum25.07.2007 10:4711154 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Ulrich Cimolino
ebend
und man müsste den multifunktionalen FA auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen und v.a. über "Fachkarrieren" nachdenken! (Warum muss ein Mitglied einer IuK-Truppe die gleiche Ausbildung durchlaufen, wie ein "normaler" FA? Das ist insbsondere für Führungskräfte ein riesiges Problem, weil die da Doppelbelastungen haben!)


Fachkarrieren sind einerseits was feines, weil es an allgemeiner Ausbildung spart und gleichzeitig im Fachgebiet fit macht, aber holen wir uns damit nicht eher das Problem ins Haus, dass wir mehr Mitglieder brauchen?

Heute machen doch diejenigen, die bei z.B. den IuK-Truppen sind, das ganze "nur" nebenbei und stehen in der überwiegenden Zeit ihrer Feuerwehr für andere Aufgaben zur Verfügung. Sicher, es hängt auch von den Einsatzhäufigkeiten etc. ab, aber für die Masse wird das so stimmen.

Grüße

Micha


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AutorCars8ten8 L.8, Niederwörresbach / Rheinland-Pfalz417004
Datum25.07.2007 11:0411034 x gelesen
Geschrieben von Johannes KrauseGute Idee, gerade in den Bereichen Fernmelde- und Küchendienst sehe ich hier die grösten Möglichkeiten.
DEn Grundlehrgang sollten aber alle dennoch absolvieren, schließlich fahren die mit großen roten Autos durch die Gegend, da sollte man wenigstens einen Feuerlöscher bedienen können.


Auch ich denke, dass der Allround-Feuerwehrangehörige bei den FFs ausgedient hat und es zu mehr und mehr Spezialisierung kommen wird.

Das mit dem Küchendienst finde ich persönlich putzig, denke aber dass die allgemeine Logistik gemeint ist.

Je größer der Einsatz, desto mehr muss auch im Hintergrund gearbeitet werden (z.B. Herbeiführen von Atemluftflaschen, Sonderlöschmittel, Verpflegung, Beleuchtungsmittel und so vieles mehr).

Die Aufgaben in der FF werden vielfältiger und wie hier ausgiebig erörtert wurde, kann das ein normaler Feuerwehrangehöriger alles nicht mehr schaffen, zumal ein Arbeitgeber auch noch ein Recht auf seinen Arbeitnehmer hat.

Mir wäre es ganz persönlich am liebsten, wenn die Landesverbände in enger Zusammenarbeit mit dem DFV sich über eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland einigen könnten. Was spricht gegen Sonderfunktionen wie im Bereich Logistik, Einsatzstellenkoordination, Einsatzkommunikation, Waldbrandbekämpfung, Wasserförderung, etc. ?

Meine eigene Meinung.


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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt417007
Datum25.07.2007 11:2710961 x gelesen
In BS haben wir zwei Logistik-Züge, in denen einige Feuerwehren zusätzlich zu ihren Löschfahrzeugen noch GW-L und GW-V bekommen haben. Gekocht wird bei uns zentral.
Fürs Suppe austeilen brauch ich keine Experten, oder fürs Torf zur Bombe fahren, aber in der Küche selber sollten man schon wissen wie man bis zu 500 Leuten die Suppe versalzen kann.;)


Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt417008
Datum25.07.2007 11:3311011 x gelesen
Der Zugführer sollte natürlich zumindest übersichtsmäßig über alle Teilgebiete Bescheid wissen.


Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz417014
Datum25.07.2007 11:4911165 x gelesen
Geschrieben von Michael WulfFachkarrieren sind einerseits was feines, weil es an allgemeiner Ausbildung spart und gleichzeitig im Fachgebiet fit macht, aber holen wir uns damit nicht eher das Problem ins Haus, dass wir mehr Mitglieder brauchen?
Ebend. Und an wem bleiben die Fachkarrieren hängen? Sicherlich nicht an denen, die in der Feuerwehr sind, weil sie... Ja warum sind die eigentlich in der Feuerwehr?
In jeder Feuerwehr gibts Personal, das sich für die Wehr den Hintern aufreißt, andere wollen nicht mal Verantwortung für ein Mundstück übernehmen. Also brauch ich das Personal dazu. Von daher stimme ich dir absolut zu!
In RLP steht im LBKG, dass die Wehren Fachgruppen, wie z.B. Brandschutz, TH, Führung bilden sollen. Mir sind im weiteren Umkreis genau 2 Wehren bekannt, die mit Fachgruppen arbeiten, weil sie das Personal dazu haben...

Geschrieben von Michael WulfHeute machen doch diejenigen, die bei z.B. den IuK-Truppen sind, das ganze "nur" nebenbei und stehen in der überwiegenden Zeit ihrer Feuerwehr für andere Aufgaben zur Verfügung.
Ich kenne es garnicht anders, dass mehrere Aufgaben von einer Person wahrgenommen werden- weil es schlicht nicht anders funktioniert.
Gehe ich mal von mir aus: Atemschutzgeräteträger & -wart, Bootsführer & -ausbilder, FEZ-Personal, Maschinist,... Und das sind IMHO alles Fachkarrieren.


MfG
Daniel

Art. 5,1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorChri8sti8an 8S., Dietenhofen / Bayern417017
Datum25.07.2007 12:0010980 x gelesen
Geschrieben von Daniel Metzger
Gehe ich mal von mir aus: Atemschutzgeräteträger & -wart, Bootsführer & -ausbilder, FEZ-Personal, Maschinist,... Und das sind IMHO alles Fachkarrieren.

Wobei ich sagen muss ich sehe AS-Ausbildung nicht als was spezielles an, sonder ehr als zur Grundausbildung dazugehörig.

Als ich bei der Feuerwehr anfing kam von der Führung noch die Aussage: "Wenn einer Maschinist wird, dann muss er nicht auch noch Atemschutzgeräteträger machen!" (oder umgekehrt);

Gruß


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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz417020
Datum25.07.2007 12:0911053 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian SchmidtWobei ich sagen muss ich sehe AS-Ausbildung nicht als was spezielles an, sonder ehr als zur Grundausbildung dazugehörig.
Ich eben nicht! Erstens kann und macht es nicht jeder und zweitens hat es sich im Atemschutzsektor nicht damit erledigt, dass man den PA sattelt und da mal eben drauf los arbeitet.

Geschrieben von Christian SchmidtAls ich bei der Feuerwehr anfing kam von der Führung noch die Aussage: "Wenn einer Maschinist wird, dann muss er nicht auch noch Atemschutzgeräteträger machen!" (oder umgekehrt);
Wenn ich zwischen den Zeilen lese, ist es aber nicht mehr der Fall!? :-)


MfG
Daniel

Art. 5,1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorAndr8é S8., Wuppertal / NRW417021
Datum25.07.2007 12:0910943 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Johannes Krause Der Zugführer sollte natürlich zumindest übersichtsmäßig über alle Teilgebiete Bescheid wissen.

Aber so etwas kann man durch Ausbildungsangebote lösen. Die AKNZ bietet jetzt schon an verschiedenen Ausbildungsstätten in Deutschland eine Seminar "Zusammenwirken der Einheiten in der
Gefahrenabwehr" an, aktuelle Termine.

Und so etwas kann man ausweiten und dann löst man auch dieses Problem.


Gruß
André


Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/

Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder!

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AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / NRW417022
Datum25.07.2007 12:2310979 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ulrich Cimolinound man müsste den multifunktionalen FA auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen und v.a. über "Fachkarrieren" nachdenken! (Warum muss ein Mitglied einer IuK-Truppe die gleiche Ausbildung durchlaufen, wie ein "normaler" FA? Das ist insbsondere für Führungskräfte ein riesiges Problem, weil die da Doppelbelastungen haben!)

Bei IuK sehe ich das ja noch ein, da dieser Bereich eh schon als "Fachgruppe" etabliert ist. Aber jetzt mal auf den normalen Feuerwehralltag bzw. Einsatz bezogen. Wie willst Du da in den jetzigen Situation spezialisieren, ohne unseren derzeitigen Probleme noch weiter zu verschärfen? Wir haben Personalmangel, das ist wohl schonmal Fakt. Wenn ich jetzt anfange, meine Leute spezialisiert für Brandbekämpfung oder THL auszubilden, hab ich beim nächsten Brandeinsatz 3 THLer hinten sitzen, die wahrscheinlich weniger Wissen als heute haben, da die einfach auf THL gepolt sind. Da ist mir der Allrounder ehrlich gesagt lieber, grad in der heutigen Zeit mit Tagesalarmschwächen usw. Das was Du heute an Reserven für eine ausreichende Ausrücke-Stärke mitalarmierst, musst Du dann auch auf die Fachgruppen übertragen und dann wird es eng mit den Spezialisten.


Gruß,
Christian Rieke

***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417025
Datum25.07.2007 12:3411041 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian SchmidtWenn einer Maschinist wird, dann muss er nicht auch noch Atemschutzgeräteträger machen!

Genau richtig! Wenn man die Anforderungen an einen Atemschutzgeräteträger genauer betrachtet, macht man das nicht mal so nebenher.

Den Lehrgang hat man schnell gemacht, auch die jährliche Pflichtfortbildungen (2 h / JAHR). Aber kann ich einen AGT, der nur die Übungsstrecke und Einsatzübung absolviert auch entsprechend einsetzen? Ich denke nicht!

Was an Aus- und Fortbildungsinhalten fehlt:
- Sensibilisierung für Gefahren beim Atemschutzeinsatz / IA (m.E. sehr wichtig - oft vernachlässigt)
- Strahlrohrtraining (nicht nur in der Theorie oder auf dem Hof)
- Fortbewegung bei Nullsicht / in Brandräumen
- Retten von Personen
- Retten von verunfallten Kameraden
- Umgang mit dem Gerät, Kurzprüfung
- Durchführung der Atemschutzüberwachung
- Kommunikation unter Atemschutz

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, aber zeigt auch so schon, dass ein Atemschutzgeräteträger durch diese Aufgaben schon ausgelastet ist. Auch Maschinist sein ist mehr als Autofahren und Pumpe bedienen. Wer natürlich belastbar ist, kein Leben außerhalb der Feuerwehr hat kann sich natürlich jeder Funktion mit großer Hinhabe widmen.

Die Erkenntnis, dass zur Übernahme einer Funktion mehr als ein (Kreis-)Lehrgang gehört, fehlt leider vielen Führungskräften. Hier wird oft auf die gesetzlichen Vorschriften verwiesen, die ja sogar streng eingehalten werden.

Ich denke es ist selbstverständlich, dass der perfekt ausgebildete Spezialist auch in Zukunft eine Illusion sein wird.

Viele Grüße
Christian


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AutorAdri8an 8R., Bergrheinfeld/Wuppertal / Bayern417026
Datum25.07.2007 12:4010956 x gelesen
Geschrieben von Christian DüsingGeschrieben von Christian SchmidtWenn einer Maschinist wird, dann muss er nicht auch noch Atemschutzgeräteträger machen!
Genau richtig!


Und du kannst mit "reinen" AGT/MA sicherstellen, dass immer alle Funktionen besetzt werden können? Das ist schön, ich denke jedoch, wir könnten das einfach nicht...

Wir haben auch FA, die GF, MA, AGT sind...Für die Personalverfügbarkeit geht es nicht besser, wenn ich so die Funktionen abdecken kann. Solange diese FA es auf sich nehmen, würde ich darauf nicht verzichten wollen.


mkG
Adrian Ridder

Take Care, Be Careful, Stay Safe!

THL-Ausbildungsveranstaltung Challenge 2007

atemschutzunfaelle.eu

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417028
Datum25.07.2007 12:4211167 x gelesen
Hallo Daniel,

Geschrieben von Daniel MetzgerIch kenne es garnicht anders, dass mehrere Aufgaben von einer Person wahrgenommen werden- weil es schlicht nicht anders funktioniert.
Richtig! Es gibt viele Wehren, in denen nur durch dieses Personal die Einsatzbereitschaft gewährleistet ist.

Wie kann man diesem Problem entgegen wirken?

Zum einen durch ständige, effiziente Nachwuchswerbung. Zum anderen darf ich aber nicht FA, die die G26.3 nicht schaffen, zu einem Feuerwehrmann zweiter Klasse degradieren. Auch wenn eine gewisse körperliche Eignung obligatorisch ist, darf die G26.3 kein Ausschlusskriterium sein.
Für eine gute Führungskraft, Maschinist, Bootsführer, FEZ-Personal bedarf es kein Atemschutz. Leider werden oft unbewusst FA ohne G26.3 nicht weiter gefördert und verlieren so den Spaß an der Feuerwehr.

Welche Feuerwehr hat heutzutage kein Personalproblem und kann sich das noch erlauben?

Viele Grüße
Christian


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AutorChri8sti8an 8S., Dietenhofen / Bayern417030
Datum25.07.2007 12:4610982 x gelesen
Geschrieben von Daniel Metzger
Wenn ich zwischen den Zeilen lese, ist es aber nicht mehr der Fall!? :-)

Ja, die Realität hat uns eingeholt. Ich möchte aber nicht falsch verstanden werden. Bei dem Beispiel Ma/As handelt es sich ja wirklich um Basics. Auch ich sehe Handlungsbedarf bei so Themen wie ABC, Höhenrettung und durchaus auch THL. Aber gerade hier könnte es doch gut funktionieren:

Jede Wehr kann Absichern, Pat betreuen usw.
Die Wehren mit LF/HLF können eine normale THL-Situation gut handeln
und dann kommt halt noch die "Rescue-Squad" mit dem RW (+ vielleicht MTW) für die dicken Dinger

Somit bleibt der Ausbildungsaufwand für eine (H)LF-Wehr, von Führungskräften mal abgesehen (wobei das ja auch ne Speziallisierung ist), in einem erträgliche Rahmen.

Aber hier muss man halt miteinander Reden und was viel schwerer bis unmöglich ist miteinander (oder kreisweit) beschaffen und koordinieren.

Gruss


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AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg417031
Datum25.07.2007 12:4810987 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolinound man müsste den multifunktionalen FA auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen und v.a. über "Fachkarrieren" nachdenken! (Warum muss ein Mitglied einer IuK-Truppe die gleiche Ausbildung durchlaufen, wie ein "normaler" FA? Das ist insbsondere für Führungskräfte ein riesiges Problem, weil die da Doppelbelastungen haben!)

Ich Glaube die Feuerwehr Speyer Hat mit ihren Fachdiensten die Problematik sehr gut gelößt.

Jeder ist Ausgebildet für das Feuerwehr Alltagsgeschäft und jeder ist in irgendeiner Fachgruppe zusätzlich tätig, in der er sich spezialisieren kann.

Ich finde das hat Modellcharakter!

Nur so kommt man letztlich auch zu gut ausgearbeiteten SER und AAO´s
die jeder der es braucht, kennt und beherscht.

Von den kenntnissen an den Unzähligen Sonderfahrzeugen zu schweigen!


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417032
Datum25.07.2007 12:5310942 x gelesen
Hallo Adrian,

Geschrieben von Adrian RidderUnd du kannst mit "reinen" AGT/MA sicherstellen, dass immer alle Funktionen besetzt werden können? Das ist schön, ich denke jedoch, wir könnten das einfach
nicht...


Ach das wäre schön!!

Natürlich ist man auf die Universalhelden angewiesen, die flexibel einsetzbar sind. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei mehreren Qualifikationen eine große Menge Zeit nötig ist, um alle Funktionen adäquat und mit der nötigen Kenntnis einnehmen zu können.

Leider hat nicht jeder diese Zeit und dann kommt zwangsläufig irgendeine Qualifikation zu kurz. Wer 98% der Einsätze /Ausbildung nur in der Funktion eines Gruppenführers (Maschinisten ...) eingesetzt wird, kann gar nicht ausreichend als Atemschutzgeräteträger ausgebildet sein. Für den jenigen darf es doch keine Schande sein, seine Funktion als AGT abzugeben.

gruß
Christian


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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417033
Datum25.07.2007 12:5710967 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christian SchmidtAber hier muss man halt miteinander Reden und was viel schwerer bis unmöglich ist miteinander (oder kreisweit) beschaffen und koordinieren.


Viel wichtiger finde ich einen Punkt: Man muss sich zugestehen, dass man nicht perfekt ist und Fachpersonal benötigt. Wer damit ein Problem hat (und deswegen z.B. auf den Einsatz einer Absturzsicherung verzichtet - vor 20 Jahren ging's auch ohne) stellt ein nicht unerheblichen Risiko dar.

Gruß
Christian


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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz417034
Datum25.07.2007 13:0411127 x gelesen
Hallo Christian,
Geschrieben von Christian DüsingRichtig! Es gibt viele Wehren, in denen nur durch dieses Personal die Einsatzbereitschaft gewährleistet ist.
Und da fängt dann das Problem einer 2-Klassen-Wehr an.

Ausbildung im Feuerwehrdienst hört -für mich- nicht mit den Übungen auf, sondern fordert meiner Meinung nach auch ein wenig Eigeninitiative in Form von Lektüre! Und im Inet- Zeitalter ist nichts leichter, als sich über alles Mögliche zu informieren.
Es ist ja hinlänglich bekannt, dass das deutsche Feuerwehrwesen in den letzten Jahren einen riesen Sprung gemacht hat, welcher aufgearbeitet werden sollte. Wie die Aufarbeitung umgesetzt wird, ist die andere Frage!

Geschrieben von Christian DüsingZum einen durch ständige, effiziente Nachwuchswerbung. Zum anderen darf ich aber nicht FA, die die G26.3 nicht schaffen, zu einem Feuerwehrmann zweiter Klasse degradieren.
Es gibt genügend Aufgaben, die man ohne Atemschutztauglichkeit im Einsatz wahrnehmen kann! Auch wenn das manche Forumsuser nicht einsehen wollen.

Geschrieben von Christian DüsingFür eine gute Führungskraft, Maschinist, Bootsführer, FEZ-Personal bedarf es kein Atemschutz.
Eine Führungskraft sollte aber schon im Thema Atemschutz Firm sein. Denn die befehligt den Angriffstrupp, und dann sollte die Wissen, was im Atemschutzeinsatz abgeht.
Für den Rest stimme ich dir zu.

Geschrieben von Christian DüsingLeider werden oft unbewusst FA ohne G26.3 nicht weiter gefördert und verlieren so den Spaß an der Feuerwehr.
Und die sind bei Weitem keine schlechteren Feuerwehrleute!

Geschrieben von Christian DüsingWelche Feuerwehr hat heutzutage kein Personalproblem und kann sich das noch erlauben?
Keine. Und wer das Gegenteil behauptet hat den Schuß nicht gehört.


MfG
Daniel

Art. 5,1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW417036
Datum25.07.2007 13:0611046 x gelesen
Geschrieben von Christian DüsingFür eine gute Führungskraft, Maschinist, Bootsführer, FEZ-Personal bedarf es kein Atemschutz. Leider werden oft unbewusst FA ohne G26.3 nicht weiter gefördert und verlieren so den Spaß an der Feuerwehr.

Aber ohne G 26.3 und ohne Atemschutz geht es nicht zum Truppführerlehrgang und somit kann man auch nicht Gruppenführer werden. Also ist für die alle die Karriereleiter schon mit dem Truppmann beendet, Sonderlehrgänge können dann nur noch sein: Funker/ Fernmelder, Maschinist und Führer von Motorkettensägen. Das wars und eigentlich sollte für jeden der TF angestebt werden.

Aber bevor ich auf eine Einsatzkraft verzichte, sollte man ihn doch auch lieber etwas fördern, aber die Karriereleiter ist für solche halt sehr kurz bemessen.

Wenn man dann Sonderaufgaben hat wie Logistik, Verpflegung, Wasserrettung (Boot), schwere TH, Luftbeobachtung und Einsatz von Außenlastbehältern, gut dann kann man den dafür ausbilden, verwenden, aber die wenigsten Feuerwehren haben diese Sonderaufgaben!

Deswegen sind die, die nicht G 26.3 tauglich sind, nicht gerade sehr beliebt!

So ist leider die realität.

Und die voraussetzungen für TF, GF, etc. machen es auch nicht einfacher (dort wird ja G 26.3 und Atemschutz gefordert!)

MFG
Thobias


Besucht mal meine Website http://www.feuerwehr-deusen.de

Dort ist jetzt auch ein Bereich Kolumne eingerichtet, jeder kann dort etwas veröffentlichen, ein Besuch lohnt sich auf jedenfall!

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz417039
Datum25.07.2007 13:1511013 x gelesen
Geschrieben von Christian SchmidtJa, die Realität hat uns eingeholt. Ich möchte aber nicht falsch verstanden werden. Bei dem Beispiel Ma/As handelt es sich ja wirklich um Basics.
Naja, wenn du meinst...

Geschrieben von Christian SchmidtSomit bleibt der Ausbildungsaufwand für eine (H)LF-Wehr, von Führungskräften mal abgesehen (wobei das ja auch ne Speziallisierung ist), in einem erträgliche Rahmen.
Das hat doch aber mit dem Fahrzeug nichts zu tun, sondern mit dem Einsatzspektrum zu tun, dass ich abdecken muss!
Wir haben auch ein HLF, dazu noch LF, GW-L, RTB2, ELW, TSF. Als Stützpunktwehr der VG Jockgrim decken wir in allen Ortsgemeinden alles ab, je nach Alarmstichwort auch mit im Erstschlag.
Und so müsste man eigentlich das komplette Aufgabenspektrum der heutigen Feuerwehrwelt beüben. Klasse, gell!??


MfG
Daniel

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417040
Datum25.07.2007 13:1611004 x gelesen
Hallo Thobias,

Geschrieben von Thobias SchürmannAber ohne G 26.3 und ohne Atemschutz geht es nicht zum Truppführerlehrgang

Wie kommst du darauf? In RLP ist Atemschutz definitiv keine Voraussetzung und auch die FwDV 2 gibt das so streng nicht vor. Wäre ja fatal, wenn das wirklich so wäre.

Geschrieben von Thobias SchürmannDeswegen sind die, die nicht G 26.3 tauglich sind, nicht gerade sehr beliebt!

So ist leider die realität.


Vielerorts ist das Realität, aber ist das ein Grund nichts dagegen zu unternehmen?

Nicht G26.3 taugliche FA können die besten Maschinisten, Bootsführer, Gruppenführer, THler.

Gruß
Christian


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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen417043
Datum25.07.2007 13:2811029 x gelesen
Hi.

Geschrieben von Daniel MetzgerAusbildung im Feuerwehrdienst hört -für mich- nicht mit den Übungen auf, sondern fordert meiner Meinung nach auch ein wenig Eigeninitiative in Form von Lektüre! Und im Inet- Zeitalter ist nichts leichter, als sich über alles Mögliche zu informieren.
Es ist ja hinlänglich bekannt, dass das deutsche Feuerwehrwesen in den letzten Jahren einen riesen Sprung gemacht hat, welcher aufgearbeitet werden sollte. Wie die Aufarbeitung umgesetzt wird, ist die andere Frage!


Tja, das Problem ist dabei nur, dass einige selbsternannte (!) Praktiker eine extreme Antipathie gegen Fachliteratur und externe Informationen haben. Ich habe, wenn ich in einigen Bereichen Veränderungen anstoßen wollte, des öfteren mal auf Literatur oder andere frei verfügbare Quellen verwiesen. Von einigen FA (auch Führungskräften) wurde dann nur ein "die Theoretiker haben doch eh keine Ahnung" oder "Du mußt auch wieder alles zerreden" entgegnet, ohne sich mit dem Vorschlag ernsthaft zu beschäftigen.
Wenn dann später der gleiche Vorschlag von einem "Praktiker" kam, dann war das eine ganz tolle neue Idee, auf die die böööösen Studenten/Studierten ja nicht kommen würden. :-(

Allerdings merke ich mittlerweile auch eine Verbesserung und es gibt immer mehr Leute in der Feuerwehr (überall!), die sich fachlich und hochwertig mit Themen auseinander setzen - und das jenseits vom Bauchgefühl.

Das muss dann auch unterstützt werden.



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW417045
Datum25.07.2007 13:4611204 x gelesen
Geschrieben von Christian DüsingWie kommst du darauf? In RLP ist Atemschutz definitiv keine Voraussetzung und auch die FwDV 2 gibt das so streng nicht vor. Wäre ja fatal, wenn das wirklich so wäre.

Hmm dann liegt es an NRW, ich komme darauf, deswegen (Lehrnzielkatalog Truppführer), aber auch deswegen (Lehrnzielkatalog F III IdF NRW) und deswegen komme ich darauf!

Scheint noch ein mir nicht so bekannter Unterschied zwischen den Bundesländern zu sein!

MFG
Thobias


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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417058
Datum25.07.2007 14:1710975 x gelesen
Hallo Thobias,

Geschrieben von Thobias SchürmannUnterschied zwischen den Bundesländern

Ahhh typisch deutsch!

Ok sorry, dann ist es bei euch in NRW wirklich nicht gewollt.

Gruß
Christian


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AutorChri8sti8an 8S., Dietenhofen / Bayern417060
Datum25.07.2007 14:3010973 x gelesen
Hi,

zu der As/Ma-Diskussion: Ich will hier den Maschinistenjob nicht unterbewerten und auch hier um himmelswillen keine Diskussion lostreten wer jetzt mehr können muss. Aber wenn man seine 1 oder 2 Maschiinistenfortbildungen im Jahr mitmacht und dann noch ab und zu mal bei ner Jugendübung als Maschinist aushilft, dann muss man doch in der Lage sein, die zwei verschiedenen Kreiselpumpen die in meiner Wehr Verwendung finden zu bedienen. Springt das Auto nicht an....gut dann wars das....die feldmässige Reperatur des VW-Industriemotors läßt sich bei heutigen Fahrzeugen eh so nicht praktizieren.

Gruß


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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW417063
Datum25.07.2007 15:0910950 x gelesen
Geschrieben von Christian DüsingAhhh typisch deutsch!

Ok sorry, dann ist es bei euch in NRW wirklich nicht gewollt.


Wie gehts den bei euch?

MKG
Thobias


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW417074
Datum25.07.2007 16:2010914 x gelesen
Geschrieben von Michael HilbertIch Glaube die Feuerwehr Speyer Hat mit ihren Fachdiensten die Problematik sehr gut gelößt.

Jeder ist Ausgebildet für das Feuerwehr Alltagsgeschäft und jeder ist in irgendeiner Fachgruppe zusätzlich tätig, in der er sich spezialisieren kann.

Ich finde das hat Modellcharakter!


das ist das, was BISHER als Modellcharakter galt.

Aber ich hab Euch doch schon die normale Ausbildung für die normale FF inkl. Wiederholungsübungen jedes Jahr (OHNE besondere Vertiefung oder gar Drill oder auch nur groß unterschiedliche Themengebiete) aufgeführt, das gleiche kommt mind. (!) nochmal (!) dazu, wenns um die Fachbereiche geht (v.a. IuK, ABC haben da ungleich mehr Aufwand, wie z.B. "Wasserschutz" (sieht man von den Tauchern ab) bzw. Brandschutz oder THL (weil das ja mindestens teilweise schon über die "normale" Fw abgebildet wird.


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)417092
Datum25.07.2007 18:4910960 x gelesen
Geschrieben von Christian SchmidtIch will hier den Maschinistenjob nicht unterbewertenMachst du, in dem du den Maschinistenjob als einfachstes Pumpenbedienen definierst. Will der Ma jedoch auch wissen, was er tut (und das ist oftmals bis immer sehr hilfreich!), und das bei allen vorhandenen Maschinen (nicht nur Pumpen...), und mit allen dazugehörigen Teilen (um beim Beispiel Pumpe zu bleiben: andere Strahl-/Sonderrohre=andere Drücke erforderlich, Druckberechnung bei langen Förderstrecken etc...), dann sieht die Welt wieder anders aus.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorDavi8d J8., Kaiserstuhl / Kt. Aargau417108
Datum25.07.2007 20:1110950 x gelesen
Geschrieben von Sebastian KruppDruckberechnung bei langen Förderstrecken

Ist das nicht eher eine Aufgabe des GF/ZF?


Gruss aus der Schweiz

- ohne Vorbaupumpen
- dafür mit viel Wasser auf den Fzg.

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AutorMich8ael8 W.8, Ronnenberg / Niedersachsen417115
Datum25.07.2007 21:3710945 x gelesen
Hallo,

auch Aufgabe des GF, aber nicht nur. Du brauchst die Druckberechnung schließlich nicht nur bei langen Wegstrecken, sondern auch, wenn du 3B- und 5C- Schläuche beim Zimmerbrand im 1. OG im Einsatz hast.

Da sollte der Maschinist schon größenordnungsmäßig sagen können, wieviel Druck er fahren muss, damit der Trupp "anständig löschen" kann.

Grüße

Micha


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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz417135
Datum26.07.2007 00:4610985 x gelesen
Scheiß Spätschicht. Ich krieg wieder nix mit...

Geschrieben von Stefan BrüningTja, das Problem ist dabei nur, dass einige selbsternannte (!) Praktiker eine extreme Antipathie gegen Fachliteratur und externe Informationen haben.
Dann sollen diejenigen sich dann aber nicht ans Bein gepinkelt fühlen, wenn man ihre "Weisheiten" zum Thema widerlegen kann...

Geschrieben von Stefan BrüningIch habe, wenn ich in einigen Bereichen Veränderungen anstoßen wollte, des öfteren mal auf Literatur oder andere frei verfügbare Quellen verwiesen. Von einigen FA (auch Führungskräften) wurde dann nur ein "die Theoretiker haben doch eh keine Ahnung" oder "Du mußt auch wieder alles zerreden" entgegnet, ohne sich mit dem Vorschlag ernsthaft zu beschäftigen.
Habe ich bisher noch nicht erlebt. Veränderungen/Neuerungen werden eigentlich recht offen angenommen! Gerade im Atemschutzsektor durften wir AGWs die letzten beiden Jahre einiges umkrempeln (Doku, ASÜ, Rettungsset,..) Wir haben da schon einen gewissen Spielraum- natürlich immer in Absprache mit den FüKr.

Geschrieben von Stefan BrüningWenn dann später der gleiche Vorschlag von einem "Praktiker" kam, dann war das eine ganz tolle neue Idee, auf die die böööösen Studenten/Studierten ja nicht kommen würden. :-(
Das würde ich demjenigen persönlich nehmen...

Geschrieben von Stefan BrüningAllerdings merke ich mittlerweile auch eine Verbesserung und es gibt immer mehr Leute in der Feuerwehr (überall!), die sich fachlich und hochwertig mit Themen auseinander setzen - und das jenseits vom Bauchgefühl.
Wie du richtig sagst- sowas sollte unterstützt werden, denn genau dieses Personal muss man halten!


MfG
Daniel

Art. 5,1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg417136
Datum26.07.2007 01:0810996 x gelesen
Geschrieben von Michael WulfFachkarrieren sind einerseits was feines, weil es an allgemeiner Ausbildung spart und gleichzeitig im Fachgebiet fit macht, aber holen wir uns damit nicht eher das Problem ins Haus, dass wir mehr Mitglieder brauchen?


Richtig.
Das Problem ist, daß Du für die Spezialisierung eine gewisse kritische Masse an Personal brauchst.

Leider ist es so, daß Feuerwehr in Deutschland Aufgabe der Kommune ist. Mit dem Ergebnis, daß man was die Menge an Personal betrifft auch nur so weit denkt.

Das Thema mit der Spezialisierung wäre dann kein Problem, wenn wir das ganze (mindestens) auf Ebene der Landkreise angehen könnten.

Feuer ausmachen muß jeder können. und ich stehe auch auf dem Standpunkt, daß jemand in der Blüte seiner Jugend körperlich in der Lage sein muß die G26.3 und die Ausbildung zum AGT zu bestehen.
Wenn er dann mit 45 aus dieser Tätigkeit ausscheidet ist das was anderes. Aber wer das schon mit 18-20 Jahren nicht packt - wo soll das dann erst enden? Und sind wir bitte ehrlich. Ich schätze mindestens 95% der nicht bestandenen G26.3 liegen an zwei Faktoren. Übergewicht oder Trainingsmangel - beides hat jeder selbst in der Hand.

Danach kann die Spezialisierung einsetzen.
Dies hieße aber auch, daß die Ausstattung der Wehren in ihren "Nicht-Spezialgebieten" drastisch herunter gefahren würde. Beispiel: Hydraulisches Rettungsgerät. Das bekommt dann nur noch die auf THL spezialisierte Wehr. Alle anderen haben das nicht. Auch nicht das Kombigerät auf dem LF 10/6 o.ä. Und alle nicht spezialisierten Wehren bekommen dann auch kein HLF 20/16, sondern nur ein LF 20/16 (und das auch ohne vollumfängliche Zusatzbeladung THL). Aber da geht es dann schon los. Ich erinnere da an meine dreistufige Theorie des Potenzersatzes (Wasser, Hydr. RettGerät, Seilwinde)...

Und man müßte sich davon verabschieden, daß alles Spezialgerät bei einzelnen Wehren konzentriert ist.

Wo dieses Prinzip heute neben größeren Städten teilweise schon gut funktioniert ist bei Wehren mit mehreren (ähnlich starken) Ortsteilen. Hier kann man durchaus eine Spezialisierung an Hand der Verteilung der Sonderfahrzeuge (RW, DLK, SW, TLF,...) erkennen. ganz konsequent wird das aber auch oft nicht gemacht, da oft trotzdem mehrere Wehren ein HLF haben, statt "nur" eines LF.

Wo das System scheitert ist bei Gemeinden welche die kritische Größe zur Spezialisierung nicht erreichen, aber dennoch eine gewisse Größe haben die ein umfangreiches Leistungsspektrum "verlangt". Hier muß man sich früher oder später was die Aufgaben betrifft selbst bescheiden. Sonst wird man zwar in den Aufgabengebieten immer breiter. Aber die Tiefe der Ausbildung sinkt bei annähernd konstanter Ausbildungszeit dramatisch.

Hier helfen dann nur überörtliche Konzepte oder die grundlegende Veränderung der Strukturen des Feuerwehrwesens.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)417148
Datum26.07.2007 10:0710939 x gelesen
Bei langen Förderstrecken wird das meist von einem GF/ZF koordiniert werden. Trotzdem müssen Kenntnisse der Druckberechnung vorhanden sein, das geht schon beim einfachen Löschangriff los.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW417158
Datum26.07.2007 10:5310976 x gelesen
Ich finde Maschinist ist der stressigste und angstrengenste Job bei der Feuerwehr (deswegen bin ich auch am liebsten AT-Fürher).

Neben der Wasserversorgung, Pumnpendruck brechnung, übersicht welche Strahlrohre und wo die eingesetzt werden, muss er auch noch etwas auf Verkehrssicherheit achten (besonders bei der Staffel zu beginn einiges zu tun), meist auch die Atemschutzüberwachung übernehmen (bei uns hat er dann leider zwei verschiedene Funkrufnamen, einmal als Maschinist, einmal als Controler!), Rückmeldungen für den Gruppenführer an die Leitstelle geben, Geräte vom Fahrzeug angeben (besonders vom Dach), rechzeitig umschalten (Tank/ WV), etc. ich finde der stgressigste und angstrengenste Job bei der Feuerwehr, dann lieber körperlich anstrengen und ins schwitzen kommen als Angriffstrupp!

Alles nur meine Meinung zu diesem Thema

MFG
Thobias


Besucht mal meine Website http://www.feuerwehr-deusen.de

Dort ist jetzt auch ein Bereich Kolumne eingerichtet, jeder kann dort etwas veröffentlichen, ein Besuch lohnt sich auf jedenfall!

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417166
Datum26.07.2007 11:2511008 x gelesen
Hallo Christian

Geschrieben von Christian FischerUnd man müßte sich davon verabschieden, daß alles Spezialgerät bei einzelnen Wehren konzentriert ist.

Guter Vorschlag, aber ich denke das wird kaum eine Wehr mitmachen - also keiner gibt freiwillig Spezialgerät ab. Wie würde man denn im Landkreis dastehen.

Geschrieben von Christian FischerHier helfen dann nur überörtliche Konzepte oder die grundlegende Veränderung der Strukturen des Feuerwehrwesens.

Es zeigt sich immer wieder, dass hier eine übergeordnete Instanz mindestens auf Landkreisebene fehlt, deren Vorgaben verbindlich sind.
Vorteile:
- Zusammenarbeit mit Nachbarfeuerwehren wird vorgeschrieben (weg vom "Mein Feuer - dein Feuer")
- Beschaffungen werden koordiniert und dadurch optimiert (weg mit den "örtliche Gegebenheiten")
- Beschaffungen erfolgt von entsprechend geschultem Personal, welches auch die ZEIT hat sich umfangreich zu informieren.
- Einsatztaktische Konzepte hören nicht an der Ortsgrenze auf
- Verteilung von Spezialgerät wird optimiert (und nicht den GWG fernab jegl. chem. Industrie stationieren, nur weil die FW gute Kontakte nach oben hat)
- usw.

Wie kann eine solche Instanz eingerichtet werden?

Und: Wie kann man den Bedarf daran den Entscheidungsträgern deutlich machen?

Viele Grüße
Christian


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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY417171
Datum26.07.2007 11:3811016 x gelesen
Geschrieben von Christian Düsing Christian Düsing
Zeig mir den Bürgermeister, der Gerät für die Nachbargemeinde kauft.
Geschrieben von Christian Düsing Zusammenarbeit mit Nachbarfeuerwehren wird vorgeschrieben
Bei uns schon lange geschehen. Ab Alarmstufe 2(Mittelbrand) und Alramstufe 5(mittlere THL) sind mindestens 2 Stützpunktfeuerwehren zu alarmieren.
Geschrieben von Christian Düsing Beschaffungen erfolgt von entsprechend geschultem Personal, welches auch die ZEIT hat sich umfangreich zu informieren.
Wir beschaffen zur Zeit ein HLF 20/16. Daran sind beteiligt: 1 Konstrukteur (Fachgebiet LKW-Bau), 1 Beamter des geh. Dienstes, Fachbereich Verwaltung, 1 Maschinenbautechniker, 1 Kfz-Meister, 1 FA (27 Jahre Dienstzeit), sowie 2 Kameraden mit etwas weniger Dienstzeit.
Wir machen das in unserer Freizeit, nehmen dazu z.T. auch Urlaub und haben bis jetzt (europaweite Ausschreibung) ca. 150- 200 Stunden unserer Zeit investiert. Also ich denke, da felt´s nicht an Fachkompetenz und ZEIT.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

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AutorDavi8d J8., Kaiserstuhl / Kt. Aargau417185
Datum26.07.2007 12:0710925 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerZeig mir den Bürgermeister, der Gerät für die Nachbargemeinde kauft.

Wie wäre es denn wenn sich die Gemeinden vertraglich über die Zahlungsmodalitäten für solche Fzg einigen würden?(Auch mehrere Gemeinden)
Hier werden ganze Feuerwehren fusioniert und das wird alles vertraglich geregelt. Meist als pro Kopfbeitrag(Ja, auch Unterhalt, etc.)

Geschrieben von Anton KastnerBei uns schon lange geschehen. Ab Alarmstufe 2(Mittelbrand) und Alramstufe 5(mittlere THL) sind mindestens 2 Stützpunktfeuerwehren zu alarmieren.

Übt ihr auch mit denen gemeinsam?
Zusammenarbeit bedeutet für mich IMO mehr als nur dazu alarmieren.


Gruss aus der Schweiz

- ohne Vorbaupumpen
- dafür mit viel Wasser auf den Fzg.

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)417188
Datum26.07.2007 12:1410945 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannMaschinist ist der stressigste und angstrengenste Job bei der Feuerwehr Aber nur, wenn man's richtig macht.

Geschrieben von Thobias Schürmannrechzeitig umschalten (Tank/ WV)Rechtzeitig? Dann, wenn WV steht, wird umgeschaltet. Man muss nicht warten, bis der Tank leer ist.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417189
Datum26.07.2007 12:1910963 x gelesen
Hallo Anton,

Geschrieben von Anton KastnerZeig mir den Bürgermeister, der Gerät für die Nachbargemeinde kauft.
Natürlich darf eine Kommune das hauptsächlich überörtlich eingesetzte Gerät nicht (alleine) finanzieren. Das Geld könnte hier aus einem Topf kommen, in den alle Feuerwehren anteilsmäßig einzahlen.

Geschrieben von Anton KastnerBei uns schon lange geschehen. Ab Alarmstufe 2(Mittelbrand) und Alramstufe 5(mittlere THL) sind mindestens 2 Stützpunktfeuerwehren zu alarmieren.

Wer hat das festgelegt?
Auf Verbandsgemeindeebene lässt sich sowas ja noch leicht regeln, aber zwischen unabhängigen Verbandsgemeinden kommt es auf die Motivation der betreffenden Führungen an.

Geschrieben von Anton KastnerWir beschaffen zur Zeit ein HLF 20/16. Daran sind beteiligt:
Wenns überall so wäre, hätten wir nicht die hier oft diskutierten (Beschaffungs-)Probleme.

Gruß
Christian


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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW417190
Datum26.07.2007 12:2010911 x gelesen
Geschrieben von Sebastian KruppGeschrieben von Thobias Schürmann
rechzeitig umschalten (Tank/ WV)
Rechtzeitig? Dann, wenn WV steht, wird umgeschaltet. Man muss nicht warten, bis der Tank leer ist.


Das meinte ich auch. Nur muss man beachten wann der Wassertrupp fertig ist und wann das Wasser denn dann auch kommt.

Ich durfte, bzw. musste Maschinist bisher nur bei Übungen machen und finde diesen Job wirklich als den anstrengensten und umfangreichsten bei der Feuerwehr.

Nachts muss ja auch noch der Stromerzeuger überwacht werden und der Lichtmast ind Stellung gebracht werden, etc.

Also meiner Meinung viel zu anstrengend, dann lieber Feuerlöschen, körperlich mehr anstregen und sachen bedenken müssen wie Strahlform, durchfluss, Türöffnung überwachen/ überdenken, ...

MFG
Thobias


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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen417192
Datum26.07.2007 12:2410980 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerWir beschaffen zur Zeit ein HLF 20/16. Daran sind beteiligt: 1 Konstrukteur (Fachgebiet LKW-Bau), 1 Beamter des geh. Dienstes, Fachbereich Verwaltung, 1 Maschinenbautechniker, 1 Kfz-Meister, 1 FA (27 Jahre Dienstzeit), sowie 2 Kameraden mit etwas weniger Dienstzeit.
Wir machen das in unserer Freizeit, nehmen dazu z.T. auch Urlaub und haben bis jetzt (europaweite Ausschreibung) ca. 150- 200 Stunden unserer Zeit investiert. Also ich denke, da felt´s nicht an Fachkompetenz und ZEIT.


Ui seid ihr toll...

Denk mal ein bischen außerhalb Deines Gesichtskreises... wer hat in der Fläche ein gD , wer hat ein KFz Meister, Ein VOL-Profi, etc. zu Verfügung?

Gruß Lp


Grüße

Lüder Pott

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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY417201
Datum26.07.2007 12:5010937 x gelesen
Geschrieben von -Christian DüsingWer hat das festgelegt?
Auf Verbandsgemeindeebene lässt sich sowas ja noch leicht regeln, aber zwischen unabhängigen Verbandsgemeinden kommt es auf die Motivation der betreffenden Führungen an.


Das wurde bei uns vom Kreisbrandrat festgelegt und gilt für den ganzen Landkreis. Ich denke, das ist aber in ganz Bayern die Regel.

Übrigens, wir üben dann auch ab und zu (vielleicht etwas selten) zusammen. Bei Einsätzen mit mehreren Feuerwehren hat´s noch nie größere Probleme gegeben.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg417277
Datum26.07.2007 18:4710917 x gelesen
Geschrieben von Sebastian KruppTrotzdem müssen Kenntnisse der Druckberechnung vorhanden sein, das geht schon beim einfachen Löschangriff los.

Wozu?

Wer wann mit was lösch wird doch befohlen.

Der Maschinist gibt das Wasser ab, das er hat und meldet ggfs. rechtzeitig Bedarf nach mehr Wasser an.

Alles weitere --> GrFü7 ZFü.

Ich verlange von keinem Maschinisten, daß er irgend welche Maßnahmen zur Druckberechnung durchführen kann.
Er muß seine drei "Standarddrücke" wissen (normaler Löschangriff mit HSR, WV lange Wege, Schaumeinsatz). Das war es aber auch schon.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)417279
Datum26.07.2007 18:5610907 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerEr muß seine drei "Standarddrücke" wissen (normaler Löschangriff mit HSR, WV lange Wege, Schaumeinsatz).Diese Drücke hängen aber schon mit den dazwischen liegenden Leitungslängen zusammen, und in diesem Rahmen denke ich schon, dass der Maschinist selbst ohne Anleitung wissen sollte, wie er den Ausgangsdruck dann regelt. Natürlich braucht es dazu nur grundlegendste Basiskenntnisse der Druckberechnung, das ist mir schon klar.


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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AutorMich8ael8 W.8, Ronnenberg / Niedersachsen417280
Datum26.07.2007 18:5910905 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian FischerEr muß seine drei "Standarddrücke" wissen (normaler Löschangriff mit HSR, WV lange Wege, Schaumeinsatz).

wo ist der zum Standarddruck passende Löschangriff geregelt? In welchem OG darf es brennen, damit der Standarddruck reicht? Wie dicht muss die Pumpe/das Fahrzeug an der Einsatzstelle stehen?

Oder sind die Einsätze vielleicht doch so verschieden, dass der Maschinist größenordnungsmäßig wissen muss, wieviel Druck es an der Pumpe braucht, damit vorne "vernünftig" gelöscht werden kann?

Hat der GF vielleicht auch noch andere Baustellen, die wichtiger sind, als für den Maschinisten mitzudenken?

Und jetzt komm mir bitte nicht mit "der hat immer 8 bar zu fahren", das kann sowohl viel zu viel oder viel zu wenig sein.


Grüße

Micha


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg417281
Datum26.07.2007 19:0111195 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannIch finde Maschinist ist der stressigste und angstrengenste Job bei der Feuerwehr (deswegen bin ich auch am liebsten AT-Fürher).

Habe ich irgend wo die Ironie-Tags übersehen?


Geschrieben von Thobias SchürmannNeben der Wasserversorgung,

Wird ihm gebracht. Er nimmt nur entgegen. Wenns nicht paßt --> Meldung an GrFü.


Geschrieben von Thobias SchürmannPumnpendruck brechnung

Wozu?


Geschrieben von Thobias Schürmannübersicht welche Strahlrohre und wo die eingesetzt werden,

Wozu? Er fährt seinen befohlenen Ausgangsdruck. Er muß nur wissen HSR oder Schaumeinsatz. Und da die Standarddrücke der jeweiligen Wehr. Bei allem außer Schaum macht man mit 8 bar nicht viel falsch.


Geschrieben von Thobias Schürmannmuss er auch noch etwas auf Verkehrssicherheit achten (besonders bei der Staffel zu beginn einiges zu tun),

Mag sein. Ist aber i.d.R. schnell gerichtet.


Geschrieben von Thobias Schürmannmeist auch die Atemschutzüberwachung übernehmen (bei uns hat er dann leider zwei verschiedene Funkrufnamen, einmal als Maschinist, einmal als Controler!),

Selber schuld...
Der Maschinist ist für mich als GrFü nur das verlängerte Schreibgerät. Mehr nicht. Dafür braucht er also keinen eigenen Rufnamen.
Und funken ist nicht eine Maschinistenqualifikation, sondern die des Sprechfunkers.


Geschrieben von Thobias SchürmannRückmeldungen für den Gruppenführer an die Leitstelle geben,

Ja und? Erwarte ich von jedem, der die Ausbildung Sprechfunker hat.


Geschrieben von Thobias SchürmannGeräte vom Fahrzeug angeben (besonders vom Dach),

Ah ja. Ist ja auch wahnsinnig anstrengend...


Geschrieben von Thobias Schürmannrechzeitig umschalten (Tank/ WV),

Jau. Spannende Tätigkeit...
Dauert glech wie lange?


Geschrieben von Thobias Schürmannich finde der stgressigste und angstrengenste Job bei der Feuerwehr

Also ich weiß nicht. Ich war einige Jahre (bevor ich so komische andere Lehrgänge gemacht habe) derart als Maschinist gebucht, daß manche Kameraden schon Witze darüber gemacht haben, ob sie eine Plakette mit meinem Namen auf dem Fahrersitz unseres erstausrückenden LF anbringen sollen.

Aber für mich war der stressigste Teil immer dann rum, wenn die Feststellbremse an der Einsatzstelle zu ging. Sprich die Einsatzfahrt rum war.
Alles andere ist doch easy. Da läuft ein Standardprogramm 08/15 ab.
Mit dem WTr die Haspel abprotzen, die Pumpe in den Tankbetrieb nehmen. Wenn der Verteiler sitzt und der Befehl kommt Wasser geben, dann auf 8bar einregeln, den kleinen Kreislauf leicht öffnen um dauerhaft für kühles Wasser in der FP zu sorgen, dann irgend wann die WV vom Hydranten in Empfang nehmen, wenn nichts befohlen wird selbst entscheiden ob man über Tank oder A-Stutzen fährt. Dann sind sagen wir 2 Minuten rum. Und das waren bis dahin alles Routinehandgriffe. Also Streß ist was anderes...

Dann die ATÜ-Tafel im Auge behalten und ab und an mal den GrFü darauf aufmerksam machen daß eine Abfrage fällig ist bzw. das was man am Funk mitbekommt notieren.

Der Rest ist dann reine Überwachungstätigkeit (Tankfüllstand, Eingangsdruck,...).
Und seinen Logenplatz genießen.

Ich fand Maschinist immer eine interessante Tätigkeit die im Vergleich zum kämpfenden ATr weit weniger Komplex ist. Eher sogar erholsam.


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Christian Fischer
Wernau


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg417288
Datum26.07.2007 19:4910985 x gelesen
Geschrieben von Lüder PottDenk mal ein bischen außerhalb Deines Gesichtskreises... wer hat in der Fläche ein gD , wer hat ein KFz Meister, Ein VOL-Profi, etc. zu Verfügung?


Und selbst wenn jemand diese Leute hat. Wissen sie, was sie da tun? Wäre es besser wenn das jemand macht, der das jedes Jahr x-fach macht. Und nicht wenige Male in seinem Feuerwehrleben mit viel Zeit in der das Wissen wieder an Wert verliert dazwischen? Macht es Sinn, daß man sich das Wissen für einen "Einmalvorgang" aneignet? Kann man aus dem Vorgang lernen und das gelernte später in weitern Beschaffungen umsetzen?

Ich denke, die Tendenz ist klar. Es wäre sinnvoller für etwas Geld jemanden dafür zu bezahlen, daß er sich dem kopf für mich zerbricht, mich berät, die Planung und Überwachung übernimmt. Und nicht zuletzt in gewissem Umfang haftbar gemacht werden kann, wenn er Mist baut (bzw. hier bauen läßt).


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Christian Fischer
Wernau


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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417304
Datum26.07.2007 21:2810948 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christian FischerIch fand Maschinist immer eine interessante Tätigkeit die im Vergleich zum kämpfenden ATr weit weniger Komplex ist. Eher sogar erholsam

Sicherlich gibt es Einsätze bei denen man als Maschinist ausgelastet ist und andere, bei denen man eine lockere Nummer macht.
Einen guten MAschinist macht aber noch mehr auf, als den Pumpendruck regeln zu können. Wenn kein anderer weiß, wo ich einen Ausrüstungsgegenstand auf dem Fahrzeug finde, muss es der Maschinist wissen.

Sicherlich ist die Anfahrt (unter Sonderrechten) sehr streßig und bedarf einiges Können. Aber auch das lernt man nicht nebenbei und hier ist jährliche Fortbildung notwendig.

Da jeder die Jobs unterschiedlich empfindet ist eine objektive Beurteilung fast unmöglich ;-)

Viele Grüße
Christian


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg417326
Datum26.07.2007 22:5411178 x gelesen
Geschrieben von Christian DüsingSicherlich gibt es Einsätze bei denen man als Maschinist ausgelastet ist und andere, bei denen man eine lockere Nummer macht.

Bei wie vielen Einsätzen hat der Maschinist wenn die ersten 5 Minuten rum sind noch viel Arbeit?
Und mit Arbeit meine ich nicht mal eine Leiter vom Dach zu geben.

Geschrieben von Christian DüsingWenn kein anderer weiß, wo ich einen Ausrüstungsgegenstand auf dem Fahrzeug finde, muss es der Maschinist wissen.


Jepp. Dann stehe ich am Pumpenstand und sage "G2, Kopfhöhe". Was ist daran Streß ;-)


Geschrieben von Christian DüsingSicherlich ist die Anfahrt (unter Sonderrechten) sehr streßig und bedarf einiges Können. Aber auch das lernt man nicht nebenbei und hier ist jährliche Fortbildung notwendig.


Ich gehe davon aus, daß die Einsatzfahrt das einzige ist wo Dir andere (Verkehrsteilnehmer) das Leben schwer machen können. Bis Du erst mal angekommen bist Du alleine zuständig für das was passiert.


Geschrieben von Christian DüsingDa jeder die Jobs unterschiedlich empfindet ist eine objektive Beurteilung fast unmöglich ;-)

Das kommt hinzu.

Wer aber die Maschinistentätigkeit als anspruchsvoller ansieht als die Tätigkeit als AGT beim IA, vielleicht mit Personensuche - ich weiß nicht.


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Christian Fischer
Wernau


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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / NRW417391
Datum27.07.2007 11:2911002 x gelesen
Geschrieben von Michael Wulfwo ist der zum Standarddruck passende Löschangriff geregelt? In welchem OG darf es brennen, damit der Standarddruck reicht? Wie dicht muss die Pumpe/das Fahrzeug an der Einsatzstelle stehen?

Oder sind die Einsätze vielleicht doch so verschieden, dass der Maschinist größenordnungsmäßig wissen muss, wieviel Druck es an der Pumpe braucht, damit vorne "vernünftig" gelöscht werden kann?

Hat der GF vielleicht auch noch andere Baustellen, die wichtiger sind, als für den Maschinisten mitzudenken?

Und jetzt komm mir bitte nicht mit "der hat immer 8 bar zu fahren", das kann sowohl viel zu viel oder viel zu wenig sein.


Hallo Michael, das habe ich mir auch dabei gedacht.

( bar als Ausgangsdruck ist schon ein unterschied ob man im Keller, im Dachgeschoss (mit 5 Etagen darunter) oder in einer Tiefgarage im Einstz ist.

Zum Thema was man stressig/ anstrengend findet, vielleicht hat das auch einfach was mit den vorlieben zu tun?

Wer sich für ein Thema, z.B. IA interressiert und dazu Fachliteratur liest und häufig übt für den dürfte das nicht so schlimm sein, wie für den, der AGT "mal so" macht, weil er hat den TM und AGT Lehrgnag, das reicht.

Es kommt immer auf den Menschen an der eine Aufgabe erfüllen muss entweder die macht ihm spass (und dann ist es egal wie gefährlich und anstrengend die ist) oder sie macht ihm eher weniger oder gar keinen spass. Schon erscheint einem die Arbeit/ Tätigkeit unterschiedlich schweirig und anstrengend.

Das dürfte der Hauptgrund sein warum manche gerne MA, sind, manche gerne GF, manche gerne AT oder manche gerne einfach nur zbv!

MFG
Thobias


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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt417405
Datum27.07.2007 11:5710964 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannAber ohne G 26.3 und ohne Atemschutz geht es nicht zum Truppführerlehrgang und somit kann man auch nicht Gruppenführer werden.
Bei uns braucht man 2-technisch Lehrgänge. Also klappt auch Funk+TH+ TF-Lehrgang= 1TF mehr. Und schwupp ist die Karriereleiter um ein gutes Stück länger.


Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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AutorAndr8é S8., Wuppertal / NRW417407
Datum27.07.2007 12:1110935 x gelesen
Hallo Johannes,

Geschrieben von Johannes KrauseBei uns braucht man 2-technisch Lehrgänge. Also klappt auch Funk+TH+ TF-Lehrgang= 1TF mehr. Und schwupp ist die Karriereleiter um ein gutes Stück länger.

Sicher? Redest du je über NS oder SA?

In NS gilt: Truppmann als Ausbildung.

nur für den GF gilt: TF +
früher: 2 technische Lehrgänge
heute: Sprechfunker + 1 technischen Lehrgang
Oder ist das "Braunschweig Spezial"?


Gruß
André


Schaut mal vorbei: http://www.abcgefahren.de/

Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder!

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AutorMich8ael8 W.8, Ronnenberg / Niedersachsen417408
Datum27.07.2007 12:1410904 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Johannes KrauseBei uns braucht man 2-technisch Lehrgänge. Also klappt auch Funk+TH+ TF-Lehrgang= 1TF mehr. Und schwupp ist die Karriereleiter um ein gutes Stück länger.


das stimmt so nicht:

für den Truppführerlehrgang brauchst du nur die Truppmannausbildung,


Truppmannausbildung + Funk + weiterer technischer Lehrgang + Truppführer sind aktuell die Voraussetzungen für den GF in Niedersachsen.

nachzulesen hier und



hier.

Grüße

Micha


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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt417411
Datum27.07.2007 12:2110951 x gelesen
"Ein Feuerwehrpapst im Norden, einer im Süden und der liebe Gott sitzt in BS!"
Ist in BS so.


Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig/Magdeburg / Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt417415
Datum27.07.2007 12:3310937 x gelesen
Wobei die Regelung GL+2 Lehrgänge eigentlich nicht so schlecht ist.
Ein Truppführer sollte doch wenigstens ein klein wenig Erfahrung mitbringen und dementprechend lange dabei sein.
Ein Funkgerät sollte man bedienen können und TH und/oder Atemschutz, oder Maschinist sind von Vorteil. Schließlich ist man ja auch ein Auge und Ohr vom Gruppenführer und die mögen es, wenn man ihnen klare Infos über z.B. verfügbare und anfahrbare LW-Entnahmestellen oder gefundene Gefahren geben kann
Außerdem fängt man ja auch als unerfahrener AGT erstmal als TM an. Da braucht man keinen TF-Lehrgang, das kann bei einigen Persönlichkeiten sogar zum handfesten Problem führen.


Muss ich das mit der ausschließlich eigenen Meinung noch extra erwähnen?!

Besucht uns doch einfach auf: www.feuerwehr-braunschweig-innenstadt.de

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AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz417448
Datum27.07.2007 14:1710906 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christian FischerGeschrieben von Christian DüsingWenn kein anderer weiß, wo ich einen Ausrüstungsgegenstand auf dem Fahrzeug finde, muss es der Maschinist wissen.


Jepp. Dann stehe ich am Pumpenstand und sage "G2, Kopfhöhe". Was ist daran Streß ;-)


in der Situation hast du Recht ;-) Während eines Einsatzes bedeutet das keinen Streß. Was ich ausdrücken wollte war, dass ein Maschinist im Jahr über Zeit braucht, um sich dieses Wissen anzueignen.

Viele werden dafür vielleicht keine Zeit übrig haben, weil sie ja AGT, GF, Bootsführer..etc. sind. Dann wirds auch im Einsatz nicht so leicht mit dem Auffinden von Geräten im Auto.

Viele Grüße
Christian


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