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ThemaInnenangriff ohne PA?57 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420576
Datum13.08.2007 12:4210987 x gelesen
Hallo,

wie wir bereits aus anderen Threads wissen, sind FF'n ohne PA keine Seltenheit.

Hat sich schon mal jemand (vielleicht auch von den Betroffenen) Gedanken darüber gemacht, im Ernstfall einen Innenangriff - vornehmlich zur Menschenrettung - ohne PA zu beginnen, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Einsatzbereich mit Überdrucklüftern entraucht wird.

Gibt es hierzu überhaupt signifikante Einsatzzahlen?

Klar, wo kein PA ist, ist in der Regel auch kein Lüfter. Aber wäre es im Notfall (Menschenrettung) eine Alternative: Lüfter statt PA?

Dass es in der Praxis gerade bei überschaubaren Gebäuden funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber sollte sich eine FF ohne PA und mit entsprechend geringem Einsatzaufkommen damit befassen oder wird die Vorgehensweise als zu gefährlich betrachtet?
Eine umfassende Ausbildung unter Realbedingungen muss natürlich Voraussetzung sein.


Gruß
Markus

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz420578
Datum13.08.2007 12:5010245 x gelesen
Hallo Markus,
Geschrieben von Markus GroßHat sich schon mal jemand (vielleicht auch von den Betroffenen) Gedanken darüber gemacht, im Ernstfall einen Innenangriff - vornehmlich zur Menschenrettung - ohne PA zu beginnen, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Einsatzbereich mit Überdrucklüftern entraucht wird.
Wenn ich mal die Preise Lüfter <-> PA gegenüberstelle, dann kauf ich mir anstatt eines Lüfters, 2500? aufwärts, lieber 2 PA, die preislich dann auch in dem Bereich liegen.
Und bis meine Einsatzstellenbelüftung greift, ist bei einer ordentlichen AAO die Wehr mit PAs auch schon da!


MfG
Daniel

Art. 5,1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

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AutorMarc8us 8L., Giessen / Hessen420580
Datum13.08.2007 12:5110192 x gelesen
Grundsätzlich eine diskutierbare Idee.

AAABER die Grenzen: Entraucht, weitgehend entraucht, wenig Rauch, mäßiger Rauch,
stabiele Situation, weitgehend stabile Situation, usw. sind schwimmend und kaum
sicher zu beurteilen.. Da ist es einfach zu gefährlich für die Gesundheit, da es immer
wieder Helden geben wird, die sagen, "Ach das geht noch".

Es wäre grundlegend falsch, wieder zum PA Ersatz namens Taschentuch zu motivieren.

Meiner Meinung nach ist das zu gefährlich.


Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

Querdenker waren noch nie beliebt, doch sie werden gebraucht!

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AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen420582
Datum13.08.2007 13:0210220 x gelesen
Ich würde auch eher "nein" sagen.

Zum Belüften brauchst Du unbedingt eine Abluftöffnung. Wer stellt die dann also her, wenn es beim Eintreffen noch keine solche Ablüftöffnung und auch keine PA gibt?!

Sicher kann man auch von außen eine Abluftöffnung herstellen, aber auch das geht nicht immer und die Erkundung im Inneren bleibt auch aus.

Gerade den Einsatzgrundatz "keine Personen zwischen Abluftöffnung und Brandherd" kannst Du ohne vorherige Erkundung nicht einhalten.

Und das kann dann noch böser enden als ohne PA draußen zu warten. Eigensicherheit geht nun mal vor!



IMO sollte es auch nicht das Problem sein, PAs zur Verfügung zu stellen, sondern eher ausreichend AGT. Auch eine Nachbarfeuerwehr von uns hat keine PAs, dafür aber AGTs. Die Jungs üben fleißig bei uns mit und sind dementsprechend auch fit.


Gruß
Lars

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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420584
Datum13.08.2007 13:0310215 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Daniel Metzgerdann kauf ich mir anstatt eines Lüfters, 2500? aufwärts, lieber 2 PA
Streiche 2 PA setze 4 PA und die Tauglichkeit (ich rede von tatsächlicher Tauglichkeit) und die Ausbildung und die Reservevorhaltung und die Wartung ...
Dann sieht die Rechnung wieder anders aus.

Geschrieben von Daniel MetzgerUnd bis meine Einsatzstellenbelüftung greift,
Zimmerbrand im Einfamilienhaus - Flammen schlagen aus dem Fenster --> mit Instellungbringen des Lüfters schätze ich maximal zwei Minuten bis die Bude bis auf wenige Toträume rauchfrei ist.

Dazu könnte ich zu zweit mit einem Bollerwagen anrücken und bräuchte nichts außer dem Lüfter.


Gruß
Markus

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen420585
Datum13.08.2007 13:0610141 x gelesen
Hi,

vorweg:

Geschrieben von Lars Tiedemann Ich würde auch eher "nein" sagen.
Ich auch ;)

Aber:

Geschrieben von Lars TiedemannZum Belüften brauchst Du unbedingt eine Abluftöffnung. Wer stellt die dann also her, wenn es beim Eintreffen noch keine solche Ablüftöffnung und auch keine PA gibt?!


Ein Stein, eine Leiter, sonstige Wurfgeschosse :-P.

Geschrieben von Lars TiedemannSicher kann man auch von außen eine Abluftöffnung herstellen,
Sollte man sogar, wenn man die Ventilationsmaßnahmen als Hilfe für den ATr nutzen möchte. Wenn der AT die Öffnung schafft, sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass der Lüfter erst zum Einsatz kommt, wenn sich der AT nicht mehr zwischen Feuer und Abluftöffnung befindet (schafft er die selbst, befindet er sich zwangsläufig erstmal dort).

Geschrieben von Lars TiedemannGerade den Einsatzgrundatz "keine Personen zwischen Abluftöffnung und Brandherd" kannst Du ohne vorherige Erkundung nicht einhalten.
Kann man im Bezug auf Einsatzkräfte in jedem Fall. In Sachen "Betroffene" kann man das so oder so nicht sicher gewährleisten.

Geschrieben von Lars TiedemannIMO sollte es auch nicht das Problem sein, PAs zur Verfügung zu stellen, sondern eher ausreichend AGT.

Ergänze "ausreichend" durch "gut ausgebildete" ;)

MfG

Ingo


--

"Der Erfolg der Kommunikation misst sich an dem Verstandenen, nicht an dem Gesagten." [Unbekannt]

www.atemschutzunfaelle.eu

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Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen (btw privaten) Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Sollte jemand den Inhalt für andere Zwecke verwenden wollen, kann man mich jederzeit via Mail kontaktieren und dieses klären ;)

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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420586
Datum13.08.2007 13:0810197 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Marcus LinkAAABER die Grenzen: Entraucht, weitgehend entraucht, wenig Rauch, mäßiger Rauch,
stabiele Situation, weitgehend stabile Situation, usw. sind schwimmend und kaum
sicher zu beurteilen..

Die Grenze wäre "optisch rauchfrei". Das lässt sich beim Lüftereinsatz ziemlich deutlich unterscheiden.

Geschrieben von Marcus LinkMeiner Meinung nach ist das zu gefährlich.
Ohne Ausbildung und Erfahrung auf jeden Fall.


Gruß
Markus

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AutorChri8sti8an 8B., Neuenhaus / Nds.420587
Datum13.08.2007 13:0810151 x gelesen
Geschrieben von Markus GroßDass es in der Praxis gerade bei überschaubaren Gebäuden funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber sollte sich eine FF ohne PA und mit entsprechend geringem Einsatzaufkommen damit befassen oder wird die Vorgehensweise als zu gefährlich betrachtet?
Vielleicht bin ich etwas klischeebehaftet.. Aber wenn ich immer "Feuerwehr ohne PA" höre, habe ich sofort ein TSA vor Augen. Oder ein TSF Marke Opel Blitz mit Holzbänken. Sicherlich machen die dortigen Kameraden einen guten Job. Allerdings eher wenn es um das Kriterium Manpower als um Feuerwehrtaktik geht.
Auch beim vorgehen ohne PA sollte die Wasserversorgung schon mal stehen. Vielleicht sogar der vorgehende Trupp ein Strahlrohr mitführen. Im Notfall kann er dann zumindest noch halbwegs einen gesicherten Rückzug antreten.

Zweite Sache: Ausfallsicherheit des Lüfters. Beim AT habe ich einen Sicherheitstrupp. Ergo müsste ich einen zweiten Lüfter als Ausfallsicherheit mitführen.

Drittens: Die Wahrscheinlichkeit, dass diejenige Wehr Handsprechfunk besitzt, dürfte gering sein. Notfallmeldung des Trupps also nicht möglich.

Viertens: Ganz ehrlich: Heutzutage eine Feuerwehr ohne Atemschutz - entweder nachrüsten oder das andere ...


Gruß
Christian Bergmann
Meine Meinung ist nicht unbedingt die meiner Feuerwehr
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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420588
Datum13.08.2007 13:1110145 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Lars TiedemannZum Belüften brauchst Du unbedingt eine Abluftöffnung. Wer stellt die dann also her, wenn es beim Eintreffen noch keine solche Ablüftöffnung und auch keine PA gibt?!
Die Bebauung in einer "Ohne-PA-Gemeinde" dürfte überwiegend aus ein- bis zweigeschossigen Wohnhäusern bestehen. Da renn ich einmal drumherum und sehe, wo der meiste Rauch ist. Den Rest hat Ingo schon beschrieben.


Gruß
Markus

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern420590
Datum13.08.2007 13:1810146 x gelesen
Geschrieben von Lars TiedemannGerade den Einsatzgrundatz "keine Personen zwischen Abluftöffnung und Brandherd" kannst Du ohne vorherige Erkundung nicht einhalten.

Hmm, wird das immer so sicher bei jedem Lüftereinsatz erkundet bzw. kann das jedesmal erkundet werden? Keine FA dazwischen ja, aber keine Betroffenen/Opfer?

Den Rest haben schon andere beigesteuert.


Grüßle
Christian





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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz420591
Datum13.08.2007 13:2010159 x gelesen
Geschrieben von Markus GroßStreiche 2 PA setze 4 PA und die Tauglichkeit (ich rede von tatsächlicher Tauglichkeit) und die Ausbildung und die Reservevorhaltung und die Wartung ...
Dann sieht die Rechnung wieder anders aus.

Klar, diese Rechung sieht anders aus. Ich weis, dass es vielerorts anders aussieht, aber Geld & Personal für Ausbildung (auch Tauglichkeitsuntersuchung) ist hier IMMER da. Wartungskosten entstehen bei uns nur auf dem Papier, berechnet werden die nicht.
Und den Passus dass ich zur Menschenrettung von den gegebenen Vorschriften abweichen darf, steht dem noch gegenüber.

Geschrieben von Markus GroßZimmerbrand im Einfamilienhaus - Flammen schlagen aus dem Fenster --> mit Instellungbringen des Lüfters schätze ich maximal zwei Minuten bis die Bude bis auf wenige Toträume rauchfrei ist.
Wenn (!) alles passt, dürfte das maximal in 5 Minuten geschehen sein. Bis dahin kann die nächste Wehr mit weiteren PA auch das sein.

Geschrieben von Markus GroßDazu könnte ich zu zweit mit einem Bollerwagen anrücken und bräuchte nichts außer dem Lüfter.
Sag das hier mal nicht so laut! :-)


MfG
Daniel

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern420593
Datum13.08.2007 13:2610119 x gelesen
Geschrieben von Christian BergmannDrittens: Die Wahrscheinlichkeit, dass diejenige Wehr Handsprechfunk besitzt, dürfte gering sein. Notfallmeldung des Trupps also nicht möglich.

Also ich kenn einige Wehren die haben eher HFG als Atemschutz, zum Glück nicht hier in der Nähe. Ansonsten Zustimmung. :-(


Grüßle
CS





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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern420597
Datum13.08.2007 13:3110156 x gelesen
Hallo,


Geschrieben von Markus GroßOhne Ausbildung und Erfahrung auf jeden Fall.

Stellt sich nur die Frage woher die Erfahrung kommen soll? Ein "richtiger", kritischer Wohnungs-/Zimmerbrand kommt doch auf dem Land nicht so oft vor. Die Wehren sind meist mit anderem Zeug beschäftigt, also Erfahrung sehe ich da keine kommen.


Gruß vom See
Christian





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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen420606
Datum13.08.2007 13:4910109 x gelesen
Hoi,

Geschrieben von Markus GroßKlar, wo kein PA ist, ist in der Regel auch kein Lüfter. Aber wäre es im Notfall (Menschenrettung) eine Alternative: Lüfter statt PA?

Hmm.. also zur Verbesserung der Situation der Betroffenen sicherlich eine denkbare Maßnahme, aber Innenangriff? Weißjanich. Ich weiß, wenn mans richtig macht, bekommt man die Bude schon reichlich schadstofffrei, aber ob das wirklich jede Wehr so gewährleisten kann... Ich traus mir nicht zu ;)

MfG

Ingo


--

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW420609
Datum13.08.2007 14:0510141 x gelesen
Geschrieben von Markus GroßDass es in der Praxis gerade bei überschaubaren Gebäuden funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber sollte sich eine FF ohne PA und mit entsprechend geringem Einsatzaufkommen damit befassen oder wird die Vorgehensweise als zu gefährlich betrachtet?

1. nein (taktische Ventilation ist denen praktisch gar nicht möglich, weil zu gefährlich, außer man kann ggf. Lüfter des Gebäudes außerhalb des Gefahrenbereiches steuern...)
2. ja, zu gefährlich!


Geschrieben von Christian BergmannAuch beim vorgehen ohne PA sollte die Wasserversorgung schon mal stehen. Vielleicht sogar der vorgehende Trupp ein Strahlrohr mitführen. Im Notfall kann er dann zumindest noch halbwegs einen gesicherten Rückzug antreten.

Zweite Sache: Ausfallsicherheit des Lüfters. Beim AT habe ich einen Sicherheitstrupp. Ergo müsste ich einen zweiten Lüfter als Ausfallsicherheit mitführen.

Drittens: Die Wahrscheinlichkeit, dass diejenige Wehr Handsprechfunk besitzt, dürfte gering sein. Notfallmeldung des Trupps also nicht möglich.

Viertens: Ganz ehrlich: Heutzutage eine Feuerwehr ohne Atemschutz - entweder nachrüsten oder das andere ...


Fünftens: Selbst angeblich überschaubare Objekte waren das auch in der Vergangenheit schon mal nicht - und das kann dann schnell zur tödlichen Fall werden - noch dazu, wenn Fall 2 eintritt (oder irgendjemand mit dem Luftstrom Unfug anstellt...)


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420611
Datum13.08.2007 14:0910125 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian SchorerStellt sich nur die Frage woher die Erfahrung kommen soll? Ein "richtiger", kritischer Wohnungs-/Zimmerbrand kommt doch auf dem Land nicht so oft vor.
Das wird in der Ausbildung unter entsprechenden Bedingungen schneller funktionieren als man "Atemschutzgeräteträger" wird.

Beim Lüfter sieht man sofort, was passiert, was man beeinflussen und was man verkehrt machen kann. Insofern hat man hier auch schnelle Lernerfolge. Hinzu kommt, dass man sich in der Regel auf einen Einheitsgebäudetyp konzentrieren kann, der das Einsatzspektrum der betroffenen Wehren weitgehend abdeckt.
Vorgehen unter Atemschutz bei Nullsicht halte ich für sehr viel ausbildungsintensiver und "ohne Erfahrung" auch für gefährlicher als einen gezielten Lüftereinsatz und das Vorgehen unter klarer Sicht.


Gruß
Markus

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AutorJan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg420612
Datum13.08.2007 14:1110166 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Markus GroßKlar, wo kein PA ist, ist in der Regel auch kein Lüfter. Aber wäre es im Notfall (Menschenrettung) eine Alternative: Lüfter statt PA?

Das ist auf jeden Fall ein interessanter Denkansatz, der aber nicht für jede Feuerwehr durchzudenken sein wird, da es leider immer noch Feuerwehren gibt, die Grundlagen nicht sicher beherrschen.
Ich brauche da nur in meine alte Heimat zu schauen und schon wird mir ein wenig mulmig. Wenn man jetzt mit einem Vorgehen in die Menschenrettung ohne PA ankäme... Ick wees nich.

Es stellen sich folgende Fragen:

* Wie wird das Vorgehen ausgebildet? Als Alternative zum "herkömmlichen" Vorgehen mit PA?
* Wie kann/soll/wird das trainiert? Ohne intensives Training kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen.
* Wer entscheidet im Einsatzfall, ob mit oder ohne PA?
* Wer hat die Mütze auf, wenn etwas schief geht und PA an der Est. vorhanden waren?

Ich bin da doch eher ein Verfechter der klassichen Menschenrettung, mit PA und vollständiger PSA.


Beste Grüße ...und bleibt neugierig!
Jan Ole

drehleiter.info - Ein Stück näher dran!

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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420613
Datum13.08.2007 14:1610145 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Jan Ole Unger* Wer entscheidet im Einsatzfall, ob mit oder ohne PA?
Die "eigene Lage". Es geht ja bei der Betrachtung gerade um FF'n ohne PA.

Geschrieben von Jan Ole UngerOhne intensives Training kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Ich auch nicht, deshalb wäre es Voraussetzung.

Geschrieben von Jan Ole Unger Wie kann/soll/wird das trainiert?
Realbrandhaus in ortstypischer Bauart und Größe. Feuer im Gebäude, Lüfter vor die Tür und schauen was passiert. Die Erkenntnisse kommen dabei von selbst.


Gruß
Markus

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AutorJan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg420614
Datum13.08.2007 14:2310136 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Markus GroßFF'n ohne PA.und
Geschrieben von Markus GroßRealbrandhaus in ortstypischer Bauart und Größe.

Wo finde ich FFen, die diese Voraussetzungen erfüllen? Kein PA und Realbrandhaus in der Nähe? Hat jede LFS denn ein solches Haus?

Ich fürchte, es kann lediglich für große Wehren eine Alternative sein, die alle Möglichkeiten des Trainings nutzen können. Die wiederum haben aber auch jede Möglichkeit, eine sicher Menschenrettung mit PA durchzuführen.


Beste Grüße ...und bleibt neugierig!
Jan Ole

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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420620
Datum13.08.2007 14:3910154 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Jan Ole UngerWo finde ich FFen, die diese Voraussetzungen erfüllen? Kein PA und Realbrandhaus in der Nähe? Hat jede LFS denn ein solches Haus?
Da wären die LFS'n gefordert.
Neben gemeinsamen Ausbildungsinhalten müsste man auch spezialisieren und entsprechende Inhalte anbieten für FF mit PA und FF ohne PA.
Das Realbrandhaus ist für beide sinnvoll. Während die einen mit PA innen arbeiten, arbeiten die anderen ohne PA und mit Lüfter außen bzw. bis zur Rauchgrenze, die sich wiederum mit dem Lüfter mehr oder weniger beliebig verschieben lässt.


Gruß
Markus

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AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen420621
Datum13.08.2007 14:3910132 x gelesen
Geschrieben von Christian Schorer
Hmm, wird das immer so sicher bei jedem Lüftereinsatz erkundet bzw. kann das jedesmal erkundet werden? Keine FA dazwischen ja, aber keine Betroffenen/Opfer?

Streiche Lüftereinsatz und setze Brandeinsatz.

Was machen wir, wenn wir uns nicht sicher sind?!

Wir gehen von der größtmöglichen Gefahr aus, oder?!

Und dann würde ich auch nicht lüften, wenn ich damit noch Schlimmeres anrichte....


Gruß
Lars

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen420622
Datum13.08.2007 14:4510166 x gelesen
Hoi,

Geschrieben von Lars TiedemannUnd dann würde ich auch nicht lüften, wenn ich damit noch Schlimmeres anrichte....

Ganz ehrlich? Für einen eventuell Betroffenen, der im Brandrauch liegt, kann man m.E. gar nicht mehr viel kaputt machen, wenn man sich für Ventilationsmaßnahmen entschließt.


MfG

Ingo


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AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen420635
Datum13.08.2007 15:3910171 x gelesen
Und was ist mit dem "Rest" des Einsatzes?!


Gruß
Lars

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AutorAlex8 L.8, Schweich / RLP420636
Datum13.08.2007 15:4810162 x gelesen
?also wenn ich mal gut aufgepasst habe auf meinem ?Belüftungsseminar?, dann kann diese Idee hier ja nur totaler Unsinn sein.

Man stelle sich mal folgenden Fall vor:
Einfamilienhaus - 2-geschossig ? freistehend ? Haustüre zur Strasse - schöner Garten rundherum ? seitlich eine Garage angebaut mit Zugang zum Haus. So wie tausendfach in Deutschland vorhanden.

Zimmerbrand im 1.OG. Glücklicher Zufall, die Flammen schlagen bei unserem Eintreffen aus dem Fenster des Brandraums. Die Tür zum Treppenhaus ist offen. Das Gebäude ist verqualmt bis zum EG. In einem Zimmer im OG soll sich noch eine Person befinden.

An der E-Stelle irgendein FZG ohne PA, aber mit Lüfter. Stärke 1 Gruppe.

Da der GF ja gut aufgepasst hat, lässt er die Wasserversorgung stellen, der A-Trupp nimmt das 1. Rohr vor und ein 2. Trupp sichert die Abluftöffnung mit einem 2. Rohr. Der Lüfter wird an der Haustür in Stellung gebracht.

Alles wunderbar; der A-Trupp kommt ?rauchfrei? ins 1. OG, schleicht sich an dem brennenden Zimmer vorbei und trifft auch gleich um die Ecke die leblos, auf dem Boden liegende Person.

Da ja auch der Hauseigentümer (oder die Kollegen der zwischenzeitlich eingetroffenen Nachbarwehr ohne PA UND ohne Lüfter) kräftig beim Lüften helfen möchte, öffnet er in der Zwischenzeit (wo die Feuerwehr ja soviel zu tun hat) schon mal das elektr. Garagentor, die Terrassentür vom Wohnzimmer im EG und die zugehörigen Türen zu seinem Flur bzw. Treppenraum.

Quizfrage: Was passiert mit unserem A-Trupp im 1. OG?

Von den restlichen Problemen mal ganz abgesehen!


MkG
Alex

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen420637
Datum13.08.2007 15:5910147 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Lars TiedemannUnd was ist mit dem "Rest" des Einsatzes?!

Korrigier mich, wenn ich von anderen Voraussetzungen spreche, wie Du:

1.) Wir haben keine PA Träger
2.) Es werden Menschen im Gebäude vermisst
3.) Wir kennen das Gebäude nicht
4.) Wir müssen eine Abluftöffnung von außen schaffen
5.) Wir wollen ventilieren

Wo genau ist Dein Problem, wenn ich genau bei jener Konstellation Drucklüftung einsetze?

MfG

Ingo


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AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen420644
Datum13.08.2007 16:3610123 x gelesen
Geschrieben von Ingo Horn
Ganz ehrlich? Für einen eventuell Betroffenen, der im Brandrauch liegt, kann man m.E. gar nicht mehr viel kaputt machen, wenn man sich für Ventilationsmaßnahmen entschließt.


So lange der einfach nur im Brandrauch liegt, machst Du noch nicht viel falsch. Doch liegt das Opfer zwischen Brandherd und Abluftöffnung, wäre das für mich ein Punkt nicht zu lüften. Eben wegen möglicher Stichflammen im Bereich der Abluftöffnung.

Aber das lasse ich ja außen vor, wenn ich sage "Rest des Einsatzes".

Geschrieben von Ingo Horn
Wo genau ist Dein Problem, wenn ich genau bei jener Konstellation Drucklüftung einsetze?

Mein Problem ist eine mögliche Brandausbreitung, der ich wohlmöglich ohne
Geschrieben von Ingo Horn"gut ausgebildete" AGT nicht adäquat entgegenwirken kann.


Gruß
Lars

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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen420645
Datum13.08.2007 16:4010117 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Lars TiedemannSo lange der einfach nur im Brandrauch liegt, machst Du noch nicht viel falsch. Doch liegt das Opfer zwischen Brandherd und Abluftöffnung, wäre das für mich ein Punkt nicht zu lüften. Eben wegen möglicher Stichflammen im Bereich der Abluftöffnung.


Nochmal: Das kannst Du meiner Meinung nie wirklich ausschließen, wenn Du Überdruckbelüftung als eine der ersten Maßnahmen nutzt.

Geschrieben von Lars TiedemannMein Problem ist eine mögliche Brandausbreitung, der ich wohlmöglich ohne
Geschrieben von Ingo Horn"gut ausgebildete" AGT nicht adäquat entgegenwirken kann.


Relativ. Personen im Brandrauch haben dann nunmal eine höhere Überlebenschance. Das ist im Einzelfall abzuwägen. Bevor man aber dumm rumsteht, würde ich persönlich dazu tendieren, das Risiko einzugehen und den Versuch zu starten, im Gebäude für bessere Überlebensbedingungen zu sorgen.

MfG

Ingo


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AutorMark8us 8G., Bockenheim / Hessen420656
Datum13.08.2007 17:3310158 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Alex Loskyllschleicht sich an dem brennenden Zimmer vorbei
Genau das macht er nicht, das wäre ein klassischer taktischer Fehler.
Man möge bedenken, dass in der jetzigen Situation (Überdrucklüftung, Abluftöffnung im Brandraum) auch der Brandraum rauchfrei ist, das Feuer somit schnell und sicher u. K. ist.

Geschrieben von Alex LoskyllDa ja auch der Hauseigentümer (oder die Kollegen der zwischenzeitlich eingetroffenen Nachbarwehr ohne PA UND ohne Lüfter) kräftig beim Lüften helfen möchte, öffnet er in der Zwischenzeit (wo die Feuerwehr ja soviel zu tun hat) schon mal das elektr. Garagentor, die Terrassentür vom Wohnzimmer im EG und die zugehörigen Türen zu seinem Flur bzw. Treppenraum.
... jo mei, mir ham halt uff menschenrettung verzichtet, weil der Hauseigentümer hätt ja haamkumm könne und dann ...

In Deinen Überlegungen sind zu viele "Wenns". Damit blockierst Du Dich selbst. Wenn ich jeden Einsatz so betrachten würde, bräuchte ich nicht mehr auszurücken.

Geschrieben von Alex LoskyllQuizfrage: Was passiert mit unserem A-Trupp im 1. OG?
Siehe oben, ich gehe davon aus, dass die sonstigen taktischen Grundsätze beherrscht werden.

Dazu gehört auch, dass man bis zur Rauchgrenze ohne PA vorgehen kann. Jetzt stell Dir mal vor, Du könntest die Rauchgrenze zu Deinem Vorteil verschieben ...


Gruß
Markus

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AutorJose8f M8., Zur Zeit Seeburg / Bad Urach / BaWü420680
Datum13.08.2007 20:1010177 x gelesen
Geschrieben von Lars TiedemannDoch liegt das Opfer zwischen Brandherd und Abluftöffnung, wäre das für mich ein Punkt nicht zu lüften. Eben wegen möglicher Stichflammen im Bereich der Abluftöffnung.

Fallunterscheidung:

Vorgehen ohne Lüftung:Die Peson liegt im Brandraum, atmet also schon einige Zeit Brandgase ein. Sie wird erst mit weaentlicher weiterer Verzögerung im Brandrauch gefunden werden können, Im Optimalfall mit WBK unter Vernachlässigung der Brandbekämpfung.
_________________________________________________
Forschungsbericht Nr. 145

ENTWICKLUNG VON KOHLENMONOXID BEI BRÄNDEN IN RÄUMEN

Es ergeben sich die in Abbildung
19 dargestellten Werte für FCO, wonach bei einem 70 kg schweren Erwachsenen, der sich in
Ruhe befindet, nach etwa 10,5 min mit dem Eintreten der Bewusstlosigkeit sowie nach etwa
12,5 min mit dem Eintreten des Todes zu rechnen ist. Würde dieser Mensch der gleichen
CO-Entwicklung unter leichter körperlicher Belastung ausgesetzt sein, wäre nach etwa
3,5 min mit Bewusstlosigkeit zu rechnen und nach gut 5 min mit dem Tod. Es ist
anzumerken, dass sich die zeitliche Prognose unter Einbeziehen der zeitlichen Entwicklung
der Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentrationen noch weiter verschlechtern würde.
_________________________________________________________________________

In Anbetracht dieser Werte sehe ich keine Berechtigung, mit diesem Argument die Lüftungsmaßnahmen zurückzuhalten wenn ich sie einleiten könnte.

Spätestens bei Vorgehen ohne WBK ist Die Lüftung im Rücken des Angriffstrupps bei von außen geschaffener Abluftöffnung die einzige Chance, einen Patienten noch lebend anzutreffen.

Und auch bei der Abluftzündung hat der ungünstig positionierte Patient noch eine Chance: Er wird innen am Boden liegen, die Ábluft wird etwas außerhalb des Raumes zünden, wenn sie mit Sauerstoff in Kontakt gekommen ist.
Allemal eine größere Chance als zu Ersticken in den weiteren 5-20 Minuten, bis der Trupp unter Nullsicht das Opfer im Brandraum entdeckt hat...


mit freundlichen Grüßen

Jo(sef) Mäschle



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AutorPatr8ici8a K8., Kelkheim / Hessen420681
Datum13.08.2007 20:1110159 x gelesen
Geschrieben von Jan Ole Unger* Wie wird das Vorgehen ausgebildet? Als Alternative zum "herkömmlichen" Vorgehen mit PA?
* Wie kann/soll/wird das trainiert? Ohne intensives Training kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen.


Vielleicht verfügt xy-Feuerwehr über Nebelmaschinen. Damit ein Gebäude gut eingeraucht und erstmal gescheit trainieren, wie man was richtig und falsch machen kann, bei der Entlüftung.

Geschrieben von Jan Ole Unger* Wer entscheidet im Einsatzfall, ob mit oder ohne PA?

Wenn ich über PA`s verfüge, würde ich in erster Linie auch diesen nutzen.

Geschrieben von Jan Ole Unger* Wer hat die Mütze auf, wenn etwas schief geht und PA an der Est. vorhanden waren?


Da muss wohl wieder GF/ZF und ganz oben die Wehrführung den Kopf hin halten !?

Ich muss sagen, ich würde, zumindest nicht freiwillig, in ein verrauchtes Gebäude ohne PA gehen.
Auch wenn die Belüftung noch so schnell stehen würde. Da würde ich mich eher weigern.
Wie sieht die Geschichte mit Filter aus, wenn es die Umgebung und der Sauerstoff zulässt?

MkG
Patricia


Alles meine eigene Meinungen. Nicht die meiner Feuerwehr!

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AutorPatr8ici8a K8., Kelkheim / Hessen420682
Datum13.08.2007 20:1910150 x gelesen
Geschrieben von Lars TiedemannSo lange der einfach nur im Brandrauch liegt, machst Du noch nicht viel falsch. Doch liegt das Opfer zwischen Brandherd und Abluftöffnung, wäre das für mich ein Punkt nicht zu lüften. Eben wegen möglicher Stichflammen im Bereich der Abluftöffnung.

Bei dem Punkt muss ich Ingo recht geben. Wir alle wissen, das gerade der Rauch mit am gefährlichsten ist. Da würde ich auch eher das Risiko eingehen, die Belüftung zu starten, damit wir bessere Sicht haben und auch die Gefahr zur möglichen Durchzündung etwas herabgesetzt wird.
Die Person liegt schon am Boden. Bei einer Durchzündung hat diese ggf. das Glück, wenn die Flammen über sie hinweg fegen.

MkG
Patricia


Alles meine eigene Meinungen. Nicht die meiner Feuerwehr!

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg420684
Datum13.08.2007 20:2310164 x gelesen
Geschrieben von Markus Großwie wir bereits aus anderen Threads wissen, sind FF'n ohne PA keine Seltenheit.


Für mich gibt es da nur zwei Lösungen.

Lösung 1: Personalsituation läßt eine Besetzung 24/7 mit qualifiziertem Personal zu --> Ausbildung als AGT und Nachrüsten mit PA.

Lösung 2: Personalsituation läßt das o.g. nicht zu --> Schließung und Geld sparen. Das Geld dan einr richtigen Feuerwehr geben, die ja heute auch schon kommen muß, wenn es wirklich brenntund die die eigentliche Arbeit macht...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY420686
Datum13.08.2007 20:3810113 x gelesen
Geschrieben von Christian Fischer Personalsituation läßt eine Besetzung 24/7 mit qualifiziertem Personal zu

Was bitte ist Besetzung 24/7?


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

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AutorStef8an 8B., Alpen/Aachen / Nordrhein-Westfalen420687
Datum13.08.2007 20:4010116 x gelesen
Geschrieben von Anton Kastner
Was bitte ist Besetzung 24/7?


24 Std., sieben Tage die Woche.



Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan


Feuerwehr Alpen
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesen Forum gedacht und sie stellen auch nur meine persönliche Meinung dar.

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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420688
Datum13.08.2007 20:4710159 x gelesen
Wenn man auch keine HFG hat, bleibt einem ja immer noch die Signalpfeife zu Verständigung. Damit kann man sich verständigen inkl. Notfallmeldung, da man sie ohne PA uneingeschränkt benutzen kann...

Sprechen wir bei einer Feuerwehr ohne PA eigentlich auch von einer Feuerwehr ohne Atemschutzmasken und Schraubfilter?


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg420689
Datum13.08.2007 20:5710143 x gelesen
Geschrieben von Patricia KlottDa würde ich auch eher das Risiko eingehen, die Belüftung zu starten, damit wir bessere Sicht haben und auch die Gefahr zur möglichen Durchzündung etwas herabgesetzt wird.
Die Person liegt schon am Boden. Bei einer Durchzündung hat diese ggf. das Glück, wenn die Flammen über sie hinweg fegen.



Heis in USA: VES (nein, keine Ventrikuläre Extrasystole...)

Vent
Enter
Search

d.h.
Zuerst Belüften
Dann Rein
Dann (schnell) suchen (ggfs. auch nur mal von einer Leiter aus in ein Zimmer, das schnell durchsuchen und über die Leiter wieder raus)


Sinn: Sicht schaffen, Überlebensverhältnisse verbessern.

Aber: Dazu muß man beim Thema Taktische Ventilation absolut fit sein. Mal eben neben her und im Einsatz ausprobieren ist nicht. Und da ist in Deutschland mehr als genug im Argen...
Da würde ich das bestimmt nicht ohne komplette PSA incl. PA machen....


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Christian Fischer
Wernau


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg420690
Datum13.08.2007 20:5910148 x gelesen
Geschrieben von Jens RugenWenn man auch keine HFG hat, bleibt einem ja immer noch die Signalpfeife zu Verständigung. Damit kann man sich verständigen inkl. Notfallmeldung, da man sie ohne PA uneingeschränkt benutzen kann...


Das meinst Du jetzt nicht wirklich ernst. Wir reden vom 21. jahrhundert. Wir reden davon, daß TETRA eingeführt werden soll. jeder hat ein Handy.
Nichts gegen einfache Führungsmittel. Ich persönlich liebe Handzeichen.
Aber die Signalpfeife als ernsthaften Ersatz für ein FuG eine Trupp ohne ausreichende PSA im IA zu empfehlen...

Nee. Dann lieber zu machen...


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Christian Fischer
Wernau


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg420691
Datum13.08.2007 21:0410171 x gelesen
Geschrieben von Markus GroßNeben gemeinsamen Ausbildungsinhalten müsste man auch spezialisieren und entsprechende Inhalte anbieten für FF mit PA und FF ohne PA.


Ähm. ernsthaft.
Welchen Grund für eine leistungsfähige Feuerwehr (d.h. ausreichend qualifiziertes Personal 24/7 einsatzbereit) gibt es, keine PA zu haben?
Geld. o.k. Dann soll die Gemeidne das sagen und die Feuerwehr schließen.

Und die Feuerwehren, die 24/7 nicht hinbekommen. Schließen.

Das Geld das man da spart in die Feuerwehren die ohnehin heute die Arbeit machen investieren.


Ich denke, wir sollten uns für nicht existierenden Probleme keine für unser Personal mit unkalkulierbaren Risiken behaftete "Lösungen" ausdenken.

Wir predigen "auch kalte Brandstellen noch eine Stunde nach Feuer aus nur mit PA betreten".
Aber dort wo es gerade noch brennt und man nur etwas gelüftet hat, da darfste rum latschen....


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Christian Fischer
Wernau


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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY420696
Datum13.08.2007 21:1410138 x gelesen
Geschrieben von Jens Rugen Wenn man auch keine HFG hat, bleibt einem ja immer noch die Signalpfeife zu Verständigung.

Wer hat heute noch eine Signalpfeife im Einsatz und wer kennt die Signale?


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420700
Datum13.08.2007 21:2510122 x gelesen
Das war auch eher ironisch gemeint ;-)
Ich persönlich halte wenig bis garnichts davon ohne umluftunabhängigen Atemschutz in den Innenangriff zu gehen, erst recht nicht ohne HFG.
Die Gemeinde hat einen ausreichenden Brandschutz zu stellen, wenn der Brandschutz auf Grund nicht ausreichend schnell verfügbarem PA nicht sicher gestellt ist, hat die Gemeinde Abhilfe zu schaffen und nicht der Feuerwehrmann, in dem er sich selbstlos in die Flammen stürzt.

Wobei sich mir auch die Frage stellt, welche Feuerwehr einen Lüfter hat, aber kein PA.
Ich würde die Zahl in Deutschland auf <10 schätzen.
Wenn die Feuerwehren der Politik die Idee mit dem Lüfter an Stelle des PA nahelegen, besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Anzahl sich erhöht.


Um nochmal auf die Maske mit Schraubfilter zurückzukommen, auch wenn die Überlegung nur hypothetisch ist.
Atemgift hat man bei der Lüftervariante mit dem Schraubfilter zusammen einiger Maßen gut ausgeschlossen. Wenn man dem AT nun noch ein kleines O2/CO-Messgerät an die Jacke hängt, dann kann die Gefahr des Erstickens auch erkannt werden. So hätte man zumindest mehr Sicherheit als wenn man "nackt" reingeht.


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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420701
Datum13.08.2007 21:3010138 x gelesen
Die Zeit, die andere Feuerwehren mit dem Atemschutztraining verbringen, könnte eine Feuerwehr mit Lüfter statt PA ja mit Signalpfeifenübungen verbringen. ;-)

Die einzigen Signalpfeifen bei uns befinden sich an den Rettungswesten, die wir auf unserem Boot haben.


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AutorJan 8S., Wallenhorst / 420702
Datum13.08.2007 21:3110139 x gelesen
Hallo!

Im Grunde keine schlechte Idee, aber mit sehr vielen "Wenn" da drin. Wenn CAFS nicht so kompliziert und teuer wäre, wäre das ein gutes Löschmittel für einen ergänzenden Außenangriff...

Es würde weitaus mehr Menschen retten, jede diese Feuerwehr mit einem AED auszurüsten und "ersthelfen" zu lassen. Aber das ist ja nicht so spannend...

Grüße,
Jan


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AutorAlex8 L.8, Schweich / RLP420704
Datum13.08.2007 21:4010151 x gelesen
Ich glaube Du hast meinen Beitrag etwas Missverstanden. Macht aber nichts.

Die Belüftungstechnik ist mit eine zukunftsorientierte Methode der Feuerwehr. Ich finde die Sache auch sehr gut!

Vor 2 Wochen konnte ich einen Vortrag von Dr. Markus Pulm besuchen. Kann ich übrigens sehr empfehlen! Er spricht unter anderem davon: "Brandbekämpfung JA, aber nicht zu jedem Preis".

Das sollte einer der Schlüssel zu der Problematik sein. Das heisst auch: kein Innenangriff ohne PA.


MkG
Alex

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg420706
Datum13.08.2007 21:5110122 x gelesen
Geschrieben von Jens RugenAtemgift hat man bei der Lüftervariante mit dem Schraubfilter zusammen einiger Maßen gut ausgeschlossen. Wenn man dem AT nun noch ein kleines O2/CO-Messgerät an die Jacke hängt, dann kann die Gefahr des Erstickens auch erkannt werden. So hätte man zumindest mehr Sicherheit als wenn man "nackt" reingeht.


Aber nicht ernsthaft...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.420708
Datum13.08.2007 22:0110110 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Markus GroßHat sich schon mal jemand (vielleicht auch von den Betroffenen) Gedanken darüber gemacht, im Ernstfall einen Innenangriff - vornehmlich zur Menschenrettung - ohne PA zu beginnen,

Würde ich mir KEINE Gedanken machen! Denn dadurch bestärkt man nur die Meinung derer, die meinen, eine FW mit TSA/TSF (ohne Atemschutz) reicht aus.
Was soll das?? Was macht eine solche FF, wenn sie zu einem VU P-Klemm gerufen wird (weil örtlich zuständig)? Richtig, sie WARTET AB, bis eine FW mit Rett. Satz. da ist.
Mir will doch keiner erzählen, dass ich eine FF habe, die keine PA hat, aber genügend Zeit aufbringt, um eine "vernünftige" Belüftung zu üben!

Entweder ich brauche PA, oder eben nicht. Wenn ich welche brauche, dann soll (muss) die Gemeinde sie eben beschaffen. Bekomme ich keine, heißt es eben warten, bis die nächste FW mit PA da ist.

Geschrieben von Markus GroßLüfter statt PA?
Sorry, meiner Meinung nach Schwachsinn!


MkG.
Christof

www.feuerwehr-vilseck.de



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AutorPatr8ici8a K8., Kelkheim / Hessen420709
Datum13.08.2007 22:0310138 x gelesen
Geschrieben von Jens RugenDie Zeit, die andere Feuerwehren mit dem Atemschutztraining verbringen, könnte eine Feuerwehr mit Lüfter statt PA ja mit Signalpfeifenübungen verbringen. ;-)


Auch die Wehren, die Atenschutzgeräte verwenden, sollten sich eindringlich mit dem Thema Be,-und Entlüftung befassen! Bevorzugt wäre natürlich, das Atemschutztraining und Be,-Entlüftung bei Übungen gekoppelt werden.
Die Signalpfeife dient doch in heutigem Zeitalter nur noch als Zirde an der Jacke ;-)

MkG
Patricia


Alles meine eigene Meinungen. Nicht die meiner Feuerwehr!

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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420712
Datum13.08.2007 22:0610131 x gelesen
Naja wenn man darüber nachdenket ohne PA in den Innenangriff zu gehen ist das in meinen Augen immer noch die verträglichste Variante.


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW420713
Datum13.08.2007 22:0610193 x gelesen
Geschrieben von Josef MäschleIn Anbetracht dieser Werte sehe ich keine Berechtigung, mit diesem Argument die Lüftungsmaßnahmen zurückzuhalten wenn ich sie einleiten könnte.

Ne, in Anbetracht dieser Werte sehe ich keinen Grund darin, möglichst mit wirksamen Angriffsmaßnahmen zur Rettung (und ggf. Brandbekämpfung dazu) beginnen zu können, dazu gehört eine adäquate Ausrüstung UND Ausbildung, nicht unbedingt braucht man dafür einen Lüfter.

Geschrieben von Josef MäschleSpätestens bei Vorgehen ohne WBK ist Die Lüftung im Rücken des Angriffstrupps bei von außen geschaffener Abluftöffnung die einzige Chance, einen Patienten noch lebend anzutreffen.

Wie haben nur die ganzen FA vor der Welt der WBK und Überdruck- bzw. sonstiger Lüfter die Betroffenen gerettet?


Ihr nehmt viele Annahmen an, die können sich ALLE gegen den vorgehenden rettenden Trupp richten - und wenn Ihr falsch lüftet bzw. der Betroffene leider falsch liegt, bringt Ihr ihn ggf. sogar erst mit/wegen der Lüftungsmaßnahmen um, weil eins könnt Ihr mir nicht erzählen, dass es von AUSSEN möglich ist, all das zu erkunden...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420716
Datum13.08.2007 22:1210087 x gelesen
Dass man Be- und Entlüften ausbilden muss, habe ich ja auch nicht in Abrede gestellt.


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW420717
Datum13.08.2007 22:1210164 x gelesen
Geschrieben von Patricia KlottDa würde ich auch eher das Risiko eingehen, die Belüftung zu starten, damit wir bessere Sicht haben und auch die Gefahr zur möglichen Durchzündung etwas herabgesetzt wird.

woher wisst Ihr eigentlich alle, wo die Person liegt - und wo das Feuer ist - und in welchem Zustand die Türen dazwischen sind?

Geschrieben von Patricia KlottDie Person liegt schon am Boden.

Die letzte größere Rettungs- und Auffindeaktion hatten wir bei einem Feuer in einer Wohnung mit einer Person, die war im Kleiderschrank! (Und das war kein Kind!)


Geschrieben von Patricia KlottBei einer Durchzündung hat diese ggf. das Glück, wenn die Flammen über sie hinweg fegen.

Genau - und trifft dann den vorgehende ATr OHNE Atemschutz...

Menno - wir mögen zwar Helden sein, aber hoffentlich keine Idioten!


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorPatr8ici8a K8., Kelkheim / Hessen420718
Datum13.08.2007 22:1310102 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoIhr nehmt viele Annahmen an, die können sich ALLE gegen den vorgehenden rettenden Trupp richten - und wenn Ihr falsch lüftet bzw. der Betroffene leider falsch liegt, bringt Ihr ihn ggf. sogar erst mit/wegen der Lüftungsmaßnahmen um, weil eins könnt Ihr mir nicht erzählen, dass es von AUSSEN möglich ist, all das zu erkunden...

Wo wir wieder bei dem Thema wären, das es ohne IA unter PA und Funk nicht geht.
Natürlich auch die ständige Ausbildung im Bereich der AGT und der Belüftungsmaßnahmen.

MkG
Patricia


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW420719
Datum13.08.2007 22:1410194 x gelesen
Geschrieben von Jens RugenUm nochmal auf die Maske mit Schraubfilter zurückzukommen, auch wenn die Überlegung nur hypothetisch ist.
Atemgift hat man bei der Lüftervariante mit dem Schraubfilter zusammen einiger Maßen gut ausgeschlossen. Wenn man dem AT nun noch ein kleines O2/CO-Messgerät an die Jacke hängt, dann kann die Gefahr des Erstickens auch erkannt werden. So hätte man zumindest mehr Sicherheit als wenn man "nackt" reingeht.


Aber Geld für einen PA hat die Feuerwehr nicht?
Gehts noch?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.420720
Datum13.08.2007 22:1410122 x gelesen
Geschrieben von Jens RugenNaja wenn man darüber nachdenket ohne PA in den Innenangriff zu gehen
Einfach nicht darüber nachdenken!!


MkG.
Christof

www.feuerwehr-vilseck.de



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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420722
Datum13.08.2007 22:1710111 x gelesen
Das wird in der Tat das Beste sein, alleine an meinen Gedankengängen kann man ja sehen was solche Überlegungen für Blüten treiben können. ;-)


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AutorPatr8ici8a K8., Kelkheim / Hessen420723
Datum13.08.2007 22:2010123 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinowoher wisst Ihr eigentlich alle, wo die Person liegt - und wo das Feuer ist - und in welchem Zustand die Türen dazwischen sind?

Gute Frage

Geschrieben von Ulrich CimolinoGenau - und trifft dann den vorgehende ATr OHNE Atemschutz...


Sorry, war gerade der Meinung, das der Atr sich noch nicht im Haus befindet und die Belüftung vorab gestartet wurde (laut des Beispiels oben)?!

Geschrieben von Ulrich CimolinoMenno - wir mögen zwar Helden sein, aber hoffentlich keine Idioten!


Das will ich doch auch hoffen ;-)
Etwas gesunder Menschenverstand sollten schon dabei sein!


Alles meine eigene Meinungen. Nicht die meiner Feuerwehr!

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AutorJens8 R.8, Bremervörde / Niedersachsen420724
Datum13.08.2007 22:2210113 x gelesen
Hab mich vertan, tragbare O2-Tester für die Tasche kosten einzeln auch schon 400? bis 600?.
Hängt wohl stark davon ab wieviele man regelmäsig abnimmt.
Ist natürlich zu teuer!


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AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg420729
Datum13.08.2007 23:2410328 x gelesen
Hallo Forum, Hallo Markus,

aus der Erfahrung mit einer FF mit 14 Abteilungen, davon 3 ohne Atemschutz (TSA).

Es stellt sich für mich in erster Linie das Personalproblem, die wenigsten Abteilungen kommen am Tage auf die mindest Stärke 1/5.

Personen Rettung: Da diese Orte recht überschaubar sind, sind die meisten Gebäude den FW- Angehörigen und / oder Nachbarn bekannt. Falls möglich wird eine Menschenrettung über alternative Wege schon eingeleitet sein oder von FW- Angehörigen aus der nähe eingeleitet werden. (Man kennt sich, das wohnt der "Onkel Karl" der befindet sich meist im hinteren "Eckzimmer" da kann ich über den Balkon hin).

Zusammengefasst:
Wenn möglich wird eine Menschenrettung ohne PA für die FW meist nicht erforderlich sein.
Zur eigentlichen Brandbekämpfung sollte auf "richtige Feuerwehren", mit Atemschutz gewartet werden.
Das Hauptproblem wird bei solchen Feuerwehren immer der Personalmangel am Tage sein.

Gruß
Michael


Auch schlechter Ruf verpflichtet

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