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ThemaMir ist da was aufgefallen bei VU-Einsätzen7 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorSasc8ha 8L., Steinfurt / NRW428734
Datum20.09.2007 22:544090 x gelesen
Tach Forum


Mir ist in letzter Zeit was aufgefallen , irgendwie habe ich das Gefühl das es in letzter Zeit häufiger (als früher) vorkommt das aus verunfallten PKW der Motorblock rausgerissen wird.
Meine ich das nur oder ist da was dran ?
Ist das vielleicht sogar durch die Autobauer gewollt um Verletzungen der Insassen zu vermeiden ?
Was ist die Meinung des Forum´s dazu ???



MKG




Sascha


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AutorAndr8eas8 H.8, Ditzingen / Baden-Württemberg428739
Datum20.09.2007 23:343472 x gelesen
Geschrieben von Sascha Lehmkuhldas es in letzter Zeit häufiger (als früher) vorkommt das aus verunfallten PKW der Motorblock rausgerissen wird
Häufig ist es sicherlich auch heute nicht, aber auch mir erscheint es häufiger.

Unfälle wie dieser sind mir aus den 80er und 90er Jahren nicht bekannt, in den letzten Jahren waren es dagegen ein paar wenige. Vielleicht liegt es daran, dass die Kabinen tatsächlich immer stabiler werden und die Unfallkräfte bei neueren Fahrzeugen an der Motoraufhängung dem geringeren Widerstand begegnen!?!
Andreas


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AutorMatt8hia8s H8., Burgheim - Straß / Bayern428756
Datum21.09.2007 08:333547 x gelesen
Grüß Gott allerseits,

belastbare Quellen hab ich zwar nicht, aber ein Mitarbeiter der Firma mit den vier Ringen hat mir erklärt, dass hierfür Sollbruchstellen vorgesehen sind, damit der Motorblock nicht in den Fahrgastinnenraum eindringt.

Klick!

Gruß
Matthias


Alles meine Meinung!

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW428873
Datum21.09.2007 20:103533 x gelesen
Geschrieben von Matthias Hentschelein Mitarbeiter der Firma mit den vier Ringen hat mir erklärt, dass hierfür Sollbruchstellen vorgesehen sind

Hört sich nach einer Pressemitteilung an ;)
Hinter der Hand wird dann von einer Firma ohne Ringe erzählt das;





Hallo Thomas,
wahrscheinlich ist dieses Phenomen auf den Materialmix unter der Oberfläche zu suchen. Da wird heutzutage doch sehr viel mit Aluminium, Kunststoffen und neueren Legierungen gespielt. Zudem wird das innere Gerippe immer mehr Richtung Fahrgastzelle versteift, oder sagen wir mal, "intelligent" verformbar gestaltet und auch sehr viel mehr kostenintensive, aber vormals logische Verbindungspunkte weggelassen. Auch wird immer mehr Materialmix vernietet, da es sich schweißtechnisch nicht verbinden lässt. Tendenziell geht das Auto ja auch in Richtung "Momentananschaffung", da die meisten Autos nicht mehr alt werden, wenn sie erst mal angeschafft wurden. Leasing und Osttransfer sind da nur einige Beispiele. Und wenn dann die Statistiker wetteifern um die Gunst des Cheffe's, ignoriert man auch schon hie und da vormals relevante Punkte. Manche Vorderbauten von Auto's sind dermassen verplastikt und sogar filigran gestaltet, das es schwer ist, stabile Elemente noch einzufügen. Materialstärke und Qualität( siehe Mercedes/W 123, da gings eigentlich los!) sind da wohl die gravierensten Merkmale, zu guter letzt ist es auch unter dem Aspekt der Verbaubarkeit am Band immer schwieriger, sinnvolle oder notwendige Konstruktionen zu verwirklichen. Es wird gespart auf Teufel komm raus. Und so ein Motor ist doch noch recht selten mit Fluglizenz unter der Haube, statistisch gesehen. Aber die Zahlen können sich ja noch ändern. Letztendlich steht der Personenschutz heute an vorderster Stelle. Zum Beispiel dürfen Biegeradien oder Formradien nicht mehr unter 5mm sein! Passantenschutz!! Mindestens 140mm Abstand zwischen Haube und Motor usw.usw. Und der wohl 2. wichtigste Punkt: Korrosion!!!!!


Meine Quelle ist auch nicht belastbar, arbeitet aber.....weit vorne in der Fahrzeugherstellung......also gaaanz weit am Anfang.


Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen428893
Datum21.09.2007 23:413546 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Thomas MiddekeMeine Quelle ist auch nicht belastbar, arbeitet aber.....weit vorne in der Fahrzeugherstellung......also gaaanz weit am Anfang.

Na dann mal belastbarer, von einem der die Triebstränge in der Entwicklung kennt. Entwicklungsziel für den Vorderwagen ist optimaler Personenschutz, drinnen und draußen, ensprechend der vorgeschriebenen Standarts und der von Presse und Verbänden erdachten Tests (in diesem Fall mal wertfrei gemeint!). Dass das nichts kosten soll (aber tut) ist auch klar, aber irrelevant.

Für den Personenschutz innen werden im Crash-Fall die Triebwerke gedreht, damit sie unter dem Fahrzeug verschwinden und nicht in die Fahrgastzelle eindringen. Beim drehen lösen sich die Aggregatelager, der ganze Block ist dann i.A. "frei", abgesehen von den Versorgungsleitungen. "Fliegt" dann das Fahrzeug weiter sind Karosserie und Triebwerk nicht mehr fest miteinander verbunden.

Für den Personenschutz außen (Fußgänger) werden die Strukturen vor und über dem Triebwerk immer weicher, es gibt Fahrzeuge, deren Front vor dem Triebwerk (fast) nur noch aus Kunstoffen besteht. Querträger, Kühlermaske und Stoßfänger aus Metalll, Fehlanzeige. Semmelt so ein Fahrzeug mit geringer Überdeckung schnell gegen ein Hindernis (Standart im Begegnungsverkehr) ist da auch nichts was den Triebstrang daran hindert weiter zu fliegen.

Also ist die Wahrscheinlichkeit "herrenloser" Triebwerke doch erhöht, zu meiner Scirocco- Zeit gabs die, korrosionsbedingt, aber auch schon.(-:

Achso, ich kenne nur einen deutschen Hersteller, der bei der Verbindung von Vorderwagen und Fahrgastzelle in der Neuzeit erhebliche Korrosionsprobleme hatte. nochmal (-:

Gruß,
Dirk


Alles meine persönliche Meinung usw..
Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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AutorSasc8ha 8L., Steinfurt / NRW428912
Datum22.09.2007 11:043488 x gelesen
Guten Morgen


Das sind doch mal Aussagen.
So macht Forum Spass...

Ich dachte mir schon das es etwas damit zu tun hat das der Motorblock nicht in die Fahrgastzelle eindringen kann.
Wobei ich allerdings anfügen muss das die Reiskocher aus Fernost eher seltener mit ausgerissenem Motor auf der Strasse stehen sondern eher die europäschen Marken.
So ist zumindest meine "Erfahrung" bei ca. 5 Unfällen bei denen der Motor sich vom KFZ getrennt hat.
Oder wie sind eure Erfahrungen ???


MKG



Sascha


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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen428918
Datum22.09.2007 11:573485 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sascha LehmkuhlWobei ich allerdings anfügen muss das die Reiskocher aus Fernost eher seltener mit ausgerissenem Motor auf der Strasse stehen sondern eher die europäschen Marken.

Nun ja, konstruktiv dürften die Unterschiede eher gering sein. Die Anforderungen sind ja idR die gleichen, und diverse Plattformen aus J sind in E entwickelt worden und umgekehrt.
Schaut man sich den Fahrzeugbestand an, wird das schon klarer. Bei uns laufen halt mehr "europäische" Fahrzeuge. Und wenn Du dir die durchschnittlichen Fahrleistungen von den deutschen Edelmarken im Vergleich zu denen aus J anschaust (z.B. in der DAT oder Schwacke Liste) und das andere Fahrerprofil (z.B. sehr hoher Anteil von Geschäftswagen aus deutscher Produktion) einbeziehst, sind auch mehr entsprechen schwere Unfälle zu erwarten.

Gruß,
Dirk


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