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ThemaZimmerbrand in 'Messi-Wohnung'22 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorNico8 P.8, Gaildorf / Baden Württemberg439427
Datum12.11.2007 18:415861 x gelesen
Hallo Forum,

der Einsatz ist zwar schon einige Tage her aber dennoch sehr tragisch:

Link

Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt war das Haus trotz massivem Löscheinsatz nicht zu retten. Durch versperrte Zugangsmöglichkeiten (Eingangstüre, Terasse und mehrere Fenster im EG) konnte kein Innenangriff vorgenommen werden. Die Brandlast im Gebäude hat schließlich einen Löscherfolg verhindert.
Die Bewohnerin des Hauses ist nach zwei Tagen den Folgen der Rauchgasvergiftung verstorben.

Grüße
Nico Peper


Technik ohne Taktik? Nein Danke

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg439435
Datum12.11.2007 19:085032 x gelesen
Geschrieben von Nico PeperDurch versperrte Zugangsmöglichkeiten (Eingangstüre, Terasse und mehrere Fenster im EG) konnte kein Innenangriff vorgenommen werden.

Hallo,

auf welchem Weg gelang den Anwohnern die Rettung der Person aus der brennenden Wohnung?

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorChri8sti8an 8T., Lörrach / BDW439445
Datum12.11.2007 20:014963 x gelesen
Tach,

Geschrieben von Nico PeperDurch versperrte Zugangsmöglichkeiten (Eingangstüre, Terasse und mehrere Fenster im EG) konnte kein Innenangriff vorgenommen werden

Leider kommt dies öfters vor wie man anfangs glaubt. Hatte auch schon mehrmals das "Vergnügen" in einer solchen Art von Wohnung im IA tätig zu sein.

Wie seht ihr das Verletzungsrisiko zB durch Nadel, Glas etc. in solchen Wohnungen? Des weiteren Infektion mit irgendwelchen Krankheitserregern?

Gruss
Christian


-------------------------------------------------


... meine Meinung...

Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man dazu nicht die passenden Würstchen liefern kann.
(Deutsches Sprichwort)

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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439448
Datum12.11.2007 20:095020 x gelesen
Es gibt auch Wohnungen die Baulich nicht mehr so o.K sind ein Trupp von uns ist bei ein IA durch die Decke gekommen und lag im EG


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AutorChri8sti8an 8T., Lörrach / BDW439456
Datum12.11.2007 20:304970 x gelesen
Tach,

Geschrieben von Kittler Ingoein Trupp von uns ist bei ein IA durch die Decke gekommen und lag im EG

Ist dies atemschutzunfaelle.eu bekannt? Wenn nein bitte Info an Ingo oder Adrian.

Gruss
Christian


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... meine Meinung...

Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man dazu nicht die passenden Würstchen liefern kann.
(Deutsches Sprichwort)

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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439458
Datum12.11.2007 20:354967 x gelesen
Es ging um die Wohnungen solcher Leute


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AutorJuli8an 8B., In der Nähe von Siegen / NRW439460
Datum12.11.2007 20:435052 x gelesen
Ja aber es wäre für Atemschutzunfälle interessant :-)


___________________________________________________
***Die hier geäußerte Meinung spiegelt meine Meinung wieder und ist in keinster Weise die Meinung meiner Vorgesetzten. Ich präsentiere auch nicht meine Feuerwehr sondern nur mich selber. Ich bin eine private Person mit einem nie endenden Wissensdurst. Sollte sich wer gestört fühlen, meine Email ist geduldig***


An die Menschen die meinen sie müssten. Lest es euch durch und last es dabei, oder sucht euch ein anderes Hobby. Feuerwehr hat was mit Kameradschaft zutun und nicht mit rumpetzen


http://www.freewebs.com/iwannawatchyoubleed/index.htm

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AutorChri8sti8an 8T., Lörrach / BDW439461
Datum12.11.2007 20:454978 x gelesen
Tach,

Geschrieben von Kittler IngoEs ging um die Wohnungen solcher Leute

Schon klar aber wenn Ihr einen Unfall im IA hattet seit doch so nett und meldet dies auch bzw. sprecht dies zumindest bei euch durch, ergreift Maßnahmen damit dies nicht mehr passiert...

Es geht nicht darum, euch irgendwas vorzuwerfen sondern nur
a) Um die Erhebung der Unfälle und
b) in Zukunft sowas zu verhindern.

Gruss
Christian


-------------------------------------------------


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(Deutsches Sprichwort)

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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439462
Datum12.11.2007 20:494970 x gelesen
Ja machen wir auch,es ging nur darum das meistens diese Leute auch in solche Häuser leben oder


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AutorChri8sti8an 8T., Lörrach / BDW439465
Datum12.11.2007 20:534943 x gelesen
Tach,

Geschrieben von Kittler IngoJa machen wir auch

Danke ;-)

Geschrieben von Kittler Ingoes ging nur darum das meistens diese Leute auch in solche Häuser leben oder

Auch richtig, hast ja meine Erfahrung dazu gelesen.

Gruss
Christian


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... meine Meinung...

Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man dazu nicht die passenden Würstchen liefern kann.
(Deutsches Sprichwort)

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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439467
Datum12.11.2007 20:584902 x gelesen
Ja und grade das mit den Nadeln ist eine sache da ist kein Handschuh vor gefeilt.


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AutorMaxi8mil8ian8 K.8, Preetz / Schleswig-Holstein439468
Datum12.11.2007 21:004941 x gelesen
Es gibt auch Wohnungen die Baulich nicht mehr so o.K sind ein Trupp von uns ist bei ein IA durch die Decke gekommen und lag im EG

Dieser Einsatz?

Wünsche dem verletzten Kameraden gute Besserung!


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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439469
Datum12.11.2007 21:054912 x gelesen
Ja genau


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AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen439474
Datum12.11.2007 21:264999 x gelesen
Was mich jetzt schon mal von Ingo interessieren würde:
- war ein Sicherheitstrupp vorhanden ja/nein
- wurde auch "ordnungsgemäß" ein Mayday abgegeben?!
- wie erfolgte die Rettung?!

Ich kann aber auch auf www.atemschutzunfaelle.eu warten...


Dem verunfallten Kameraden auch vom meiner Seite gute Besserung!


Gruß
Lars

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AutorMich8ael8 D.8, Gaildorf / Baden-Württemberg439476
Datum12.11.2007 21:345065 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Pfeifferauf welchem Weg gelang den Anwohnern die Rettung der Person aus der brennenden Wohnung?

Sie brauchten nur ca. 2 Meter in die Wohnung vordringen !

Weitere Angriffe wurden von mehreren Seiten versucht, aber durch ca. 1-1,5 Meter hohe (Mehrzweck)-Berge verhindert. Z.B. ein Raum nur mit Matratzen "VOLL" und in Brand.

Wer sich dies vorstellen kann, wird jeden AGT verstehen, der ohne "Menschenleben in Gefahr" hier sein Leben nicht riskiert.

Mit kameradschaftlichen Grüssen

Michael Dix


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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439477
Datum12.11.2007 21:375032 x gelesen
Sicherheitstrupp ja, ein Mayday konnte nicht abgegeben werden weil er nicht reden konnte ein Funkgerät lag zu weit von ihn. Aber sein Bewegungsmelder gab uns seine lage an. Und die rettung wurde Achsengerecht durchgeführt um seine Wirbelsäule nicht noch zu belasten.


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AutorJose8f M8., Bad Urach / BaWü439479
Datum12.11.2007 21:434937 x gelesen
Geschrieben von Kittler IngoAber sein Bewegungsmelder gab uns seine lage an. Und die rettung wurde Achsengerecht durchgeführt um seine Wirbelsäule nicht noch zu belasten

Sehe ich es richtig, daß der Boden unter dem Kollegen durchgebrochen ist, er also keine Chance hatte ein "Loch" zu ertasten?


mit freundlichen Grüßen

Jo(sef) Mäschle



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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439480
Datum12.11.2007 21:464946 x gelesen
Ja genau und es wurde gesagt der Boden ist begehbar


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AutorMarc8 M.8, Heidenheim a. d. Brenz / Baden-Württemberg439560
Datum13.11.2007 10:595267 x gelesen
Hallo Forum,

Geschrieben von ---Christian Tonner--- Leider kommt dies öfters vor wie man anfangs glaubt. Hatte auch schon mehrmals das "Vergnügen" in einer solchen Art von Wohnung im IA tätig zu sein.

Wie seht ihr das Verletzungsrisiko zB durch Nadel, Glas etc. in solchen Wohnungen? Des weiteren Infektion mit irgendwelchen Krankheitserregern?


Aus meiner subjektiven Sicht ist dieses Risiko bei Messiwohnungen erheblich größer als in normalen Wohnungen, wobei natürlich nicht jeder Messi gleichzeitig auch Spritzen verwendet.

Glasscherben ( die nichts mit dem Brand zu tun hatten ) hatte ich bisher in zwei Wohnungen ( wobei man mit Glasscherben im Brandeinsatz immer rechnen muss ) und Spritzen ein mal, "Spritzenwarnungen" gab es aber schon öfter :-(, meistens durch den mit ausgerückten RD, der seine "Pappenheimer" kennt.
Daraus ergab sich dann auch die Anweisung, Brandschutt niemals mit der Hand weg zu räumen, sondern grundsätzlich Werkzeug ( Schaufel, Einreisshaken, Dunghaken usw. ) zu verwenden.
Mir persönlich ist kein Feuerwehrhandschuh bekannt, der einer Nadel widersteht.

Dadurch, dass sich in unserem Ausrückebereich bis vor ein paar Jahren ein kompletter Wohnblock
mit sozialen Problemfällen befand, in dem viele Wohnungen vermüllt waren, haben wir diesbezüglich leider einige Erfahrungen gemacht, die aber zumindest jeder Großstadtwehr in der Form auch bekannt sein dürften.

Neben den von Christian genannten Gefahren sehe ich noch eine Reihe weiterer Probleme:

- durch die sehr hohe Brandlast ist ein Innenangriff m.E. gefährlicher als in normal genutzen Wohnräumen. Vor allem verbrennender Plastikmüll sorgt für sehr durchzündungsfreundlichen Brandrauch. Insgesamt ist die Gefahr eines Flash Over ( Feuerübersprung auf den gesamten in der Wohnung lagernden Müll ) sehr hoch.

- wegen des überall in der Wohnung befindlichen Mülls ist ein vorankommen für den A-Trupp schwierig. Teilweise wird das Öffnen von Türen durch Müll erschwert. Scharfkantiger Müll ( Scherben, Dosenreste, aber auch gebrauchte Spritzen ) erschweren eine kriechende Vorgehensweise.

- Bewohner, aber auch Nachbarn in entsprechenden Objekten, reagieren aufgrund von Alkohol oder anderen Drogen oft irrational oder gar nicht. Mit Betrunkenen und aggressivem Verhalten gegenüber Einsatzkräften muss zu jeder Tageszeit gerechnet werden ( auch plötzliche Aggression ohne Vorankündigung ).

-Einrichtungen des vorbeugenden oder abwehrenden Brandschutzes sind ( sofern vorhanden ) oft nicht, oder nur eingeschränkt, einsatzbereit.

-Es muss mit Überraschungen gerechnet werden, die man in normalen Wohnungen einfach nicht erwartet ( obwohl man ja eigentlich immer mit dem Schlimmsten rechnen muss ).
Ich persönlich habe es schon erlebt, dass Fenster nachträglich zugemauert waren ( Probleme mit Anleiterbereitschaft, Aussenangriff nicht möglich, Belüftung praktisch kaum möglich ), Möbel als Brennstoff verheizt wurden und Brennstoff ( Müll ) in unmittelbarer Nähe einer Feuerstelle gelagert war.
Von umsichtigen Verhalten keine Spur.

Der Hammer war nach einem Wohnungsbrand eine Nachbarwohnung, wo wir bei der Begehung feststellten dass diese von innen komplett ( Wände + Decken ) mit Styropor ausgekleidet war. Was hier einem Trupp im IA blühen kann, dürfte klar sein...

-Wenn man es sich aussuchen kann, sollten in der Wohnung ( auch bei Nachlösch-/Aufräumarbeiten ) nur Kameraden eingesetzt werden, die über eine gewisse Ekelresistenz verfügen ( Fäkalien in der Wohnung verteilt, "verwesende" Essensreste - bei Messis kann einem alles passieren ).

Soweit mal meine persönlichen Erfahrungen, die ich in ein paar wenigen Einsätzen bei Messiwohnungen gesammelt habe.

Gruß
Marc


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AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 439568
Datum13.11.2007 11:254986 x gelesen
Geschrieben von Kittler Ingo Ja genau und es wurde gesagt der Boden ist begehbar

a) warum hattet Ihr Zweifel an der Begehbarkeit?
b) warum wurden die durch wen widerlegt?


Mit kameradschaftlichem Gruß

Florian

****
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

Scharnhorst
***

Aus gegebenem Anlass:
Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Disskusionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu.

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AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg439580
Datum13.11.2007 11:444949 x gelesen
Wer hat keine Zweifel bei alten Häusern auf Dachböden im IA zu gehen.


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AutorNico8 P.8, Gaildorf / Baden Württemberg439765
Datum13.11.2007 18:024929 x gelesen
Hallo,

die Frau wurde von Nachbarn an der Türe aus der Wohnung "gezogen". Warscheinlich hatte sie selber versucht das Feuer zu löschen, war erfolglos, und ist dann mit "letzter Kraft" gerade noch in den Eingangsbereich geflüchtet...


Grüße
Nico


Technik ohne Taktik? Nein Danke

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