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| Thema | Verpflegung im Einsatz | 15 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Lars8 B.8, Zwinge / Thüringen | 440110 | |||
| Datum | 15.11.2007 10:40 | 5796 x gelesen | |||
| Hallo Kameraden, ich hab mal eine Frage bezüglich Eurer Erfahrungenüber Verpflegung im Einsatz, gerade bei längerer Einsatzdauer wie z.B. Waldbrand . Hier hatten wir bei uns in der Verwaltunsgemeinschaft (VG)im letzten und diesen Jahr mehrere solcher Einsätze und es hat meist immer an ausreichender Verpflegung gemangelt weil meist diese Einsätze zu ungünstigen Zeiten abliefen,sprich es hatten Pizzabäcker,Dönerbude oder Einkaufsmöglichkeiten schon geschlossen. Darauf hin will man jetzt von Seiten der VG ein Budget einrichten wovon Lebensmittel gekauft werden können.Das diese nicht unbegrenzt haltbar sind ist schon klar,deshalb sollen diese dann im Rahmen von Großübungen verbraucht,also umgeschlagen werden so das man z.B. alle 5 Jahre neue Lebensmitel hätte die wiederum die nächsten 5 Jahre haltbar wären. Da wir bei uns in der Wehr die technischen Möglichkeiten haben,sprich Feldküche die innerhalb 1 -1 1/2 Stunden fertig wäre,meine Frage an Euch ob es irgendwo ein vergleichbares Konzept gibt und welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt,evtl. hätte ja jemand von Euch auch ein paar Bezugsadressen für Suppe in größeren Gebinden (10 - 20 kg) mit langer Haltbarkeitsdauer,ähnlich wie "Panzerkekse" von der BW. Danke schon mal für Eure Antworten! MkG Lars | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land) | 440111 | |||
| Datum | 15.11.2007 10:48 | 4942 x gelesen | |||
| Habt ihr keine Möglichkeit, da HiOrgs mit einzubeziehen (SEG-Betreuung)? Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde... Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de | |||||
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| Autor | Jürg8en 8H., Herne / NW | 440114 | |||
| Datum | 15.11.2007 10:50 | 5000 x gelesen | |||
Geschrieben von Lars BallhauseDa wir bei uns in der Wehr die technischen Möglichkeiten haben,sprich Feldküche die innerhalb 1 -1 1/2 Stunden fertig wäre,meine Frage an Euch ob es irgendwo ein vergleichbares Konzept gibt Guten Morgen Lars, es gibt in sehr vielen Wehren "Selbstversorgung", nur reicht es eindeutig nicht, eine Feldküche dabei zu haben. Das Konzept der Versorgung im Einsatzfall umfasst auch Hygiene, Abstand zum Einsatzraum, Ruhezonen, ordentliche Darreichung an Tischen usw. Brötchen und eine kalte Frikadelle auf die dreckige Hand ist da nur Pfuschkram. Schönen Gruß ins Forum, Jürgen Ich habe eine Meinung, die kann man teilen. Muss man aber nicht! | |||||
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| Autor | Jörg8 A.8, Stuttgart / Baden-Württemberg | 440116 | |||
| Datum | 15.11.2007 10:52 | 4980 x gelesen | |||
| Hallöchen, schau doch mal durch diesen Thread. Gruß Jörg Alle Form- und Rechtschreibfehler sind auf Sattelitenübertragungsfehler zurück zu führen, stammen von außerirdischen Lebensformen und dienen ausschließlich der Belustigung. | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 440126 | |||
| Datum | 15.11.2007 11:47 | 4977 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Lars Ballhause ich hab mal eine Frage bezüglich Eurer Erfahrungenüber Verpflegung im Einsatz, gerade bei längerer Einsatzdauer wie z.B. Waldbrand Für die Verpflegung bei einem "normalen" Einsatz lagert unsere FF im FW-Gerätehaus Vorräte wie Dosenbrot, eingefrorene Brötchen, Dosenwurst, Marmelade etc. . Weiterhin werden Geschirr und größere Thermoskannen vorgehalten. Als Warmverpflegung werden in großen Büchsen (meist 17-Portionsdosen) Eintöpfe, Würste, Fertigerichte z.B. Ravioli bevorratet. Diese Büchsenverpflegung ist lange haltbar und wird zwischendurch im normalen Dienst oder bei JF-Zeltlagern verzehrt . Für größere Einsätze zeigte die Erfahrung, dass man bei ortanseßigen Metzgern und Gaststätten durchaus schon mal auch zu "ungünstigen" Zeiten größere Mengen an Warmverpflegung ordern kann. Bei ganz großen Sachgen stehen nach einer Vorlaufzeit auch Verpflegungseinheiten anderer HiOrgs wie z.B. eine THW-Fachgruppe oder der SanHiOrgs zur Verfügung. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 440129 | |||
| Datum | 15.11.2007 11:52 | 5004 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Jürgen Häfner Das Konzept der Versorgung im Einsatzfall umfasst auch Hygiene, Abstand zum Einsatzraum, Ruhezonen, ordentliche Darreichung an Tischen usw. Deshalb bevorzugt man in letzter Zeit mehr die Variante Einheiten zum Erholen und Essenfassen aus dem Einsatz zu lösen und z.B. zu einem FW-Gerätehaus oder sonstigen geeigenten Gebäude zu verbringen, wo man sich waschen, ausruhen und esssen kann. Ganz darauf zu verzichten an der E-Stelle mal was zu trinken -z.B. im AGT/CSA-Einsatz- oder esssen wird sich wohl nicht vermeiden lassen, dass sich die Leute vorher die Hände waschen wird mal wohl voraussetzen ?! Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Anto8n K8., Mühlhausen / BY | 440131 | |||
| Datum | 15.11.2007 11:57 | 4927 x gelesen | |||
| Hallo, also lt. BayFwG hat die Gemeinde des Schadensorstes die Verpflichtung, jedem am Einsatz beteiligten FM (SB) nach 4 Stunden Einsatz zu verpflegen. Das ist bei uns einige Male, auch mitten in der Nacht passiert. Da wurde dann der ortsansässige Metzger geweckt, der immer genügend Wurst und auch Brot zur Verfügung stellen kann. Für Tee oder Kaffee wurde die Küche im Gerätehaus organisiert oder es gab Kaltgetränke. Alles zur besten Zufriedenheit aller Beteiligten. Sollt der Einsatz dann mal länger dauern, dann werden die Küchentrupps des BRK oder des THW der nächsten Ortsgruppe alarmiert. Also sind solche Einsätze bei uns verpflegungstechnisch kein Problem. Wie es natürlich auf dem Gebiet eines Truppenübungsplatzes der US Army (exterritoriales Gebiet) aussieht, weiß ich nicht, aber die Amis haben eigentlich auch gute Verpflegung. War zumindes während meiner Bundeswehrzeit so. Aus gegebenem Anlass: Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Disskusionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu. Gefallen wollen heißt sich erniedrigen. (Gustave Flaubert) Alle Schmeichler sind Lakaienseelen, und nur Leute von gemeiner Gesinnung werden Schmeichler (Aristoteles) | |||||
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| Autor | Sven8 H.8, Ibbenbüren / NRW | 440135 | |||
| Datum | 15.11.2007 12:06 | 5012 x gelesen | |||
| Hi Bernhard, mit Hygiene meint Jürgen bestimmt nicht nur das Händewaschen der Einsatzkräfte, sondern auch in der Zubereitung sondern auch entsprechende Möglichkeiten für die Köche. Wenn ich mich recht entsinne müssen für die Köche getrennte Wasch & WC Möglichkeiten zu den Einsatzkräften existieren. Ich denke das wird schnell ein Problem werden ohne entsprechende Vorplanung. Gruß Sven | |||||
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| Autor | Sven8 H.8, Ibbenbüren / NRW | 440136 | |||
| Datum | 15.11.2007 12:09 | 4959 x gelesen | |||
| Hi Lars, wende dich doch mal vertrauensvoll an die entsprechende Facheinheit in deiner Region. Mit der kann man garantiert Erfahrungen austauschen, gemeinsam üben und vor allem für einen regelmäßigen Verbrauch der Lebensmittel sorgen. Eventuell ist sogar eine gemeinsame Bevorratung möglich und auch für die VG kostengünstiger. Gruß Sven | |||||
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| Autor | Ingo8 K.8, Storkow / Brandenburg | 440144 | |||
| Datum | 15.11.2007 12:42 | 4952 x gelesen | |||
Geschrieben von Lars Ballhausemit langer Haltbarkeitsdauer,ähnlich wie "Panzerkekse" von der BW. Hallo Lars wir haben auf unseren Fahrzeuge EPA von der Bunderswehr,aber unserer Stadtwehrführer hat auch mit Aral einen vertrag gemacht das wir zu jeder zeit kommen können um Bockwurst und Brötchen erhalten. Da die ja immer auf haben! Nur bei großen Personenzahlen müssen wir anrufen, wegen der vorlaufzeit. | |||||
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| Autor | Lars8 B.8, Zwinge / Thüringen | 440175 | |||
| Datum | 15.11.2007 14:23 | 4945 x gelesen | |||
| Sicher. Ich geh mal davon aus das wir mit der Feldküche nicht unbedingt dahin fahren werden/wollen wo es raucht und wo keine vernünftige Möglichkeit besteht sich ggf. hinzusetzen und auch zu waschen. Wenn, dann sollte es das Gerätehaus der betreffenden Wehr als Sammelplatz schon sein,so das nach und nach Einheiten aus dem Einsatz herausgelöst werden können und durch andere ersetzt werden. Bei der letzten Ortsbrandmeisterversammlung in der VG kamen wir darauf zu sprechen,und es hat sich auch jemand beim Vorsitzenden der VG schlau gemacht bzw. nachgefragt. Dieser Beamte meinte dan das es zwar kein Problem ist einen Fond zu bilden und von Seiten der VG dort eine Summe X einzuzahlen. Doch wie gesagt was nützen uns auf deutsch gesagt 300 ,- ? in einem Umschlag wenn man nachts um 2 schon mehrere Stunden im Einsatz ist?! Gruß Lars | |||||
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| Autor | Juli8an 8H., Holzgerlingen / Baden-Württemberg | 440176 | |||
| Datum | 15.11.2007 14:24 | 4916 x gelesen | |||
| Hallo Lars, gibt es in eurer Nähe Supermärkte, Metzger und Bäcker? Sprecht diese doch einmal an, ob diese für einen solchen Fall nicht ein oder zwei Ansprechpartner zur Verfügung stellen, die auch Nachts um zwei die Läden öffnen und Waren ausgeben bzw Brötchen aufbacken können. Zur Verplegung eignet sich das nächstegelegene Gerätehaus meistens am besten - vor Allem in dieser Jahreszeit. Gruß Julian | |||||
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| Autor | Lars8 B.8, Zwinge / Thüringen | 440179 | |||
| Datum | 15.11.2007 14:28 | 4990 x gelesen | |||
| Nun ja, das hier nicht erst angefangen werden soll große Menus zu kreieren ist wohl klar, unser Hauptanliegen ist es dann einfach was warmes in den Bauch zu bekommen. Und da eignet sich 'ne Suppe wol am besten,von daher 20 l - Dose auf,rein in den Pott, erhitzen und essen-fertig ist m.M.die Zubereitung! Natürlich soll dann die Feldküche nicht direkt an der Einsatzstelle sondern im Bereich Gerätehaus der entsprechenden Wehr aufgestellt werden. Gruß Lars | |||||
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| Autor | Gunn8ar 8K., Wüstenrot / BW | 440350 | |||
| Datum | 15.11.2007 23:44 | 5093 x gelesen | |||
| Da ich eine komplette Ausbildung beim THW als Feldkoch und die Auslandsverpflegung durchlaufen habe, hier ein zwei Anmerkungen Handelt es sich wirklich nur um einen Einsatz der 4 bi 8 Stunden dauert kann man schon auf den bewerten Erbseneintopf aus der Dose zurückgreifen. Ein wenig aufgepeppt kann auch der schmecken. Vorallen im November Morgens um 3 Uhr. Aber ich denke das war im Ursprungssbeitrag nicht gemeint Wichtig ist eine vernünftige Bevorratung. Das muss nicht immer Dose sein Ganz Wichtig ausreichend Getränke verschiedener Art. Heisgetränke und Wasser Limo etc Auch kann es sinnvoll sein mal ein Bier auszugeben Verpflegung darf nie in der nähe des Einsatzortes vorgenommen werden. Sonst kommen die Kamaraden nie zur Ruhe Es sollte genügend möglichkeiten geben das Essen vernünftig einzunehmen Bierbänke , bei schlechter Witterung Zelt etc. Bei längeren Einsätzen kommt es oft vor das die Küchencrew die einzigen sind, die die einzelnen Kamaraden öfters sehen. Gerade hier muss von der Crew geachtet werden ob der Helfer überhaupt noch Einsatzfähig ist. Es ist nie verkehrt wenn man Kontakte zum Örtlichen Bäcker Metzger, Getränke Händler hat Und hier auch mal Nachts aufschlagen kann. Hygenie sollte einer der Wichtigsten Punkte in der Küche sein, gerade an der Feldküche Was ich schon vergammelte und verkeimte Feldküchen geschruppt habe, glaubt von euch keiner. Ein Satz werde ich wärend der Ausbildung Auslanndsverpflegung nicht vergessen Ein klacks Sahne auf einen schnöden Schoko Puding kann sehr schnell ein lächeln auf die Gesichter der Kameraden zaubern. fazit, Verpflegung bei längeren und größeren Einsätzen ist eine Herausforderung an die Küche und muss wie alles andere auch geübt werden PS. Es gibt ganz tolle Unterlagen vom Rotenkreuz für die Feldköche Oder Ihr schaut mal bei der Log V des THW vorbei Gunnar | |||||
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| Autor | Lars8 B.8, Zwinge / Thüringen | 441016 | |||
| Datum | 19.11.2007 09:44 | 4957 x gelesen | |||
| Hallo, danke für deine Ausführungen, doch ich hatte im Ursprungsbeitrag schon auf Einsätze abgezielt die sich so ca. 4 - 8 oder auch 10 Std. hinziehen. Gerade in den späten Abend-oder frühen Morgenstunden oder an Wo-enden. MkG Lars | |||||
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