News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

Sortierung umschalten zurück

ThemaSchnittmarkierungen; war: JF im Einsatz6 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg467030
Datum28.02.2008 23:404597 x gelesen
Geschrieben von Stefan GanzkeDas hört sich so an, als wenn die Vertrauensbasis zu deinen Kameraden/-innen nicht gerade hoch ist. Wenn Einsatzkräfte über die notwendige Qualifikation verfügen, solltest du denen auch zu trauen, dass sie deinen Einsatzbefehl auch mit menschlichen und feuerwehrtechnischen Verstand effektiv umsetzen.

Wenn sie über die selbe Qualifikation verfügen sollen wie ich der die Entscheidungen trifft müssen sie auch GrFü/ ZFü/ VerbFü sein. Sind sie aber nicht, Sie sind TrM und TrFü. Das macht sie ja nicht zu schlechten Feuerwehrmännern. Aber ich kann eben nicht erwarten, daß sie die selben Gedankengänge haben. Und es macht auch keinen Sinn, die eigentlich immer zu knappe Ausbildungszeit auf Truppebene dafür zu verbraten aus TrFü halbe GrFü zu machen.

Ich mache mir nach der Erkundung einen Plan A. Diese kommuniziere ich in Form des Einsatzbefehls meiner Mannschaft. Es gibt nun aber Details in dem Plan, die ich entweder aufwändig verbal erklären müßte (z.B. wo wie geschnitten werden soll damit der Plan bis zum Ende klappt, es für alle sicher ist,... und das ggf.immer wieder da sich die ganze Fülle an Infos die man zu Beginn des Schneidens gibt keiner bis zum Schluß merken könnte) oder ich zeichne das an. Dann sind alle Unklarheiten beseitigt und der Trupp kann dann sehr selbständig arbeiten, da am Ende das rauskommt, was vorher geplant war.


Geschrieben von Stefan GanzkeEs klingt in der Theorie gut, doch bin ich mir nicht ganz so sicher, ob das immer so umsetzbar ist. Schließlich hat man es meistens mit Zeitdruck zu tun.

Das mit dem Zeitdruck ist der Irrtum schlechthin. Ich kenne keinen VU, bei dem die Zeit dafür nicht da gewesen wäre. Denn das Innenraumscanning muß ich ohnehin durchführen. Also kann ich die Ergebnisse daraus auch entsprechend verwerten und anzeichnen. Und meinen Plan fürdie Rettung muß ich ohnehin machen. Die paar Striche dauern keine Minute.

Den Geräteführer auf gut Glück rumsäbeln lassen - das kostet im Zweifelsfall viel Zeit. Und das hat nichts mit dessen Qualifikation zu tun.

Und zum Thema Zeitdruck. Beim Teamtraining in OS, 20 Minuten Zeitansatz bei Lagen wo die 08/15 Feuerwehr nach DV 13 vermutlich erst mal auf dem Absatz Kehrt gemacht hätte...
Mehr Zeitdruck hast Du eigentlich an keiner Einsatzstelle...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8L., Himmelkron / Franken/Bayern467040
Datum29.02.2008 00:303628 x gelesen
Wenn es wirklich um die Zeit geht....Das Anbringen der Schnittmarkierungen geschieht mit dem Airbagscanning. Daraus folgt ein Arbeitszeitaufwand von zusätzlich 1 - 2 Minuten. Diese holst du aber locker wieder rein, weil der Geräteführer eben dann einfach drauf losschneiden kann, ohne böse Überraschungen erfahren zu müssen.

Wird eine patientenschonende Rettung durchgeführt, spielt die Zeit in diesem Moment nicht die erste Geige. Und ich denke das Abnehmen des Daches ist bei einer Crashrettung, bei der es um jede Minute geht, eh nicht die erste Wahl. Somit kann ich auf die vollständige Markierung aller Säulen verzichten. => Zeitersparnis und Sicherheit für Patienten und FA

Ich finde die Markierung sehr sinnvoll und empfinde es als Arbeitserleichterung / Gefahrenminimierung!


Wenn man die Veränderung zum Besseren für unmöglich hält, wird sie auch nicht kommen. - Noam Chomsky

Alles meine eigenen, privaten Meinungen. Nicht die meiner Wehr!

Freundliche Grüße aus dem Frankenwald,
Sebastian Laschka

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSven8 K.8, Hamburg / Hamburg467047
Datum29.02.2008 02:413493 x gelesen
Hi!

Geschrieben von Sebastian LaschkaWird eine patientenschonende Rettung durchgeführt, spielt die Zeit in diesem Moment nicht die erste Geige.

Was in erster Linie vom Verletzungmuester abhängt. Pauschal zu sage: "patientenschonend = langsam und vorischtig" ist so nicht zutreffend.

Geschrieben von Sebastian LaschkaIch finde die Markierung sehr sinnvoll und empfinde es als Arbeitserleichterung / Gefahrenminimierung!


Volle Zustimmung!


Beste Grüße Sven

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8L., Himmelkron / Franken/Bayern467173
Datum29.02.2008 15:323516 x gelesen
Hallo zusammen,
Geschrieben von Sven KoopmannWas in erster Linie vom Verletzungmuester abhängt. Pauschal zu sage: "patientenschonend = langsam und vorischtig" ist so nicht zutreffend.

das habe ich ja auch nicht gemeint.... patientenschonend heißt für mich: "so zügig und vorsichtig wie es für den Patienten noch zumutbar ist und das Risiko für weitere, durch die Rettung hervorgerufenen Schädigungen minimiert wird.

Ich schrieb ja auch nur, dass die Zeit nicht die erste Geige spielt. Trotzdem ist sie wichtig (Golden Hour of Shock!).


Wenn man die Veränderung zum Besseren für unmöglich hält, wird sie auch nicht kommen. - Noam Chomsky

Alles meine eigenen, privaten Meinungen. Nicht die meiner Wehr!

Freundliche Grüße aus dem Frankenwald,
Sebastian Laschka

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 467174
Datum29.02.2008 15:333633 x gelesen
Wobei ich das Wort Patientenschonend nicht so sehr mag wie Patientenorientiert. da kanns auch mal schnell sein, wenns muss


Mit kameradschaftlichem Gruß

Florian

****
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

Scharnhorst
***

Aus gegebenem Anlass:
Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Disskusionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu.

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8L., Himmelkron / Franken/Bayern467178
Datum29.02.2008 15:433482 x gelesen
Geschrieben von Florian Besch Wobei ich das Wort Patientenschonend nicht so sehr mag wie Patientenorientiert. da kanns auch mal schnell sein, wenns muss

!Zustimmung!


Wenn man die Veränderung zum Besseren für unmöglich hält, wird sie auch nicht kommen. - Noam Chomsky

Alles meine eigenen, privaten Meinungen. Nicht die meiner Wehr!

Freundliche Grüße aus dem Frankenwald,
Sebastian Laschka

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
banner

 28.02.2008 22:03 Stef7an 7G., Wuppertal JF im Einsatz
 28.02.2008 23:40 Chri7sti7an 7F., Wernau
 29.02.2008 00:30 Seba7sti7an 7L., Himmelkron
 29.02.2008 02:41 Sven7 K.7, Hamburg
 29.02.2008 15:32 Seba7sti7an 7L., Himmelkron
 29.02.2008 15:33 Flor7ian7 B.7, Völklingen
 29.02.2008 15:43 Seba7sti7an 7L., Himmelkron
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt