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ThemaFeuerwehr-Magazin: Kleine Übung Kaminbrand23 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • Einsatzdatenbank: Kaminbrände
  • Wissenswertes über Kaminbrände
  • Schornsteinbrände - Hinweise für den Einsatzleiter
  •  
    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern467948
    Datum04.03.2008 10:0615234 x gelesen
    Als Verfasser dieser "kleinen Übung" hier meine Stellungnahmen:

    Die Übung geht von folgenden Randbedingungen aus:
    1) kleine Feuerwehr nur TSF oder gar TSA-Ausrüstung (gibt es noch in großer Anzahl querbeet in Deustchland). Ergo keine Kaminkehrerwerkzeuge auf dem TSF / TSA
    2) Schornsteinfeger nicht kurzfristig verfügbar (es gibt ländliche Gebiete in denen durchaus um die 2 Stunden) auf den Schornsteinfeger gewartet werden muß. Soll die FF solange rumstehen und warten?
    3) Der schwere Pflasterstein ist eine durchaus bei Schornsteinfegern nicht unbekannte Notfallvariante. Selbstverständlich haben wir zuvor auch uns mit Schornsteinfegern besprochen, die diese Notfallvariante (!) bei fehlender zeitnaher Verfügbarkeit eines Kollegen als akzeptables Vorgehen sehen. Wir reden bei deiser Übung nicht von optimalern Randbedingungen im idealen Umfeld, sondern von der Situation, dass u.U, die kleine Wehr stundenlang auf sich gestellt ist.
    4) Grundsatz ist, den Schornsteinquerschnitt so schnell wie möglich wieder zu erweitern.
    5) Didaktischer Nebenansatz ist es einigen Feuerwehren wieder beizubringen dass man auch recht erfolgreich improvisieren kann und nicht immer ein vollausgerüstetes LF16/12 braucht um schon einmal wirksame Maßnahmen einzuleiten ;-)
    6)Soviel Intelligenz erwarten wir bei den Kameraden, dass ein Stein als Notfallgerätschaft verwendet wird, dessen Abmessungen so gewählt werden, dass die Diagonale des Steins kleiner ist als die kleinste Seite des Kaminquerschnittes. Dann kann er auch nicht verklemmen. Wenn diese Notfallmaßnahme zum Tragen kommen könnte - wie sehr verengt ist dann wohl der kaminquerschnitt und welche mech. Festigkeit hat der Ruß ?


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    AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen467952
    Datum04.03.2008 10:4812032 x gelesen
    Geschrieben von Volker Leiste
    2) Schornsteinfeger nicht kurzfristig verfügbar (es gibt ländliche Gebiete in denen durchaus um die 2 Stunden) auf den Schornsteinfeger gewartet werden muß. Soll die FF solange rumstehen und warten?

    Nein, warum. Ich würde daraus mind. einen Einsatz mit Bereitstellung machen.

    Geschrieben von Volker Leiste
    3) Der schwere Pflasterstein ist eine durchaus bei Schornsteinfegern nicht unbekannte Notfallvariante. Selbstverständlich haben wir zuvor auch uns mit Schornsteinfegern besprochen, die diese Notfallvariante (!) bei fehlender zeitnaher Verfügbarkeit eines Kollegen als akzeptables Vorgehen sehen. Wir reden bei deiser Übung nicht von optimalern Randbedingungen im idealen Umfeld, sondern von der Situation, dass u.U, die kleine Wehr stundenlang auf sich gestellt ist.
    Also stundenlang?! Bei uns ist der Schornsteinfeger bei den wenigen Schornsteinbränden in ca. 30min (max.) da und das ist hier auch "auf´m platten Land".
    "Notfallvariante" heißt ja dann als letzter Ausweg. Was wäre dann der vorletzte Ausweg?! Vielleicht das kontrollierte Ausbrennenlassen des Schornsteins durch Regelung der Luftzufuhr?

    Geschrieben von Volker Leiste
    4) Grundsatz ist, den Schornsteinquerschnitt so schnell wie möglich wieder zu erweitern.
    Wirklich?! Dann wäre die schnellste Variante das Wasser... :-)
    Grundsatz sollte m.E. die Entfernung des brennbaren Materials aus dem Schornstein sein.

    Geschrieben von Volker Leiste
    5) Didaktischer Nebenansatz ist es einigen Feuerwehren wieder beizubringen dass man auch recht erfolgreich improvisieren kann und nicht immer ein vollausgerüstetes LF16/12 braucht um schon einmal wirksame Maßnahmen einzuleiten ;-)
    Wenn das einige Feuerwehren vergessen haben, dann kann man das aber auch mit anderen Dingen als einem Schornsteinbrand auffrischen. Und selbst ein TLF24/50 oder ein HLF20/16 kann bei einem Schornsteinbrand aufgeschmissen sein. Vielleicht wäre das ja auch ein didaktischer Nebenansatz...

    Geschrieben von Volker Leiste
    6)Soviel Intelligenz erwarten wir bei den Kameraden, dass ein Stein als Notfallgerätschaft verwendet wird, dessen Abmessungen so gewählt werden, dass die Diagonale des Steins kleiner ist als die kleinste Seite des Kaminquerschnittes. Dann kann er auch nicht verklemmen. Wenn diese Notfallmaßnahme zum Tragen kommen könnte - wie sehr verengt ist dann wohl der kaminquerschnitt und welche mech. Festigkeit hat der Ruß ?
    Sicher?! Du kennst die Geschichte mit dem deutschen Feuerwehrmann und den beiden Eisenkugeln?! :-)
    Die Frage ist für mich: hat der Stein mit entsprechenden Abmessungen noch das nötige Gewicht und wenn ja, wie bekomme ich den dann auf´s Dach ohne DLK und/oder AbStuSi?! Einer der letzten Schornsteinbrände für uns war nämlich im obersten Teil des Schornsteines und es wird wohl nicht so einfach sein, den Stein nach oben zu werfen....


    Also wenn Stein, dann als absolute Notlösung!!! Ansonsten würde ich das machen, was im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt und auf den Schornsteinfeger (DIE FACHKRAFT) warten.

    Beispiele zum Schornsteinbrand:
    klick (Wiki)
    klick (Schornsteinfeger)


    Gruß
    Lars

    "Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
    J. Dalhoff


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    Natürlich gebe ich hier nur meine eigene, persönliche Meinung wieder.
    Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen467954
    Datum04.03.2008 10:5111735 x gelesen
    Moin,

    könnte man nicht einfach eine Wehr mit enstprechendem Werkzeug nachfordern? Mal ganz abgesehen davon das auch Kugeln und Ketten mal hängen bleiben können? Wie sichert man den Kollegen auf dem Dach? Und wie stehst du zu der möglichkeit im Notfall alternativ den Brand durch einbringen von Löschpulver zu bekämpfen?

    Gruß, otti


    "You can't be a real country unless you have a Beer and an airline. It helps if you have some kind of a football team, or some nuclear weapons, but at the very least you need a Beer!" Frank Zappa

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern467956
    Datum04.03.2008 10:5811744 x gelesen
    ..wie gesagt, wir haben diese kleine Übung unter den geschilderten Randbedingungen abgefasst. Schön, dass Du in Deiner Wehr / Wohnort bessere Randbedigungen hast. Der Stein ist ja auch bei uns als die Notlösung angegeben. Dieses kleine Wörtchen "Notlösung" wurde nicht von Allen in dieser Bedeutung wahrgenommen.
    Macht aber nichts. Es wäre das allererste Mal, wenn es überhaupt eine abweichenden Kommentare zu einer "kleinen Übung" im FM gegeben hätte.


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    AutorCars8ten8 L.8, Niederwörresbach / Rheinland-Pfalz467974
    Datum04.03.2008 13:2411714 x gelesen
    Ok, die Vorgehensweise im Feuerwehr-Magazin fand ich auch nicht so glücklich, ich kann aber auch keine sehr schweren Fehler erkennen. Das mit dem Stein sollte, insofern ich mich bei unserem Unterricht nicht verhört habe, funktionieren (ist ja nichts anderes als die Schornsteinfegerkugel, nur ohne Kette).

    Wir machen es im Ausrückbereich, wie andere Feuerwehren auch, anders (ganz grob: mehr fegen, was einen guten Erfolg in einer relativ kurzen Zeit bedingt hat). Ich muss aber auch schreiben, dass unser Bereichsführer Schornsteinfegermeister ist, wir also auf dieses Fachwissen zurückgreifen können.


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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern468054
    Datum04.03.2008 19:3311761 x gelesen
    Pulverlöscher ? Das kommt in unserer "kleinen Übung" auch vor (siehe Bild auf der zweiten Seite)
    Sicherung de Kameraden auf dem Dach: ist angesprochen
    andere Wehr nachfordern: klar ist möglich - doch ein Grundkonzept unserer "kleinen Übungen" ist es das Prinzip Maximalwirkung auch mit bescheidenen Mitteln zu vermitteln. Sonst sind wir irgendwann automatisch bei der einzigen Variante: Stützpunktwehr / BF nachfordern.

    In der WF haben wir (Klaus und ich) die volle Bandbreite der Feuerwehrtechnik verfügbar. "kleine Übungen" die auf solche techn. Ressourcen aufbauen sind unattraktiv, weil damit viele hundert Wehren "außen vor" sind. Also zeigen wir, was auch eine TSA- / TSF-Wehr ohne Atemschutz noch können kann....


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    AutorKlau8s W8., Herrstein / RLP468068
    Datum04.03.2008 21:0812269 x gelesen
    Hallo!

    nachem mein Puls wieder etwas gesunken ist meine Meinung zu dem Thema:

    Für den Innenangriff brauchen wir PA, zur Bekämpfung eines Schornsteinbrandes ein Schornsteinwerkzeugsatz. Alles andere sind Spielchen, die können gut gehen aber auch gewaltig schief. Auch beim Schornsteinbrand hört „Mein Feuer“ auf!

    1. Wenn auf dem Dach Tritte für den Schornsteinfeger vorhanden sind, dann nutzt die. Und die sind immer vorhanden, wenn der Schornstein von dort gereinigt wird. Wenn keine vorhanden sind, werden sie in der Regel auch nicht gebraucht, weil dann eine andere Reinigungsmöglichkeit unterm Dach vorhanden ist. Macht bitte keine Experimente mit einer Feuerwehrleine, sondern bestellt wenn wirklich notwendig eine DLK oder betreibt korrekte Absturzsicherung.

    2. Werft niemals irgendwelche Dinge in den Schornstein, die ihr notfalls nicht wieder nach oben raus ziehen könnt. Das Bild mit dem Stein ist für mich ein Alptraum. Ich habe in meiner Laufbahn schon nach zahllosen Steinen, Ketten oder Betonklötzen gefischt, die irgendeiner gemeint hat reinwerfen zu müssen.
    Was ist wenn die stecken bleiben? Ganz einfach, dann ist er Teufel los. Der Schornstein geht ganz zu, die Energie ist aber vorhanden. Und die geht dann nicht mehr nach oben weg, sondern sucht sich einen anderen Weg. Wenn nötig über einen Ofen oder Ofenanschluss in das Gebäude. Und dann habt ihr ein Problem.

    3. Die Zeiten einen Schornsteinbrand brennen zu lassen sind ein für alle mal vorbei. Auch wenn das noch nicht alle kapiert haben (leider auch viele meiner Berufskollegen). Je länger das Ding brennt, umso mehr steigt die Gefahr der Ausbreitung durch Wärmeleitung, Wärmestau und Wärmestrahlung.

    4. Lasst den Blödsinn mit dem Feuerlöscher. Bis heute konnte mir noch keiner einen Löscherfolg belegen. In den meisten Fällen endete es mit einer Riesenschweinerei durch Löschpulver im Gebäude und Atemschutzeinsatz (nicht wegen dem Rauch, sondern wegen dem Löschpulver) Die angeblichen Erfolge beliefen sich alle auf die These "Bis jetzt haben wir jeden Brand gelöscht, irgendwann und irgendwie. Und spät. wenn nix brennbares mehr da ist, geht das Feuer von alleine aus".

    Mit dem neuen Schornsteinwerkzeugsatz ist der Einsatz in einer Stunde erledigt.

    So genug gemeckert! Was macht die Ortswehr mit TSA oder TSF beim Schornsteinbrand?

    1. Sie sichert die Einsatzstelle und bereitet den Löschangriff vor und schlägt ggf. starken Funkenflug nieder.
    2. Sie erkundet im Gebäude und entfernt ggf. Schränke, Kleidungsstücke oder Bücherregale vom Schornstein. Das sollten möglichst wenige Personen erledigen. Wer hat schon gerne 20 Mann mit dreckigen Gummistiefel, die über den hellen Teppichboden durchs ganze Haus stiefeln.
    3. Man prüft die oberen und unteren Reinigungsöffnungen. Wenn vorhanden, vor der oberen und unteren Reinigungsöffnung eine Schuttmulde und eine Löschdecke bereitstellen.
    4. Verständigt schnellstens den zuständigen Schornsteinfeger und/oder eine Feuerwehr mit einem Schornsteinwerkzeugsatz und die sich auch damit auskennt.
    5. Ist die Sache kritisch, kann man noch Löschmittel auf den Stockwerken bereitstellen. Wenn Leitungen verlegt werden, bitte nur im Notfall Wasser darauf geben. Sonst reicht die Kübelspitze, Gartenspritze, ein Eimer Wasser oder ein Blumenzerstäuber.

    Wenn es richtig schief geht, dann hilft eh nur noch Wasser. Wobei bei mir noch ein Fettbrandlöscher auf den nächsten Schornsteinbrand wartet. 

    Mehr unter www.feuerwehr-herrstein.de und dann unter SER

    Ansonsten bin ich gespannt, wann beim nächsten Schornsteinbrand wieder Feuerlöscher gestartet und Steine in den Schornstein geworfen werden. Es stand ja schließlich in der Feuerwehrbild!


    Viele Grüsse aus dem Hunsrück

    Klaus

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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern468071
    Datum04.03.2008 21:2611787 x gelesen
    Hallo Klaus,


    danke für deine Ausführungen die ich nur begrüßen kann. Ich halte einen Kaminbrand auch für den falschen Zeitpunkt um zu experimentieren.


    Eine Frage hätte ich noch:

    Geschrieben von Klaus WendelWobei bei mir noch ein Fettbrandlöscher auf den nächsten Schornsteinbrand wartet.

    Wozu das bzw. in welchem Zusammenhang?



    Grüßle
    Christian





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    AutorKlau8s W8., Herrstein / RLP468073
    Datum04.03.2008 21:3411781 x gelesen
    Hi Christian!


    Geschrieben von Klaus Wendel
    Wobei bei mir noch ein Fettbrandlöscher auf den nächsten Schornsteinbrand wartet.

    Geschrieben von Christian SchorerWozu das bzw. in welchem Zusammenhang?

    Mich würde mal die Reaktion von dem Löschmittel interssieren. Bei Fett darf ich ja auch kein Wasser verwenden und hohe Energie wird dort ebenfalls freigesetzt.

    Obwohl das nur ein Versuch ist. Normalerweise reicht der Werkzeugsatz um alles zu regeln. Und wenns schief läuft dann halt Wasser.


    Viele Grüsse aus dem Hunsrück

    Klaus

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    AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen468075
    Datum04.03.2008 21:4211802 x gelesen
    Geschrieben von Klaus WendelUnd wenns schief läuft dann halt Wasser.

    Genau, die BF unserer englischen Partnerstadt macht das schon immer mit Wasser, allerdings wohldosiert mit einem sehr kleinem Rohr - ähnlich D-Rohr...

    Gruß LP


    Grüße

    Lüder Pott

    Wer sich getroffen fühlt, war mit großer Wahrscheinlichkeit gemeint...

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    AutorJoha8nne8s C8., Esslingen / BW468076
    Datum04.03.2008 21:4811727 x gelesen
    Hallo Klaus

    Geschrieben von Klaus WendelMich würde mal die Reaktion von dem Löschmittel interssieren. Bei Fett darf ich ja auch kein Wasser verwenden und hohe Energie wird dort ebenfalls freigesetzt.

    Ist es nicht so, das ein Fettbrandlöscher da heiße Fett "verseift". Sprich, die Zusammensetzung verändert und somit ein Löscherfolg erzielt wird? Außerdem hat ein Fettbrandlöscher eine Nebeldüse mit relativ kurzer Wurfweite. Ich könnte mir vorstellen, das du mit einem derartigen Löscher keinen Erfolg, dafür aber eine riesen Sauerei haben könntest.

    Aber gespannt bin ich trotzdem auf das Resultat.

    MkG
    Johannes


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    AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern468077
    Datum04.03.2008 21:4911781 x gelesen
    Geschrieben von Lüder PottGenau, die BF unserer englischen Partnerstadt macht das schon immer mit Wasser, allerdings wohldosiert mit einem sehr kleinem Rohr - ähnlich D-Rohr...

    Kenn ich auch so von dort, scheint in England Standard zu sein.


    Grüßle
    Christian





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    AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / NRW468092
    Datum04.03.2008 22:5411664 x gelesen
    Hi,

    Geschrieben von Christian SchorerKenn ich auch so von dort, scheint in England Standard zu sein.

    Was die aber bestimmt auch nur machen, wenn sichergestellt ist, dass der Weg nach oben frei ist, oder? Sonst könnte es ja eng werden ...

    Gibt es weitere Infos zu der Vorgehensweise im Netz?


    Gruß,
    Christian Rieke

    ***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

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    AutorLars8 O.8, Langwedel / Niedersachsen468117
    Datum05.03.2008 06:4711860 x gelesen
    Hallo Namensvetter.
    Danke für den interessanten Links zum Schornsteinbrand.
    Hatte bei der Ausbildung zum Gruppenführer als Übungsszenario so eine Situation. Wusste erst
    nicht was der Ausbilder von mir wollte aber dann gab es doch noch ein Licht am ende des Tunnels.
    Danke für den Links nochmals.


    www.feuerwehr-daverden.de

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    AutorKlau8s W8., Herrstein / RLP468121
    Datum05.03.2008 07:0811739 x gelesen
    Hallo Johannes!
    Geschrieben von Johannes CiolkowskiIst es nicht so, das ein Fettbrandlöscher da heiße
    Fett "verseift". Sprich, die Zusammensetzung verändert und somit ein Löscherfolg erzielt wird? Außerdem hat ein Fettbrandlöscher eine Nebeldüse mit relativ kurzer Wurfweite. Ich könnte mir vorstellen, das du mit einem derartigen Löscher keinen Erfolg, dafür aber eine riesen Sauerei haben könntest.

    Das Löschmittel macht er weniger Schweinerei, auf jedenfall weniger als Pulver. Das verseifen stimmt, es nimmt aber auch große Energiememengen auf und Stoffe die damit benetzt sind brennen nicht mehr. Die geringe Wurfweite kann man durch den extremen Auftrieb (Schonrsteinzug) im Schornstein kompensieren.
    Ist halt nur ein Versuch! Normalerweise funktioniert der Schornsteinwerkzeugsatz. Diesbezüglich habe ich sehr viel positves Feedback. Alle bestätigen, dass sich die Einsatzdauer auf ein Drittel reduziert hat.


    Viele Grüsse aus dem Hunsrück

    Klaus

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    AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen468125
    Datum05.03.2008 08:1111742 x gelesen
    Geschrieben von Lars Oetting
    Hallo Namensvetter.
    Danke für den interessanten Links zum Schornsteinbrand.
    Hatte bei der Ausbildung zum Gruppenführer als Übungsszenario so eine Situation. Wusste erst nicht was der Ausbilder von mir wollte aber dann gab es doch noch ein Licht am ende des Tunnels.

    Keine Ursache! :-)
    Ich wurde bei der GF-Ausbildung in Loy mit einem Koksbrand im Keller der "Villa Böltes" gequält. Bin aber damals in meinem jugendlichen Leichtsinn (zum Glück) nicht "reingefallen"... :-)


    Gruß
    Lars

    "Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
    J. Dalhoff


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    Natürlich gebe ich hier nur meine eigene, persönliche Meinung wieder.
    Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen468128
    Datum05.03.2008 08:4611770 x gelesen
    Moin,

    nur ist das Löschmittel im F-Löscher weiterhin wasserbasiert. Die Fettexplosion bekommt man durch die Nebeldüse in den Griff, die keine große Eindringtiefe erlaubt, bevor es verdampft und damit die Zerstäubung des Fetts verhindert. Beim Schornsteinbrand ist hingegen die Volumenzunahme beim Verdampfen selbst das Problem und nicht nur Wegbereiter für die Hausfrauen-Aerosolbombe.
    Wenn es denn mit F-Löscher funktioniert, dann sollte es IMHO gleichwertig auch mit Wasser in vergleichbarer Form (Auswurfleistung, Tropfengröße) zu deutlich günstigerem Preis funktionieren. Ein Vorteil durch das F-Löschmittel ist hier m.E. nicht zu erwarten.

    Wie hoch ist ist denn die Chance, dass Sprühstoß mit C-Rohr schiefgeht? Kann man davon ausgehen, dass das Probleme macht oder geht es mehr um ein Angesischts alternativer Möglichkeiten (Pulver, Kehren) als zu hoch angesehenes Restrisiko?

    Gruß,
    Thorben


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    AutorKlau8s W8., Herrstein / RLP468141
    Datum05.03.2008 09:5111883 x gelesen
    Hallo!
    Geschrieben von Thorben Gruhlnur ist das Löschmittel im F-Löscher weiterhin wasserbasiert. Die Fettexplosion bekommt man durch die Nebeldüse in den Griff, die keine große Eindringtiefe erlaubt, bevor es verdampft und damit die Zerstäubung des Fetts verhindert. Beim Schornsteinbrand ist hingegen die Volumenzunahme beim Verdampfen selbst das Problem und nicht nur Wegbereiter für die Hausfrauen-Aerosolbombe.
    Wenn es denn mit F-Löscher funktioniert, dann sollte es IMHO gleichwertig auch mit Wasser in vergleichbarer Form (Auswurfleistung, Tropfengröße) zu deutlich günstigerem Preis funktionieren. Ein Vorteil durch das F-Löschmittel ist hier m.E. nicht zu erwarten.

    Da kannst du recht haben. Mir ging es mal um das Verhalten von dem brennenden Holzteer (nix anderes ist Glanzruß) mit dem F-Löschmittel, um das ja einige Geheimhalterei betrieben wird.
    Geschrieben von Thorben GruhlWie hoch ist ist denn die Chance, dass Sprühstoß mit C-Rohr schiefgeht? Kann man davon ausgehen, dass das Probleme macht oder geht es mehr um ein Angesischts alternativer Möglichkeiten (Pulver, Kehren) als zu hoch angesehenes Restrisiko?
    Die Menge macht es bei der Sache. Ich war vor 2 Jahren in Vertretung für einen Kollegen an einem S-Brand. Der S. geriet uns hier von der Temperatur ausser Kontrolle. Altes Haus und 180 Grad an den Decken. Wir bekamen ihn wegen einer starken Schrägführung auch nicht richtig gekehrt. Wir haben Wasser mit einer Gartenspritze eingebracht. Innerhalb von 15 Minuten merkte man eine Reduzierung der Temperatur.

    Vor C-Leitungen mit Wasser drauf warne ich immer. Habe da schon einiges erlebt. Von Schlauchplatzer bis Kupplungen auseinander. Die Treppe sah dann aus wie die Triberger Wasserfälle! :-)


    Viele Grüsse aus dem Hunsrück

    Klaus

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen468147
    Datum05.03.2008 10:2711749 x gelesen
    Hi,

    konkret nochmal zum Löschpulver. Bei einer kürzlich bei uns durchgeführten Schulung durch den Bezirksschornsteinfegermeister (was für ein Wort!) teilte dieser auf unsere Rückfrage sinngemäß mit, dass er nichts gegen den Einsatz von Löschpulver in einem Kamin habe. Es gab Berichte von Kameraden wie auch von ihm dass diese Methode das Feuer schnell und sicher löschen könne, wenn Pulver von unten eingebracht würde und noch Zug im Kamin vorhanden sei. Der Kamin müsse dann später kontrolliert ausgebrannt oder ausgeschlagen werden.

    Wie würdest du das bei akuter Gefahr für das Gebäude (bereits angebrannte Balken, bereits Risse in Decken oder Kamin) beurteilen? Ich habe mir das bsiher als taugliche Ultima-Ratio vorgestellt, wenn kehren nicht mehr geht und es zu Problemen kommt.

    Gruß, otti


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    AutorKlau8s W8., Herrstein / RLP468166
    Datum05.03.2008 12:1711757 x gelesen
    Hallo!

    Die Wirkung von Löschpulver ist folgende:

    Sauerstoff verdrängend – wie soll das langfristig im Kamin klappen bei allen Undichtigkeiten durch angeschlossene Feuerstätten. Und notfalls saugt er von oben Luft.

    Trennschicht bilden zwischen Sauerstoff und brennbarem Stoff– klappt auch nicht, wie soll das bei dem Volumen und dem Aufblähen funktionieren.

    Kühlwirkung hat Löschpulver leider nicht. Dafür hat dies aber Wasser. Nur bildet es dabei Dampf und vergrößert sein Volumen um das 1700fache.

    Ich bekomme immer wieder von erfolgreichen Einsätzen von Löschpulver erzählt. Wobei ich persönlich immer nur eine Riesenschweinerei durch Pulver erlebt habe. Wenn ich dann nach der Einsatzdauer frage, dann bekomme ich in der Regel 3 Stunden gesagt. Irgendwann ist halt der brennbare Stoff verbrannt und das Feuer geht von allein aus, getreu der Regel, dass wir bis jetzt jeden Brand gelöscht haben.

    In meinem Archiv befinden sich aber Bilder und Einsatzberichte von Pulvereinsätzen. Es gibt sogar Feuerwehren die schreiben in Fachzeitschriften noch rein, dass sie nach dem Feuerlöschereinsatz wegen dem Pulver Atemschutz anziehen mussten. Dann kannst du dir vorstellen, wie die Wohnung oder das Haus ausgesehen hat.


    Viele Grüsse aus dem Hunsrück

    Klaus

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    AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen468168
    Datum05.03.2008 12:4911714 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Klaus WendelDie Wirkung von Löschpulver ist folgende:

    und die hier entscheidende:
    inhibition?

    Gruß,
    Dirk


    Alles meine persönliche Meinung usw..
    Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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    AutorSven8 T.8, Monheim / NRW468170
    Datum05.03.2008 13:1411781 x gelesen
    Hi!

    Dir ist aber schon klar, dass das Hauptproblem beim Kaminbrand die brandklasse A ist, dessen Grundlage nunmal ein ganz intensiver Glutbrand ist?

    Gruß
    Sven


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    AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen468180
    Datum05.03.2008 14:1011677 x gelesen
    Geschrieben von Sven TönnemannDir ist aber schon klar, dass....
    Jepp,
    nur ist die Inhibition die einzige Löschwirkung des Pulvers, die hier überhaupt helfen könnte. Die anderen sind, wie vor beschrieben wahrscheinlich wirkungslos.
    Rein theoretisch (praktische Erfahrung habe ich damit nicht) könnte der Pulvereinsatz die Reaktionsgeschwindigkeit (und damit die Temperaturbelastung der Bauteile) senken, aber nicht löschen. Was ja auch mit den berichteten Einsatzzeiten bei Pulver korrespondiert.

    Gruß,
    Dirk


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     01.03.2008 13:56 Thom7as 7W., Norden Einsatzberichte Feuerwehr-Magazin
     04.03.2008 10:06 Volk7er 7L., Erlangen
     04.03.2008 10:48 Lars7 T.7, Oerel
     04.03.2008 10:58 Volk7er 7L., Erlangen
     05.03.2008 06:47 Lars7 O.7, Langwedel
     05.03.2008 08:11 Lars7 T.7, Oerel
     04.03.2008 10:51 Matt7hia7s O7., Waldems
     04.03.2008 13:24 Cars7ten7 L.7, Niederwörresbach
     04.03.2008 19:33 Volk7er 7L., Erlangen
     04.03.2008 21:08 Klau7s W7., Herrstein
     04.03.2008 21:26 Chri7sti7an 7S., Wasserburg/Bodensee
     04.03.2008 21:34 Klau7s W7., Herrstein
     04.03.2008 21:42 Lüde7r P7., Kelkheim
     04.03.2008 21:49 Chri7sti7an 7S., Wasserburg/Bodensee
     04.03.2008 22:54 Chri7sti7an 7R., Hilchenbach
     04.03.2008 21:48 ., Esslingen
     05.03.2008 07:08 Klau7s W7., Herrstein
     05.03.2008 08:46 Thor7ben7 G.7, Leese <-> OS
     05.03.2008 09:51 Klau7s W7., Herrstein
     05.03.2008 10:27 Matt7hia7s O7., Waldems
     05.03.2008 12:17 Klau7s W7., Herrstein
     05.03.2008 12:49 Dirk7 W.7, Algermissen
     05.03.2008 13:14 Sven7 T.7, Monheim
     05.03.2008 14:10 Dirk7 W.7, Algermissen
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