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| Thema | Wer arbeitet mit farbigen Lichtfiltern im Innenangriff? | 5 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Jose8f M8., Bad Urach / BaWü | 541852 | |||
| Datum | 08.02.2009 18:34 | 4075 x gelesen | |||
| Hallo! Sicher kennt ihr die gelben Nebelleuchten an fränzösichen Autos oder die orangen Warnblikleuchten, die bei Nebel viel weiter zu sehen sind als weißes Licht. Vor einieger Zeit gab es aus England auch mal einen Scheinwerfer, der absichtlich für den Brandeinsatz orange LEDs verwendete, um im Brandeinsatz besser den Rauch durchdringen zu können. Arbeitet irgendjemand absichtlich mit farbigem Licht im Brandeinsatz um diesen Effekt zu erzielen? Womit (LED-farbe / Vorsatzscheibe / Produkt)? Wie sind die Erfahrungen? mit freundlichen Grüßen Jo(sef) Mäschle | |||||
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| Autor | Dirk8 M.8, Ruppertsweiler / Rheinland-Pfalz | 541891 | |||
| Datum | 08.02.2009 21:07 | 2247 x gelesen | |||
| Also ausprobiert haben wir das noch nicht,ist mir auch nicht bekannt das in unsrer Umgebung sowas gemacht wird,aber vom gedanken her ist die Idee nicht schlecht. müsste man mal in einer Übung ausprobieren. gruß | |||||
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| Autor | Andr8é D8., Bad Honnef / Nordrhein-Westfalen | 541928 | |||
| Datum | 08.02.2009 23:36 | 2051 x gelesen | |||
| ... oder kommen die Scheinwerfer weiter weil sie, auf Grund dessen das oranges Licht nicht so stark blendet, stärker sein dürfen. Die Lampe bleibt ja bei uns die gleiche. Warum sollte das Licht weiter kommen wenn man dessen Spektrum kastriert?! Lasse mich da gerne eines besseren belehren. Gruß André www.feuerwehr-bad-honnef.de | |||||
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| Autor | Thor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen | 541934 | |||
| Datum | 09.02.2009 02:40 | 1982 x gelesen | |||
| Moin, ist dem so, dass rötliche Farbtöne weiter reichen? Längerwelliges Licht wird doch eher stärker gestreut, zumindest im Nebel. Und wurden LED-Helmlampen nicht zuletzt auch aufgrund des bläulicheren Lichts als besser dargestellt? Gruß, Thorben | |||||
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| Autor | Domi8nic8 S.8, Würenlingen / Schweiz / Aargau / Schweiz | 541951 | |||
| Datum | 09.02.2009 09:06 | 1743 x gelesen | |||
| Die roten Farbtöne sollten schon weiter kommen im Rauch als z.B. blaue, zumindest in der Theorie. Die WBKs "sehen" ja auch die Infrarote Strahlung, die aufgrund der grösseren Wellenlänge den Rauch zu durchdringen vermag. Schaut man sich jetzt aber das Spektrum des roten sichtbaren Lichtes und der Infraroten Strahlung an, wird man schnell feststellen, dass das rote sichtbare Licht noch immer sehr kurzwellig ist im Vergleich zur wesentlich breitbandigeren IR Strahlung (leider spezifiziert Bullard die Bandbreite der IR Strahlung, die sie detektieren nicht). Ich bin kein Augenarzt/Optiker, aber ich glaube, dass man das bläulichere Licht desshalb als heller empfindet, weil man in der Nacht vermehrt mit den Stäbchen sieht, die bei 507nm am lichtempfindlichsten sind -> das geht ins bläuliche Spektrum. Tagsüber sieht man primär mit den Zäpfchen, welche die grösste Empfindlichkeit bei 555nm haben, also im gelben Bereich. Da wir bei einem Einsatz normalerweise aber vorher soviel Licht ausgesetzt waren, sehen wir wohl primär mit den Zäpfchen (es dauert an die 20 bis 30min bis wir wieder mit den Stäbchen sehen -> also genau eine Einsatzdauer unter PA). Warum ich jetzt aber am Tag das bläulichere Licht als intensiver auffasse liegt mitunter an der Farbtemperatur. Je höher diese ist, umso mehr Leistung wird abgestrahlt. Und da ist blaues Licht klar im Vorteil -> je bläulicher das Licht, umso höher die Farbtemperatur. Dieser Beitrag repräsentiert meine private Meinung und muss weder mit der der FFW Würenlingen oder der der WF PSI noch der der Gemeinde Würenlingen bzw. dem Arbeitsgeber (PSI) übereinstimmen. | |||||
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