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ThemaBehinderung bei einem Brand eines Einfamilienhauses durch Hunde24 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorKlau8s S8., München / Bayern692403
Datum14.08.2011 10:167739 x gelesen
"Der Weg zum Feuer gestaltete sich schwierig, da das Grundstück von mehreren Hunde bewacht war."
Diesen etwas lapidaren Satz las ich gerade in einem Einsatzbericht.
Wie kann man das , meiner Meinung nach ,nicht zu unterschätzende Problem angehen, zumal ich davon ausgehe das wir zuerst vor Ort sind, nicht gleich unbedingt in Zugstärke und die Pol nicht gleich zur Schusswaffe greifen kann(will,muss,darf zu gefährlich wegen Fehlschuss).Tierheimmitarbeiter dauert auch zulang Tierarzt ebenso.
Eventuell kann man einen oder zwei Hunde mit Wasser auf Distanz halten ,aber wenn es mehr sind ?
Ich kann auch nicht davon ausgehen das die Hunde so wie meine zwei auf ein Wort folgen ,da sie ja in ihren Augen nur ihr Territorium gegen uns Eindringlinge verteidigen.
Bei einem Fall an dem ich dabei war: Person eingeklemmt Herrchen verstorben musste der Hund erschossen werden, ist aber in keiner Weise vergleichbar.
Hat schon der eine oder andere Feuerwehrmann hier entsprechende Erfahrung gemacht ?
Danke schön
Gruß Klaus


Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe. (M.A.)
Alle angenehmen Dinge sind entweder unmoralisch, illegal oder machen dick. Alexander Woollcott
Hier geschriebenes ist alles privat und nicht meines Dienstherrn's

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg692404
Datum14.08.2011 10:325709 x gelesen
Geschrieben von Klaus SchillerEventuell kann man einen oder zwei Hunde mit Wasser auf Distanz halten ,aber wenn es mehr sind ?

Brennen lassen.
Das ist Pech. Genauso wie wenn ein Bewohner sein Haus mittels heute verfügbarer Sicherheitstechnik zu "Festung" ausbaut und wir quasi nicht (schnell) rein kommen.


Geschrieben von Klaus SchillerTierheimmitarbeiter dauert auch zulang Tierarzt ebenso.

Hundeführer der Polizei ist i.d.R. eine gute Option.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau

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AutorKlau8s S8., München / Bayern692406
Datum14.08.2011 10:345601 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerBrennen lassen.
Das ist Pech. Genauso wie wenn ein Bewohner sein Haus mittels heute verfügbarer Sicherheitstechnik zu "Festung" ausbaut und wir quasi nicht (schnell) rein kommen.


Na nur keine Photovoltaikpolemik aufkommen lassen :-)

Geschrieben von Christian Fischer
Hundeführer der Polizei ist i.d.R. eine gute Option.


Wie schnell ist der z.B bei euch greifbar, dauert bei uns ja schon seine Zeit.


Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe. (M.A.)
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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg692407
Datum14.08.2011 10:375637 x gelesen
Geschrieben von Klaus SchillerWie schnell ist der z.B bei euch greifbar, dauert bei uns ja schon seine Zeit.

Bei uns auch. Aber sonst fällt mir niemand mit Hundeerfahrung ein, den ich planbar immer 24/7 irgend wie ran bekomme.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau

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AutorMark8us 8R., Höhenrain / Bayern692408
Datum14.08.2011 10:395268 x gelesen
Guten Morgen Klaus,

Geschrieben von Klaus Schiller
Hat schon der eine oder andere Feuerwehrmann hier entsprechende Erfahrung gemacht ?
ich kann da vielleicht dienen:

wir hatten im vergangenen Jahr einen VU mit eingeklemmter Person, Hund saß im Fußraum des Beifahrersitzes und wurde ebenfalls an der Pfote verletzt. Angeblich hatte er in der Anfangsphase des Einsatzes nach einem Helfer geschnappt (aber nicht gebissen), der sein Herrchen (den Fahrer) versorgen wollte. Daher wurde erstmal ein Bogen um den Beifahrersitz gemacht.

Dank unseres KJFW (der mit seiner FW ebenfalls alarmiert war) kümmerte sich ein Teil der Helfer dann fachmännisch um den (eben auch verletzten) Hund. Nach Versorgung des Hundes (inkl. medikamentöse Schmerzbekämpfung) wurde er dann auf Anordnung der Polizei in die nächste Tierklinik gebracht.

Dabei kommt uns halt zu Gute, dass unser KJFW zufällig Tierarzt ist, und auch die anderen Helfer, die an dieser Aktion beteiligt waren, zum Teil selbst Hundehalter sind. Ging letztlich alles gut aus, es wurde auch kein Helfer mehr gebissen. Seitdem hat unser KJFW übrigens auch einen neuen Titel: Kreisfeuerwehrveterinär :-)))

Ich denke, es macht generell viel aus, ob die einzelne Einsatzkraft beim Umgang mit Tieren (allgemein) auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann oder nicht. Hunde machen mir persönlich jetzt z.B. überhaupt nichts aus, weil wir seit jeher einen Hund zu Hause hatten. Daher denke ich, dass ich einen Hund ganz gut einschätzen kann, ob von ihm jetzt eine Gefahr ausgeht oder nicht. Bei Einsätzen werden wir aber immer wieder auch mit "größeren" Exemplaren konfrontiert... seit einigen Jahren haben wir desöftern mit Pferden zu tun. Und ganz ehrlich: da bin ich heilfroh, dass wir noch einige Landwirte und auch Reiter in unseren Reihen haben. Denn die kennen sich deutlich besser damit aus als ich.

Gruß
Markus


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AutorJose8f M8., Dillingen / Saar / Saarland692409
Datum14.08.2011 10:425257 x gelesen
Hallo!

Geschrieben von Klaus SchillerHat schon der eine oder andere Feuerwehrmann hier entsprechende Erfahrung gemacht ?

Im Einsatz nicht, es steht aber auf meiner Liste "potentieller Probleme" in Sachen Zugangstechniken.

Praktischerweise gibt es seit eineiger Zeit ein Buch zu dem Problem:

Gefährliche Hunde

Aus meiner Sicht ein gute Übersicht über die Möglichkeiten.


Gruß aus dem Saarland

Jo



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AutorMark8us 8R., Höhenrain / Bayern692411
Datum14.08.2011 10:425232 x gelesen
Servus,

Geschrieben von Christian Fischer
Hundeführer der Polizei ist i.d.R. eine gute Option.
meines Erachtens zwar eine überlegenswerte, aber sicher nicht die schnellste Option. Das dauert aus eigener Erfahrung selbst bei uns in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt regelmäßig 1,5 bis 2 h, bis da einer bei uns auftaucht (wenn er nicht gerade zufällig auf einer PI im Landkreis sitzt).

Gruß
Markus


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AutorKlau8s S8., München / Bayern692412
Datum14.08.2011 10:435402 x gelesen
yep, deswegen grüble ich ja darüber nach, was meinst du wieviel Platz ich mit ihm in der vollbesetzten U-Bahn habe , obwohl er niemanden was tut ( Ausser es geht jemand auf die Familie los)


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AutorMark8us 8R., Höhenrain / Bayern692414
Datum14.08.2011 10:455348 x gelesen
Geschrieben von Christian Fischer
Aber sonst fällt mir niemand mit Hundeerfahrung ein, den ich planbar immer 24/7 irgend wie ran bekomme.
Evtl. der Tierarzt aus dem Bereitschaftsdienst (wenn es sowas bei Euch gibt)? Ansonsten: wir haben Listen mit Tierärzten bei uns liegen, die man ggf. abtelefonieren kann. Hat bislang eigentlich immer ganz gut funktioniert... dauert zwar auch bis zu einer Stunde, bis da einer da ist, war in diversen Fällen aber trotzdem die schnellste Alternative.


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AutorKlau8s S8., München / Bayern692415
Datum14.08.2011 10:475125 x gelesen
Ja, danke das hört sich gut an, wobei bei uns natürlich mal wieder die Kampfhundeverordnung dazu führt das es der geringere Anteil sein wird, ich denke da an die in letzter Zeit aus dem Boden spriessende Hilfs-und hundeheimholausspanienostenusw.die das ja in der Regel im Ehrenamt machen und plötzlich über Nacht die Bude voll haben.


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AutorKlau8s S8., München / Bayern692416
Datum14.08.2011 10:485195 x gelesen
Ja bei uns gibts ja die Tierretung München, da könnte ich mal nachhacken, stimmt.


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AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen692417
Datum14.08.2011 10:515130 x gelesen
Auch aufgrund der anderen Postings dazu komme ich ad hoc nur auf zwei Ansätze:

1. Menschenleben in Gefahr / Gefahr der Ausbreitung auf Nachbarobjekte:

Einsatz von Pfefferspray in ausreichender Dosis bei gleichzeitigem Bereithalten eines langen, stumpfen Gegenstandes und der Nachforderung eines Tierarztes.


2. ohne o.g. Attribute:

Brennen lassen!



MkG
Marc


Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

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AutorKlau8s S8., München / Bayern692418
Datum14.08.2011 10:545127 x gelesen
Geschrieben von Markus Reichartch denke, es macht generell viel aus, ob die einzelne Einsatzkraft beim Umgang mit Tieren (allgemein) auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann oder nicht. Hunde machen mir persönlich jetzt z.B. überhaupt nichts aus, weil wir seit jeher einen Hund zu Hause hatten. Daher denke ich, dass ich einen Hund ganz gut einschätzen kann, ob von ihm jetzt eine Gefahr ausgeht oder nicht. Bei Einsätzen werden wir aber immer wieder auch mit "größeren" Exemplaren konfrontiert... seit einigen Jahren haben wir desöftern mit Pferden zu tun. Und ganz ehrlich: da bin ich heilfroh, dass wir noch einige Landwirte und auch Reiter in unseren Reihen haben. Denn die kennen sich deutlich besser damit aus als ich.


Ja, da fallen mir nur zwei Sachen ein , he ihr Feiglinge lasst mich hinter den Baum und was sagte mal ein Kollege ,alles was grösser ist wie ein Wellensittich ,ist ein Raubtier.
Aber das ist ja das schöne bei der FF man hat ein ungeheures Potential an verschiedenen Erfahrungen dabei man muss die nur richtig zu nutzen wissen und zusammenführen können.


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AutorKlau8s S8., München / Bayern692419
Datum14.08.2011 10:565138 x gelesen
Geschrieben von Marc Dickeygleichzeitigem Bereithalten eines langen, stumpfen Gegenstandes und der Nachforderung eines Tierarztes.


Jeder nicht Hundeerfahrene wird bei sowas mit fürchterlichen Bissen rechnen müssen unter sofortigem Verlust des Gegenstandes.


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AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen692420
Datum14.08.2011 10:575078 x gelesen
Geschrieben von Klaus SchillerJeder nicht Hundeerfahrene wird bei sowas mit fürchterlichen Bissen rechnen müssen unter sofortigem Verlust des Gegenstandes.

Es ist ja auch nur das Backup wenn das Pfefferspray nicht greifen sollte.

MkG
Marc


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(2) ...

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AutorKlau8s S8., München / Bayern692421
Datum14.08.2011 10:595080 x gelesen
yep, hab ich schon verstanden, ich hoffe der erste Schuß sitzt auch gleich in den Augen


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AutorJose8f M8., Dillingen / Saar / Saarland692422
Datum14.08.2011 11:075061 x gelesen
Geschrieben von Klaus SchillerJa, danke das hört sich gut an, wobei bei uns natürlich mal wieder die Kampfhundeverordnung dazu führt das es der geringere Anteil sein wird, ich denke da an die in letzter Zeit aus dem Boden spriessende Hilfs-und hundeheimholausspanienostenusw.die das ja in der Regel im Ehrenamt machen und plötzlich über Nacht die Bude voll haben.


Für Riesenprobleme braucht es keinen Kampfhund.

Denk auch daran, dass die Diensthunde, die die Diensthundeprüfung nicht bestehen weil sie trotz allen Schulungsaufwandes nicht von einem professionellen Trainer zu beherrschen sind dann billig an irgendwen "abverkauft" werden, der mit dem Viecherl zeit seines Lebens garantiert nicht sinnvoll umgehen kann.

Auch die abgerichteten machen ab und an nicht das was sie sollen....


Gruß aus dem Saarland

Jo



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AutorKlau8s S8., München / Bayern692423
Datum14.08.2011 11:145054 x gelesen
und nicht zu vergessen die verhaltensgestörten Hunde die jahrelang als Streuner bezeichnet wurden und von warmherzigen Touristen und Ferienrettungsverbänden, in medienwirksamen Aktionen gerettet werden, um in unserem so tierfreundlichen Land, innerhalb von 2 Wochen domestiziert werden und als kinderfreundliche und familienfreundliche Hunde in ein neues Leben geführt werden.


Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe. (M.A.)
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AutorGerr8it 8L., Frankfurt / Hessen692425
Datum14.08.2011 11:395041 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerAber sonst fällt mir niemand mit Hundeerfahrung ein, den ich planbar immer 24/7 irgend wie ran bekomme.

evtl. Rettungshundestaffeln


Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

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AutorGerr8it 8L., Frankfurt / Hessen692428
Datum14.08.2011 11:495119 x gelesen
Das größte Problem dabei ist, dass die Tiere bei einem Brand unter Umständen selbst auf ihre eigenen Halter nicht mehr reagieren, da sie selbst unter ziemlich heftigem Stress durch den Brand, die SoSi und die Große Gruppe von Personen, die ins Revier einzudringen versuchen,stehen.

Das ganze ist halt immer eine Einzelfallentscheidung, wenn ich Personal zur Verfügung habe, das Erfahrung mit Hunden hat und auch die Körpersprache versteht, sollten diejenigen es erst mal versuchen. Wenn die Hunde darauf nicht reagieren wird es auch für professionelle Hundeführer kaum möglich sein die Tiere ohne Hilfsmittel zu kontrollieren.

Optimum wäre natürlich eine Tierrettungsgruppe oder Tierarzt, die Diese Tiere dann mit geeignetem Material außer Gefecht setzen oder einfangen können.

Hat man diese nicht zur Hand, dann muss eben so leid es mir tut, da ich von Kindesbeinen auch mit Hunden aufgewachsen bin, auch der Fangschuss ins Kalkül gezogen werden.


Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein

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AutorOlli8 K.8, Worms-Pfeddersheim / Rheinland-Pfalz692430
Datum14.08.2011 13:124924 x gelesen
Geschrieben von Klaus SchillerHat schon der eine oder andere Feuerwehrmann hier entsprechende Erfahrung gemacht ?

Hallo Klaus,

jo, hab ich, allerdings schon ca. 15 Jahre her, also in Zeiten, wo man noch als A-Trupp seine FW-Axt als Universalwerkzeug dabeihatte.

Teilbrand mehrerer Holzverschläge, Gartenhaus, etc. auf einem ca. 30x40m großen Gartengrundstück, Strecke von Brandstelle zum damaligen LF ca. 25m, nach ablöschen des Brandes Kontrolle der restlichen Räumlichkeiten, in ca. 50cm Höhe ein Durchgang zu einem nichteinsehbaren Holzverschlag.

Meiner einer streckt natürlich den Kopf rein und blickt in die Augenpaare zweier Mastinos, die Gott sei Dank durch den Rauch neben sich waren oder einfach nur verwirrt waren. Ich hätte mit Sicherheit in diesem Augenblick keinen Tropfen Blut vergossen, denn ich hatte einfach nur eine Sch.....Angst.

Maßnahme: A-Trupp im Rückwärtsgang, die FW-Axt schlagbereit, übers Grundstück zum LF, somit zum Tor des umzäunten Geländes, Benachrichtigung des Notfall-Teams des Tierheims, und das wars.

Erinnere mich noch heute aber gerne an diesen Einsatz, war schon grell !
Ergo, für mich heute immer noch aktuell, "Strecke deinen Kopf nicht in jedes Loch !"


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AutorKlau8s S8., München / Bayern692432
Datum14.08.2011 13:284824 x gelesen
Geschrieben von Olli KehrErgo, für mich heute immer noch aktuell, "Strecke deinen Kopf nicht in jedes Loch !"


Da gebe ich dir völlig recht, wenn ich da an unser Alarmbild Kranke Person in Wohnung denke :-)


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AutorKlau8s S8., München / Bayern692433
Datum14.08.2011 13:294851 x gelesen
Find ich gut Gerrit


Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe. (M.A.)
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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg692444
Datum14.08.2011 16:094797 x gelesen
Sicher ein Problem das umsichtiger Handelt erfordert. Zu erst einmal geht der Eigenschutz ja vor.

Wir haben das Glück das wir zeitnah auf den GW - Tier der nahe gelegenen BF Cottbus zurückgreifen können. Hier kommt nicht nur die entsprechende Technik, sonder auch Kollegen die darin geschult sind und Erfahrungen haben wie mit Tieren umgegangen werden muss die unter Stress stehen. Hatten sie dieses Jahr erst im Einsatz als ein Hund aus einem Tierheim plötzlich auf niemanden mehr angesprochen und gegenüber jedermann aggressiv reagiert hat.

Das ein oder andere Mal hatten wir es auch schon mit größeren Tieren zu tun. Sei es ein umgekippter Transporten mit Kühen oder ein VKU mit mehreren Pferden. Hier bin ich heil froh das ich in aller Regel immer Kameraden aus der Landwirtschaft dabei habe die sich damit wirklich auskennen, ansonsten hätte ich auch kein Problem die ein oder andere Dorfwehr nachzualarmieren.

Gruß Ralf

PS: In dem Zusammenhang fällt mir wider mal was aus "Best of BOS" ein:

KFZ: "Wir benötigen hier mal einen Hundeführer!"
LS: "Mit was für einem Hund?"
KFZ: "Ist egal, aber da wo wir rein sollen sind zwei scharfe Wachhunde!"
LS: "Ja und? Glaubt ihr, das tut dem weniger weh, wenn der gebissen wird, als euch?"


Eine Statistik ist für Beamte das Selbe,
wie für einen Betrunkenen die Straßenlaterne:
Sie dient ihm zum Festhalten, nicht zur Erleuchtung...

http://twitter.com/nomex64

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 14.08.2011 10:16 ., München
 14.08.2011 10:32 Chri7sti7an 7F., Wernau
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 14.08.2011 10:39 Mark7us 7R., Höhenrain
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