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| Thema | Kohlensäure-Ausbruch am Schacht Unterbreizbach II (Thüringen) | 8 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Infos: | |||||
| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 773911 | |||
| Datum | 01.10.2013 18:29 | 5246 x gelesen | |||
| ThFV - Thüringer Feuerwehr-Verband e.V. Kaliwerk Werra: Kohlensäure-Ausbruch am Schacht Unterbreizbach II Am Schacht II des Standortes Unterbreizbach (Verbundwerk Werra) hat sich nach dem Gewinnungssprengen um 13:10 Uhr ein Kohlensäure-Ausbruch ereignet, der sich über den Schacht auch nach über Tage ausgewirkt hat. Infolgedessen kam es zu einer starken Staubentwicklung. Fünf Mitarbeiter befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt noch unter Tage, zu dreien von ihnen besteht bisher kein Kontakt. Die Bergwerke Unterbreizbach und Merkers sowie der übertägige Bereiche der Schachtanlagen I und II wurden vorsorglich evakuiert. Grubenwehr und Werkfeuerwehr sind im Einsatz. Bergamt, Berufsgenossenschaft und die Bürgermeister der umgebenden Ort-schaften wurden informiert. 17:30 Zur Lage in Unterbreizbach: Laut K+S werden noch drei Menschen unter Tage vermisst, vier seien inzwischen aus der Grube gerettet worden. MDR THÜRINGEN: Grubenunglück in Unterbreizbach/Wartburgkreis Im Kaliwerk Unterbreizbach im Wartburgkreis sind fünf Menschen unter Tage eingeschlossen. Nach ersten Informationen aus dem Wirtschaftsministerium hat es einen außergewöhnlichen Austritt von Kohlendioxid gemischt mit Salzstaub gegeben. Dem vorausgegangen war eine Sprengung zur Salzgewinnung. Zu den fünf Menschen unter Tage bestehe Kontakt, hieß es weiter. Die Grubenwehr sei im Einsatz. Die Bundesstraße 84 bei Sünna wurde gesperrt. Der dort gelegene Schacht-Zwei soll evakuiert werden. mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Chri8sto8ph 8M., Riesa / Sachsen | 773919 | |||
| Datum | 01.10.2013 19:48 | 3549 x gelesen | |||
| Abend, laut NTv und N24 Newsticker sind die 3 vermissten Bergleute tot. Hoffentlich nur eine Ente! - Chris Alles was ich äußere ist meine persönliche Meinung, nicht die von anderen Menschen oder Institutionen ... GF: Davorn links, jetzt rechts, hinter dem roten PKW links! MA: Ruhe! Kutscher kennt den Weg! | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen | 773920 | |||
| Datum | 01.10.2013 19:53 | 3513 x gelesen | |||
| Der mdr berichet soeben auch von 3 verstorbenen Bergleuten.. LINK Mein Beileid! Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzten, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand. (Arthur Schopenhauer) - Meine Beiträge sind ausschließlich meine private Meinung und sind nur für dieses Forum bestimmt! - http://pvsafety.de - Sicherheit im Feuerwehreinsatz | |||||
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| Autor | Feli8x H8., Denkte / Niedersachsen | 773927 | |||
| Datum | 01.10.2013 21:11 | 3452 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael R.Am Schacht II des Standortes Unterbreizbach (Verbundwerk Werra) hat sich nach dem Gewinnungssprengen um 13:10 Uhr ein Kohlensäure-Ausbruch ereignet, der sich über den Schacht auch nach über Tage ausgewirkt hat. Infolgedessen kam es zu einer starken Staubentwicklung. Mal eine doofe Frage, wie kann denn ein Kohlensäure-Ausbruch zum Abbruch des Kontakts mit den Bergleuten führen? Denn ne Explosion mit nachfolgender Verschüttung kanns ja weniger gegeben haben. Alle hier dargestellten Gedanken entsprechen ausschließlich meiner eigenen Fantasie und haben nichts mit offiziellen Ansichten meiner Wehr zu tun! | |||||
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| Autor | Hara8ld 8S., Köln / NRW | 773928 | |||
| Datum | 01.10.2013 21:15 | 3316 x gelesen | |||
| CO2 ist auch Tödlich | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 773938 | |||
| Datum | 01.10.2013 22:37 | 3390 x gelesen | |||
Geschrieben von Felix H.Mal eine doofe Frage, wie kann denn ein Kohlensäure-Ausbruch zum Abbruch des Kontakts mit den Bergleuten führen Du meinst außer, dass CO2 an sich schon ein massives Problem ist, wenn man in einem geschlossenen Raum ziemlich weit unten ist? Geschrieben von Felix H. Denn ne Explosion mit nachfolgender Verschüttung kanns ja weniger gegeben haben. Warum nicht? Wenn sich das Gas CO2 spontan ausdenht werden da ganz schöne Brocken fliegen. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau | |||||
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| Autor | Tim 8B., St. Ingbert / Saarland | 773944 | |||
| Datum | 02.10.2013 00:22
| 3894 x gelesen | |||
| Aus Sicht eines ehemals im Steinkohlebergbau Beschäftigten: Ein "Gasausbruch" liegt vor, wenn plötzlich erhebliche Mengen an Gas aus dem bisher festen Arbeitsstoß unter gleichzeitiger Zerstörung seines natürlichen Gefüges und Vorschleudern der so gelockerten Massen unter Druckentwicklung freiwerden und als Druckwelle sich in der Umgebung ausdehnen. Aus Sicht des Steinkohlebergbaus kann man je Tonne ausgeworfener Kohle mit ca. 5-20 Kubikmeter freiwerdender Gasmengen rechnen. Die freiwerdenden Gasmengen enthalten auf Steinkohlengruben neben des Kohlendioxides mehr oder minder große Mengen CH4, auf den Kalisalzgruben Stickstoff. In der Kohle sind rund 90% der Gasmenge physikalisch gebunden, während der Rest in den Poren unter einem dem Gas aufgezwungenen hohen Druck frei ansteht. C.H. Fritsche verwies beispielsweise im Lehrbuch der Bergbaukunde auf einen Gasausbruch auf der Grube Fontanes (heutiges Dèpatement Gard, F), welcher sich im Vorrichtungsbetrieb am 11.11.1921 ereignete. Hierbei wurde augenblicklich die gesamte Grube mit einem Streckennetz von 34 km bis nach ü.T. mit CO2 gefüllt "und gleichzeitig die ungeheure Menge von 5000t Kohlenklein und Bergen" als "Auswurfmasse" in die Strecken geschleudert. Neben der Entstehung des CO2 beim Vorgang der Inkohlung (komme halt aus dem Steinkohlebergbau...) also dem Zersetzungsvorgang biologischen Materials unter Luftabschluss, hat dies je nach Abbaugebiet auch geologische Ursachen (vulkanische Ursprünge, Durchbruch tertiarer Basalte,...) und die Gasvorkommen sind teilweise durch den Gebirgsdruck mit hohem Druck in den Poren gebunden. Trifft man dann auf so einen sog. "Ausbläser", wird's durchaus ungemütlich. Im Gedenken an die verstorbenen Kameraden Glück Auf! Gruß, Tim | |||||
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| Autor | Matt8hia8s O8., Waldems / Hessen | 773946 | |||
| Datum | 02.10.2013 07:30 | 3091 x gelesen | |||
| Moin, laut Radiomeldungen war die Folge bzw. unmittelbare Auswirkung dieses "Gasausbruches" eine Druckwelle, die zudem zu einer großen Staubentwicklung führte. Das Unternehmen K+S wollte oder konnte jedoch noch nicht sagen, ob die Bergleute durch das CO2 erstickt sind oder in Folge der Druckwelle starben. Is that you, John Wayne? Is this me? | |||||
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