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ThemaÜberqueren von Bahngleisen15 Beträge
RubrikTaktik
 
AutorSven8 G.8, Blankenstein / Thüringen777377
Datum18.11.2013 17:427473 x gelesen
Hallo

Wie handhabt ihr das verlegen von Schläuchen wenn ihr eine Bahnlinie überqueren müsst?
Wir haben das Problen, das unser kleiner Ort von einer 2gleisigen Bahnlinie geteillt wird.
Da wir aber im Ernstfall nicht auf die Hydrantenleitung zurückgreifen können (die is tot...!!!), müssen wir speziell bei Einsätzen im "unteren Dorf" Wasser aus der Saale fördern! Und da ist das Problem mit den Gleisen!
Macht ihr "Dienst nach Vorschrift" und wartet auf die Freigabe (Streckensperrung) durch die DB-Leitstelle oder geht ihr auf Risiko?
Budelt ihr das Schotterbett auf und verlegt unten drunter durch? Das haben wir das letzte mal im Rahmen einer Übung gemacht! Das war sooo mühselig, weil das alles ziemlich stark verdichtet und mit Dreck zugespühlt ist! Beim Rückbau einen Tag später mussten wir ein Kuppel ab schneiden.
Hat schon mal jemand versucht, im Zuge von Bauarbeiten z. B. eine Trockenleitung unter Gleisen verlegen zu lassen? Da geistert was von pauschal 25000 Grunddienstbarkeiten durch den Raum...

Gruß Sven

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AutorDenn8is 8E., Menden / NW777379
Datum18.11.2013 17:515343 x gelesen
Geschrieben von Sven G.Macht ihr "Dienst nach Vorschrift" und wartet auf die Freigabe (Streckensperrung) durch die DB-Leitstelle oder geht ihr auf Risiko?
Auf jeden Fall nicht auf diese Weise ;-)

Aber Scherz beiseite, kann man schwer pauschal beantworten, denn:
- was brennt im konkreten Einsatzfall wirklich
- was kann noch brennen (also wie groß ist die Gefahr der Ausbreitung)
- Wie seid ihr ausgestattet (Wasser auf Fahrzeugen, obwohl das für einige bestimmt ein guter Grund wäre aufgrund örtlicher Gegebenheiten.....)

Wenn es wirklich eine gewisse Gefahr darstellt müsste von Seiten des Trägers der FW oder der Aufsichtsbehörden doch bestimmt eine Lösung gefordert/umgesetzt werden, zB die erwähnte Möglichkeit durch fest verbaute Installationen Wasser unter den Gleisen herzuführen oä. Oder wie soll sonst ein ausreichender Brandschutz sichergestellt werden?
Ist das Problem bei den entsprechenden Stellen bekannt?

mit kameradschaftlichen Grüßen

Das ist nur meine persönliche Meinung und nichts anderes!

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AutorChri8sti8an 8B., Magdeburg / Sachsen-Anhalt777382
Datum18.11.2013 18:035053 x gelesen
Geschrieben von Dennis E. Auf jeden Fall nicht auf diese Weise ;-)
Daran hatte ich auch gerade gedacht :D

Habt ihr vor Ort vielleicht einen unverrohrten Graben der unter den Bahngleisen durchgeht?
Habt ihr vielleicht eine Fußgängerbrücke über die man fix mal eine Doppelleitung verlegen kann, oder vielleicht sogar eine Trockenleitung fest daran installieren kann?
Von den 2500 habe ich auch schon was gehört. Teurer Spaß für ein Rohr mit zwei Kupplungen drauf.

Und zur Not:
Hättet ihr Tanker zur Verfügung um im Pendelverkehr zu fahren?

Ich gebe hier nur meine eigene Meinung wieder.

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AutorPete8r L8., Gladbeck / NRW777383
Datum18.11.2013 18:064860 x gelesen
Geschrieben von Dennis E.Auf jeden Fall nicht auf diese Weise ;-)
Ich habe den eigentlichen Beitrag gesucht, und das ist noch viel besser. ;)


Frage:

Geschrieben von Linsky Aber jetzt mal im Ernst. Was wird denn in so einem Fall gemacht???? :-???

Antwort:

Geschrieben von Kathy Na, über die Schienen spritzen und auf der anderen Seite mit einem Trichter auffangen...

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW777384
Datum18.11.2013 18:364865 x gelesen
Geschrieben von Sven G.pauschal 25000
Geschrieben von Christian B.Von den 2500

?

Ansonsten würde ich dieses Risiko nicht gehen um den Brand an einem 0815 Bauwerk zu bekämpfen

Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

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AutorChri8sti8an 8B., Magdeburg / Sachsen-Anhalt777387
Datum18.11.2013 18:524706 x gelesen
entschuldigung, da fehlt eine Null

Ich gebe hier nur meine eigene Meinung wieder.

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AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt777389
Datum18.11.2013 19:104823 x gelesen
Geschrieben von Sven G.Budelt ihr das Schotterbett auf und verlegt unten drunter durch? Das haben wir das letzte mal im Rahmen einer Übung gemacht! Das war sooo mühselig, weil das alles ziemlich stark verdichtet
Das mit dem "stark verdichtet" ist der Sinn der Sache. Wenn man das kaputt macht, ist das mindestens eine Sachbeschädigung, wenn keine Freigabe erteilt ist, ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr. Würde ich nach Möglichkeit die Finger davon lassen. (Natürlich nicht nur wegen der rechtlichen Konsequenzen, auch wegen der möglichen Unfallgefahren.)

Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Netzbetreiber im Nachhinein die Kosten für das Neustopfen der Gleise berechnet.

Ich würde mir auch irgendein Rohr unter den Gleisen suchen. Einen Bachdurchlauf, einen Wildtunnel, etc. Alternativ einen bestehenden Übergang. Fußgängerbrücke, Industrieübergang, etc. (Laut Google gibt es da doch einige in eurem Ort.) Und in eurem speziellen Fall endet ja die Bahnstrecke im Ort. Zur Not muss man halt Außen herum.

Mein Angriffspunk wäre allerdings eher mal hier zu suchen:
Geschrieben von Sven G.Da wir aber im Ernstfall nicht auf die Hydrantenleitung zurückgreifen können (die is tot...!!!)
Das muss behoben werden.

MfG (Mit fränkischen Grüßen)
Linus

(Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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AutorChri8sti8an 8H., Karlsruhe / Baden-Württemberg777393
Datum18.11.2013 19:464678 x gelesen
Geschrieben von ---Hier Namen einfügen--- Da wir aber im Ernstfall nicht auf die Hydrantenleitung zurückgreifen können (die is tot...!!!),

Und woher bekommen die Bewohner ihr Wasser? Was sagt Euer VB bzw. Gemeinde (für die Feuerwehr zuständig) dazu? Gibt es bei Euch einen Brandschutzbedarfsplan?

Das ist wie immer meine Meinung und hat nichts mit der Meinung meiner Abteilung zu tun.

Ich finde es Feige, wenn hier Kameraden still mitlesen, und dann hintenherum gemauschelt wird.

WICHTIGER HINWEIS!
Die Beiträge, die ich hier im Forum auf www.feuerwehr.de schreibe und veröffentliche, sind lediglich für dieses Forum bestimmt. Ich untersage jegliches Kopieren und Wiederveröffentlichen, auch auszugsweise, ohne meine schriftliche Einwilligung.

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AutorSven8 G.8, Blankenstein / Thüringen777396
Datum18.11.2013 21:084550 x gelesen
Also Trinkwasser kommt schon noch durch! Nur sind die Leitungen vermutlich so zugesetzt, das die Menge im Falle eines Brandes hinten und vorne net ausreicht! Am Bahnhof z. B. ist ein Unterflurhydrant!
Wenn der voll aufgedreht ist, kann ich die B-Leitung "zu treten"!

Zum Thema "Umgehen der Gleise" hab ich gerade mal ein geographisches Programm bemüht: 2Km von der Wasserentnahmestelle bis zum Bahnübergang, 300 m in direkter Verlegung!

Unterführungen gibts meines Wissens eine und das ist ein Abwasserkanal (nein, da krabbel ich nicht durch!!!), Überführungen gibt es nur auf dem Werksgelände der ZPR

Meine (eigentlich recht alte) Frage kam daher, weil ich jetzt erst für die Gemeinde eine Ausarbeitung zum Thema Löschwasser in der Gemeinde erstellt habe.
Neben der Wasserleitung haben wir noch ein Problem mit einem Feuerlöschteich, das ist aber ein anderes Thema.

Fuhrparkmäßig sind wir eigentlich mit Löschwasser für den Erstangriff gut aufgestellt: LF 10 mit 1000L-Tank und TLF 16/24.

Hauptsächlich interessiert mich, ob schon mal jamand nur zu Löschwasserversorgung im Rahmen eines Brandschutzbedarfsplanes irgend was gebaut hat, also Über- oder Unterführungen.


MfG Sven

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AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY777397
Datum18.11.2013 21:284368 x gelesen
Servus Sven,

von einem "Angriff" auf den Bahnkörper rate ich dringendst ab. Es ist wie schon gesagt, Sachbeschädigung und gleichzeitig ein gefährlicger Eingriff in den Bahnverkehr. Das kann saftige Strafen nach sich ziehen und der Verantwortliche wird in Regreß genommen (Zugausfälle usw.) Das summiert sich. Ohne "OK" der Bahn solltest du da aber rein gar nichts machen.

Wenn die Wasserleitung so marode und zugesetzt ist, dann sollte die Gemeinde diese schleunigst instand setzen. War bei uns in der Gemeinde vor 10 Jahren auch der Fall. Nachdem bei einem Brand dann fast kein Wasser kam und auch noch ein Wasserrohrbruch entstand wurde, trotz hoher Schulden, Geld in die Hand genommen und die Wasserleitung saniert.
Ansonsten wäre dann der Pendelverkehr relativ sinnvoll. Immer noch um Längen besser als Wild auf den Gleisen Schläuche zu verlegen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

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AutorPete8r L8., Frankenberg / Sachsen777398
Datum18.11.2013 21:424364 x gelesen
Geschrieben von Sven G.Neben der Wasserleitung haben wir noch ein Problem mit einem Feuerlöschteich, das ist aber ein anderes Thema.

Vllt. auch nicht. Liegt dieser evtl. auf der richtigen Seite und ist nur in einem desolaten Zustand?

Wo oder besser in welcher Entfernung sind denn die Überführungen auf dem Gelände der ZPR(?)?

Wer wenig denkt, der irrt viel. (da Vinci)

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AutorMark8us 8K., Bamberg / Bayern777400
Datum19.11.2013 00:414261 x gelesen
Geschrieben von Sven G.Unterführungen gibts meines Wissens eine und das ist ein Abwasserkanal (nein, da krabbel ich nicht durch!!!),

Das Thema haben wir auch gerade mit der Autobahn.

Unsere Idee ist es, durch das Rohr ein Seil zu ziehen und so im Einsatz den leeren B-Schlauch durch ziehen zu können.

Wie das Seil da durch kommt, sind wir uns noch nicht einig. Evtl. mit dem Kanalspülkopf und dem angebundenen Seil durch schieben.

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AutorStef8an 8M., Wuppertal / NRW777401
Datum19.11.2013 01:034283 x gelesen
Ein paar Holzlatten zusammen schrauben und das Seil mit Panzertape festkleben! Ober einfach Kunststoffpanzerrohr aus dem Elektroinstallationsbereich nehmen! funktioniert auch über längere Strecken! Aber nie das Panzertape vergessen.

Und zum Thema "Betreten der Gleise ohne Freigabe der Bahn-Lst!" Damit wird man nur Anwärter auf nen Darwin Aword! Besser nicht, soviel Zeit muss sein!

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AutorThom8as 8B., Korntal-Münchingen / Baden-Württemberg777405
Datum19.11.2013 07:524262 x gelesen
Hallo,

wir haben tatsächlich an einer Stelle eine Trockenleitung unter den Gleisen. Ist zwar nur eine eingleisige Strecke, aber egal. Ich kenne nur die Rechnung der reinen Baukosten, von Grunddienstbarkeiten habe ich in dem Zusammenhang nie etwas gehört. Und Bauarbeiten sollten sich in Grenzen halten, so ein Rohr kann man prima unter dem Gleiskörper durchpressen ohne den Bahnverkehr wesentlich zu beeinträchtigen.

Thomas

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AutorAlex8and8er 8B., Kassel / Hessen777741
Datum24.11.2013 10:423660 x gelesen
Moin
Geschrieben von Thomas B. Und Bauarbeiten sollten sich in Grenzen halten, so ein Rohr kann man prima unter dem Gleiskörper durchpressen ohne den Bahnverkehr wesentlich zu beeinträchtigen.
Soweit ich weiß, kann das Durchpressen unter Bahnkörpern aufwendig und kostenintensiv sein!

Gruß

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