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| Thema | Unfälle beim Leitersteigen/Einklemmung, war: Selektive Wahrnehmung | 25 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 785888 | |||
| Datum | 31.03.2014 09:38 | 8432 x gelesen | |||
Geschrieben von Jan S.- Ich habe nach langer Recherche noch keinen Fall eines eingeklemmten Fußes gefunden. Und das einzige was Google hergibt, war der Fall in Hamburg. Es gibt leider tatsächlich etliche - nur wenigen in der Fachszene bekannte, da i.d.R. aus diversen Gründen nicht "breit" getretene - Unfälle bei denen FA einen Leiterpark bestiegen haben (o.ä.) und dann durch Bewegen desselben in diesen eingeklemmt wurden. Zur Befreiung war es teilweise nötig, die Stufen herauszutrennen. Die Verletzungen waren größtenteils sehr schwer... Deshalb hab ich viele Jahre versucht, die Ausbildung für die DL besser festzuschreiben, weils jahrzehntelang schwerer war, einen Stapler fahren zu dürfen, als eine DL zu bedienen. Erst über das Engagement von Jan Ule Unger (und anderen) ist es über diverse Wege gelungen, hier etwas mehr Bewegung rein zu bekommen und es gibt jetzt einen Ausbildungskatalog, den ich als Regel der Technik bezeichnen würde (parallel verlangen die Firmen bei neuen DLK die Teilnahme an Schulungen und Bestätigung derselben wg. des Themas "Produkthaftung"). http://www.drehleiter.info/php/downloads.php ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 785895 | |||
| Datum | 31.03.2014 10:29 | 5864 x gelesen | |||
| Hallo, ich hab ein paar in den Threadcontainer kopiert, die bekannt sind.. da fehlen aber m.W. mind. 3 weitere.... (die nicht veröffentlicht wurden). ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Stef8an 8 S.8, Haar / Bayern | 785909 | |||
| Datum | 31.03.2014 13:35 | 5383 x gelesen | |||
| Hallo, ich muss gestehen, dass ich selbst recht wenig Ahnung bzw. Erfahrung mit Hubrettungsgeräten habe. Aber ich hätte mal eine Frage an die Fachleute hier im Forum. Diese Art von, ja meist sehr schweren, Unfällen scheint sich ja immer wieder zu ereignen. Ich denke auch, dass hier auch gerade in hektischen oder zeitkritischen (Not-)Situationen die bisherige Unfallprävention in Form reiner Weisungen (nicht besteigen wenn Motor läuft, keine Sprossengleichheit hergestellt ist etc.) anscheinend immer wieder unzureichend ist. Gibt (oder gab) es daher bisher schon mal Versuche eine Besteigung des Leiterparks automatisch zu erkennen und dadurch eine Bewegung der Leiter automatisch zu verhindern (bzw. ggf nur über eine bewusste Not-Überbrückung möglich zu machen)? Ich vermute bei einer modernen Leiter, die sowieso schon computergesteuert und -überwacht ist und deren Preis sich munter auf die halbe Million zubewegt, wären doch z.B. in die Gummiummantelung eingearbeitete Drucksensoren oder Ähnliches finanziell keine allzu große Mehrbelastung, insbesondere im Hinblick auf den Sicherheitsgewinn. Weiß jemand so etwas schon mal versucht wurde oder vielleicht sogar schon angeboten wird? Oder andersrum was evtl. dagegen spricht und ein solches System bisher verhindert hat? Viele Grüße | |||||
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| Autor | Chri8sto8ph 8H., Hagen / NRW | 785913 | |||
| Datum | 31.03.2014 14:07 | 5134 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan S.Besteigung des Leiterparks automatisch zu erkennen Optisch? Mechanisch mit Drucksensoren wie von Dir vorgeschlagen? Will nicht destruktiv sein, aber das klingt recht störanfällig. Und es gibt doch nix blöderes, als im Korb zu stehen und die Leiter nicht dahin zu bekommen, wo man sie hinhaben will, weil einer der zweiunddrölfzig Sensoren Phantomschmerzen hat. Gruß Christoph | |||||
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| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 785915 | |||
| Datum | 31.03.2014 14:21 | 5141 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan S.Diese Art von, ja meist sehr schweren, Unfällen scheint sich ja immer wieder zu ereignen. Zwar immer wieder - aber doch vergleichsweise selten. Geschrieben von Stefan S. Ich denke auch, dass hier auch gerade in hektischen oder zeitkritischen (Not-)Situationen die bisherige Unfallprävention in Form reiner Weisungen (nicht besteigen wenn Motor läuft, keine Sprossengleichheit hergestellt ist etc.) anscheinend immer wieder unzureichend ist. Mit einer gewissen Mindestintelligenz muss gerechnet werden. Ein Teil der Unfälle ist auch darauf zurückzuführen, dass keine geeignete PSA zur Brandbekämpfung (insbesondere PA) getragen wurde und ein "Notabstieg" (wenn der Korb dann plötzlich voll Rauch war) durchgeführt wurde. Warum heute bei DLK nicht schon längst ein PA im Beifahrersitz Norm ist erschließt sich mir immer noch nicht. Das wäre bei mir schon lange Standard. Denn dann steigt der Korbmaschinist gleich mit PA auf dem Rücken aus. Da macht ein solcher Sitz m.E. mehr Sinn, als in irgend welchen Feld-Wald-Wiesen HLF. Geschrieben von Stefan S. Gibt (oder gab) es daher bisher schon mal Versuche eine Besteigung des Leiterparks automatisch zu erkennen und dadurch eine Bewegung der Leiter automatisch zu verhindern (bzw. ggf nur über eine bewusste Not-Überbrückung möglich zu machen)? Ich vermute bei einer modernen Leiter, die sowieso schon computergesteuert und -überwacht ist und deren Preis sich munter auf die halbe Million zubewegt, wären doch z.B. in die Gummiummantelung eingearbeitete Drucksensoren oder Ähnliches finanziell keine allzu große Mehrbelastung, insbesondere im Hinblick auf den Sicherheitsgewinn. Bitte nicht noch mehr Sensorik. Die stört heute oft schon den Betriebsablauf, wenn irgend welche Anstoss-Sensoren am Korb durch Eisbildung, Starkregen,... getäuscht werden, und dieses Wunderwerkt der Technik sich dann (ohne einen händischen Eingriff in die Sicherheitsautomatiken) nicht mehr bewegen lässt. Stell Dir einfach vor, der Leiterpark muss schnell verfahren werden, und dann geht nichts mehr, weil einer der vielen "Belastungssensoren" eine Fehlauslösung hat. Das muss dann zuerst als Störung erkannt werden und dann durch einen händischen Eingriff übersteuert werden. Und wie schnell solche gut gemeinten Sensoren getäuscht werden kennt jeder aus seinem Auto. Du legst ein Paket oder eine etwas schwerere Tasche auf den Beifahrersitz und schon geht das Gehupe los von wegen Gurt nicht angelegt... Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 785916 | |||
| Datum | 31.03.2014 14:31 | 5032 x gelesen | |||
| Ich hätte jetzt nach der ersten Überlegung gedacht, ein entsprechender Sensor ist schon "eh da". Denn selbst unsere Ü30-Leiter motzt schon, wenn der Leiterpark überlastet ist. Wenn man diesen Messbereich nach unten hin erweitert, müsste man doch die unplanmäßige Besteigung schon feststellen können, zumindest wenn sie am oberen Ende des Leiterparks erfolgt. Für den Aufstieg von unten sollte der GMV reichen. Falls nicht, reichen den selben Bedienern im Zweifelsfall trotz eines evtl. vorhandenen Sensors die (grundsätzlich nicht verwerflichen) Möglichkeiten, Sensoren zu überbrücken bzw. Signale zu missachten. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Dani8el 8W., Iserlohn / NRW | 785917 | |||
| Datum | 31.03.2014 14:31 | 4897 x gelesen | |||
| Hallo, zumal die Sensoren ja eigentlich bei jedem Wenderohreinsatz auslösen müssten, wenn der Schlauch im Leiterpark nach oben geführt wird... Gruß Daniel | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 785919 | |||
| Datum | 31.03.2014 14:40 | 4979 x gelesen | |||
| Mahlzeit! Geschrieben von Ulrich C. ich hab ein paar in den Threadcontainer kopiert, die bekannt sind.. da fehlen aber m.W. mind. 3 weitere.... (die nicht veröffentlicht wurden). Der aktuelle Fall aus Hamburg ist mMn ein Sonderfall, weil er offensichtlich beim Korbklappen passiert ist. Mir wurde im Jahr 2010 von einem ähnlichen Fall bei einer Magirus-DLK berichtet: Nach dem Abstützen der DLK besteigt ein Trupp den (noch aufgelegten) Leitersatz. Beim Betreten des (schon hochgeklappten) Korbes klappt der plötzlich wieder ein. Die Betätigung des Korb-Notstopp-Tasters hat keinen Erfolg. Ein FM(SB) wird mit den Beinen eingeklemmt und verletzt. Ich will jetzt nicht behaupten, dass es Moers war, es könnte auch irgendwo in der Umgebung dort gewesen sein. Bei den klassischen "im Leiterpark eingeklemmt"-Unfällen ist mir noch ein Fall vom April 2003 aus Iserlohn bekannt (schwere Verletzungen im Fuß- bzw. Beinbereich, zur Befreiung mussten Sprossen herausgetrennt werden). Zeitungsbericht liegt mir vor, in der Drehleiter.info-Liste ist er aber nicht. Gruß, Henning | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 785920 | |||
| Datum | 31.03.2014 14:53 | 4998 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian K.Ich hätte jetzt nach der ersten Überlegung gedacht, ein entsprechender Sensor ist schon "eh da". Denn selbst unsere Ü30-Leiter motzt schon, wenn der Leiterpark überlastet ist. Der Lastmoment-Sensor kann nicht unterscheiden, an welcher Stelle die Last wirkt. Das Lastmoment ändert sich erstmal nicht, wenn man vom Korb auf den Leitersatz übersteigt und verringert sich dann allmählich, wenn man seinen Schwerpunkt beim Abstieg der Aufricht-Achse annähert. Allerdings verändern auch viele andere Faktoren das Lastmoment, so dass die entsprechende Messung IMNSHO wirklich nur für das taugt, für was sie eingebaut wurde: um eine Überlastung zu erkennen. Wenn man hier mehr Sicherheit sucht, würde ich eher für eine Sichtmöglichkeit des Maschinisten auf den Leiterpark plädieren. Egal ob per Kamera oder per Spiegel, der Aufwand wäre überschaubar. Alle Technik kann aber nicht die notwendige Ausbildung ersetzen! | |||||
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| Autor | Stef8an 8 S.8, Haar / Bayern | 785924 | |||
| Datum | 31.03.2014 17:25 | 4797 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, bisher schon mal Danke für Eure Rückmeldungen. Zunächst entnehme ich daraus, auch wenn es niemand direkt so gesagt hat, dass es eine solche Sicherung bisher generell noch nicht gibt. (Ansonsten bitte korrigieren) Zu den genannten Punkten: Zum einen ist eine Mindestintelligenz bzw. ein Beachten der Vorschriften natürlich immer wünschenswert. Das Gegenteil wird aber leider immer wieder bewiesen, sei es aus Ignoranz, Unwissenheit, extremen Umständen oder Spezialfällen / Verkettungen an die bisher noch niemand gedacht hatte. Daher ist ja beim Thema Arbeitsschutz bzw. UVV etc. eine automatisch wirkende Sicherung immer einer Belehrung oder Arbeitsanweisung vorzuziehen. Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein, wie sinnvoll das in den einzelnen Bereichen ist (angesprochene Sitzbelegungserkennung im Auto etc.) aber es scheint sich zumindest vielerorts durchzusetzen, wo man das GMV-Argument auch bringen könnte (vgl. Startsperre bei Fahrzeugladung etc.). Weiterhin glaube ich gerne, bzw. bekomme das ja auch immer wieder mit, dass die Fehleranfälligkeit des Systems mit steigendet Computerisierung deutlich zunimmt. Egal ob bei der Leiter, der Pumpensteuerung etc. Allerdings würden meiner Meinung nach folgende Argumente für ein solches System sprechen: - Diverse Abschaltautomatiken sind sowieso schon vorhanden (Anfahrschutz, Überlast etc.) - Das Risiko für einen Unfall ist aufgrund der meist schweren Verletzungen als hoch zu bewerten - Gerade bei so einem System (z.B. mit Drucksensoren) könnten sich die "Fehlalarme" wohl durch den sehr genau definierten Ablauf bei einer Besteigung recht gut reduzieren lassen. Z.B. beginnt eine Besteigung immer ganz oben oder unten. Ein plötzliches Auslösen eines mittleren Sensors ist kein Abschaltgrund. Auch ist eine definierte Gewichtsspanne und Abfolge der Belastungen gegeben. Ich bin kein Ingenieur aber ich denke damit könnte man wohl einzelne fehlerhafte Sensoren oder z.B. die im Leiterpark verlegte Schlauchleitung zuverlässig als Abschaltgrund ausschließen. - Bei einer Fehlauslösung gibt es natürlich auch einen "Override" für den Maschinisten, wie es bei den anderen Abschaltautomatiken ja auch teilweise möglich ist. Also so gesehen würde meiner Meinung nach so ein System (zumindest im Vergleich zu anderen automatischen Sicherungen die uns so unterkommen) schon Sinn machen. Aber vielleicht übersehe ich hier auch Probleme oder Schwierigkeiten, weil sonst wäre wohl sicherlich schon ein Hersteller auf die Idee gekommen so etwas anzubieten, bzw. ein Normenausschuss so etwas zu fordern oder zu empfehlen. Viele Grüße | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 785930 | |||
| Datum | 31.03.2014 19:00 | 5078 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Es gibt leider tatsächlich etliche - nur wenigen in der Fachszene bekannte, da i.d.R. aus diversen Gründen nicht "breit" getretene - Unfälle bei denen FA einen Leiterpark bestiegen haben (o.ä.) und dann durch Bewegen desselben in diesen eingeklemmt wurden. Zur Befreiung war es teilweise nötig, die Stufen herauszutrennen. Die Verletzungen waren größtenteils sehr schwer... Per PM von einer größeren Fw von 2 (oder sogar 3) weiteren Fällen erfahren, die mir bisher noch nicht mal aus Gerüchten bekannt waren.... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW | 785931 | |||
| Datum | 31.03.2014 19:09 | 4575 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Wenn man hier mehr Sicherheit sucht, würde ich eher für eine Sichtmöglichkeit des Maschinisten auf den Leiterpark plädieren. Egal ob per Kamera oder per Spiegel, der Aufwand wäre überschaubar. Oder den Bereich überwachen sobald etwas im Leiterpark detektiert wird Leiterfunktionen halt. Zur Entlastung wäre Aufrichten und drehen möglich.... mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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| Autor | Andr8eas8 R.8, Stuttgart / Ba-Wü | 785932 | |||
| Datum | 31.03.2014 19:22 | 4779 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Ulrich C. Per PM von einer größeren Fw von 2 (oder sogar 3) weiteren Fällen erfahren, die mir bisher noch nicht mal aus Gerüchten bekannt waren.... Auch in Stuttgart kam es vor etlichen Jahren mit einer DL eines Innenstadt-LZ (Wache 2?) zu einem derartigen Unfall. Ich kenn es auch nur aus Erzählungen, wenn ich mich recht erinnere kam es da auch zu Amputationsverletzungen. Gruß Andi | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 785933 | |||
| Datum | 31.03.2014 20:12 | 4849 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas R.Auch in Stuttgart kam es vor etlichen Jahren mit einer DL eines Innenstadt-LZ (Wache 2?) zu einem derartigen Unfall. Ich kenn es auch nur aus Erzählungen, wenn ich mich recht erinnere kam es da auch zu Amputationsverletzungen. Wir wären für jede Info zu Unfällen dankbar, erleichtert die Vermeidung zukünftiger.... =>http://www.drehleiter.info/php/news.php ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Lüde8r P8., Kelkheim / Hessen | 785936 | |||
| Datum | 31.03.2014 21:01 | 4421 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael R.Oder den Bereich überwachen sobald etwas im Leiterpark detektiert wird Leiterfunktionen halt. Hm, ja... Geschrieben von Michael R. Zur Entlastung wäre Aufrichten und drehen möglich.... Nein, das reicht manchmal nicht. Es muß eine sofortige Überbrückung durch den Hauptmaschinst möglich sein... Grüße Lüder Pott www.sei-dabei.info | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 785937 | |||
| Datum | 31.03.2014 21:21 | 4697 x gelesen | |||
| Hallo, noch ein Fall per PM aus einer größeren Fw in NRW... und auch aus Düsseldorf hat mich vorhin noch ein älterer Fall per PM erreicht, dem ich noch weiter nachgehe (wird aber schwierig, weil die Betreffenden alle schon im Ruhestand sein dürften..).... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Tim 8R., Hof / Bayern | 785939 | |||
| Datum | 31.03.2014 22:05 | 4376 x gelesen | |||
| Die Hersteller versuchen ja immer wieder etwas in diese Richtung zu tun. Magirus baut im Leitersatz eine Ampel und je einen Schalter unten und einen oben ein, die dann dafür sorgen, dass der Motor ausgeht und die Ampel auf grün springt. Soweit ich weiß erscheint dann auch im Display am Hauptbedienstand eine Meldung, damit der Maschinist nicht einfach wieder den Motor einschaltet. Ich glaube das System gibt es nun seit zwei Jahren. Unten hab ich mal vier Links zu truckenmueller.de eingefügt, die neuen Düsseldorfer Leitern haben dieses System. Vielleicht kann ja Uli noch was dazu sagen? Eine 100% Sicherheit ist natürlich auch das nicht, denn gerade in Panik kann das wohl auch mal vergessen werden, aber wie ich finde ein Schritt in die richtige Richtung. http://d.jtruckenmueller.de/3/33/dus2013/det/content/det_0662_large.html http://d.jtruckenmueller.de/3/33/dus2013/det/content/det_0663_large.html http://d.jtruckenmueller.de/3/33/dus2975/2975l/content/2975l443_large.html http://d.jtruckenmueller.de/3/33/dus2975/2975l/content/2975l444_large.html P.S.: Meine Meinung...is ja klar, oder? | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 785940 | |||
| Datum | 31.03.2014 22:18 | 4400 x gelesen | |||
Geschrieben von Tim R.Die Hersteller versuchen ja immer wieder etwas in diese Richtung zu tun. Magirus baut im Leitersatz eine Ampel und je einen Schalter unten und einen oben ein, die dann dafür sorgen, dass der Motor ausgeht und die Ampel auf grün springt. Soweit ich weiß erscheint dann auch im Display am Hauptbedienstand eine Meldung, damit der Maschinist nicht einfach wieder den Motor einschaltet. Klingt nach einer sinnvollen Sache. Jetzt noch den "sicheren Zustand zum Besteigen des Leitersatzes" trotz laufendem Motor herstellbar machen (technisch dürfte das doch kein Problem sein, den Aufbau des Öldrucks zu verriegeln?!).... | |||||
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| Autor | Tim 8R., Hof / Bayern | 785941 | |||
| Datum | 31.03.2014 22:41 | 4403 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Jetzt noch den "sicheren Zustand zum Besteigen des Leitersatzes" trotz laufendem Motor herstellbar machen (technisch dürfte das doch kein Problem sein, den Aufbau des Öldrucks zu verriegeln?!)... Auf dem Lehrgang hab ich gelernt: -Sprossengleichheit herstellen -Motor aus Soviel dazu ;-) P.S.: Meine Meinung...is ja klar, oder? | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 785943 | |||
| Datum | 31.03.2014 23:36 | 4382 x gelesen | |||
Geschrieben von Tim R.Auf dem Lehrgang hab ich gelernt: Ja, das ist AFAIK bei allen real auf dem Markt vorhandenen Drehleitertypen so vorgeschrieben. Technisch aber wäre es doch schöner, wenn der Motor weiterlaufen könnte (Energieversorgung!!) und die Sicherheit gegen gefährliche Bewegungen durch eine andere technische Verriegelung erreicht würde. Die Ampel an beiden Leiterenden wäre eine Voraussetzung, so eine Verriegelung auch wirklich erkennen zu können (und das dann auch zuverlässiger als der Motor, den man im Lärm der E-Stelle im Zweifel doch nicht hört...) | |||||
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| Autor | Fran8k E8., Viskafors / Västra Götaland | 785958 | |||
| Datum | 01.04.2014 10:31 | 4265 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Die Ampel an beiden Leiterenden wäre eine Voraussetzung, so eine Verriegelung auch wirklich erkennen zu können Könnte es nicht einfach eine Art "Schranke / Bügel " am unteren Ende geben, die sobald sie zum Betreten der Leiter geöffnet wird, eine helle Lampe oben im Korb und unten beim Maschinisten leuchten lässt? Zur Not mit Bestätigungsschalter zum Ausschalten. Mmmm, würde aber nicht verhindern, dass oben im Korb der FA sich unerkannt auf die Leiter begeben kann. | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 785959 | |||
| Datum | 01.04.2014 11:41 | 4585 x gelesen | |||
| Und die nächste PM, wo von einer FF berichtet wird, wo es vor gut 10 Jahren zu einem entsprechenden Unfall gekommen ist, der schwerste Verletzungen zur Folge hatte - und der natürlich nicht bekannt wurde... damit sind wir jetzt bei grob im Schnitt mindestens einen entsprechenden Unfall je Jahr.... (Dunkelziffer bleibt auch noch)... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Jens8 M.8, Bielefeld / NRW | 786935 | |||
| Datum | 14.04.2014 22:42 | 3885 x gelesen | |||
| Hallo, ja genau. Wer Unfälle kennt und dazu Infos liefern möchte, kann sich gerne bei DLinfo unter Email: unfall (at) drehleiter.info melden. Gerne auch Anonym ohne Nennung der Feuerwehr. Leider kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das man ungern solche Infos zu Unfällen weitergibt. Gruß | |||||
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| Autor | Stef8fen8 W.8, Elmstein / Rheinland-Pfalz | 786944 | |||
| Datum | 15.04.2014 08:01 | 3772 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Technisch aber wäre es doch schöner, wenn der Motor weiterlaufen könnte (Energieversorgung!!) und die Sicherheit gegen gefährliche Bewegungen durch eine andere technische Verriegelung erreicht würde. Jetzt muss ich als Nicht-DLK-Maschinist aber Maschinenbauer mal eine dumme Frage stellen: Warum sollte bei ausgeschaltetem Motor eine Sicherheit gegen "gefährliche" Bewegungen gegeben sein? Dadurch ist im Hydrauliksystem doch nichts verriegelt, oder? Bei z.B. einem Defekt könnte die Leiter immer noch absacken bzw. einfahren? Ist Notbetrieb auch ohne Motor möglich zum Ablassen des Leiterparks? Irgendwie erscheint mir das System "Motor aus = Sicherheit" keine wirkliche Lösung zu sein sondern einfach nur ein "workaround". Ein System welches z.B. über (Schlüssel-)schalter sowohl am Bedienplatz als auch am unteren und oberen Einstieg zum Leiterpark arbeiten würde wäre da schon eher eine wirkliche Lösung. Also in die Richtung wie die Ampeln von Magirus auf den Bildern aber als wirkliche Sicherheitseinrichtung die das Ein- und Ausfahren der Leiter blockieren kann. Müsste man sich mal genau überlegen, wie man das konzipiert. Am Einstieg blockieren und am Korb wieder freigeben bzw. umgekehrt. Macht das System insgesamt natürlich wieder anfälliger für Fehler. | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 786950 | |||
| Datum | 15.04.2014 10:28 | 3775 x gelesen | |||
Geschrieben von Steffen W.Warum sollte bei ausgeschaltetem Motor eine Sicherheit gegen "gefährliche" Bewegungen gegeben sein? es ist eine gewisse Sicherheit gegen das Einleiten von Bewegungen... Geschrieben von Steffen W. Dadurch ist im Hydrauliksystem doch nichts verriegelt, oder? Bei z.B. einem Defekt könnte die Leiter immer noch absacken bzw. einfahren? Die Sperrblöcke an den Hydraulikzylindern verhindern ungewollte Bewegungen durch Defekte. Geschrieben von Steffen W. Irgendwie erscheint mir das System "Motor aus = Sicherheit" keine wirkliche Lösung zu sein sondern einfach nur ein "workaround" es ist eine einfache Methode, um mit den ohnehin vorhandenen Mitteln die Sicherheit zu erhöhen... | |||||
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