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ThemaVU - PKW am Hang19 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorMarc8us 8N., Habighorst / Niedersachsen787974
Datum05.05.2014 08:127112 x gelesen
sieht man auch nicht alle Tage

Hallo zusammen,

eigentlich gibt es ja die Einsatzdatenbank, allerdings fand ich die Lage und das Aufgebot an Rettungsmittel dann doch recht interesant.
In der Lage (PKW + Lage am Hang) stelle ich mir die Rettung recht schwierig vor.

PS:
Meine Wehr hat ein Glück recht wenig mit VU´s zu tuen - auch wenn ich selber einen TH-Lehrgang an der NABK in Celle besucht habe.

Freiwillige Feuerwehr
.....Dies gilt wochentags wie auch am Wochenende 24 Stunden am Tag.
"Das moralisch wesentliche ist, dass sie immer bereit ist. Und in solchem Sinne ist die Feuerwehr ein Vorbild schlechthin."
Bundespräsident a.D. Theodor Heuss


Alles meine private Meinung, nur zu diesem Thema.

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AutorFlor8ian8 S.8, Hasselroth / Hessen787975
Datum05.05.2014 09:374219 x gelesen
Geschrieben von Marcus N.allerdings fand ich die Lage und das Aufgebot an Rettungsmittel dann doch recht interesant.
Die Lage ist schon etwas besonderes, daraus resultierend dann auch das Arbeiten und die Rettung. Allerdings finde ich am Einsatzmittelaufgebot jetzt nichts außergewöhnliches.

Was mir persönlich evtl. fehlt, wäre in der Erstalarmierung gleich ein Hubschrauber bzw. ein zweiter NA. Ich geh enfach mal davon aus dass die Verletztenanzahl bei der Erstalarmierung bekannt war, deshalb auch gleich 4 RTW.

Gruß

Flo

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AutorLuis8 L.8, Bottrop / NRW787989
Datum05.05.2014 12:363875 x gelesen
Interessanter Bericht!

Weiß man was zu den FW-Einheiten die vor Ort waren?
Leider klappt nur bei einer FF die Homepage. Diese ist richtig klasse gemacht. Demnach war ein RW vor Ort, LF und TLF ohne TH-Satz?!
Ich weiß natürlich nicht was auf den beiden anderen Fahrzeugen (LF und TLF) war, aber einen TH-Satz finde ich extrem wenig bei soetwas.

Ich habe es selber schon erlebt, das ein Satz im Einsatz war und wie aus patientorientier eine Crash-Rettung wurde, da wir parallel mit zwei Sätzen an einem Fahrzeug zugange waren dauerte das ganze dann nur noch ein zwei Minuten bis der Patient raus war. Danach hat keiner in Frage gestellt, warum bei uns 2-3 TH-Sätze die Regel bei der Lagemeldung "Eingeklemmte Person" sind. Zumal bei der Rettung von Menschenleben auch eine gewisse Redundanz ihren Charme hat. Und technische Defekte können immer und überall vorkommen...

Gebe Gott uns uns,
die Weisheit das Richte zu erkennen,
denn Willen es zu wählen,
und die Kraft es durchzusetzten.

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AutorDani8el 8S., Pasewalk / M-V787990
Datum05.05.2014 13:233545 x gelesen
Also laut der HP der Feuerwehr Egestorf verfügt das LF10/6 auch über einen Rettungssatz. Also wären es dann schon 2 Sätze bei dem Einsatz.

Für meinen Geschmack ein relativ normaler Kräfteansatz im für die technische Rettung.

MkG

Daniel

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW787998
Datum05.05.2014 14:313556 x gelesen
Geschrieben von Marcus N.sieht man auch nicht alle Tage

Aber diese Tage scheinbar des Öfteren:
Bei diesem VU auf der BAB3 höhe Hünxe vor gut einer Woche waren bis zum Fahrzeugwrack ca. 10m Höhenunterschied zu überwinden.


http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/zwei-tote-bei-unfall-auf-a3-bei-huenxe-auto-stuerzte-boeschung-hinab-id9283022.html

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/verkehrsunfall/zwei-tote-bei-alleinunfall-auf-der-a3-35724266.bild.html

https://www.youtube.com/watch?v=7PTfCXmpoJw

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AutorIngo8 z.8, Handeloh / Niedersachsen788009
Datum05.05.2014 19:053269 x gelesen
Die Ortsfeuerwehr hat ein LF16-TS und ein TLF-W.

Ansonsten ist die Gemeinde mit <50EW/qkm nicht gerade der Nabel der Welt. Bestenfalls 2 RTW innerhalb von 15 min.

Gruß
Ingo

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AutorMich8ael8 K.8, Waldachtal / BaWü788013
Datum05.05.2014 20:453143 x gelesen
Würde hier auch jemand dran denken, den PKW inkl. den eingeklemmten Personen wieder auf die Räder zu stellen und anschließend daran zu arbeiten ? Lageerkundung, Absprache mit dem RD, Manpower und missliche Lage beendet ?

Wer hat so schon einen VU abgearbeitet ?

MkG

Michael Krüger
Feuerwehr Waldachtal
www.feuerwehr-waldachtal.de

Meine persönliche Meinung ....

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AutorDani8el 8S., Pasewalk / M-V788034
Datum06.05.2014 08:592744 x gelesen
Also da wäre ich gaaanz vorsichtig. Nicht umsonst soll ja jede unnötige Erschütterung des KFZ vermieden werden. Thema patientenorientierte Rettung! ;)

MkG

Daniel

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AutorLuis8 L.8, Bottrop / NRW788047
Datum06.05.2014 11:192793 x gelesen
Das ist meiner Meinung nach lageabhängig.

Wenn ich bewustlose Personen hab und der medizinsiche Leiter sagt "nur noch raus", dann kommen die raus, schnellstmöglich!
Wenn es dann das schnellste ist die Karre wieder auf die Räder zu bringen, würde ich es nicht ausschließen.

Soll die Rettung patientenorientiert erfolgen, halte ich das "auf die Räder stellen" für unakzeptabel, da die Erschütterungen, Bewegungen oder das Verhalten der statischen oder eben nicht mehr statische wirkenden Bauteile nicht abgeschätzt werden kann.

Zumal durch die Bäume das ganze auch Knapp werden kann...

Gruß L.

Gebe Gott uns uns,
die Weisheit das Richte zu erkennen,
denn Willen es zu wählen,
und die Kraft es durchzusetzten.

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AutorMark8us 8M., Idstein / Hessen788051
Datum06.05.2014 12:122737 x gelesen
Mh, wenn die entsprechende Ansage vom Notarzt kommt, ist auch eine Crash-Rettung patientenorientiert!
Ist dann sicher nicht schonend, aber patientenorientiert.

Eine Änderung der Fahrzeuglage, käme für mich so spontan nur in Frage, wenn durch den Notarzt schon der Exitus der Insassen festgestellt wurde und die Beweisaufnahme abgeschlossen ist, ansonsten nur Fahrzeugsicherung.

Eine andere Frage, in dieser Rettungskarte ist eine durchgängig verstärkte B-Säule gezeigt. Im direkten Anschluss der B-Säule ans Dach gleich ein Gasgenerator für den Kopfairbag.
Wie würde in diesem Fall die Schnittfolge aussehen, wenn die B-Säule raus muss?
Ein gewöhnlicher V-Schitt im Dachbereich kommt durch den Gasgenerator ja wohl eher nicht in Frage. Die Säule gleich unterhalb des Daches mit einem Schnitt abtrennen dürfte mit älteren Geräten schwierig werden.

Wie würdet Ihr da vorgehen?

Gruß
Markus

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AutorLuis8 L.8, Bottrop / NRW788052
Datum06.05.2014 12:192585 x gelesen
hmm ja ok, ist nich alles Handeln patientenorientiert bei uns?

Ich hab ich mal den "Standardbegriff" genutzt. Zumindest bei uns ist damit das soweit möglich achsengerechte Retten gemeint, welches auch mal etwas dauern kann...

Ich denke die Rettungsmöglichkeiten sind auch vom Gerät abhängig, evt. Säbelsäge, mit nem Pedalschneider "durchknabbern", etc...
Grundsätzlich ist auch die Frage, ob die Gasgeneratoren ausgelöst haben. Bei dem Schadensbild eher wahrscheinlich...

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AutorLeif8 S.8, Höckelheim / Niedersachsen788053
Datum06.05.2014 12:212571 x gelesen
Moin,

reines Gedankenspiel: gelegentlich wird die B-Säule ja nur oben geschnitten und heruntergeklappt/-gebogen. Warum sollte das nicht auch anders herum gehen? also unten mit V-Schnitt abtrennen, hochbiegen und mit Leine o.ä. zur gegenüberliegenden Seite sichern.
Könnte ich mir zumindest als Plan B vorstellen.

Grüße
Leif

Grüße
Leif

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AutorDani8el 8S., Pasewalk / M-V788054
Datum06.05.2014 12:262509 x gelesen
Oder evtl auch die B-Säule komplett außen vor lassen und von hinten das Dach entfernen?

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AutorMark8us 8M., Idstein / Hessen788055
Datum06.05.2014 12:402567 x gelesen
Sicher eine Alternative, hast Du dir aber mal den B-Säulenfuß eines Meriva B angeschaut wie breit der ist, schneiden halte ich auch hier für problematisch. Evtl. einschneiden und mit dem RZ abreißen.....

Ich weiß nicht genau wie breit solch ein Gasgenerator ist, aber wäre es evtl. denkbar den V-Schnitt vor der B-Säule wie gewohnt anzusetzen und hinten eben hinter dem Gasgenertor und diese beiden Schnitte dann von oben im Dach durch einen dritten Schnitt parallel zum Dachrahmen zu verbinden?
Setzt halt eine Schere mit entsprechder Öffnungsweite voraus, Material im Dach dürfte kein Problem sein, wahrscheinlich nur dünnes Blech, evtl. ein Spriegel der von B-Säule zu B-Säule verläuft.

Gruß
Markus

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AutorLeif8 S.8, Höckelheim / Niedersachsen788057
Datum06.05.2014 12:552460 x gelesen
Hatte mit Merivas bisher immer nur im Vorbeifahren das Vergnügen. Im Detail hab ich das noch nicht gesehen.
Zum Reißen sollte man dann aber wohl auch besser nur vor der B-Säule ansetzten.
Schnitt hinterm Gasgenerator klingt auch gut. Ggf könnte man da auch mit einem Blechaufreißer die Verbindung zwischen den Schnittpunkten herstellen.

Grüße
Leif

Grüße
Leif

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AutorMark8us 8M., Idstein / Hessen788058
Datum06.05.2014 13:152452 x gelesen
Die B-Säule reißen meinte ich dann eher Deinen Vorschlag, die Säule unten am Schweller raus zu trennen. Also, die B-Säule unten im Schwellerbereich von hinten einschneiden, dann einen etsprechend großen Spreizer oder RZ im fußraum hinten ansetzen und den Rest der B-Säule abreißen.

Aber gut das wir drüber geredet haben, siehste, an den Blechaufreißer habe ich vorhin gar nicht gedacht :-(
Könnte ne simple funktionierende Alternative zum Verbinden der Schnitte sein.

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AutorLeif8 S.8, Höckelheim / Niedersachsen788069
Datum06.05.2014 16:532311 x gelesen
Dazu mal eine andere Frage: wenn der Seitenairbag schon ausgelöst hat, wie gefährlich ist es noch den Gasgenerator zu schneiden?

Grüße
Leif

Grüße
Leif

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AutorFran8k E8., Viskafors / Västra Götaland788093
Datum 07.05.2014 00:59   3224 x gelesen
Geschrieben von Luis L.Soll die Rettung patientenorientiert erfolgen, halte ich das "auf die Räder stellen" für unakzeptabel, da die Erschütterungen, Bewegungen oder das Verhalten der statischen oder eben nicht mehr statische wirkenden Bauteile nicht abgeschätzt werden kann.

Richtig! Das habe ich hier im Forum schon mal erklärt.
1. Es liegt keine Crash Rettung vor: Längsstauchungen der Wirbelsäule will ich tunlichst unterbinden - da durch den Druck Wirbelkörper abrupt zusammensinken oder gedrückt werden und eventuelle Fragmente (Bruchteile) mit Schwung ins Rückenmark gedrückt werden könnten. Alles mit Schwung ist nix bei Rückenmark - alle langsamen Bewegungen sind hier angesagt.
Das sieht man gut bei Rücken(marks)-Operationen, wenn man die Ausgangsstellen der einzelnen Nervenabzweigungen auf fräst. Sogenannte Dekompressionen bei Spinalkanalstenose (Oder auf Deutsch: Auffräßen der Enge der Wirbelaustrittslöcher) Da schwillt der Nerv sofort in Sekunden, wenn Du als Assistent einmal mit dem Haken ruckst. (Also der Haken ist eher ein kleiner stumpfer glattpolierter Spatel). Und bei so einer OP fräst der Operateur nur wenige Millimeter (2-3) weg. 'Weiss man ungefähr, was Rücken denkt, wenn nach Überschlag die Wirbelkörper alle fleissig gebröselt sind und nun Feuerwehr Ruckmannsdorf einmal Karre mit Insassen wieder auf die Räder stellt. Der Rücken und Wirbelkanal ist sau-eng von Haus aus ... da bitte nur entlastend ziehen, aber nicht stauchen. Daher sollen die verletzten Patienten ja auch nicht sitzen - ruckzuck staucht der Rücken zusammen und das Gewicht des Oberkörpers macht ordentlich sekundären Schaden. So manche Kinderfinger dicke Schraube eines implantierten Aufrecht-Halters (Fixateur interne) ist uns da schon unter einigen Wochen Belastung krumm geworden. Nur durch Eigengewicht des Menschen. Rückenmuskeln, wenn sie denn korrekt angespannt sind, halten enorme Belastungen aus. Diese könnten aber durch das Trauma geschädigt, bzw. zuführende Nerven geschädigt sein. Folge: Keine stabile Aufrechthaltung. Folge: Zusammensinken und Druck auf Rückenmark und die Nervenaustrittsstellen. Folge: Schäden durch falsche Rettung.

2. Crash Rettung, ausgerufen durch den verantwortlichen Arzt am Einsatzort: Dieser Patient MUSS raus. Immer schön, wenn es dabei noch schonend geht. Aber die Mediziner sehen das eher wie die Rettung aus einem Gefechtsfeld oder dem Bali Out, wenn es im Innenangriff plötzlich sehr heiss wird. Erlaubt ist, was hilft.
Tja, und da haben wir wieder den Grund, warum ich ein SBAR für die Feuerwehr empfehle, welches es aber leider noch nicht gibt und anscheinend auch kein Interesse daran. *

________________________________________
* SBAR (gespr. essbar) ist ein Gesprächsablaufschema, kommt aus dem Englischen: Man stellt sich der Gegenseite vor, IMMER erst Name und Funktion, dann den Hintergrund oder Grund des Gesprächs. (Background). Dann die Situation die vorliegt, dann die eigenen Empfehlungen.
Warum das Ganze? Sehr einfach - ich stehe am Einsatz beim Eingeklemmten irgendwo auf der A2. Viele Leute laufen umher und machen irgendwas. Ich gehe gerade die Vitalparameter ab und dann kommt jemand und sagt:
S-ituation / Vorstellung - Tach, Bös. / Ruhl. / Maush. mein Name, hier verantwortlicher Gruppenführer.Ich übernehme hiermit die Verantwortung zur technischen Rettung.
B-ackground: Wir sind hier mit Rettungssatz XY vor Ort. RW ist alarmiert, braucht aber noch einige Zeit. Weitere Kräfte folgen. Ich habe Funkkontakt mit Leitstelle.
A-ssesment / Bewertung: Oh, starkt eingeklemmter Patient im Bereich Brust und Beine, Neues Auto mit stabiler Zelle,
R-ekommendation: Ich empfehle THL nach meinen derzeitigen Möglichkeiten, Rettungsdienst muss den Bereich XY für Spreizer / Schere frei halten. Innerer Retter am liebsten von vorne. Ich bleibe immer beim NA an der Hand für eventuelle Lageveränderungen. (oder mein Melder oder wer auch immer).

Notarzt sagt: Toll, machen wir so. Einverstanden. Rettung so wie Ihr denkt.

Vorteil: Wenn ich den Anfangsteil missverstehe, habe ich noch keine Vorschläge überhört. Die kommen IMMER am Ende. Ich kann auch sofort nachfragen, z.B. nach Position meines Gesprächspartners. Bei Wechsel des NA Gesprächspartners geht alles von vorne los. Verhindert, dass sich irgendwelche Truppleute einmischen. Die müssten erstmal wieder bei S anfangen und man merkt, ok, der hat nur eine Unterposition.
Übernimmt eine andere Führungskraft und wiederholt, merke ich auch, ob die Situation sich geändert hat oder vielleicht ja auch missverstanden wurde. Oder bei R kommt plötzlich: Wir haben jetzt größeres Werkzeug. Wollen wir wechseln? Oder wollen wir mehr Zylinder? I.d.R. nickt der Arzt ja nur ab - aber es hält die Kommunikation standardisiert aufrecht. Und es ist hier nur ein Rohling - man muss es noch ausfeilen ;-)
Und der Arzt muss nicht gleich rufen "Dach ab", sondern der Gruppenführer sagt und schlägt quasi immer vor: Z.B "Tür vergrößern geht hier am besten. Sonst Heckfenster groß machen. Dach ab ist meine dritte Wahl."
Ach, wieder ein Lehrbuch geschrieben. Ab ins Dienstbett.

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AutorStep8han8 S.8, Geesthacht/Gießen / Schleswig-Holstein/Hessen788099
Datum07.05.2014 08:152191 x gelesen
Moin,
Ich würde die B-Säule oben reißen (entweder mit dem Spreizer oder einem Zylinder) und unten erst einschneiden und dann wieder reißen.

Und zur patientengerechten/-orientierten Rettung:
"Unter einer patientengerechten bzw. patientenorientierten Rettung wird eine Rettung verstanden,
die für den jeweiligen Patienten anhand dessen Verletzungsmuster/Unfallszenario
mageschneidert wird.

Sofort-, schonende und schnelle Rettung sind nur unterschiedliche Vorgehensmuster.
Und am meisten wird davon bei Feuerwehrs die schnelle Rettung bevorzugt (unter Beachtung medizinischer und einsatztaktischer Aspekte, Zeitfenster unter 20 Minuten).

Dies ist meine private Meinung, nicht die meiner Feuerwehr!

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