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| Thema | Versorgung von PKW im Stau | 24 Beträge | |||
| Rubrik | Taktik | ||||
| Autor | Albe8rt 8K., Wuppertal / Mirskofen / NRW / Bayern | 801057 | |||
| Datum | 29.12.2014 00:02 | 12343 x gelesen | |||
| Hallo zusammen, Wenn ein Zug liegenbleibt, läuft ja innerhalb einer gewissen Zeit ein Versorgungsprogramm für die Passagiere an. Toiletten, Getränke und Informationen zur Lage werden zur Verfügung gestellt (bzw sind es bereits). Personal zum Frustabbau steht bereit. Doch was ist bei einer Vollsperrung auf der Autobahn? Toiletten sind ja auf der Straße im Normalfall Fehlanzeige, ebenso Getränke. Die Information kommen als Verkehrsfunk eher rudimentär ("da ist jetzt Stau, bitte umfahren sie weiträumig"). Erst im Winter oder bei großer Hitze kommt irgendwann das Rote Kreuz und liefert Tee oder Kaltgetränke. Gibt es bei jemanden eine AAO für den Fall einer Vollsperrung und wann tritt diese in Kraft? Gibt es ggf Versorgungsfahrzeuge, die dann tätig werden? Sowas wie "GW-Durst", "GW-Sprit" oder "GW-Klo"? :-D Hintergrund der Frage: Ich stand heute etwas länger im Stau auf der A1. Da hatte ich Zeit zum rumgrübeln... Viele Grüße, Albert Hier geschriebene Beiträge werden von mir nach bestem Wissen und Gewissen veröffentlicht. Für Kritik habe ich immer ein offenes Ohr und erwarte (insbesondere von Führungskräften), dass mir diese persönlich mitgeteilt wird. | |||||
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| Autor | Matt8hia8s O8., Waldems / Hessen | 801059 | |||
| Datum | 29.12.2014 08:36
| 7695 x gelesen | |||
| Hallo Albert, Geschrieben von Albert K. Gibt es bei jemanden eine AAO für den Fall einer Vollsperrung und wann tritt diese in Kraft? leider nein, wenngleich wir solche Einsätze (sowohl im Winter als auch im Sommer) immer mal wieder haben. I.d.R. wird da auf Anforderung der Polizei oder (gerade im Sommer bei Häufung von medizinischen Notfällen) auch mal von der Leitstelle selbst "irgendwas" alarmiert, in der Regel die örtlich zuständige Betreuungseinheit. Geschrieben von Albert K. Gibt es ggf Versorgungsfahrzeuge, die dann tätig werden? Wir gehen bei solchen Einsätzen in der Regel mit Betreuungsstaffeln und Einsatzmittelb BtKombi bzw. MTW vor und versuchen, das Feld sowohl von hinten aufzurollen als auch über Behelfszufahrten in den Stau zu fahren. Das Problem bei diesen Einsätzen ist häufig, dass man auf einem Kilometer Stau schnell mal eine große Anzahl von Betroffenen hat (die Zahlen variieren, aber wenn man bei dreispurigen Autobahnen optimistisch von 5 Meter Platzbedarf pro Fahrzeug im Durchschnitt, dabei angenommen dass der höhere Platzbedarf bei LKW durch stärker besetzte Busse wieder aufgewogen wird und pro Fahrzeug mal 2 Personen sitzen) dann hat man da schnell mal 1000-1.500 mehr oder weniger Betroffene auf einem Kilometer. Das würde nun schon so eine Betreuungseinheit ordentlich fordern - und der Stau ist ja in der Regel länger. Also muss nach meiner Einschätzung zunächst der Schwerpunkt auf die Erkundung gelegt werden - man muss feststellen, wo es tatsächlich unmittelbaren Hilfsbedarf gibt. Also leichte, auch im Schnee mobile Erkundungsfahrzeuge mit grundlegener Versorgungsfähigkeit (Quads, Motorschlitten) oder gar Kradmelder (das eher im Sommer) in den Stau schicken und Reisebusse mit ausgefallener Heizung, überbesetzte osteuropäische Kleintransporter mit 15 Kindern auf und unter den Sitzen und liegengebliebene Familien-Vans auf dem Weg in den Skiurlaub als erstes finden und ansonsten Versorgung stationär anbieten. Alle erreichen kann man eh nicht. Bei diesen Einsätzen habe ich als Zugführer regelmäßig Bauchweh ob der (tels mangelhaften) Abstimmung mit der Polizei und der teils sehr späten Kommunikation, wenn der Stau sich wieder mobilisiert - denn dann habe ich hin und wieder Probleme meine zu Fuß unterwegs befindlichen Trupps zu ihren Fahrzeugen bzw. generell von der Bahn zu bekommen. M.E. muss daher bei sowas zwingend eine TEL mit Verbindungspersonen her, und, nicht zuletzt, müssen die Verantwortlichkeiten geklärt sein. Ist das Amtshilfe für die Polizei, ist das eigenes Geschäft des Landkreises usw. - und es braucht einen Chef, der ggf. auch entscheiden kann den dritten oder vierten BtZ zu alarmiern oder die Bergwacht aus dem Nachbarkreis mit Skidos anzufordern. Kostet ja auch alles Geld... Fazit meinerseits: Mal eben eine einzelne Betreuungseinheit alarmieren und dann gleich freudenstrahlend in den Nachrichten durchsagen lassen, dass Tee und Decken verteilt werden, ist nichts anders als Kosmetik. Hier heißt es, wenn die Polizei sagt, die Sache dauert noch Stunden, nicht kleckern sondern klotzen! ZO EEN GROTE VUURBAL JONGEN , BAM !! | |||||
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| Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 801060 | |||
| Datum | 29.12.2014 08:46 | 7028 x gelesen | |||
| Hi, ich kenne auch nur die Variante mit dem 'Erkunder', meist ein Krad. Allerdings hast Du bei so Lagen wie gestern oft das Problem, dass es sich nicht 'nur' auf einer Autobahn staut. Tomy | |||||
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| Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 801062 | |||
| Datum | 29.12.2014 08:59 | 6944 x gelesen | |||
| Hallo Thomas, das kann ich mir gerade überhaupt nicht vorstellen, war doch gerade euer Bereich ausschlaggebend: Der Hintergrund waren heftige Schneefälle mit Schneeverwehungen und sehr hohes Verkehrsaufkommen in den Vorweihnachtstagen 2001 im bergigen Streckenabschnitt der A 9 und A 70 zwischen Bayreuth und Kulmbach.Folgen waren eine Staubildung von insgesamt über 100 km auf beiden Fahrtrichtungen mit einem anschließenden Verkehrsstillstand von über 20 Stunden Das Ereignis führte zur Feststellung eines Katastrophenfalles für das LRA Kulmbach, LRA Bayreuth und Stadt Bayreuth. Über die Gesamtlänge des genannten Autobahnabschnittes (100 km) mussten für über 20 Stunden (Nachts) mehrere 10 000 Betroffene betreut und versorgt werden. Seitdem gibt es den KatS- Sonderwarnplan für Wintergefahren Bundesautobahnen in Bayern Anzulegen nach dem Musterplan des Bayerischen Staatsministerium des Innern Gemäß IMS vom 24.10.2002 Az: ID4-2257.2-58 wir selbst betreuen den Abschnitt A 8 West , A 9 Nord, A 99 von Freiham bis Stadtgrenze, Für die restlichen Autobahnteilstücke in München werden keine speziellen Sonderplanungen für erforderlich gehalten, da diese weder vom Verkehrsaufkommen noch von der Witterungsanfälligkeit kritisch gesehen werden. Die Einsatzmaßnahmen sind Abschnittsweise und fortlaufend in Auftragsblättern zu den folgenden Themen mit den entsprechenden Erreichbarkeiten dargestellt. I. Koordinierungsmaßnahmen der Stufe 1 und 2 Koordinierungsgruppe Autobahn Führungsgruppe Katastrophenschutz (GAL und SAE) II. Maßnahmen zur Stauvermeidung Öffentlichkeitsarbeit Rundfunkdurchsagen zu Umleitungsstrecken und Verkehrslenkung Verkehrsbeschränkende Maßnahmen Besondere Winterdienstmaßnahmen III. Maßnahmen des Katastrophenschutzes in der Stufe 3 A) Einsatzleitung B) Einsatzkräfte C) Versorungspunkte D) Betreuungspunkte E) Notunterkünfte F) Kartendarstellungen das ist grob aus 49 Seiten herausgefasst Gruß Klaus Obwohl ich nicht ein Wort, das ich hörte, in Beziehung setzen konnte, War die Geschichte ziemlich klar, noch 5 kalte Winter jep | |||||
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| Autor | Udo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg | 801066 | |||
| Datum | 29.12.2014 09:52 | 6452 x gelesen | |||
| Hier in Baden-Württemberg haben einzelne DRK-Kreisverbände, in deren Bereich "bekannte Problemstellen" liegen, entsprechende Einsatzpläne. (mir bekannt u.a. Göppingen, Böblingen, Pforzheim - kann ich nicht rausgeben oder einstellen, bei Bedarf bitte bei den Kreisverbänden direkt nachfragen). Die Versorgung mit Getränken/Decken ist unterschiedlich geregelt, teils Ausgabe an Parkplätzen, teils Ausgabe über durchfahrende MTW (in Winter mit Schneeketten) oder Trupps zu Fuß. In verschiedenen Foren wurde für winterliche Einsätze neben dem Einsatz von Fußtrupps und MTW auch über den Einsatz von Schlitten, Geländemotorrädern, ATV (ohne und mit Kettenlaufwerk) und Schneemobilen (z.B. von der Bergwacht) nachgedacht. Heissgetränkeausgabe meist aus Thermophore (Problem Befestigung / Ladungssicherung, Tragen mit "Gebirgskraxe"), teils auch aus "Getränkerucksäcken". Für's Personal sind im Winter Schuhspikes sinnvoll, teils werden auch Schneeschuhe eingesetzt. Klo's hat meines Wissens nach kein KV im "witterungsbedingten Einsatz" ... Grüße Udo Burkhard ----------------------------------- schau mal rein: www.arbeitsschutz-im-ehrenamt.de www.facebook.com/ArbeitsschutzImEhrenamt twitter.com/HSE_volunteer | |||||
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| Autor | Matt8hia8s O8., Waldems / Hessen | 801068 | |||
| Datum | 29.12.2014 10:10 | 6274 x gelesen | |||
| Moin, wie sind denn bei Euch die Zuständigkeiten geregelt? Zahlt das der Straßenbaulastträger, die Polizei, die Kommune wo das passiert oder macht Ihr das aus Satzungsgemäßem Auftrag auf eigene Kappe? Wer alarmiert da und wer entscheiden über den Umfang des Einsatzes? ZO EEN GROTE VUURBAL JONGEN , BAM !! | |||||
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| Autor | Udo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg | 801069 | |||
| Datum | 29.12.2014 10:40 | 6209 x gelesen | |||
| Alarmierung erfolgt i.d.R. über Leitstelle nach Information durch Autobahnpolizei und / oder Landratsamt. Möglich ist teils auch ein Eigeneinsatz nach Erkundung und Rücksprache mit Autobahnpolizei und / oder Landratsamt. Sofern kein anderer Kostenträger ermittelbar, trägt die Kosten das DRK. Grüße Udo Burkhard ----------------------------------- schau mal rein: www.arbeitsschutz-im-ehrenamt.de www.facebook.com/ArbeitsschutzImEhrenamt twitter.com/HSE_volunteer | |||||
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| Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 801110 | |||
| Datum | 29.12.2014 17:54 | 5596 x gelesen | |||
| Hi, Ansonsten hat sich auch baulich einiges getan, es sind viele zusätzliche Not - Zu/Abfahrten entstanden etc. ... naja, zwischen AS Bayreuth Nord und AK Bayreuth / Kulmbach sinds im übrigen nicht mal 10km.... aber es geht halt bergauf und es gab keine Möglichkeit von der Autobahn abzufahren.... Kritischer war z.B. AS Trokau - AS Bayreuth Süd, da gab es auf ca. 15km keine Abfahrt / Zufahrt.... Aber wie gesagt, dass hat sich prinzipiell gebessert, allerdings führen die Zufahrten oftmals auf kleine Straßen, so dass sich heute das Problem (so man die Autos abfahren lassen würde) nicht mehr so in die Länge, dafür mehr in die Breite ziehen würde.... Hoffen wir, dass es nicht mehr soweit kommt... Tomy | |||||
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| Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 801111 | |||
| Datum | 29.12.2014 18:56 | 5183 x gelesen | |||
Geschrieben von Neumann T.Ansonsten hat sich auch baulich einiges getan, es sind viele zusätzliche Not - Zu/Abfahrten entstanden etc. Ja das war ja eine der ersten Forderungen des Staatsministerium Geschrieben von Neumann T. Hoffen wir, dass es nicht mehr soweit kommt... aber wir haben was für den Fall ,zumindest einen sehr guten Alarmplan, wie und wann,was umgesetzt wird ,steht auf einem anderen Papier. Geschrieben von ---Hier Namen einfügen--- Geschrieben von Neumann T. naja, zwischen AS Bayreuth Nord und AK Bayreuth / Kulmbach sinds im übrigen nicht mal 10km.... da ging es glaube ich um die Gesamtlänge des Staues Gruß Klaus Obwohl ich nicht ein Wort, das ich hörte, in Beziehung setzen konnte, War die Geschichte ziemlich klar, noch 5 kalte Winter jep | |||||
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| Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 801114 | |||
| Datum | 29.12.2014 19:15 | 4969 x gelesen | |||
Geschrieben von Neumann T.allerdings führen die Zufahrten oftmals auf kleine Straßen, so dass sich heute das Problem (so man die Autos abfahren lassen würde) nicht mehr so in die Länge, dafür mehr in die Breite ziehen würde.... Sind diese Zufahrten bei Euch geräumt? Wir haben bei uns auch diverse Notzufahrten auf unsere BAB's, aber erstens sind die verschlossen (glücklich, wer hierzu einen Schlüssel hat :-)), und zweitens werden die in aller Regel eben nicht geräumt... die AM würde da mit ihren Fahrzeugen wegen der Pflugbreite teilweise auch gar nicht durchkommen. | |||||
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| Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 801115 | |||
| Datum | 29.12.2014 19:15 | 5054 x gelesen | |||
| Hi, ja. Ich wollte halt drauf hinweisen, dass es zwei unterschiedliche Szenarien gibt. Das eine ist ein Stau aufgrund eines Unfalls, da kann der Stau zwar recht lang werden, aber es bleibt ein 'überschaubarer' Stau auf den man sich 'konzentrieren' kann. Bei einer Unwetterlage gibt's im Gegensatz evtl. überall Stau, (im Beispiel A9, A70, B505, um mal die wichtigsten Straßen zu nennen), das ist dann eine Kategorie größer. Da muss dann alles ran, was irgendwie vorwärts kommt (Bergwacht mit Motorschlitten.... ). Wichtig ist halt auch, dass jemand den Mut hat eine Sperrung der Gegenfahrbahn anzuordnen... | |||||
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| Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 801116 | |||
| Datum | 29.12.2014 19:18 | 5084 x gelesen | |||
Geschrieben von Neumann T.Wichtig ist halt auch, dass jemand den Mut hat eine Sperrung der Gegenfahrbahn anzuordnen... wenn du Witterungsbedingt stehst, stehen alle Spuren und sind verstopft, zumindest bis die Bergung und Räumung angelaufen ist ,ich hab 2006 von Heilbronn bis München 8h gebraucht ,da mussten trotz Vollsperrung auf der Alb mühevoll LKW entfernt werden, damit die PKW vom Fleck kommen. Obwohl ich nicht ein Wort, das ich hörte, in Beziehung setzen konnte, War die Geschichte ziemlich klar, noch 5 kalte Winter jep | |||||
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| Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 801126 | |||
| Datum | 29.12.2014 22:24 | 4701 x gelesen | |||
Geschrieben von Klaus S.Für die restlichen Autobahnteilstücke in München werden keine speziellen Sonderplanungen für erforderlich gehalten Sieht unsere KVB für unsere BAB's auch so... war in den letzten Jahren (auch 2006) aber auch nicht wirklich nötig. Außerdem haben wir auch ohne diesen "offiziellen" KatS-Plan eine Übersicht über mögliche - Versorgungspunkte - Betreuungspunkte - Notunterkünfte - (Behelfs-)Zufahrten sowie über im Landkreis vorhandene geländegängige und -fähige Fahrzeuge (inkl. privater Schneemobile etc.). | |||||
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| Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 801128 | |||
| Datum | 29.12.2014 22:38 | 4607 x gelesen | |||
| ich denke das wir auch ohne den Plan unser Ding machen können, aber da wäre ein Kollege der Ilst der eindeutig bessere Ansprechpartner :-) ich kenne bloß den 49 Seiten Plan Grüßle Obwohl ich nicht ein Wort, das ich hörte, in Beziehung setzen konnte, War die Geschichte ziemlich klar, noch 5 kalte Winter jep | |||||
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| Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 801130 | |||
| Datum | 29.12.2014 23:18 | 4541 x gelesen | |||
| Hi, in der globalen Sicht sicher richtig, das AK Bayreuth / Kulmbach liegt aber auf einer 'Bergkuppe', d.h. die hinführenden AB Spuren steigen lang und stetig an, die 'abfördernden' Spuren führen entsprechend bergab, so dass es hier schon witterungsbedingte 'Vorzugsstaurichtungen' gibt. Ich habe heute nochmal etwas im Netz nachgelesen, es war wohl so, dass die A70 bergabwärts frei war, aber erst bei der Ausrufung des K-Alarms gesperrt wurde. Bis dahin musste die Vorsorgung wohl 'auf der sicheren Seite' allerdings halt dann ohne eine Chance des Einsatzes eines regulären Fahrzeuges erfolgen. Die A70 war in diesem Bereich noch die alte RAB-Ausführung ohne Standstreifen :-( | |||||
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| Autor | Klau8s S8., München / Bayern | 801132 | |||
| Datum | 29.12.2014 23:20 | 4631 x gelesen | |||
| ah ok danke Obwohl ich nicht ein Wort, das ich hörte, in Beziehung setzen konnte, War die Geschichte ziemlich klar, noch 5 kalte Winter jep | |||||
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| Autor | Mari8o H8., FF Kleinmachnow - BF Berlin / B und BB | 801204 | |||
| Datum | 30.12.2014 18:47 | 4296 x gelesen | |||
Geschrieben von ---Neumann, Thomas--- Wichtig ist halt auch, dass jemand den Mut hat eine Sperrung der Gegenfahrbahn anzuordnen... Mal ne Frage: Schaffe ich mir damit nicht vielleicht den nächsten Stau?, die Nächste Einsatzstelle? bzw dem vorhergehenden Landkreis, Kreisverband etc? Gruß, Mario www.feuerwehrkleinmachnow.de. www.berliner-feuerwehr.de www.drf-luftrettung.de | |||||
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| Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 801209 | |||
| Datum | 30.12.2014 19:55 | 4227 x gelesen | |||
| Hi, klar besteht diese Gefahr, und daher sollte man es auch nicht pauschalieren. Im konkreten Fall ging es klar in 'deine Richtung' (der Megastau war ja von AK Nürnberg bis AK Hermsdorf), da sehr viele Weihnachtsheimfahrer unterwegs waren. Dadurch wäre/war eine Sperrung der anderen Richtungsfahrbahn in der konkreten Situation möglich. Allerdings war das ein anderes Szenario als der 'klassische' Stau mit einem großen Unfall als Ursache und ein paar kleineren im Stau als Folge. Zu dieser Zeit gabe es noch klare 'Verkehrsströme', die man in den Staumeldungen verfolgen konnte. Freitag / vor Feiertagen lieft die Welle immer von München bis ca. Hermsdorf, So abend / nacht dann in die andere Richtung. Im Übrigen sollte man nicht unterschätzen, welchen Aufwand es macht, dass ganze wieder in Schwung zu bringen (Leute laufen rum, um sich aufzuwärmen, schlafen im Auto etc), d.h. auch hier ist nochmal viel Aufwand nötig. Tomy | |||||
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| Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 801210 | |||
| Datum | 30.12.2014 19:58 | 4229 x gelesen | |||
| Das hier hab ich gestern gefunden. So ein Meldung hab ich seither nicht mehr gehört (und werde sie hoffentlch auch nicht mehr hören müssen). | |||||
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| Autor | Albe8rt 8K., Wuppertal / Mirskofen / NRW / Bayern | 802347 | |||
| Datum | 13.01.2015 23:16 | 4226 x gelesen | |||
| Hallo Klaus, danke für die interessante Info. Hast du da den Text für mich? Wenn ich den Begriff eingebe, dann verweist mich Google wieder zurück auf unser Thema :-D Viele Grüße, Albert Hier geschriebene Beiträge werden von mir nach bestem Wissen und Gewissen veröffentlicht. Für Kritik habe ich immer ein offenes Ohr und erwarte (insbesondere von Führungskräften), dass mir diese persönlich mitgeteilt wird. | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 823103 | |||
| Datum | 07.09.2016 17:20 | 2849 x gelesen | |||
| Guten Tag Aktueller Streitfall: -> SWR " Lkw-Unfall auf der A8 am Kreuz Ulm/Elchingen - Einsatzkräfte in der Kritik " [...]Außerdem wurde die fehlende Versorgung mit Getränken bemängelt. Laut Polizei wird ein sogenannter Sonderbedarf erst in Extremsituationen bei den zuständigen Hilfsorganisationen wie dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) angefordert - zum Beispiel bei Hitze oder Kälte. Die leitenden Einsatzkräfte sahen am Montag die Voraussetzungen dafür als nicht erfüllt.[...] Die Polizei kontert zurück: [...]Kritik kam aber auch von der Polizei an die Verkehrsteilnehmer: Viele hätten keine Rettungsgasse gebildet. Deswegen sei die Arbeit der Einsatzkräfte behindert worden. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Dani8el 8B., Worms / Rheinland-Pfalz | 823104 | |||
| Datum | 07.09.2016 17:36
| 2747 x gelesen | |||
| Hallo! Der böse Staat sorgt halt nur für die Flüchtlinge... Und ich soll mir ein Notvorrat anlegen oder damit rechnen wenn ich Auto fahre mal in ein größeren Stau zu geraten... Nee, nee, nee... Da muss der Staat für mich sorgen! Tut mir leid, aber unsere Gesellschaft entwickelt sich genau in diese Richtung und die Medien machen mit... Auch in dem Artikel vom SWR hätte man direkt darauf hinweisen können, dass man als Mensch auch im Jahr 2016 noch selbst eine Verpflichtung hat für sich selbst zu Sorgen... Wobei das von einigen dann wahrscheinlich wieder so interpretiert worden wäre, dass man für sich auf Kosten anderer sorgen darf / soll / kann... MfG Daniel Meine hier geschriebenen Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Weiterhin stellen sie auch nur meine persönliche Meinung und nicht die Meinung einer sonstigen Institution dar. | |||||
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| Autor | Andr8eas8 L.8, Rheinhausen / Baden-Württemberg | 823108 | |||
| Datum | 07.09.2016 21:22 | 2619 x gelesen | |||
| Na ja man könnte ja als Autofahrer, der weiß das er auf die Autobahnen muss, auch mal mit vollem Tank, leerer Blase, 2-3 Flaschen Wasser und im Winter mal noch ne Jacke und / oder Teppich losfahren. Ach ja und dann noch ne Butterstulle oder ne Brezel einpacken. Damit lässt sich ein Stau auch mal 1-2 Stunden "überleben", ohne gleich nach Menschen zu rufen die den Arbeitsplatz oder Bett wegen der eigenen Bequemlichkeit verlassen müssen. Und wenn man mit Kndern unterwegs ist muss man eben deren Bedürfnisse auch berücksichtigen. Und ja man kann auch als Mann seinem Stepke auf der A8 den Shitbunker im offenen Kofferraum auf dem Parkplatz wechseln..... Wenn man denn einen eingepackt hat oder aber mindestens Mami an das EPA für die Kinder gedacht hat.... | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 832341 | |||
| Datum | 31.07.2017 14:24 | 1586 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Albert K. Wenn ein Zug liegenbleibt, läuft ja innerhalb einer gewissen Zeit ein Versorgungsprogramm für die Passagiere an. Toiletten, Getränke und Informationen zur Lage werden zur Verfügung gestellt (bzw sind es bereits). Naja, Therorie und Wirklichkeit siehe z.B.: -> SWR " Nach Bahnchaos in Offenburg - Züge rollen wieder Heftige Kritik an Bahn " " Helfer organisieren Getränke für Reisende auf Eigen-Initiative Der Frust bei den Helfern der Organisationen war entsprechend groß, da sie den frustrierten Reisenden keinerlei Auskunft über die weiteren Maßnahmen geben konnten. Über einen Getränkegroßhändler beschafften die Helfer Wasserflaschen. Etwa 1.500 Stück wurden gratis an die Reisenden ausgegeben. Trotzdem erlitten vier Personen einen Kreislaufkollaps und mussten rettungsdienstlich versorgt werden." Geschrieben von Albert K. Personal zum Frustabbau steht bereit. und wenns die Feuerwehrleute sind: "Der Offenburger Feuerwehr-Kommandant Peter Schwinn kritisiert heftig, dass etwa keine Kommunikation zwischen der Bahn und den Einsatzkräften am Bahnhof in Offenburg stattgefunden hat. Auch die gestrandeten Bahnkunden hätten so gut wie keine Informationen bekommen, wie lange die Störungen noch dauern werden und wie sie ihre Fahrt fortsetzen könnten, so der Kommandant im SWR. Seine Feuerwehrkollegen seien wie Prügelknaben dagestanden, die das alles ausbaden hätten müssen." Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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