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| Thema | Gaffer scheuten nicht mal davor zurück, Kinder auf Baumstümpfe zu heben :-( | 3 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Infos: | |||||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 840072 | |||
| Datum | 06.06.2018 13:13 | 3158 x gelesen | |||
| hallo, Die Feuerwehr Loßburg schreibt in ihrem Bericht über den Einsatz bei einem Busunfall: Unfassbar für alle eingesetzten Einsatzkräfte, insgesamt über 100 Stück, war jedoch das Verhalten mancher Gaffer. So stiegen diese teilweise durch das Unterholz des angrenzenden Waldes und scheuten nicht mal davor zurück, Kinder auf Baumstümpfe zu heben, während wenige Meter weiter Helfer um das Leben von Menschen kämpften. und das bei einem Busunfall mit einem Toten und Verletzen :-( Ich versteht den Reflex bei so was zum Strahlrohr zu greifen ... (vielleicht wäre es bei so was unbedingt notwendig das Unterholz im Umfeld der Einsatzstelle wg. Brandschutz triefend nass zu machen) MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Sven8 K.8, Vogtland / Sachsen | 840076 | |||
| Datum | 06.06.2018 14:30
| 1471 x gelesen | |||
| Gaffen ist grundsätzlich menschlich. Auch ich bleibe schon mal kurz an einer zufälligen Einsatzstelle "stehen", weil mich Feuerwehr auch grundsätzlich interessiert. (ich hoffe der Leser weiß wie es gemeint ist und unterstellt mir jetzt nichts!) Differenzieren sollte man aber zwischen "normalen" Gaffern und Gaffern die stören und behindern. Wenn Eltern und Kinder aufmerksam einen Feuerwehr-Einsatz verfolgen, dabei weit genug weg sind und in keinsterweise die Kräfte behindern, hätte ich damit erstmal kein Problem. Es ist nun mal "faszinierend". Am Ende steht da vielleicht schon der (JF-)Kamerad von morgen. Ob sich dafür ein Busunfall mit Toten eignet, liegt erstmal im Ermessen und Zuständigkeitsbereich des Erziehungsberechtigten. Ich finds auch danaben. Meiner Meinung nach aber von der Ausgangslage trotzdem nicht mit dem Strahlrohr-Fall vergleichbar. MkG Sven -meine Meinung- | |||||
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| Autor | Sasc8ha 8E., Baiersbronn / Baden-Württemberg | 840114 | |||
| Datum | 07.06.2018 11:59 | 1061 x gelesen | |||
| Ich habe noch einen Bericht verlinkt: Die Polizei hat das Gaffen relativiert. Geschrieben von ---Schwarzwälder Bote--- Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Tuttlingen bestätigte, dass es Beobachter des mehrstündigen Großeinsatzes am Ortsrand mit rund 120 Helfern, zahlreichen Einsatzfahrzeugen und Rettungshubschrauber gegeben habe. Die Beamten stufen das als allerdings nicht dramatisch ein. Es seien etwa fünf gewesen, rund 100 Meter von der Unglücksstelle entfernt. Der Aufforderung der Polizeibeamten, zu gehen, seien sie "umgehend" nachgekommen. Es habe keine Probleme gegeben. Ich war nicht dabei, kenne die Stelle aber. Dass bei Einsätzen Leute dazu kommen und zuschauen ist normal. Dass sich Kinder auch dafür Interessieren, wenn die Feuerwehr mal richtig am "Schaffen" ist, finde ich nun auch nicht so bedenklich. Wo die Leute nun standen, und was sie tatsächlich gesehen haben oder nicht weiß ich nicht. Daher kann ich die Reaktion von den Kameraden aus Loßburg auf keinen Fall werten. Sollten die Schaulustigen 10m neben dem Kleintransporter gestanden haben und genauestens geschaut haben, wie der Mann blutend dort herausgeschnitten wurde ist das was anderes, wie wenn diese 100m weit weg standen und gesehen haben, wie die Leute aus dem Bus ausgestiegen sind. Mit kameradschaftlichen Grüßen Sascha | |||||
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