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ThemaFlusssäure bei Bränden von Elekrofahrzeuge? - war: Einsätze mit Elektrofahrzeugen46 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • Rettungskarte StreetScooter WORK
  • Rettungskarte StreetScooter WORK L
  • WIKI: Flusssäure
  •  
    AutorChri8sti8an 8B., Düsedau / Sachsen-Anhalt 844169
    Datum16.11.2018 15:016014 x gelesen
    Interessanter Einsatz in Weißenfels

    Geschrieben von ADAC Mobilitätspartner Reinicke Weißenfels Nach einiger zeit klagten Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren über Reitzungen der Haut und es wurde veranlasst das die Einsatzstelle überprüft wurde.
    Dabei stellte sich heraus das durch das Abbrennen des Fahrzeuges eine Säure Freigesetzt wurde die später durch die Feuerwehr neutralisiert werden musste.[sic!]


    Ein Freund aus Weißenfels schrieb mir dazu Durch die Flüssigkeit in den Batterien, kühlflüssigkeit und Löschwasser soll sich angeblich flusssäure gebildet haben.

    Ich gebe hier nur meine eigene Meinung wieder.

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    AutorHelm8ut 8R., Ezelsdorf / Bayern844171
    Datum16.11.2018 15:273386 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Christian B.
    Ein Freund aus Weißenfels schrieb mir dazu "Durch die Flüssigkeit in den Batterien, kühlflüssigkeit und Löschwasser soll sich angeblich flusssäure gebildet haben."

    ok, HF ist eine der gefählichsten/hinterhältigsten Chemikalien die wir kennen.
    Bin zwar kein Chemiker, aber die Zusammenhängenhänge, wie hie HF entstanden interessieren mich sehr.
    Da bei Flußsäure bereits eine "Fünfmarkstück" große Kontamination potentiell tötlich ist, heißt dein Satz letztendich bei Brand von (Elektro-)Fahrzeugen, Einsatz nur unter CSA möglich.

    MkG Helmut

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    AutorChri8sti8an 8B., Düsedau / Sachsen-Anhalt 844172
    Datum16.11.2018 15:293226 x gelesen
    Dazu muss ich sagen dass ich das mit der Flusssäure nicht verifizieren kann. Soweit ich derzeit weiß wurden leider auch keine Proben an das Institut der Feuerwehr gebracht.

    Ich gebe hier nur meine eigene Meinung wieder.

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    AutorHelm8ut 8R., Ezelsdorf / Bayern844173
    Datum16.11.2018 15:543100 x gelesen
    Hallo,
    Battteriesäure + irgendwas
    da kann ich mir Schwefelsäure gut vorstellen

    (Notruf + Flußsäure = Weltalarm)
    Ich kenne einen Fall:
    Notruf:
    Verdacht auf Flußsäurekontakt bei 1 Person (Spritzer = Kleinstmenge)
    1 LZ FF
    2 NEF
    2 RTW

    nicht wirklich lustig
    (Die Person ha(te) zum Glück keine dauerhaften Schäden)

    MkG Helmut

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    AutorHelg8e K8., Sulzbach/Main / Bayern844175
    Datum16.11.2018 17:233291 x gelesen
    Hallo,

    HF kann prinzipiell aus einigen Typen von Lithium-Metall oder Lithium-Ionen Akkus entstehen. Die HF stammt hier aus dem Elektrolytmaterial. Dies kann fluoridhaltige Leitsalze enthalten (LiBF4, LiCF3SO3 oder LiN(SO2CF3)2).
    Wie gesagt, von Li-Ionen zu Li-Ionen Akku unterschiedlich. Über die Entstehung von HF bei LiPo-Bränden gibt es auch unterschiedliche Literaturangaben. Vom 5000 cbm AGW-Wert Überschreitung für HF auf 100g LiPo-Akku bis überhaupt keine Erwähnung reicht die Spannweite.

    Also prinzipiell möglich ist die HF Freisetzung bei einem Li-Akku Brand schon.
    Ob dann in apokalyptischen Ausmaß, oder ob die HF sofort mit den im Fahrzeug vorhanden Metallen reagiert, sich zum großen Teil im Löschwasser löst oder anderweitig "abreagiert" darf spekuliert werden.

    Gruß

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW844178
    Datum16.11.2018 19:473082 x gelesen
    Geschrieben von Helge K.Also prinzipiell möglich ist die HF Freisetzung bei einem Li-Akku Brand schon.
    Ob dann in apokalyptischen Ausmaß, oder ob die HF sofort mit den im Fahrzeug vorhanden Metallen reagiert, sich zum großen Teil im Löschwasser löst oder anderweitig "abreagiert" darf spekuliert werden.


    In einer der letzten Brandschutzausgaben wurden zwei Einsatzberichte von LiO Bränden abgedruckt. Da wurden beide Akkus letztendlich in Wasser gelagert und dem Wasser dann Kalk beigefügt damit die entstehende Säure neutralisiert.
    CSA hat da allerdings niemand angezogen und ist bei Bränden auch nicht wirklich sinnvoll.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorOliv8er 8S., Hude / Niedersachsen844179
    Datum16.11.2018 20:163095 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Helge K.Ob dann in apokalyptischen Ausmaß, oder ob die HF sofort mit den im Fahrzeug vorhanden Metallen reagiert, sich zum großen Teil im Löschwasser löst oder anderweitig "abreagiert" darf spekuliert werden.

    Die Relevanz hängt sicherlich von der Umgebung ab. Li-Akkus werden nicht nur in Autos, sondern mittlerweile in allen möglichen Fahrzeugen und auch in Häusern, als Speicher für Solar-Anlagen, eingesetzt. Das Problem wird eher größer als klein weil

    -mehr
    -leistungsfähigere
    -ältere

    Akkus im Betrieb sind.

    Es ist ein paar gute Veröffenlichungen zum Thema, z.B. vom KIT diese hier (Kunkelmann) et.al.), es gibt Abhandlungen als Bachelorarbeit. Es gibt das auch für uns schon aufbereitet, wobei da immer die Gefahr besteht, dass das "eingefärbt" ist.

    Die Menge bei einem PKW rechtfertigt in meine Augen zumindest erstmal bei der Erkundung genau hinzuschauen, ob ich eine Flusssäureproblematik habe oder nicht. Heißt: messen.

    Viele Grüße, Olli

    >>>Dies alles ist meine private Meinung

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW844181
    Datum17.11.2018 00:072860 x gelesen
    Geschrieben von Oliver S.Die Menge bei einem PKW rechtfertigt in meine Augen zumindest erstmal bei der Erkundung genau hinzuschauen, ob ich eine Flusssäureproblematik habe oder nicht. Heißt: messen.

    Womit auf dem ersteintreffendem Löschfahrzeug ?

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorOliv8er 8S., Hude / Niedersachsen844186
    Datum17.11.2018 11:312882 x gelesen
    Moin,

    visuell wird man nur eine auffällig weiße Rauch/Nebelwolke wahrnehmen können. Das wäre für mich der Anlass zu sagen: es kommt bitte mal jemand zum Messen, oder wir arbeiten so als wenn wir einen positiven Nachweis hätten. Da muss man den Aufwand betrachten habe ich Messtechnik im Zugriff oder kommt die von Außerhalb. Ein kurzfristiger Kontakt mit dieser Wolke ist in meinen Augen aufgrund unserer dichten und widerstandsfähigen Schutzkleidung/PA unkritisch. Ich kann und möchte das aber hier nicht in Minuten formulieren.

    Ein "kleiner" Akku (Mobiltelefon bis Akkuschrauber) ist nach Literaturangabe generell unkritisch. Hier würde ich die Überreste aber trotzdem nur mit einem Chemikalienschutzhandschuh berühren, da der neben Fluoriden auch noch Cobalt- und Nickelverbindungen enthalten kann, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein.
    Problematisch ist ein Ereignis mit einem großen Akku (Auto, Solarstromspeicher) in einem Gebäude bzw. eine kalte/abkühlende Brandstelle. Hier haben wir Oberflächen, die durch Anhaftungen von Ruß&Co und durch Kondenswasser gesundheitsschädlich sein können (Fluor bildet noch eine ganze Menge von gefährlichen Stoffen, nicht nur HF). Ob man diese Verunreinigungen immer einfach wegspülen und verdünnen kann oder will lasse ich mal offen.

    Es gibt Untersuchungen, aus denen man entnehmen kann, dass die Flusssäurebildung eingeschränkt wird, wenn man die Akkubestandteile nicht mit Wasser in Kontakt bringt. Auch da wird man sehen müssen, ob das verhältnismäßig und realisierbar ist.

    Beim aktiven Feuer außerhalb eines Gebäudes sehe ich wenig Probleme, da Fluorwasserstoff mit dem Rauch nach oben abziehen wird, bevor sich Flusssäure als Tropfen niederschlagen kann. Hier wird man in der Regel auch mit ausreichend Wasser verdünnen können (schon allein, weil die Reste des Akkus gekühlt werden müssen), sodass Flusssäure nicht mehr das Problem darstellt.

    Löschwasserrückhaltung? Ja, müsste man meines Erachtens auch aufgrund der Schwermetallverbindungen, auch wenn die nicht wasserlöslich sind. Ich habe aber keine Ahnung, wie man das bewerkstselligen wird. PKW ist da noch relativ einfach. Da hat es ja auch schon Artikel in der Brandschutz gegeben. Aber was ist mit LKW oder Traktoren? Die passen halt nicht in eine Mulde. Es sind Fahrzeuge als Prototypen unterwegs, da wiegt der Akku >1 t und je nach Typ im Rahmen verbaut...

    Messen:
    geht mit einigen Mehrgasmessgeräten über Querempfindlichkeit mit Messzellen für Salzsäure (Bedienungsanleitung!), Dräger hat ein selektives Röhrchen (bei Gastec kenne ich die Chemie leider nicht, die hinter der Messung steht). Mit ein bisschen Geschick kann auch Chinalizarin S - Zirkonium-Papier selber machen, dass habe ich noch nicht probiert, sieht aber nicht schwer aus. Falls jemand das Rezept braucht, gerne PN an mich, ich kann das in der nächsten Woche raussuchen.

    Viele Grüße, Olli

    >>>Dies alles ist meine private Meinung

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    AutorHelm8ut 8R., Ezelsdorf / Bayern844187
    Datum17.11.2018 14:592746 x gelesen
    Hallo,
    danke, wieder was dazu gelernt,
    Elektroyte hatte ich garnicht auf dem Plan
    ich arbeite normal auch "nur" mit Natrium- und Chlorhaltigen Elektrolyten ;)

    MkG Helmut

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    AutorHelg8e K8., Sulzbach/Main / Bayern844210
    Datum19.11.2018 09:012300 x gelesen
    Geschrieben von ---Hier Namen einfügen--- Messen:
    geht mit einigen Mehrgasmessgeräten über Querempfindlichkeit mit Messzellen für Salzsäure (Bedienungsanleitung!), Dräger hat ein selektives Röhrchen (bei Gastec kenne ich die Chemie leider nicht, die hinter der Messung steht). Mit ein bisschen Geschick kann auch Chinalizarin S - Zirkonium-Papier selber machen, dass habe ich noch nicht probiert, sieht aber nicht schwer aus. Falls jemand das Rezept braucht, gerne PN an mich, ich kann das in der nächsten Woche raussuchen.


    GasTec bietet für HF nur Röhrchen (17/17L/17LL/17D) auf Indikatorbasis an. Die anderen Halogenwasserstoffe soll man anhand der Färbung (braun/bräunlich/lila/pink --> alles sehr nah beisammen im Farbenkreis) erkennen können. Ich habe aber die verschiedenen Farben in realiter noch nicht gesehen.

    Gruß

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt844222
    Datum19.11.2018 15:472159 x gelesen
    Hallo Zusammen,


    Der Post Streetscooter brennt ja nicht nur bei uns hier sondern auch in Singen.

    Brand in Singen

    Weis man wie man hier in Singen zur Bekämpfung des Brandes vorgegegangen ist?

    MFG

    Dies ist meine persönliche Meinung.

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt844810
    Datum10.12.2018 11:382226 x gelesen
    Hallo Zusammen,


    das Thema mit dem brennenden E-Scouter der Post beschäftigt mich immer noch da es einem meiner Mitarbeiter direkt betrifft.
    Bei Ihm wurde an seiner Bekleidung gem. seiner Aussage Flusssäure nachgewiesen. (Er ist kein AGT)

    Kann es aber sein das die Flusssäure nicht direkt durch den Akku entstanden ist sondern durch das Kältemittel 1234yf ?

    https://www.autoklimaanlage.info/fileadmin/user_upload/pdfs/Faktenblatt_1234yf_270812.pdf

    Habt Ihr dazu Erkenntnisse?

    MFG

    Dies ist meine persönliche Meinung.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg844811
    Datum10.12.2018 11:552018 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Jens R.Kann es aber sein das die Flusssäure nicht direkt durch den Akku entstanden ist sondern durch das Kältemittel 1234yf ?
    hat der E-Scouter der Post überhaupt eine Klimaanlage?

    Ich denke nicht.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt844812
    Datum10.12.2018 12:001936 x gelesen
    Hallo Jürgen,

    das weis ich aktuell nicht.
    Werden die Akkus vielleicht klimatisiert?

    MFG

    Dies ist meine persönliche Meinung.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW844813
    Datum10.12.2018 12:132052 x gelesen
    Das Faktenblatt der DUH würde ich mal sehr skeptisch betrachten. 30- 40000 Fahrzeugbrände in Deutschland jährlich, woher kommt der Wert denn?

    Sicherheitsdatenblatt vom Hersteller

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg844815
    Datum10.12.2018 12:211927 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Jens R.Werden die Akkus vielleicht klimatisiert?
    ev.?

    Geschrieben in der Rettungskarte StreetScooter Work: Die Hochspannungsbatterie besteht aus Lithium Ionen Zellen, welche als Trockenbatterien angesehen werden. Dennoch kann eine geringe Menge an Flüssigkeit austreten, diese Flüssigkeit ist farblos.
    ob das nun Kühlflüssigkeit oder Elektrolyt ist ?

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP844816
    Datum10.12.2018 12:342042 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.30- 40000 Fahrzeugbrände in Deutschland jährlich, woher kommt der Wert denn?
    Die Jahresstatistik 2017 aus NRW weist "Fahrzeuge" als Brandobjekt in 4.116 Fällen aus, in den Vorjahren auch regelmäßig zwischen 3.500 und 4.000. Hochgerechnet könnte das also schon hinkommen.
    Trotzdem sollte man die DUH grundsätzlich sehr skeptisch betrachten ;-)

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorMari8o-A8lex8and8er 8L., Jüchen / Nordrhein-Westfalen844840
    Datum11.12.2018 14:281875 x gelesen
    Die Zersetzung von fluororganischen Verbindungen zu HF sind ja nicht überraschend. Das kennen wir schon lange z.B. vom PTFE (Teflon als ein Handelsname). Darüber hinaus entstehen bei der Pyrolyse dieser Fluorpolymere ein Vielzahl anderer Substanzen (z.B. hochtoxisches Fluorphosgen). Schon geringe Konzentrationen der Pyrolyseprodukte (genaue Zusammensetzung bisher nicht ganz genau bestimmt) führen zum sog. Polymerfieber. Mich würde interessieren, ob sich ähnliche Verbindungn unter dem Punkt 10.6. "Gefährliche Zersetzungsprodukte" unter dem Sammlbegriff "Fluorierte Bestandteile" verstecken.

    Hat hier jemand Erfahrungen bzw. Literaturquellen?

    Viele Grüße

    Mario

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    AutorThom8as 8W., Löwenstein / Baden-Württemberg844848
    Datum11.12.2018 20:191598 x gelesen
    Falls das ein streetscooter mit i3 akku war könnte dies wahrscheinlich sein, da dieser
    Am klimakreislauf des i3 mit 1234yf hängt.

    Es gibt da auch entsprechende veröffentlichungen.

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    AutorOliv8er 8S., Hude / Niedersachsen844849
    Datum11.12.2018 22:111736 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Jens R.Kann es aber sein das die Flusssäure nicht direkt durch den Akku entstanden ist sondern durch das Kältemittel 1234yf ?
    Ohne die Einwirkung hoher Temperaturen (Feuer, Lichtbogen, heiße Oberflächen) kann ich mir das nicht vorstellen; der Stoff selbst sollte sich unter "normalen" Umweltbedingungen nicht zersetzten. Zersetzen müsste er sich aber um Flusssäure freizusetzten. Brennt 1234yf bei einem PKW-Brand mit weg, sehe ich insbesondere im Freien kein Risiko, da die Flusssäure mit der Aufsteigenden Rauchsäule verdünnt wird und nicht mehr als Gas in unserem Arbeitsbereich nachweisbar sein wird. Brandrückstände am Wrack, die Flussäure oder andere gefährliche Fluorverbindungen enthalten, wird man aber nicht ausschließen können.

    Viele Grüße,

    Olli

    >>>Dies alles ist meine private Meinung

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt844857
    Datum12.12.2018 10:571737 x gelesen
    Hallo Zusammen,


    nach einigen Telefonaten und reichlich lesen bin ich der Meinung das die Problematik nicht vom Kältemittel ausgeht sondern wirklich durch den Lithiumakkumulator entsteht.

    Hierzu etwas aus den Netz:

    https://www.loercher.de/wir/presse/Brandhilfe-2017-12%20-%20nb.pdf

    https://www.mwdental.de/media/pdf/VALO_Batterien_76010_0715.pdf

    und hier noch etwas wenn man etwas mehr Zeit zum lesen hat:

    https://www.ffb.kit.edu/download/IMK%20Ber.%20Nr.%20192%20Kunkelmann%20Lithium-Ionen-%20und%20Lithium-Metall-Batterien%20Brandbekaempfung.pdf


    MFG

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt845959
    Datum24.01.2019 12:381815 x gelesen
    Hallo Zusammen,


    das Thema hat es mittlerweile auch in die Presse und in die Politik geschafft.

    https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/feuerfalle-warum-elektroautos-fuer-feuerwehren-im-ernstfall-ein-grosses-problem-sind-31926640

    Geschrieben von ---MZ vom 24.01.2019 --- Magdeburg -
    Für viele sind sie die Hoffnung auf einen sauberen Verkehr, da diese Fahrzeuge lokal keine Schadstoffe ausstoßen. Immer mehr E-Autos auf den Straßen beschäftigen aber auch die Retter, die im Notfall ausrücken: Vor allem die Lithium-Batterien der Fahrzeuge stellen die Feuerwehren vor große Probleme.



    MFG

    Dies ist meine persönliche Meinung.

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt846813
    Datum20.02.2019 10:251744 x gelesen
    Hallo Zusammen,

    zu diesem Thema kam gestern Abend ein Bericht im MDR.


    https://www.mdr.de/umschau/video-276284_zc-21c41d5f_zs-ea78769e.html


    MFG

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    AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt847609
    Datum20.03.2019 10:141525 x gelesen
    Hallo Zusammen,


    Geschrieben von MDR.de Die Deutsche Post AG erklärt, dass sie bei 460 Fahrzeugen ihres Elektromodells Streetscooter eine potenzielle Brandgefährdung durch die Batterie sieht. Weiterfahren sollen diese nun erst, wenn sie überprüft worden sind.MDR.de

    MFG

    Dies ist meine persönliche Meinung.

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892581
    Datum12.02.2026 09:33944 x gelesen
    Hallo zusammen,

    wir machen uns gerade Gedanken dazu. Wie wir reagieren, wenn Flusssäure bei z.b. einen Fahrzeugbrand ins Kanalnetz gelangt. Im dümmsten Fall führt eine Belastung der Kläranlage zum absterben der Bakterien. Was zu einem Totalausfall der Anlage über mehrere Wochen führen würde. Sichelich ist es einer unserer Aufgaben diese entsprechend zurück zu halten. Das ist jedoch nicht immer möglich. Bzw. Ist nicht immer klar dass die Gefahr existiert. Bei ersten Gesprächen hat sich herausgestellt, dass wir viele Möglichkeiten haben, diesen Fall zu verhindern. Dazu gehören abschalten von Pumpstationen, Umpumpen in große Becken. Was uns am Ende viel Zeit verschafft um entsprechend reagieren zu können. Z.b. Neutralisieren. Das alles funktioniert natürlich nur wenn die Meldekette stimmt.

    Was genau im einzelnen geschieht, ist sicherlich nichtmehr in der Hand der Feuerwehr. Aber Initial sehe ich uns da durchaus.

    Eine Unbekannte ist jedoch immer die auftretende Menge. In zwischen sollte es doch Erkenntnisse geben, wieviel Flusssäure dabei entstehen kann. Hat jemand Daten dazu? Besteht überhaupt eine Gefahr für eine Kläranlage?

    Grüße
    Sascha

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW892582
    Datum12.02.2026 10:19806 x gelesen
    Die Flusssäure-Thematik betrifft nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch alle Fahrzeuge mit dem Kältemittel R1234yf.

    Bisher war das Ergebnis aller Untersuchungen, dass unabhängig von vorhandener Batterietechnologie und Klimatechnik in Summe keine nennenswerten Unterschiede bei den Brandschadstoffen bzw. dem empfohlenen Umgang damit bestehen. Das gilt so auch für abfließendes Löschwasser.

    Ausgenommen wird hier nur das Wasser, in dem Elektrofahrzeuge versenkt wurden. Das sollte man wohl als Sondermüll betrachten und entsprechend entsorgen.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg892583
    Datum12.02.2026 10:46750 x gelesen
    hallo,

    verdünnen?

    viel Wasser hilft viel

    Oder?

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892584
    Datum12.02.2026 11:03899 x gelesen
    Geschrieben von Henning K.Die Flusssäure-Thematik betrifft nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch alle Fahrzeuge mit dem Kältemittel R1234yf.

    Bisher war das Ergebnis aller Untersuchungen, dass unabhängig von vorhandener Batterietechnologie und Klimatechnik in Summe keine nennenswerten Unterschiede bei den Brandschadstoffen bzw. dem empfohlenen Umgang damit bestehen. Das gilt so auch für abfließendes Löschwasser.

    Ausgenommen wird hier nur das Wasser, in dem Elektrofahrzeuge versenkt wurden. Das sollte man wohl als Sondermüll betrachten und entsprechend entsorgen.


    das ist ungefähr auch mein Kenntnisstand...

    Allerdings ist die Schadstoffbelastung im Brandrauch eines echten Batteriebrandes noch "interessanter" wie sonst...
    Vgl. hier S. 35:
    https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/4668

    Erfordert aber auch nicht "mehr" Maßnahmen wie sonst, höchstens die bekannten ernster zu nehmen (S/W-Trennung, Reinigung der PSA usw.).

    Die aus dem Brandrauch bzw. Brandobjekt durch Löschmaßnahmen ausgewaschene Menge ist m.E. aber eher zu vernachlässigen... (bis auf eben die "Konzentrierung" im Tauchbecken....)

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW892588
    Datum12.02.2026 14:08723 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.wenn Flusssäure bei z.b. einen Fahrzeugbrand

    Da dessen Entstehung stark von der Batteriechemie abhängt, sollte man zuerst klären ob die Gefahr überhaupt besteht. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, kann das nur bei den allerersten Batteriearten überhaupt passieren.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorHelg8e K8., Sulzbach/Main / Bayern892592
    Datum12.02.2026 17:16759 x gelesen
    Hallo Sascha,

    das im Trinkwasser/Löschwasser enthaltene Calcium komplexiert freie Flußsäure zu Calciumfluorid.

    Rechnerisch benötigst du für 1 Liter H2F2 ca. 4600L Löschwasser mit einem Ca-Gehalt von 50mg/L zur "Neutralisation".

    Will sagen: Wenn die Flußsäure nicht schon mit Fahrzeugmetallen/Rauchbestandteilen abgreagiert hat, erledigt das Löschwasser und das Brauchwasser den Rest bis zur biologischen Stufe in der Kläranlage.

    Gruß, Helge

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892595
    Datum12.02.2026 23:32645 x gelesen
    Die Flusssäure kann natürlich auf mehrere Weise entstehen. Interessant finde ich jedoch die Erkenntnis. Dass beim regulären ablöschen der E-Fahrzeuge, nur eine geringe Menge entsteht. Versenken jedoch, eine ganz andere Nummer ist. Bleibt die Frage ob das auf E-LKW so übertragbar ist. Da darf ja gern mit der 6-Fachen Menge gerechnet werden.

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892596
    Datum12.02.2026 23:46664 x gelesen
    Hallo Hege,

    danke fürs Rechnen. Somit verdünnt Wasser nicht nur die Säure. Sondern neutralisiert sie auch gleichzeitig. Somit können wir bei Verdacht mit gutem Gewissen einfach viel nachspülen. Ohne Gefahr zu laufen, nur noch mehr Sondermüll zu erzeugen.

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892598
    Datum12.02.2026 23:57666 x gelesen
    Richtig. Da muss schon alles zusammen passen. Das zu analysieren gehört aber nicht zum 1x1 der kleinen Feuerwehren. Sobald das Löschwasser im Kanal verschwindet. Geht die Sache an die Mitarbeiter der Kläranlage. Wie bereits beschrieben, haben diese entsprechende Möglichkeiten, sich Zeit dafür zu verschaffen.

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    AutorHelg8e K8., Sulzbach/Main / Bayern892607
    Datum13.02.2026 12:03684 x gelesen
    Was die Flußsäure angeht: ja.
    Der ganze andere "Dreck" bleibt halt trotzdem im Löschwasser ;-)

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892609
    Datum13.02.2026 13:34713 x gelesen
    Geschrieben von Helge K.Der ganze andere "Dreck" bleibt halt trotzdem im Löschwasser ;-)

    Laut Henning und Ulrich handelt es sich dabei um den selben Dreck wie bei Verbrennerfahrzeugen. Somit braucht es aus meiner Sicht, keine Veränderung der Taktik.

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    AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892632
    Datum16.02.2026 11:32642 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.Laut Henning und Ulrich handelt es sich dabei um den selben Dreck wie bei Verbrennerfahrzeugen. Somit braucht es aus meiner Sicht, keine Veränderung der Taktik.

    Jein...

    Grundlagen sind gleich:
    - Verkehrsabsicherung
    - Absichern des Fahrzeugs gegen ungewollte Bewegungen
    - Zugang schaffen usw. (wobei bei einer "rauchenden Batterie" die potentielle Gefährdung neben dem Fahrzeug für relativ plötzlich auftretende Stichflammen m.E. höher ist, wie die Zündung eines "Verbrenners"...
    - Löschen des Fahrzeugs an sich (Batterie nicht betroffen)

    Anders oder angepasst u.a.:
    1. E-KFZ sollten nach den letzten Untersuchungen mit 2 Rohren angegriffen werden, schon um eines als Backup zu haben. Sonderlöschmittel zum Wasser bringen für die Batterie dagegen keinen signifikanten Vorteil, auf Sitzpolster o.ä. kann Netzwasser sinnvoll sein. Penetrationswerkzeuge sind mit Vorsicht zu genießen, außer man weiß genau was man tut und man kommt dafür auch entsprechend dran.
    2. Die bereitgestellte Menge Löschwasser sollte höher sein, weil natürlich kann man eine Batterie mit ähnlich wenig Wasser löschen, wie einen Verbrenner, aber das klappt halt nur, wenn man weiß wie und man dafür auch dran kommt - und die Batterie auch "mitspielt"!
    3. Wenn man das Auto im Behälter flutet (warum auch immer - und mit allem ab Transporter geht das sowieso nicht!), hat man dann einen Chemikaliencocktail, den muss man entsorgen.
    4. Die Einsätze dauern im Schnitt deutlich länger! (Und man hat einen Teil, da fährt man halt mehrfach hin, das kann nach Stunden, Tagen oder Wochen sein - und keiner weiß, woran das liegt!...)
    5. Der Atemschutzaufwand um das Fahrzeug ist größer sowie die Reinigungsempfehlungen für die PSA gelten demzufolge für mehr Leute! (Vgl. Untersuchungen aus den USA!)
    6. Es ist dringend zu empfehlen, ein Übergabeprotokoll auszufüllen! (Vgl. vfdb und ELH!)

    Mehr dazu - und eben immer noch meist mehrfach im Jahr aktualisiert:
    http://einsatzleiterhandbuch.org/

    oder demnächst wieder hier auf der Tagung:
    https://www.hdt.de/braende-von-hochenergie-batterien-vorbeugen-erkennen-kontrollieren-loeschen-und-entsorgen-1021

    oder umfassend zum Thema hier:
    http://einsatzpraxis.org/buecher/alternative-fahrzeugantriebe/

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892644
    Datum17.02.2026 09:39615 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Sonderlöschmittel zum Wasser bringen für die Batterie dagegen keinen signifikanten Vorteil

    Sehe ich auch so. Wobei mich schon interessieren würde was BioEx für einen Vorteil damit Verspricht Da Hauptproblrm ist ja überhaupt an den Akku ran zu kommen.

    Zitat:BIO FOR C Verwendbar ab 0,1 % (ultrakonzentriert) für Brandklasse A und 0,3 % bei Kohlenwasserstoffbränden. BIO FOR C kann in einer Konzentration von 3 % eingesetzt werden, um die Löschung von Lithium-Ionen-Batteriebränden zu optimieren.


    Geschrieben von Ulrich C.6. Es ist dringend zu empfehlen, ein Übergabeprotokoll auszufüllen! (Vgl. vfdb und ELH!)

    Welchen Vorteil soll das der Feuerwehr bringen? Unterschreiben wird dir das am Ende keiner.

    Geschrieben von Ulrich C.Der Atemschutzaufwand um das Fahrzeug ist größer sowie die Reinigungsempfehlungen für die PSA gelten demzufolge für mehr Leute! (Vgl. Untersuchungen aus den USA!)

    Du meinst damit aber nur den Aufwand dass mehr PSA gewaschen werden muss. Oder gibt es bei E-Fahrzeuge zusötzlich was zu beachten? Aus den Beiträgen, habe ich interpretiert. Dass alles normal gewaschen, und ohne weitere Schritte. Wieder herausgegeben werden kann. Natürlich bedarf es etwas mehr Sorgfalt bei der Entkledung und allgemeinen Umgang mit der PSA bei Verdacht auf Kontamination mit Flusssäure. Ggf. wäre eine zusätzliche Kennzeichnung der Säcke empfehlenswert.

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    AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892646
    Datum17.02.2026 12:04584 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.Geschrieben von Ulrich C.
    6. Es ist dringend zu empfehlen, ein Übergabeprotokoll auszufüllen! (Vgl. vfdb und ELH!)


    Welchen Vorteil soll das der Feuerwehr bringen? Unterschreiben wird dir das am Ende keiner.


    1. Warum sollte das keiner unterschreiben?
    2. Wenn es keiner unterschreibt, wird das ausgefüllt und vor Zeugen vorgelesen und vermerkt.

    Es geht hier nicht zuletzt um die Haftungsfragen für Folgeschäden (-brände!).


    Geschrieben von Sascha H.Du meinst damit aber nur den Aufwand dass mehr PSA gewaschen werden muss.

    Wenn Du mehr Trupps brauchst und der Radius der Schadestoffe größer wird, dann ist das die Konsequenz...

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW892647
    Datum17.02.2026 12:09513 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.für einen Vorteil damit Versprich

    Wer nicht an Verbraucher verkauft braucht auch keine Angst vor dem Verbraucherschutz zu haben...

    Geschrieben von Sascha H.Unterschreiben wird dir das am Ende keiner.

    Warum nicht?

    Am Ende geht es doch nur um die gegenseitige Bestätigung, welche Informationen wir dem Bergungsunternehmer mitgeteilt haben. Ich weiß von mindestens einem örtlichen Unternehmer, dass der in seinem "Führungsfahrzeug" selbst Vordrucke für das Übergabeprotokoll mitführt.

    Und wenn er dann doch nicht will: lasse ich halt eine andere Person als Zeugen unterschreiben und nehme den Zettel so zum Einsatzbericht...

    Geschrieben von Sascha H.dass mehr PSA gewaschen werden muss

    Genau: wenn ich statt einem nun zwei PA-Trups einsetze, verdoppelt das die Menge des kontaminierten Materials.

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    AutorGeor8g H8., Klingenthal / Sachsen892648
    Datum17.02.2026 13:04498 x gelesen
    Wir nutzen im Landkreis ein einheitliches Übergabeprotokoll welches gemeinsam mit den
    Abschleppunternehmen erarbeitet wurde. Das Unfallfahrzeug ist entweder "grün", also im
    Bereich der Akkus unbeschädigt oder "gelb", d.h. eine Beschädigung der Akkuzellen nicht
    ausgeschlossen. In diesem Fall erfolgt der Abtransport bereits im Container aber trocken.
    Hat das Unfallfahrzeug den Status "rot", also es wurden Lösch-/Kühlmaßnahmen durchgeführt
    erfolgt der Abtransport im Container nass bzw. mit BegleitTLF.
    Das Übergabeprotokoll ist als Dreifachvordruck ausgeführt (FW,Pol,Abschlepper) und enthält
    auch das Meßprotokoll.

    ---Hier könnte dein Zitat stehen---

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    AutorUlri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern892649
    Datum17.02.2026 13:36590 x gelesen
    Geschrieben von Georg H.erfolgt der Abtransport im Container nass

    Wie soll denn das gehen?
    Teilbefüllt bis zu welcher Höhe? Schwallwände?
    Befüllung erst nach dem Aufsatteln und Abpumpen vor dem Absatteln, oder Ruthmann Hublift?

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY892650
    Datum17.02.2026 13:42557 x gelesen
    Anscheinen läuft das überall ein bisschen anders ab.

    Geschrieben von Henning K.welche Informationen wir dem Bergungsunternehmer mitgeteilt haben.

    Die Polizei ist für die Beauftragung des Abschleppunternehmens verantwortlich. Wir haben damit nichts zu tun, bzw. dürfen wir das gar nicht. Da gibt es feste Vorgaben welches Unternehmen, auf welchem Straßenabschnitt an der Reihe ist. Alle notwendigen Daten bekommen wir direkt von der Polizei. Wir geben keine Information an Dritte weiter. Abschleppunternehmen und Straßenbaulastträger hohlen sich die Informationen direkt bei dieser.


    Geschrieben von Henning K.wenn ich statt einem nun zwei PA-Trups einsetze, verdoppelt das die Menge des kontaminierten Materials.

    Das halte ich als verschmerzbar. Somal jede Nutzung von Atemschutzgeräte, und Reinigung der PSA in Rechnung gestellt wird.

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW892652
    Datum17.02.2026 23:16605 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.Alle notwendigen Daten bekommen wir direkt von der Polizei. Wir geben keine Information an Dritte weiter.

    Wenn das örtlich so geregelt ist, dann ist das so.

    Aber dann kann man als Feuerwehr das Übergabeprotokoll ja mit der Polizei machen, und die macht dann ihr eigenes mit dem Abschlepper (bzw. reicht wohl in der Praxis das von der Feuerwehr weiter...)

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     17.01.2016 22:18 Chri7sti7an 7R., Geisenfeld Einsätze mit Elektrofahrzeugen
     16.11.2018 15:01 Chri7sti7an 7B., Düsedau
     16.11.2018 15:27 Helm7ut 7R., Ezelsdorf
     16.11.2018 15:29 Chri7sti7an 7B., Düsedau
     16.11.2018 15:54 Helm7ut 7R., Ezelsdorf
     16.11.2018 17:23 Helg7e K7., Sulzbach/Main
     16.11.2018 19:47 Thom7as 7E., Nettetal
     16.11.2018 20:16 Oliv7er 7S., Hude
     17.11.2018 00:07 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     17.11.2018 11:31 Oliv7er 7S., Hude
     19.11.2018 09:01 Helg7e K7., Sulzbach/Main
     17.11.2018 14:59 Helm7ut 7R., Ezelsdorf
     19.11.2018 15:47 Jens7 R.7, Lützen
     10.12.2018 11:38 Jens7 R.7, Lützen
     10.12.2018 11:55 Jürg7en 7M., Weinstadt
     10.12.2018 12:00 Jens7 R.7, Lützen
     10.12.2018 12:21 Jürg7en 7M., Weinstadt
     11.12.2018 20:19 Thom7as 7W., Löwenstein
     10.12.2018 12:13 Thom7as 7E., Nettetal
     10.12.2018 12:34 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     11.12.2018 14:28 Mari7o-A7lex7and7er 7L., Jüchen
     11.12.2018 22:11 Oliv7er 7S., Hude
     12.02.2026 09:33 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     12.02.2026 10:19 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     12.02.2026 11:03 Ulri7ch 7C., Pfarrkirchen
     12.02.2026 23:32 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     12.02.2026 10:46 Jürg7en 7M., Weinstadt
     12.02.2026 14:08 Thom7as 7E., Nettetal
     12.02.2026 23:57 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     12.02.2026 17:16 Helg7e K7., Sulzbach/Main
     12.02.2026 23:46 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     13.02.2026 12:03 Helg7e K7., Sulzbach/Main
     13.02.2026 13:34 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     16.02.2026 11:32 Ulri7ch 7C., Pfarrkirchen
     17.02.2026 09:39 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     17.02.2026 12:04 Ulri7ch 7C., Pfarrkirchen
     17.02.2026 13:04 Geor7g H7., Klingenthal
     17.02.2026 13:36 Ulri7ch 7C., Pfarrkirchen
     17.02.2026 12:09 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     17.02.2026 13:42 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     17.02.2026 23:16 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     12.12.2018 10:57 Jens7 R.7, Lützen
     24.01.2019 12:38 Jens7 R.7, Lützen
     20.02.2019 10:25 Jens7 R.7, Lützen
     20.03.2019 10:14 Jens7 R.7, Lützen
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