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ThemaVegetationsbrände - und falsche Erwartungen an Löschflugzeuge (Air Tanker)...8 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW850494
Datum08.07.2019 08:363145 x gelesen
Hallo,

wenn jemand schon lange Erfahrung hat, sind es die US-Kollegen, wenn man dann da nicht nur einen, sondern durchaus mehrere solcher Berichte findet (danke Jan!), dann sollte das zu denken geben!

Wenn man dann noch überlegt, dass der Einsatz von Retardents zur Bildung und Sicherung in Deutschland bisher m.W. überhaupt noch nicht mal ernsthaft diskutiert - und wenn dann vermutlich sofort "wegen dem Umweltschutz" verboten oder von zig Genehmigungen/Beteiligungen abhängig gemacht würde, dann wäre noch klarer, dass Flächenflugzeuge nicht so gut sind, wie viele glauben...
- sie werfen gut in Streifen, schlecht auf Punktziele
- das Feuer brennt seltenst in gerader Front (vgl. zuletzt die Luftbilder aus Lübtheen, oder anderen Gebieten im Osten Deutschlands), sondern entwickelt wellenartige Fronten und einzelne Inseln

https://www.latimes.com/local/la-me-wildfires29-2008jul29-story.html?fbclid=IwAR278ViXDsJLiy_weFeO436D4bbahP7le5FuBk9RjrbYUgnaheyNeXHrg_Q

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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorWern8er 8G., Blankenburg (Harz) / Sachsen-Anhalt850500
Datum08.07.2019 11:471967 x gelesen
aber vielleicht kleinere Flächenflugzeuge ?!

....

(keine Nostalgiewerbung jetzt, aber ein Fingerzeig, wie man es "damals" verstanden hat.....und die "PZL M 18" gibt es heute noch...wieder ....;-)

Flugzeuge in der Waldbrandbekämpfung (DDR)

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Werner

"Kleine Taten die man ausführt sind besser als große, über die man nur redet!"

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AutorFabi8an 8B., Sprotta / 850501
Datum08.07.2019 12:401744 x gelesen
"A lot of people do a lot of things for publicity and for politics that don't need to be done," said Jim Ziobro, fire aviation chief for the Oregon Department of Forestry.

Dieser Satz ist so bezeichnend.
Der Entscheidungswille in den Verwaltungen ist über die Jahre schön verkommen.

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AutorMich8ael8 G.8, Schwandorf / Bayern850507
Datum08.07.2019 14:491655 x gelesen
Hallo Ulrich,

es gibt in Deutschland zugelassenes, umweltfreundliches Retardent (Löschmittelzusatz)
das die Wirkung des Löschwassers deutlich verbessert.

Das Löschflugzeug Dromader kann diesen Löschmittelzustz während des Fluges dem Löschwasser beimischen.

Die Dromader kann das Löschwasser punktgenau abwerfen, auf eine Fläche von etwa 30 qm als Wasserbombe.

Der Abwurf in Linie ist ebenfalls möglich, je nach Anforderung der Einsatzleitung.

Michael Goldhahn
DLFR

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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg850520
Datum08.07.2019 20:431389 x gelesen
Geschrieben von Michael G.Die Dromader kann das Löschwasser punktgenau abwerfen, auf eine Fläche von etwa 30 qm als Wasserbombe.
Ich habe die Helis auch seltenst auf Punkte abwerfen sehen, aber ich kann ja morgen noch mal genau hin schauen. ;)

Gruß Ralf

Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert

Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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AutorJan 8S., Wallenhorst / 850531
Datum09.07.2019 09:101389 x gelesen
Hallo!

Bei den SEAT gibt es zwei Diskussionspunkte: Flächendeckung und Turnaround-Time. Flächendeckung, da diese eigentlich für den Erstangriff gedacht sind (der AT 802 wird von der Firma selber als "Initial Attack Firefighter" beworben. Eine einzelne Staffel reicht also nicht aus - wie viele brauche ich denn davon um zB Brandenburg abzudecken?

Wenn ich - aus welchen Gründen auch immer - keine Flächendeckung mit einer Eintreffzeit unter 30 Min hinbekomme, dann wird der Erstangriff nach wie vor auf den TLF lasten und die Flugzeuge/Hubschrauber werden zu 98% "nur" noch Nachlöschen. Dafür ist dann aber ein Luftfahrzeug besser, was punktgenau löschen kann, oder? Über UXO wollen wir gar nicht reden, weil eigentlich auch die Luftfahrzeuge den Mindestabstand einhalten müssten.

(Retardant wird idR vor dem herannahenden Feuersaum abgeworfen, um ein sich näherndes Feuer in eine niedrigere Kontrollschwelle zu zwingen.)

Grüße, Jan

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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg850550
Datum09.07.2019 21:19   955 x gelesen
Geschrieben von Jan S.wie viele brauche ich denn davon um zB Brandenburg abzudecken?
Wenn ich den Leitstellen Lausitz, Brandenburg und NortOst jeweils 2 Maschinen unterstelle haben die Anflugwege von maximal 80 km (eher weniger). Die AT-802F in Australien sind in 15 min in der Luft, bis zu 50 km (durchschnittliche Strecke) sind noch mal 15 min. In .Fierefighting Aircrafts of Australia steht sogar "The AT802F can be airborne in less than five minutes from call out and its fast cruise speed means it can reach a fire 50km away in approximately 10 minutes." Ich bin jetzt nicht so wirklich Derjenige welcher des Englischen mächtig ist, habe halt eher Russisch gelernt, aber das dürfte sogar meine Einschätzung noch unterbieten.

Genau da liegt die Stärke der Luftfahrzeuge. Sie können die erste Kraft des Feuers brechen. Das macht es eben aus ob das Feuer von den Bodenkräften dann klein gehalten werden kann. Es macht es genau Das aus ob hinterher Unmengen, und damit Unsummen, eingesetzt werden müssen oder nicht. Es macht es aus ob hunderte Kameraden Wochen in der Heide verbringen oder nicht.

Ich würde nicht Luftfahrzeuge so vehement einfordern wenn ich es nicht schon am eigenen Leib erlebt hätte was die können. Wen die mir nicht schon den Arsch gerettet hätten. Ich bin schon mit Wasser aus Dromaders getauft worden. Den letzen Satz bitte mit einem Augenzwinkern lesen.

Ich bin es aber ehrlich leid immer wieder argumentieren und überzeugen zu müssen. Lasst es uns in Deutschland doch bitte mal unvoreingenommen ausprobieren. Mir ist es auch vollkommen egal was da fliegt. Wir müssen aber zu dem Punkt kommen das wir die Kräfte am Boden unterstützen. Und das nicht erst nach Stunden sondern in den ersten 30, von mir aus auch 60 min. Ich habe den Artikel über die C-130 in Amerika auch gelesen, also mit Google und dem bisschen Englisch was ist verstehen. Aber ich war vom Begriff "CNN-Drops" begeistert. Wiederspiegelt er doch das was ich schon lange denke. Ein Großteil der Einsätze von Luftfahrzeugen in Deutschland erfolgt doch nur für die Presse. Ich sollte das nicht öffentlich sagen, leider erlebe ich es dieses Jahr aber in genau der Art. Okay ich sitze in keiner Einsatzleitung, ich bin mit meinen Mädels und Jungs im Wald. Daher erlaube ich mir solche Aussagen einfach mal.

Eine Geschichte noch aus meinem heutigen Einsatz. Dort hat sich eine, ja nur eine, Super Puma der BPol den Asch abgeflogen. Es war geplant das ein Behälter im Wald aufgestellt wird aus dem sie füllt. Das hat der Pilot aber abgelehnt weil für ihn eine 75x75 m große Fläche vorgeschrieben ist. Die findest du aber in unseren Wälder höchst selten. Der Vorteil war das mitten im Brandgebiet der Teerofensee ist. Da konnte man nur nix zumischen wie eigentlich geplant. Der helle Steifen im Osten ist übrigens eine neue Brandschneise die jetzt so aussieht. Das Feuer ist von rechts (blaue Zone) nach links (Rote Zone) gelaufen.

Feuerwehrdeutschland sollte endlich aufhören zu diskutieren sondern anfangen zu handeln. Nur so helfen wir den Kameraden die seit Wochen ihr Kreuz hinhalten wirklich. Die Mädels und Jungs an der Front sind von den Diskussion ohne Ergebnisse echt angepisst. Das werden wir uns so nicht mehr lange leisten können.

Sorry für den langen Text aber es brennt mir wortwörtlich auf der Seele.

Danke und Euch noch eine schöne Woche

Ralf

6 AT-802F Maschinen wären von den Kosten ungefähr so viel wie eine Super Puma mit ebenfalls 2000l Wasserlast.

Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog

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Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen)

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AutorHans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin854226
Datum15.12.2019 10:56817 x gelesen
Geschrieben von Ralf H.
Genau da liegt die Stärke der Luftfahrzeuge. Sie können die erste Kraft des Feuers brechen. Das macht es eben aus ob das Feuer von den Bodenkräften dann klein gehalten werden kann. Es macht es genau Das aus ob hinterher Unmengen, und damit Unsummen, eingesetzt werden müssen oder nicht. Es macht es aus ob hunderte Kameraden Wochen in der Heide verbringen oder nicht.


Es lohnt sich, sich anzusehen, wie es dort läuft, wo man genau das macht, was Du forderst.

In Kalifornien gibt es das Konzept, daß man nach 20 Minuten beim Waldbrand sein können möchte. Abseits der halbwegs flachen und dicht besiedelten Gebiete geht das dort nur in der Luft.

Der Erstschlag erfolgt nicht mit riesigen Maschinen für's Fernsehen. Kalifornien besitzt als Bundesstaat (also vergleichbar Brandenburg, nur ein "bißchen" größer) 23 Wassertanker vom Typ S2T.
IMG_0232_S2Tsm.jpg
Das sind recht robuste Maschinen, vor einem halben Jahrhundert für den Einsatz von Flugzeugträgern aus gebaut. 4500l.
T-95_Medford.jpg
Vor ihrem Einsatz als Wassertanker machten die Maschinen Striptease
DSC03687.jpg
und bekamen neue Triebwerke etc.

Diese Maschinen sind immer dann erfolgreich gewesen, wenn die Öffentlichkeit nichts von ihnen bemerkt, denn das Fernsehen kommt ja nur, wenn's nicht geklappt hat.

Allerdings gibt es auch jede Menge Gründe für's Nichtklappen. Der wichtigste ist, daß sie nachts nicht fliegen dürfen. Ist der Waldbrand so schlau, nachts auszubrechen, kommt kein Flieger, und das Feuer kann bis zum nächsten Morgen ziemlich viel Unfug anstellen.

Und dann ... ziemlich viele Leute glauben, daß man bei den richtig schlimmen Waldbränden mit Flugzeugen etwas verhindern kann. Die richtig schlimmen Waldbrände sind normalerweise die mit sehr kräftigem Wind, der das Feuer per Luftpost hinter die Feuerwehrleute bläst. Ein Beispiel wäre das Camp Fire im letzten Jahr, wo in Paradise und Umgebung mehr als 80 Menschen draufgegangen sind, weil das Feuer nicht nur vor ihnen, sondern auch hinter und neben ihnen war.
paradise_IR_overlay_CORRECTED.jpg
Bei so etwas wird dann sofort gefragt, wo denn die Flugzeuge waren.

Dafür gibt es eine ziemlich gute Antwort aus der Praxis:
Pilot Dave Kelly had heard radio reports of the fire and decided to leave for work early. He was alone in his S2-T tanker when he took off at 7:44 a.m. that Thursday morning. A larger OV-10 Bronco air attack plane that orbits at a higher elevation, so as to supervise and coordinate other firefighting aircraft, was two minutes behind him.

Kelly was the first pilot to fly over the Camp fire as smoke blotted out the sun and wind gusts carried burning chunks of vegetation and debris into the nearby towns of Paradise, Magalia and Concow, sparking new fires.

It was just getting the crap beat out of you, basically, Kelly said of flying amid heavy wind gusts.


Übersetzt: Dave Kelly war mit einer S2T über dem Feuer, als es vom Wind in die Orte hineingetragen wurde. Die Turbulenzen haben ihn so durchgerüttelt, daß jeder normale Mensch nur noch mit Kotzen beschäftigt gewesen wäre.


He first flew northeast to the origin point of the fire at the mouth of a Feather River canyon where he estimated winds were blasting at nearly 60 mph and knew any retardant drop to cut off its flank was pointless.

Itd probably still be in the air, said Kelly, who has been piloting tankers since the fire storms in Southern California in 2003.


Er ist dann zum Entstehungsort des Feuers geflogen, um zu sehen, ob er mit einem Abwurf die Flanke des Feuers einhegen konnte. Aber die Windgeschwindigkeit lag bei 100 km/h, was die Sache sinnlos machte: "Das wäre wahrscheinlich jetzt noch in der Luft." (DAS ist vermutlich doch leicht übertrieben, aber es besteht jedenfalls kein Zweifel, daß die Musik zum Film diese ist.)


He banked his airplane to the right and made a loop. He then headed to the fires western edge but found it was too turbulent to drop retardant. He then banked left and made a full loop until he was headed east, toward the fires other flank.

Down in front of him, barely visible in the smoke, lay rows of unburned homes where he could drop pink retardant, its chemical mixture making anything it coats tougher to burn.


Er ist dann eine Schleife geflogen und hat sich die Feuerfront vor Paradise angesehen. Die Turbulenzen waren dort aber zu heftig für einen Abwurf. Anschließend sah er sich die andere Flanke des Feuers an, entdeckte eine Reihe noch nicht verbrannter Häuser, und ein Abwurf von Retardant, also nicht nur Wasser, sondern mit feuerhemmenden Chemikalien, wäre dort sinnvoll gewesen.


When tankers drop retardant, their goal is to be as slow and low as possible, Kelly said. To do that, pilots will pull their planes flaps all the way down creating more surface area along the wings to increase air resistance and giving the pilot greater control while at the same time rolling back on the throttle to slow the tanker to a relative crawl as it sinks in the air closer to the target.

So Kelly put the flaps all the way down, lowered the throttle and attempted his approach toward Paradise.

But instead of descending toward his target, his plane climbed 1,000 feet.

The winds that rolled over the Sierra Nevada ridges and up the canyon walls were lifting Kellys 30,000-pound tanker when it shouldve dropped like a stone. Jostled continuously in the air, Kelly was forced to abandon the mission. Had he tried to approach it in the opposite direction, the winds rolling over the hills couldve shoved his plane down to the ground without giving him time to react.


Also fuhr er seine Landeklappen voll aus (was die niedrigstmögliche Geschwindigkeit erlaubt), nahm Gas weg und startete den Sinkflug in Richtung Paradise. Oder wollte ihn starten, denn während er eigentlich steil hätte sinken müssen, stieg die Maschine stattdessen 300 Meter. Der aus dem Canyon vor Paradise aufsteigende Wind spielte ein bißchen mit seinem 15-Tonnen-Flugzeug. Ein Versuch aus der anderen Richtung hätte ihn zum Spielball eines Fallwindes machen können, was schlechter ist, weil man in den Boden gerammt werden kann.


Kelly returned to the air base at 8:29 a.m., without dropping any retardant on the fire. The air attack supervisor orbiting above announced that all fixed-wing aircraft were grounded until further notice because of the conditions. Only helicopters, which can function in higher winds, managed to operate during the fire and dropped water on evacuation routes to help residents escape.


Nach einer Dreiviertelstunde war er wieder zurück, ohne einen Tropfen Wasser abgeworfen zu haben. Die anderen Flächenflugzeuge blieben gleich am Boden, nur einige Helikopter warfen an Fluchtrouten ab. (Wenn der Wassertank an langer Leine tief unter der Maschine hängt, ist die Gefahr etwas geringer, in den Boden gerammt zu werden, weil man selbst mehr Abstand zum Boden hat.)


Geschrieben von Ralf H.Das hat der Pilot aber abgelehnt weil für ihn eine 75x75 m große Fläche vorgeschrieben ist.

?
Wenn der mit Longline fliegt, ist die Maschine dabei doch sehr deutlich über den Baumwipfeln?
Daß er auf kleineren Flächen nicht landen soll, kann ich nachvollziehen.



Hans-Joachim

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 08.07.2019 08:36 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 08.07.2019 11:47 Wern7er 7G., Blankenburg (Harz)
 08.07.2019 12:40 Fabi7an 7B., Sprotta
 08.07.2019 14:49 Mich7ael7 G.7, Schwandorf
 08.07.2019 20:43 Ralf7 H.7, Drebkau
 09.07.2019 09:10 Jan 7S., Wallenhorst
 09.07.2019 21:19 Ralf7 H.7, Drebkau
 15.12.2019 10:56 Hans7-Jo7ach7im 7Z., Berlin
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