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ThemaBonn: Angriff auf Feuerwehr per Chat geplant18 Beträge
RubrikEinsatz
Infos:
  • Jahreswechsel 2022/2023 - Erste Bilanz der Bonner Polizei
  •  
    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg881154
    Datum07.01.2023 00:083652 x gelesen
    hallo,

    Neue Details gibt es auch darüber, wie Angriffe auf Rettungskräfte offenbar geplant wurden. In Bonn soll eine Gruppe in der Silvesternacht Container angezündet haben, um die anrückende Feuerwehr dann mit Böllern und Steinen zu bewerfen. Als die Polizei dazukam, wurde auch die attackiert.

    Jetzt haben die Ermittler die Wohnung von acht Verdächtigen im Alter von 16 bis 19 Jahren durchsucht, um Beweismittel wie Kleidungsstücke und Hand sicherzustellen. Die Verdächtigen in Bonn-Medinghoven und Duisdorf sollen die Angriffe per Chat geplant haben.

    Die Hinweise auf die Verdächtigen haben sich laut Polizei durch die vorläufige Festnahme eines 19-Jährigen ergeben. Es wird wegen schweren Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, der versuchten gefährlichen Körperverletzung, Brandstiftung und Sachbeschädigung ermittelt.

    Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/silvesternacht-neue-erkenntnisse-100.html

    oha :-(

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorNeum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken881155
    Datum07.01.2023 09:312031 x gelesen
    Eine Hand als Bewesimittel?

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg881156
    Datum07.01.2023 10:011987 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Neumann T. Eine Hand als Bewesimittel?
    freudscher Tippfehler vom WDR ...

    wurde inzwischen korrigiert

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorHara8ld 8S., Köln / NRW881166
    Datum07.01.2023 23:221717 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.oha :-(
    Wieso oha? Eine Straftat wird ordentlich verfolgt. Sicherlich gibt es Beweise, die in einer Verhandlung auf den Tisch kommen. Der Strafrahmen wird mit Augenmaß genutzt und diese Jugendlichen/ jungen Erwachsenen werden es sich hinter die Ohren Schreiben.

    Das wichtigste zuletzt: Knast macht niemanden besser! Perspektiven schon. Der Rest ist Hoffnung.

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    AutorMark8us 8G., Kochel am See / Bayern881169
    Datum08.01.2023 12:53   1589 x gelesen
    Hallo Harald,

    manchmal komme ich mir dem Humor aus NRW nicht zurecht.
    Ich erkläre dir einmal warum.

    Geschrieben von Harald S.Eine Straftat wird ordentlich verfolgt
    Es geht bei dem Kommentar von Jürgen nicht darum, daß eine Straftat nicht oder schon verfolgt wird, sondern darum,
    daß hier im vorfeld Absprachen stattgefunden haben sollen, um Hilfskräfte in eine Falle zu locken und zu attakieren.
    So ein Vorgehen hat eine neue Dimension und kann man zweifelsohne als Wahnsinn beschrieben werden.

    Geschrieben von Harald S.Der Strafrahmen wird mit Augenmaß genutzt und diese Jugendlichen/ jungen Erwachsenen werden es sich hinter die Ohren Schreiben.
    Aha.....
    Ich finde es spannend, daß in NRW anscheinend die Uhren anders ticken als im Rest der Republik.
    Aber gut, kann ja möglich sein.
    Bei uns bekommt man eigentlich keine wirklichen "Strafen". Die Gesellschaft in meinem Umfeld und mir pers. findet den Strafrahmen eher als zu gering angesiedelt.
    Hinter die Ohren schreibt sich eigentlich keiner was. Dies beweist die Anzahl der mehrfach vorbestraften Teilnehmer einer jeden kriminellen Aktion.
    Allerdings kann es ja gerade in NRW gaaaanz anders sein, Was ic mir eigentlich nicht vorstellen kann.

    Geschrieben von Harald S.Das wichtigste zuletzt: Knast macht niemanden besser! Perspektiven schon. Der Rest ist Hoffnung.
    Naja....
    Ich würde mich über höhere Strafen in allen Bereichen sehr freuen.
    Warum???
    Weil es mich nervt, daß mich immer wieder über wiederholende Sexualstraftäter mit einer guten Prognose aufregen muß, die freigelassen wurden, weil sie alle guter Hoffnnung waren.
    Weil ich keine Lust mehr habe, das alte Menschen von Mehfachberügern immer wieder über den Tisch gezogen werden.
    Mich kotzt es an, daß aggresiv minderbemittelte Mitmenschen immer wieder in das gleiche Verhaltensmuster verfallen, weil es ihnen zu leicht gemacht wird. (lächerliche Strafen)
    Es kann nicht sein, daß die sozialpädagogischen Ansätze in den allermeisten Fällen nach hinten losgehen und wir als Gesellschaft es immer wieder ausbaden dürfen.
    Warum muß ich als Retter Angst haben müssen, wenn ich meine Job mache???
    Aber wie gesagt, in NRW ist anscheinend alles anders und ihr werdet ständig mit Kaffe und Kuchen begrüßt.

    Ich würde mich über größere Gefängnisse, höhere Stacheldrahtzäune und höhere Strafen sehr freuen.
    Das wirkt abschreckend im Gegensatz zu einer Bewährungsstraße mit der Hoffnung, daß der Trottel etwas daraus lernt.

    So in der Kürze.

    Amen


    Schönen Restsonntag noch.....

    Gruß vom See

    Markus

    In Treue fest!

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg881171
    Datum08.01.2023 13:571365 x gelesen
    hallo,


    ...In Bonn-Medinghoven wurde gegen 00:05 Uhr ein Müllcontainerbrand gemeldet, nachdem Jugendliche dort Böller hineingeworfen hatten. Bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehr und Polizei wurden die Einsatzkräfte von einer größeren Personengruppe mittels Feuerwerkskörpern und Steinen angegriffen. Daraufhin wurden zahlreiche Einsatzkräfte unter anderem auch der Einsatzhundertschaft entsandt, woraufhin sich die Personengruppe auflöste und entfernte. Vor Ort wurden schließlich mehrere brennende Müllcontainer festgestellt, hierdurch wurden auch ein Pkw sowie die Fahrbahndecke beschädigt. Die Brände wurden von der Feuerwehr gelöscht. Nach bisherigem Sachstand wurde niemand verletzt. Einer der Aggressoren (19) wurde vorläufig festgenommen. Es wurden Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs aufgenommen. ...
    Quelle: Jahreswechsel 2022/2023 - Erste Bilanz der Bonner Polizei


    Nach Ausschreitungen in Silvesternacht in Bonn-Medinghoven: Bonner Polizei setzt Ermittlungsgruppe ein

    Nach den Angriffen auf Einsatzkräfte der Bonner Berufsfeuerwehr und der Bonner Polizei in der Silvesternacht in Bonn-Medinghoven laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu Tatbeteiligten und den Hintergründen des Geschehens auf Hochtouren. Eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei hat die Arbeit aufgenommen. Wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, der Brandstiftung und Sachbeschädigung werden die Ermittlungen durch den Staatsschutz der Bonner Polizei geführt.

    Kurz nach Mitternacht hatten mehrere Dutzend Personen auf dem Europaring zunächst Einsatzkräfte der Feuerwehr, die auf dem Weg zu einem Brandort waren, mit Steinen und Böllern beworfen sowie mit Feuerwerksraketen beschossen. Erst durch den Einsatz starker Polizeikräfte konnte den Wehrleuten der Weg zu den brennenden Mülltonnen gebahnt werden. Hierbei kamen insbesondere Beamtinnen und Beamte der Einsatzhundertschaft zum Einsatz. Die zum Teil vermummten Straftäter, die ihre Aktionen zunächst auch gegen die Polizeikräfte fortsetzten, ließen schließlich von ihren Aktionen ab und liefen davon. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger konnte vor Ort festgenommen werden.

    "Diese Angriffe auf die Einsatzkräfte der Feuerwehr und die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten verurteilen wir auf das Schärfste. Es ist uns völlig unverständlich, welche Zielrichtung mit Angriffen auf Hilfskräfte verfolgt wird. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand ist es auch glücklichen Umständen zu verdanken, dass keine Einsatzkräfte oder Anwohner durch die Angriffe der Gewalttäter verletzt wurden. Es ist aber auch absolut inakzeptabel, dass Mülltonen angezündet oder parkende Autos beschädigt werden. Dieses Verhalten muss konsequent geahndet werden. Wir haben deshalb eine Ermittlungsgruppe, die bei unserem Kriminalkommissariat für Staatsschutzdelikte angesiedelt ist, eingesetzt", erklärte der stellvertretende Bonner Polizeipräsident Leitender Polizeidirektor Andreas Koch.

    Der vorläufig Festgenommene hat nach Feststellung seiner Personalien und erkennungsdienstlicher Behandlung am Sonntag (01.01.2023) das Präsidium wieder verlassen. Gegen ihn richtet sich ein Strafverfahren, in welchem die Ermittler auch ersten Hinweisen zu möglichen Tatbeteiligten nachgehen. Neben strafrechtlichen Verurteilungen stehen auch erhebliche zivilrechtliche Schadenersatzforderungen im Raum.

    Heute werden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizeiinspektion 2 vor Ort den Kontakt zu Anwohnern und Gewerbetreibenden suchen.

    Wer Hinweise zu Personen geben kann, die mit dem Tatgeschehen in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich mit der Ermittlungsgruppe der Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an Poststelle.Bonn@polizei.nrw.de in Verbindung zu setzen. Zeugen, die das Tatgeschehen möglicherweise gefilmt oder Videoaufnahmen zugesandt bekommen haben, können diese im Hinweisportal der Polizei NRW unter https://nrw.hinweisportal.de hochladen und für die weiteren Ermittlungen zur Verfügung stellen.

    Zu den polizeilichen Ermittlungsschritten gehören auch die Recherchen in den sozialen Medien und die Auswertung kursierender Videos. In der vergangenen Woche wurde durch die Bonner Polizei ein Posting auf eine angebliche Versammlung am Silvesterabend in Medinghoven überprüft. Dieser Hinweis konnte im Vorfeld nicht verifiziert werden. Die Polizeipräsenz wurde gleichwohl bereits zuvor im Rahmen eines Sondereinsatzes im Bonner Stadtgebiet in der Silvesternacht erhöht.

    "Diese Maßnahme, aber insbesondere das schnelle und professionelle Verhalten der eingesetzten Wehrleute sowie der Polizeibeamtinnen und -beamten hat dazu beigetragen, dass die Gefahrensituation in Medinghoven schnell beendet werden konnte und auch im Laufe der Nacht nicht wieder aufgeflammt ist. Allen Einsatzkräften gebührt Lob und Anerkennung sowie unser uneingeschränkter Dank für Ihr Handeln", stellt Andreas Koch heraus.


    Nach Ausschreitungen in der Silvesternacht in Bonn-Medinghoven: Ermittlungsgruppe identifiziert acht Tatverdächtige

    Nach den Angriffen auf Einsatzkräfte der Bonner Berufsfeuerwehr und der Bonner Polizei in der Silvesternacht in Bonn-Medinghoven hatte die Bonner Polizei am 2. Januar eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei eingerichtet. Die wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, der versuchten gefährlichen Körperverletzung, Brandstiftung und Sachbeschädigung geführten Ermittlungen wurden dabei vom Staatsschutz der Bonner Polizei übernommen. Im Laufe der Woche konnten von der Ermittlungsgruppe aktuell acht Tatverdächtige identifiziert werden.

    Erste Hinweise zu möglichen Tatbeteiligten hatten sich ergeben, nachdem in der Tatnacht ein 19-jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, nach der Feststellung seiner Personalien, erkennungsdienstlicher Behandlung und ersten Ermittlungen am Neujahrstag aber aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen worden war. Durch eine Flugblattaktion in Medinghoven und den Aufruf, Videos des Tatgeschehens im Hinweisportal der Polizei NRW hochzuladen, erlangte die Ermittlungsgruppe in der Folge weitere Hinweise.

    Am frühen Freitagmorgen (06.01.2023) wurden nun sechs Wohnungen von acht männlichen Tatverdächtigen (16, 17, 17, 18, 18, 18, 19, 19) in den Bonner Stadtteilen Medinghoven und Duisdorf durchsucht. Die Jugendlichen und Heranwachsenden stehen im Verdacht, die Übergriffe auf die Einsatzkräfte in der Silvesternacht in Medinghoven maßgeblich geplant und durchgeführt zu haben. Hierzu sollen sie sich zuvor in einer Chatgruppe verabredet haben.

    Die von Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei, der Bereitschaftspolizeihundertschaft und der Diensthundführerstaffel durchgeführten Durchsuchungen dienten der Auffindung von Beweismitteln, insbesondere Mobiltelefonen und während der Tat getragener Kleidung und weiterer Beweismittel. Im Anschluss wurden die jungen Männer zum Zwecke der Durchführung von Vernehmungen und erkennungsdienstlicher Behandlungen ins Polizeipräsidium gebracht. Diese Maßnahmen dauern derzeit noch an. Ein 17-jähriger Tatverdächtiger wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

    Polizei Bonn

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 881174
    Datum08.01.2023 17:151301 x gelesen
    Moin Markus,

    wenn ich dir auch in Teilen zu stimme: Nein, in NRW kuscheln wir nicht alle miteinander und haben uns alle lieb.

    Und nein, ich glaube nicht, dass sich jemand "was hinter die Ohren" schreibt, wenn er im November in Abwesenheit zu 60 Sozialstunden verurteilt wird....

    Gruß

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW881175
    Datum08.01.2023 17:291237 x gelesen
    Geschrieben von Markus G.im vorfeld Absprachen stattgefunden haben sollen, um Hilfskräfte in eine Falle zu locken und zu attakieren.
    So ein Vorgehen hat eine neue Dimension und kann man zweifelsohne als Wahnsinn beschrieben werden.


    Eigentlich ja, aber nein.
    Wer sich in einer Gruppe organisiert um andere anzugreifen ist aktives Mitglied einer terroristischen Vereinigung und hat entsprechend verurteilt zu werden.

    In meinen Augen
    Da hier bewusst Rettungskräfte im Einsatz und deren Einsatzmittel als Ziel der angegriffen ausgewählt wurden ist das Strafmaß nach StGB § 129a ziemlich weit oben anzusetzen, also irgendwo bei 8J.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorMark8us 8G., Kochel am See / Bayern881176
    Datum08.01.2023 17:54   1238 x gelesen
    Silvester-Angreifer muss neun Monate in Haft

    Nur wenige Tage nach den Ausschreitungen an Silvester brummt ein Heilbronner Gericht einem Täter eine deftige Haftstrafe auf. Nachdem er in gefährlicher Weise Böller um sich warf, hatte er sich Polizeibeamten widersetzt und diese angegriffen. Das schnelle Urteil hat einen Grund.

    n-tv.de

    Habe die Ehre....

    8 Monate wg. "tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte".
    Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich hoch ist......???
    Lt. Dr. Google: § 114 StGB https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__114.html
    (1) Wer einen Amtsträger oder Soldaten der Bundeswehr, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, bei einer Diensthandlung tätlich angreift, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
    Also jetzt mal so....
    Was bitte muß ich bei 5 Jahren anstellen???
    Was reicht bei einem Angriff mit einem Messer nicht für, sagen wir einmal die Hälfte, von dem genannten Strafmaß nicht aus, so 2,5 Jahre??
    Vielleicht kann mich ja mal ein juristisch ausgebildeter Mensch einmal über die Straße bringen.
    Aber vielleicht bin ich auch hier mal wieder nur zu polemisch und habe die sozialpädagogischen Ansätze, wie die auch immer aussehen, außer Acht gelassen.
    Wie immer.....


    Gruß vom See

    Markus

    In Treue fest!

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 881178
    Datum08.01.2023 18:001202 x gelesen
    Moin,

    der Verurteilte stand unter Bewährung....

    Gruß

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese / Niedersachsen881180
    Datum08.01.2023 18:361184 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Markus G.Was reicht bei einem Angriff mit einem Messer

    Wo steht, dass er wen mit einem Messer angegriffen hat? Der Pressebericht gibt lediglich her, dass er eines nicht näer bezeichneter Bauform dabei hatte.

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    AutorHein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen881182
    Datum08.01.2023 20:061138 x gelesen
    Wie sieht das jetzt eigentlich mit den Randalieren in Lützerath aus? Auch die greifen Polizisten an, wo ist da jetzt der Unterschied zu Sylvester?

    Heinrich

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 881185
    Datum08.01.2023 22:011079 x gelesen
    Heinrich,

    für mich gibt es da keinen Unterschied. Aber zum Glück für die einen und aus manch anderer Sicht habe ich nix zu entscheiden.

    Gruß

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW881190
    Datum09.01.2023 08:061012 x gelesen
    Geschrieben von Martin D.wenn ich dir auch in Teilen zu stimme: Nein, in NRW kuscheln wir nicht alle miteinander und haben uns alle lieb.


    Da kann man nur empfehlen nicht im AG Schmalenberg vor dem Richter zu landen. Da darf man das dem Gerichtspräsident persönlich erklären. :-)

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorHara8ld 8S., Köln / NRW881200
    Datum09.01.2023 15:28772 x gelesen
    Das ist die Krux mit den ach so beliebten Schnellprozessen. Weil nicht alle Rechtsmittel zur Verfügung stehen, ist das Strafmaß immer deutlich niedriger als bei einem ordentlichen Prozess.
    Bei einem ordentlichen Prozess müssen Strafreduzierende Sachverhalte alle nachgewiesen werden, bei Schnellprozessen werden diese einfach angenommen.
    Mit ein Grund, warum ich davon in den meisten Fällen nix halte.
    Hier im speziellen, definiere "Angriff mit einem Messer"! Hatte er ein Messer in der Tasche/ Ein Messer in der Hand/Ein Messer im Anschlag? Bewegte er sich von dem Polizisten weg/auf den Polizisten zu/ gar nicht? War das ein 2cm Taschenmesser ohne Spitze/ein Brotmesser/ein Bowiemesser?

    Alles nette Fragen, die zu einem Strafmaß führen. Bei Schnellprozessen zählt (fast immer?) nur das am wenigsten schlimme.

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    AutorMari8o D8., Nettetal / NRW881219
    Datum09.01.2023 21:37   939 x gelesen
    Geschrieben von Markus G.Ich würde mich über höhere Strafen in allen Bereichen sehr freuen.
    Geschrieben von Markus G.Ich würde mich über größere Gefängnisse, höhere Stacheldrahtzäune und höhere Strafen sehr freuen.
    Das wäre ja das, was man in den USA seit eh und je so praktiziert. Mit dem Ergebnis
    - der größten Gefängnisdichte der Welt
    - der höchsten Inhaftierungesrate weltweit, gemesen an der Gesamtvervölkrung.
    Und trotzdem
    - eine der höchsten Kriminalitätsrate und Zahl an Tötungsdelikten in der s.g. zivilisierten Welt.

    Natürlich verstehe ich den reflexhaften Ruf nach höheren Strafen, aber ich halte sie nicht für die Lösung des Problems. Das muss gesellschaftlich gelöst werden und ist nach meiner Meinung eine Aufgabe für Generationen.

    GRüße vom Niederrhein

    Mario

    Es ist nicht strafbar, während der Teilnahme an einem Forum Grundkenntnisse der deutschen Sprache und einen freundlichen Umgangston anzuwenden.

    99% aller Zitate im Internet sind frei erfunden (A. Lincoln)

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    AutorMark8us 8G., Kochel am See / Bayern881225
    Datum10.01.2023 11:56607 x gelesen
    Hallo AMrio,

    ich kann deinen Vorhalt komplett nachvollziehen.
    Allerdings muß man hier schon ein wenig differenzieren und Realität einführen.
    Wir haben eine komplett andere Kultur als die USA.
    Wir haben ein komplett anderes Waffenrecht als die USA.
    Wir haben eine komplett andere Drogenszene als die USA.
    Wir haben eine komplett andere Betreuung der Häftlinge als die USA.
    Wir haben ein komplett anderes Resozialisierungsprogramm als die USA.
    Wir haben ein komplett anderes Rechtssystem als die USA, wo die Strafen z.B. aufaddiert werden und einer mit hierzulande lächerlichen Strafen nie wieder aus dem Knast kommt......

    Und so kann man die Liste noch lange weiterführen.
    Ich hoffe du wirst mir zustimmen, daß man bei genauerer Betrachtungsweise und dem Vergleich mit Äpfel und Birnen zu einem anderen Ergebnis kommen muß/wird.
    Unser Kuschelkurs und reflexartiges Zucken bei einer Andeutung der maximalisierung und Ausnutzung des Strafrahmens,
    ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei oder???
    Bzw. das Schön- oder Drumherumreden in den letzten Jahrzehnten ist mMn. ebenfalls gescheitert.
    Wenn du schon Generationen ansprichst, war die Generation unserer Eltern genügsamer, demütiger, reflektierter, hatten keine Allmachtsphantasien, uswuswusw.
    Vielleicht sollten wir auch endlich einmal zur Kenntnis nehmen,
    daß es immer Menschen geben wird, die so sind wie sie sind und leider nicht Gesellschaftsfähig oder Resozialisierbar sind.
    Allerdings ist das in vielen Köpfen nicht vorstellbar. ;-)


    Gruß vom See

    Markus

    In Treue fest!

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     07.01.2023 00:08 Jürg7en 7M., Weinstadt
     07.01.2023 09:31 Neum7ann7 T.7, Bayreuth
     07.01.2023 10:01 Jürg7en 7M., Weinstadt
     07.01.2023 23:22 Hara7ld 7S., Köln
     08.01.2023 12:53 Mark7us 7G., Kochel am See
     08.01.2023 17:15 Mart7in 7D., Dinslaken
     09.01.2023 08:06 Thom7as 7E., Nettetal
     08.01.2023 17:29 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     08.01.2023 17:54 Mark7us 7G., Kochel am See
     08.01.2023 18:00 Mart7in 7D., Dinslaken
     08.01.2023 20:06 Hein7ric7h B7., Osnabrück
     08.01.2023 22:01 Mart7in 7D., Dinslaken
     08.01.2023 18:36 Thor7ben7 G.7, Leese
     09.01.2023 15:28 Hara7ld 7S., Köln
     09.01.2023 21:37 Mari7o D7., Nettetal
     10.01.2023 11:56 Mark7us 7G., Kochel am See
     08.01.2023 13:57 Jürg7en 7M., Weinstadt
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