News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaBei im Grenfell Tower eingesetzten Feuerwehreinsatzkräften, wurde inzwischen Krebs im Endstadium diagnostiziert2 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg881315
Datum13.01.2023 11:282866 x gelesen
hallo,

Bei mehreren, im Grenfell Tower eingesetzten Feuerwehreinsatzkräften, wurde inzwischen Krebs im Endstadium diagnostiziert.
Bei bis zu einem Dutzend Feuerwehrleuten, die im Grenfell Tower Leben gerettet haben, wurde Krebs diagnostiziert.

Bei den meisten von ihnen handelt es sich um Krebserkrankungen des Verdauungssystems und Leukämie, für die es keine Heilung gibt.
Es wird jedoch befürchtet, dass dies nur die Spitze des Eisbergs sein könnte, da manche Krebsarten erst nach 25 Jahren auftreten.
Eine Untersuchung des Mirror hat eine bislang geheime Tragödie hinter dem Brand von 2017 aufgedeckt, bei dem 72 Bewohner ums Leben kamen.
Die Feuerwehrleute, von denen einige erst 40 Jahre alt sind, leiden an seltenen Krebsarten, die mit der hohen Belastung durch Schadstoffe während der riesigen Rettungsaktion zusammenhängen.

Grenfell war eine der schlimmsten Katastrophen in der modernen Geschichte des Vereinigten Königreichs. Das jüngste Opfer war erst sechs Monate alt, das älteste 84-Jahre.

Feuerwehrleute und Überlebende der Tragödie befürchten nun, dass sie gesundheitliche Probleme bekommen könnten, und es wurden Forderungen nach Gesundheitsuntersuchungen laut.
Eine Quelle bei der Feuerwehr sagte uns: "Wir erwarten, dass bald einige wirklich deprimierende Daten bekannt werden. Es ist schockierend."
Einschließlich derjenigen, die sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Turms befanden, und einschließlich derjenigen, die in den Tagen danach vor Ort waren, dürften rund 1 300 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen sein.

Die Analyse von Boden-, Schutt- und Holzkohleproben von Dämmplatten, die für den Turm verwendet wurden, ergab erhöhte Konzentrationen von krebserregenden Chemikalien und nachgewiesenen Karzinogenen, einschließlich Benzol, im Umkreis von 200 m um den Turm.
Untersuchungen der Feuerwehr-gewerkschaft und der University of Central Lancashire haben diese Woche ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, bei Feuerwehrleuten mindestens doppelt so hoch ist, wenn sie Rußpartikel über die Atemwege aufnehmen.

Die Wahrscheinlichkeit einer Krebsdiagnose ist auch doppelt so hoch, wenn sie nach einem Brandeinsatz länger als vier Stunden in ihrer persönlichen Schutzausrüstung (PSA) bleiben, die häufig kontaminiert ist.

Die erschütternden Bilder, die die tapferen, erschöpften Feuerwehrleute zeigen, die vor dem Grenfell Tower sitzen, bekommen nun eine noch düsterere Bedeutung. schockiert.


https://www.mirror.co.uk/news/uk-news/multiple-firefighters-who-saved-lives-28941465

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMark8us 8G., Kochel am See / Bayern881391
Datum17.01.2023 19:321165 x gelesen
Hallo,

schade, sehr sehr schade......
Man kann ja über den deutschen Bürokratismus sagen was man möchte.
Aber da lobe ich mir immer wieder die ausufernde und überregulierende Behörde,
die Materialien prüft, die Brandschutzkonzepte als Mindeststandarts festlegt undundund.....

Den Kameraden allesalles gute, daß möglichst viele von ihnen verschont bleiben mögen.
Leider wird der Fall in England wahrscheinlich nach einer kurzen Zeit auch nach unten durchrutschen und der Alltag von neuem beginnen.


Gruß vom See

Markus

In Treue fest!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 

 13.01.2023 11:28 Jürg7en 7M., Weinstadt
 17.01.2023 19:32 Mark7us 7G., Kochel am See
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt