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Thema | Schwedt: Unter Wehrleitern Debatte über Auswahl des neuen Stadtwehrführers entbrannt | 3 Beträge | |||
Rubrik | Freiw. Feuerwehr | ||||
Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 891259 | |||
Datum | 10.08.2025 10:56 | 1323 x gelesen | |||
Ein offener Brief mehrerer Ortswehrführer hat jüngst eine Personalentscheidung in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt: die geplante Bestellung eines hauptamtlichen Stadtwehrführers für die Freiwillige Feuerwehr Schwedt. Der Verwaltungsvorschlag sieht vor, den 23-jährigen Luis Bormann für die Stelle zu benennen bei Eingruppierung nach E13. zur Einordung: Schwedt ist eine Stadt mit ca. 33000 Einwohner Feuerwehr Schwedt: Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften. Das heißt, Brandschutz und Hilfeleistung werden hauptsächlich durch die rund 400 ehrenamtlichen Feuerwehrleute sichergestellt. Ich hätte auch Bedenken Jemanden der so jung ist in so eine Position zu berufen ... Da gehört meiner Ansicht nach schon Berufserfahrung auch in leitender Position dazu. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Mart8in 8D., Dinslaken / | 891263 | |||
Datum | 10.08.2025 14:28 ![]() | 970 x gelesen | |||
Moin, ohne den jungen Mann zu kennen: 23 finde ich schon ein wenig jung. Neben der Berufserfahrung fehlt mir da oft einfach eine gewisse Lebenserfahrung. Auch bei jungen GF oder im beruflichen Leben jungen Bauleitern. Fachlich sind die oft wirklich fit... aber Menschenführung. Gerade bei Feuerwehrs sicherlich der größere Posten als die fachliche Führung. Wobei ich mir da gerade so ein wenig die Frage stelle, ob die Auswahlkommission hier nicht auch den Weitblick haben müsste, solch einen jungen Menschen ein wenig vor sich selbst zu schützen. Gruß | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 891382 | |||
Datum | 24.08.2025 18:36 | 619 x gelesen | |||
Naja, ganz ehrlich: Das ist mir immer noch lieber als ein alter vermeintlich weiser Mann, der sich nichts mehr sagen lässt, alles weiß, verbohrt ist bis ins Mark, das Rad ständig neu erfindet und herrscht wie ein kleiner Diktator. Genau solche Typen hatten wir doch hier schon genug, darüber wurde im Forum schon seitenweise diskutiert und Beispiele gibt es haufenweise. Und mal ehrlich, von den alten Helden kenne ich persönlich mehr schlechte als gute. Jetzt steht ein Junger vorne und sofort heißt es, der kann das nicht, der ist zu jung. Dabei ist doch gerade die Feuerwehrführung keine One-Man-Show. Ohne das Zusammenspiel mit den anderen Einheiten, ohne Kameradschaft und ohne dass die Einheitsführer ihn mitziehen und einbinden, funktioniert es überhaupt nicht. Wenn das gelebt wird, dann wuppt es auch. Vielleicht sollten wir mal aufhören, alles pauschal schlechtzureden und stattdessen anfangen Vertrauen zu haben. Nur als Vergleich: Bei der Bundeswehr ist man mit 23 schon Leutnant oder Oberleutnant, führt seinen eigenen Zug und trägt die volle Verantwortung für Menschen, Material und Einsatz. Da kräht keiner, der sei zu jung. Und nur so nebenbei, Erfahrung ist nicht automatisch Weisheit. Man kann auch 30 Jahre lang denselben Fehler machen und hält sich trotzdem für einen Fels in der Brandung. Ein junger Mensch hat vielleicht weniger Jahre auf dem Buckel, aber manchmal dafür mehr Mut neue Wege zu gehen. Vielleicht geht es auch fulminant in die Hose. Das wissen wir aber nur, wenn wir es ausprobieren. Auch gebe ich zu Bedenken..... Führungskräfte wachsen nicht auf den Bäumen und wenn sich sonst keiner meldet, wird einem 23jährigen die Chance gegeben. Nur mal so in den Raum gestellt... Warum hat sich denn intern denn keiner auf diesen Posten beworben??? Gruß vom See Markus In Treue fest! | |||||
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