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RubrikEinsatz zurück
ThemaLondoner Anschläge/Einsatzkritik23 Beiträge
AutorAndr8eas8 H.8, Ditzingen / 342306
Datum06.06.2006 08:46      MSG-Nr: [ 342306 ]6780 x gelesen

Ein bisschen viel, um es mal kurz durchzulesen. Beim Querlesen scheint es so, dass trotz ausgearbeiteter Pläne für Großschadensereignisse / Terroranschläge die klassischen Probleme eines solchen Einsatzes auftraten:



- großes Funkchaos

- FW- und RD-Angehörige haben keinen Funkkontakt in den Tunnelröhren (nur Polizei)

- Zusammenbrechen der Mobilfunknetze

- an den einzelnen Einsatzstellen bis zu 30 min Dauer, um Großschadensereignis als solches zu erkennen

- lange Unklarheit über Art des Großschadensereignisses (Folgeexplosionen??)

- Scharen von Leicht-/Unverletzten, die der Registrierung und Versorgung entgehen, und damit auch der (psychol.) Betreuung

- drei Stunden, um Verletzte (darunter acht mit schweren Amputationen) der überschaubarsten Einsatzstelle (Tavistock) abzuarbeiten

- Einrichten/Zusammentreffen einer zentralen Gesamt-Einsatzleitung durch völlig verstopfte Straßen problematisch



Ein Großschadensereignis hält sich einfach nicht an das, was im "Drehbuch" vorgesehen ist...

Andreas


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