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Katastrophenschutz
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Massenanfall von Verletzten
RubrikEinsatz zurück
ThemaLondoner Anschläge/Einsatzkritik23 Beiträge
AutorMich8ael8 R.8, GL / Köln / 342320
Datum06.06.2006 10:54      MSG-Nr: [ 342320 ]6798 x gelesen

Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- großes Funkchaos



Ist doch spätestens mit Einführung des Digitalfunks bei uns unmöglich - zumindest wenn man den offiziellen Veröffentlichungen dazu glaubt...




techn. pro Funkzelle 16 Gespräche gleichzeitig,

gibt es auch mehr Disponenten in der LTS ?



Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- Zusammenbrechen der Mobilfunknetze





Gabs nicht mal so eine Theorie von Vorrangschaltungen für bevorrechtigte Nutzer...?




War nicht auch mal was vom Abschalten der Mobilfunknetzte im Ereignisfall zu lesen. Aber viele setzten noch auf eine SMS-ALamierung.......



Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- Scharen von Leicht-/Unverletzten, die der Registrierung und Versorgung entgehen, und damit auch der (psychol.) Betreuung



Kommt natürlich in Deutschland nie vor,




Selbst bei den "geplanten" MedEvac-Flügen der BW war es teilweise schwierig den Verbleib von nur rund 50 Betroffenen nachzuvollziehen............



Geschrieben von Ulrich Cimolinodass eine frühe Vortriage



Heißt heute im allgemeinen Sichtung



Geschrieben von Ulrich CimolinoGeschrieben von Andreas Häcker Dr.

- an den einzelnen Einsatzstellen bis zu 30 min Dauer, um Großschadensereignis als solches zu erkennen



Ist natürlich hier völlig unmöglich, weil alle viel besser ausgebildet sind,




Seltsam das in der Führungsausbilding aller Organisationen durchaus von einer Chaosphase am Anfang eines Einsatzes gesprochen wird.........



Geschrieben von Ulrich Cimolinoweil wir haben ja überall ergänzend zum ausreichend Reserven bietenden REgelrettungsdienst



Wieviel davon haben wir wirklich jederzeit verfügbar......



Geschrieben von Ulrich Cimolinoeinen KatS mit 4-Trage-KTW, SEGén, Einsatzeinheiten, Führungs- und Technikeinheiten im Sanitätsdienst,



Der lt. einem Beamten des hD sowieso nicht funktioniert.



Geschrieben von Ulrich Cimolinoergänzt um Konzepten wie Ü-MANV-T, MANV-Ü500



Also ist es Deiner Meinung nach besser erst garkeine Konzepte zu haben ?



Geschrieben von Ulrich CimolinoWAS davon wäre bei uns wirklich besser bzw. anders?



Besser ?

Wir haben in Deutschland einiges in Ausbildung und Ausrüstung investiert.

Es gibt sicherlich Bereiche, wo es besser oder auch schlechter umgesetzt werden kann. Aber jetzt allen Einsatzkräften zu sagen das taugt nicht ?

Klar gibt es Beispiele wo in Übungen die Planungsvorgaben nicht erfüllt werden konnten. Aber das muß der Ansatz sein, die Planung zu überdenken bzw. die Abläufe zu optimieren.



Geschrieben von Ulrich Cimolino Bzw. was würden wir in Deutschland nach so einem Bericht ändern - bzw. warum ändern wir trotz entsprechender Berichte trotzdem nichts?



örtliche Belange, ala "mein Kirchturm ist höher",

16 Bundesländer die ja so unterschieldiche Probleme haben,

das eine Vereinheitlichung völlig ausgeschlossen ist..........



Hat NRW nicht wieder RP-weite Brandschutzverbände eingeführt ?

Hat NRW nicht Konzepte zu MANV , Führungsunterstützung (MoFüst) usw. entwickelt. Soll das alles überflüssig sein ?

Du hast sicherlich Recht, das sich GSE nicht an Konzepte halten werden,

aber ich habe lieber ein Konzept, das Einsatzbezogen modifiziert werden muß, als garnichts!

mit freundlichen Grüßen



Michael Roleff

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