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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Es nimmt kein Ende....:-(( | 61 Beiträge | ||
| Autor | Pete8r B8., Eching / Bayern | 349514 | ||
| Datum | 16.07.2006 18:18 MSG-Nr: [ 349514 ] | 17134 x gelesen | ||
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Glaubt ihr denn tatsächlich, dass alle Unfälle dieser Art auf fahrerisches Unkönnen zurückzuführen sind? Das glaube ich nicht. Bei dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" bleibt wohl kaum jemand ganz gelassen. Jeder versucht dann sein Bestes zu geben. Auf dem Weg zum Einsatzort wird im Fahrzeug auch nicht unbedingt die große Ruhe herrschen. Als Maschinist muß man sich auf so viele Sachen konzentrieren und mit jeden möglichen oder unmöglichen Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen, nebenbei läuft noch das Martinshorn, über Funk kommen laufend neue Informationen welche dann vom Gruppenführer je nach Relevanz an den Maschinisten und/oder die Mannschaft weitergegeben werden. Unter Umständen muß der Maschinist bei jedem Einsatz ein anderes Fahrzeug fahren, das eine hat Automatik, das nächste eine Doppel-H-Schaltung, bei dem einen sitzt der Schalter für das Martinshorn da und beim anderen dort (Ok. blödes Beispiel, aber ich glaube ihr wisst was ich meine). So, und jetzt soll das Fahrzeug sicher und zügig an den Einsatzort. Hat von euch schon mal jemand daran gedacht, dass es in manchen - ich würde sogar sagen vielen - Situationen eher der Stress ist, der den Maschinisten Fehler machen lässt? Ich bin mir ganz sicher, dass solche Unfälle (vorausgesetzt es handelt sich um einen Fahrfehler und keinen technischen Defekt) bei der selben Fahrt ohne diesen Stress nicht passieren würden. Dem Fahrer hier die Schuld in die Schuhe zu schieben finde ich nicht richtig. Ich glaube, dass jeder Maschinist schon einmal in eine Situation gekommen ist, in der es mal ein wenig enger geworden ist. Vielleicht nicht so, dass viel kaputt gegangen oder jemand zu Schaden gekommen wäre, aber so dass man ein wenig erschrocken ist und froh war, dass man dem druch bremsen oder dergleichen ausweichen konnte. Fazit: Fast alle Maschinisten sind eigentlich gute Fahrer und wollen die Fahrzeuge nicht auf das Maximum ausreizen oder in Grenzbereiche kommen. Jeder weiß dass das kein Wettbewerb ist. Ein Fahrertraining ist mit Sicherheit eine gute Sache, die ich auch befürworte. Aber man sollte eher was machen, dass Maschinisten mit dem Stress besser umzugehen lernen, und auf dem Weg zum Einsatz besonnener sind. Natürlich sind Unfälle dadurch nicht gänzlich auszuschließen, aber es wären weniger. Die Schulung für die Stressbewältigung und ein extra für die Feuerwehr ausgelegtes Fahrertraining wären in Kombination die beste Lösung. Zum Schluss möchte ich den Kameraden und Anghörigen mein herzliches Beileid aussprechen. - | ||||
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