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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Erfahrungsberichte gesucht für ein TV-Wissenmagazin | 20 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 393501 | ||
| Datum | 28.03.2007 12:53 MSG-Nr: [ 393501 ] | 4250 x gelesen | ||
Geschrieben von Tommy Kühnlein Wie geht Ihr mit kritischen, unerwarteten Krisensituationen um? Und euch bleibt nur extrem wenig Zeit? Kommt da bei euch ein innerer Impuls auf, dass ihr ganz schnell so und so handeln müsst? Tief durchatmen, die Lageänderung bewerten, ggfs. neuen Entschluss fassen, ggfs. neuen Befehl geben. Auf keinen Fall darf es aus der Lage(änderung) heraus hektisch werden. Denn sobald ich als FüKraft hektisch werde, überträgt sich das auch auf meine Mannschaft. Diese muß zu jeder Zeit den Eindruck haben, daß ihre FüKraft die Lage im Griff hat. Die Lage darf nicht mein Handeln als FüKraft diktieren. Eine gute Feuerwehr-Führungskraft hat deshalb immer schon einen (oder mehrere) Alternativpläne im Hinterkopf. Sprich: Wenn ich einen Entschluß gefaßt habe, den Befehl zu dessen Umsetzung gegeben habe, dann überlege ich mit schon einen Plan B. Einen Plan B für den Fall, daß der gerade in der Umsetzung befindliche Plan A nicht funktioniert. Beispiel: Ich schicke einen Trupp zur Brandbekämpfung im 3. OG über die Treppe ein Gebäude. Parallel dazu überlege ich mir wie man außer über die Treppe noch an den Brandherd gelangen könnte (z.B. über Leiter, welche, wo aufstellen, welche Einheiten,...). Kommt dann von meinem Trupp im Gebäude die Meldung, daß er vor einer verschlossenen Sicherheitsrtür steht und er nicht weiter kann, dann kann ich den Plan mit der Leiter aus der Schublade ziehen, den befehl dazu geben und der Einsatz läuft geplant und deshalb ruhig weiter. Jatzt könnte man sagen "Intuition - deshalb hat er sich das mit den Leitern überlegt". Wenn man dann aber sieht, daß diese Überlegung schon bei X Einsätzen vorher genau so gelaufen ist ohne, daß man den "Leiterplan"bisher jemals benötigt hat, dann relativiert sich das doch stark. Und je weiter oben ich angesiedelt bin, für desto mehr potentielle Lageentwicklungen machen ich das. Was könnte passieren? Wenn das passiert, was mache ich dann? Wenn das nicht funktionier, welche Optionen habe ich noch? Dies verschafft mir in den meisten Fällen einen kleinen "Vorsprung", wenn dann eine Lageänderung eintritt und diese in etwas in eine meiner überlegten Schemata paßt. Da gibt es schöne Modelle im Bereich der Entscheidungslehre. Das ist aber dann ein anderes Thema. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | ||||
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