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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Suche: Rettung im KED-System über Drehleiter | 10 Beiträge | ||
| Autor | Diet8mar8 R.8, Essen / NRW | 395717 | ||
| Datum | 06.04.2007 01:45 MSG-Nr: [ 395717 ] | 4287 x gelesen | ||
Geschrieben von Stefan Brüning Mir ist ein Fall aus Essen bekannt, bei dem ein Arbeiter verschüttet wurde. Die Feuerwehr hat ihn mit dem KED über die DLK aus dem Schacht gerettet. Das KED System wurde hier mehrfach zur Rettung von Personen aus Baugruben benutzt. So weit ich weiß, wurde der letzte Patient mittels Feuerwehrkran gerettet. Gerade bei eingestürzten Baugruben ist die Rettung in aufrechter Position aus Platzgründen oft die einzige Lösung, und da bietet sich das KED an, weil es den Patienten erstens stabilisiert, und zweitens auch noch recht komfortabel ist, im Vergleich zu einer Bandschlinge unter den Armen oder anderen improvisierten Methoden. Sitzgurt oder Rettungsdreieck sind in solchen Fällen noch komplizierter in der Anwendung. Zur Frage der Zulassung: Ist bei dem Herausheben eines Patienten aus einem KFZ per Hand immer gewährleistet, dass alle Halteschlaufen gleich belastet sind? Man kanns auch übertreiben, in dem Bemühen alles und jedes für jede erdenkliche Anwendung zu zertifizieren. Kann es sein, dass Improvisation und flexibles Anwenden der Ausrüstung als Problemlösungsstrategie bei der Feuerwehr langsam aussterben? Das erinnert mich an einen Fall aus dem RD: Jahrelang wurde der Tubus präklinisch mit Perfusor- oder Infusionsleitungen fixiert. Funktionierte prima und war sehr sicher. Plötzlich war das hochgradig verboten, weil solche Leitungen als Medizinprodukte nur zur Weiterleitung von Flüssigkeiten benutzt werden dürften, sagte man. Danach wurden mehrere Tubusfixierungen ausprobiert und auch wieder verworfen. Letztlich benutzen wir ein kompliziertes Teil mit "Schraubzwinge", das einigermaßen funktioniert, aber leider neigt der Tubus oberhalb der Fixierung dazu, abzuknicken. Zugelassen, aber um Längen schlechter, als die improvisierte Lösung. Auf die Idee eine Perfusorleitung als Tubusfixierung herzustellen und zuzulassen ist leider noch niemand gekommen... Geschrieben von Stefan Brüning Die Bilder waren damals bei Wieboldtv zu sehen. Vielleicht kann einer von den Essener Kollegen mit Bildern dienen. Vielleicht mal besser den Wiebold fragen, im Intranet nach einem bestimmten Einsatz unbekannten Datums zu suchen, kann zur Lebensaufgabe werden...:-) Außerdem geht kein Foto ohne Genehmigung raus. Mit freundlichen Grüßen Dietmar Reimer | ||||
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