| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Ludwigshafen, Herne und jetzt Soltau: Angriff auf Feuerwehr | 73 Beiträge |
| Autor | Klau8s B8., Isernhagen / Nds | 468132 |
| Datum | 05.03.2008 09:12 MSG-Nr: [ 468132 ] | 15007 x gelesen |
Geschrieben von Patricia KlottVielleicht lebe ich ja auch in einer Traumwelt. Aber bislang hab ich so eine Situation, persönlich,noch nicht erlebt. Und andere Kameraden haben das Ganze "harmloser" geregelt.
Hallo Patricia,
ein letztes Mal zu dem Thema: Ich habe mich noch nie in meinem Leben privat geprügelt, weder auf irgend einer Fete noch wo immer.
Mein Kampfbedürfnis habe ich in einem Sportverein (Judo) befriedigt. Später noch etwas Karate, das aber habe ich nach einem halben Jahr auf Grund zeitlicher Probleme wieder aufgegeben.
Auch ich bin der Meinung, dass das Schlagen primitiv ist und im Grunde ein Zeichen der Schwäche, weil man mit dem Verstand nicht weiter kommt.
Die Beispiele, die ich anführte sind leider ALLE so passiert (und es waren ja auch Beispiele, die anderen Kollegen passierten , keineswegs nur mit)
Sie waren immer die große Ausnahme, nur diese Ausnahmen passierten zu oft.
Was willst Du machen, wenn einer wie von der Tarantel gestochen hoch springt und anfängt, auf Dich einzutreten?
Da ist für eine Diskussion kein Raum, Du musst erst einmal sehen, dass Du den Angriff abwehrst.
Mal ein ganz anders Beispiel: Ich bekomme täglich die Pressemeldungen der hiesigen Polizei per E-Mail - und es vergeht kein Tag, in dem nicht ein "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" dabei ist.
Lese ich die täglichen lokalen Zeitungsmeldungen (Beispiel von heute: Da wurde eine Mutter ((Nationalität? Schreibe ich vorsichtshalber nicht)) verurteilt, weil sie einem Schuldirektor kurzerhand eine Kaffeetasse an den Kopf warf. Grund: Ihr Sohn sollte wegen seines Verhaltens einen Schulverweis bekommen), so sehe ich, dass die Gewalt heute das ganz normale Mittel der Auseinandersetzung ist.
Bitte denke nur mal an die durch das Fernsehen gegangene Schule in Berlin.
In dem Ort, in dem ich wohne (einen Kilometer außerhalb von Hannover) werden an der Schule sogenannte "Konfliktlotsen" ausgebildet, die versuchen sollen, die schulische Gewalt zu unterbinden.
Auch Du weißt es doch, dass z.B. das "Abziehen" Schwächerer heute gang und gäbe ist.
Dass das in einer Großstadt ganz andere Dimensionen hat ist doch klar!
Geärgert habe ich mich gestern über den Beitrag des Kameraden, der wieder mit dem "Käptn Blaubär" kam.
Ich habe mir mal angesehen, wo er herkommt und stellte fest, dass das ein kleiner Ort sei, wo die Verhältnisse ganz anders sind als in der Großstadt.
Die Hemmschwelle zur Gewalt sinkt hier kontinuierlich - und noch einmal: Überall, wo es zu Verletzungen durch Gewalt kommt ist ja nicht nur die Polizei involviert, sondern auch der Rettungsdienst.
Es wäre ja schön, wenn man durch beruhigendes Reden die SItuation deeskalieren könnte, nur, die Dinge, sie sind leider nicht so..
Der Anfangsfall des pöbelnden und aggressiven Türken ist hier tägliches Erleben!
mit freundlichem Gruß
Klaus.
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