| Rubrik | Einsatz |
zurück
|
| Thema | Hundertschaft gegen Gaffer bei TH benötigt | 42 Beiträge |
| Autor | Gerr8it 8D., Weddingstedt / Schleswig Holstein | 488387 |
| Datum | 08.06.2008 23:24 MSG-Nr: [ 488387 ] | 9954 x gelesen |
| Infos: | 09.06.08 Einsatz vonDecken
|
N'Abend,
also den Einsatz einer Hundertschaft halte ich bezugnehmend auf das Video auch für ein recht groß dimensioniertes Mittel.
Ein entschlosseneres Eingreifen der vor Ort befindlichen Kräfte der polizeilichen Gefahrenabwehr mit ggf. kurzzeitiger Amtshilfe durch die augenscheinlich halbwegs durchgängig aufgabenlos rumstehende Staffel der Feuerwehr hätte m.E. zur Abwehr der maximal 10 aufdringlichen Schaulustigen gereicht.
Andererseits zeigten die sich offenbar recht uneinsichtig und man muss damit rechnen, dass weitere Schauluste auf die 3m Entfernung um Auto nachziehen, um auch ja jeden Blutstropfen sehen zu können *kopfschüttel*.
Ist natürlich immer eine situationsabhängige Entscheidung und der Einsatzleiter hat hier sicherlich keinen Fehler gemacht, wenn er auf Nummer sicher geht.
Mein Tipp wäre aber (in anscheinender Ermangelung an Sichtschutzwänden) die gute alte Deckenmethode. Wenn die Schaulustigen nur noch bunte Autos mit blau blinkenden Eimerchen auf dem Dach sehen dürfen und ab und zu mal ein Helm über dem Schriftzug "Bundeseigentum" rausschaut, gehen die meist nach einiger Zeit von ganz alleine weiter ;-) Ein bisschen Absperrband am Bordstein wirkt hier zusätzlich sicherlich auch Wunder, denn es wurde den Schaulustigen ja in keinster Weise signalisiert, ab wo die tatsächliche Einsatzstelle denn nun beginnt oder habe ich da etwas übersehen?
Vielleicht noch eine Beobachtung in eigener Sache: Gestern musste ich beobachten, wie gut geschätzte 60% der Autofahrer eine rot-weiße Barke incl. Zeichen 250 umfuhren und sich oft nicht mal von den Handzeichen der Polizei stoppen lassen wollten. Erst wenn man sich, als sie (gut 1/3 der Mutigen) sich zwischen Feuerwehrfahrzeug und Polizeifahrzeug hindurchschlengeln wollten, demonstrativ vor sie auf die Straße stellte stoppten auch die Letzten und fingen dann meist auch noch zu diskutieren an und wollten nun partu keine Umleitungsstrecke fahren, schließlich war ja noch eine Fahrbahnseite frei (warum nur?).
Erst unter Bußgeldanrohung und sehr, sehr ernsten Worten der Polizeibeamten (an dieser Stelle noch mal vielen Dank, der Feuerwehr wurde hier nämlich gar kein Gehör geschenkt) haben auch die ganz Hartnäckigen gewendet.
 Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen
|
| << [Master] | antworten | >> |
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren |
|