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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Taktik Einsatzlage Harthausen, WAR: 16 verletzte FA nach Explosion bei
| 72 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 773837 | ||
| Datum | 29.09.2013 22:26 MSG-Nr: [ 773837 ] | 26354 x gelesen | ||
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Geschrieben von Ralf R. - mind. 1 brennender LKW mit Gasauflieger auf dem Firmengelände eines Flüssiggashänderls Und da füngt es bei mir mit der Frage an. DIe Gemeinde ist jetzt nicht so groß. Da sollte man seine Hand voll Objekte mit besonderen Gefahren kennen. Und wenn ich so ein Objekt mit entsprechender Gefahren habe, dann habe ich dafür hoffentlich einen Feuerwehreinsatzplan. Der enthält dann auch entsprechende Angaben zu Sicherheitsabständen. Und auch weit entfernte Bereitstellungsräume. Und die Anweisung: Erst mal mit kleiner Mannschaft kucken was da los ist. Und wenn ich da dann einen brennenden Flüssiggas-Lkw bei der Erkundung erkenne, dann ist da nix mehr mit gergeltem Angriff nach FwDV 3. Ein Blick in mein Einsatzleitertaschenbuch sagt mir dann die Sichewrheitsabstände und ein paar Tips. Dazu der Einsatzplan. Dann ist Absperren angesagt. Und ggf. ein ranarbeiten einer kleinen Besatzung für Werfereinsatz unter Deckung (wobei Deckung relativ ist, wenn sich ein Flüssiggas-Lkw zerlegt). Das ganze ist ungleich schwieriger, wenn wir so einen LKW auf "freier Wildbahn" brennend entdecken, da es je nach Brandfortschritt nicht gleich erkennbar ist, was wir da vor uns haben. Und je nach Dauer unserer Zeit bis zum EIntreffen kann es sein dass wir genau dann eintreffen, wenn der BLEVE kurz bevor steht... Geschrieben von Ralf R. Evtl. alle Einheiten zurückziehen und den Ort direkt evakuieren lassen? Diese Frage sollte im Feuerwehriensatzplan beantworttet sein. Je nachdem, welche Gebinde un welchem Umfang beaufschlag sind ist das eine der Maßnahmen. Geschrieben von Ralf R. Auch wenn wir alle wissen, wie gefährlich Flüssiggas ist, hätte das jemand angeordnet? Wer Bilder von BLEVEs auch nur eines einzelnen Flüssiggas-LKW gesehen hat und weiß dass da mehrere sind und ggf. weitere Gebinde vermutlich ja. Geschrieben von Ralf R. Und selbst wenn, dann hätte sich das Feuer ungehindert auf dem Gelände ausbreiten können, und die Folgen wären evtl. noch schlimmer geworden. Und? Schlimmer als BLEVE geht nicht mehr. Solange Personenschaden reduziert werden kann ist doch egal, was vorne sonst noch wegrumst.Wenn da der erste Tankzug hoch gegangen ist, ist eh alles Totalschaden. Alles was dann noch hochgehen kann (kleine und große Flaschen, 5m³ Tanks,..) richtet weniger Schaden an, als der Tankzug. Frei nach Pulm: Was gibt es noch zu retten? Geschrieben von Ralf R. Und vor allem, was dann? Irgendwann und irgendwie muss man das Feuer ja eindämmen.... Die Zeit Ralf, die Zeit... Brennstoffkontrollierter Brand. Der ist irgend wann aus... Es gibt Lagen, da gewinnt man am besten durch Abwarten und Abstand. Geschrieben von Ralf R. Und hätte man an der ganzen Situation was mit Einsatzvorplanung (die es ja vielleicht sowieso gab) verbesseren können? Wie gesagt. Solche Objekte gehören für mich vorgeplant. Denn im Eifer des Gefechts behandelt man das sonst wie einen "ganz normalen Brand" bis man auf die Sonderlage umschaltet. Hat man ja auch nicht jeden Tag... Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau | ||||
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