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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | BOS-Funk: NSA-Affäre als Schock, den man nutzen muss | 18 Beiträge | ||
| Autor | Manu8el 8J., Aachen / NRW | 778046 | ||
| Datum | 28.11.2013 21:22 MSG-Nr: [ 778046 ] | 4686 x gelesen | ||
Hallo! Geschrieben von Henning K. Technisch ohne Zweifel: Auf der Luftschnittstelle ist der digitale BOS-Funk ähnlich abhöhrsicher wie die öffentlichen Mobilfunknetze. Für den Privatanwender praktisch nicht zu entschlüsseln, selbst für Geheimdienste nur mit so großem Aufwand anzugreifen, dass es sich kaum in nennenswertem Umfang lohnen wird. Der für GSM fast ausschließlich verwendete A5/1 Verschlüsselungsalgorithmus ist seit 2003 gebrochen und seit 2007(?) sind Rainbow-Tabellen verfügbar, die es auch interessierten privat Personen leicht ermöglichen Telefongespräche in Echtzeit mitzuhören. Genau diesen sehr einfachen Weg über die Luftschnittstelle haben die ausländischen Geheimdienste sehr wahrscheinlich im Berliner Regierungsviertel ausgenutzt. Bei Tetra wird ebenfalls eine Verschlüsselung (TEA) der Luftschnittstelle verwendet. Den Tetra Encryption Algorithm, gibt es ähnlich zu den A5 Algorithmen von GSM in verschiedenen (Industrie-/Export-/BOS-) Versionen. Alle TEAs sind (noch) geheim und gelten bisher auch noch als nicht geknackt. Der Entscheidende Aspekt ist jedoch die zusätzliche Ende-zu-Ende Verschlüsselung mittels des öffentlichen und weit verbreiteten AES Algorithmus, welcher bei sinnvoller Implementierung bisher wohl wirklich nur von Geheimdiensten geknackt werden kann. Wie vermutlich bekannt ist POCSAG übrigens ebenfalls mit AES Verschlüsselung erhältlich. Irgendwo hatte ich auch schon mal eine Karte gesehen, welche jedoch leider zeigte, dass dies kaum verwendet wird. Gruß, Manuel | ||||
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