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RubrikEinsatz zurück
ThemaBrandkatastrophe in Laerdal Norwegen35 Beiträge
AutorBjör8n P8., Markt Schwaben / Bayern781581
Datum22.01.2014 22:01      MSG-Nr: [ 781581 ]8106 x gelesen
Infos:
  • 08.05.16 9 min Video
  • 19.01.14 Feuer in Norwegen: Kameradrohnen sollen Löscharbeiten aus der Luft behindert haben

  • Jetzt ist der Brand ein paar Tage her und so langsam gibt es auch mehr Infos.

    Zum einen hier eine Bilderserie Karte mit einer genaueren Übersicht wie weit sich der Brand ausgebreitet hat: Bilderserie

    Dann gibt es einen Auszug aus dem Logbuch der 110-Zentrale (FW-Leitstelle):
    22.53 Anruf,das es an einem Haus aussen brennt ( es ist noch unklar ob dieses Haus oder eines der Nachbarhäuser der Ausgangspunkt war)

    22:57 Das erste Fehrzeug ist vor Ort
    23:12 Nachalarmierung Ardasltangen(30 km entfernt)
    23:29 Zvilverteidigung alarmiert (Am ehesten mit unserem THW zu vergleichen)
    23:30 Rotes Kreuz alarmiert ( der reguläre Rettungsdienst ist separat schon früher alarmiert)
    23:37 Aurland alarmiert, rückt mit 13 Mann aus (33km)
    23:48 2 Häuser niederbrannt, 2 weitere in Vollbrand
    23:53 Øvere Ardal alarmiert
    23:54 2 weitere Häuser niedergebrannt
    00:05 Sogndal alarmiert
    00:10 Fähre soll auf Fahrzeuge aus Sogndal warten
    00:30 Stromausfall, Zentrum wird evakuiert, Krisenstab etabliert, ~100 Mann im Einsatz
    01:15 110-Zentral Hordaland umUnterstützung gebeten: Personal aus Bergen, Voss und Vossevangen.
    01:30 7-8 Häuser in Brand
    01:48 Vik wird um Unterstützung gebeten
    01:51 Eine weitere Fähre sollauf Fahrzeuge warten
    02:26 Flugplatz Sogndal soll ein Löschfahrzeug schicken
    03:10 große Kommunikationsprobleme
    03:30 Erste historische Häuser brennen
    03:39 5 FM aus Fløro werden per Seaking-Helikopter eingeflogen
    04:40 Alarm für Förde
    06:30 Brand "stabil", aber Gefahr des wiederaufflammens

    (Quellen:BT, Aftenposten)

    Das Direktorat für Gesellschaftssicherheit und Bereitschaft (DSB)
    hat angekündigt,eine unabhängige Kommision zur Analyse der Katastrophe einzusetzen. Dabei sollen sowohl Aspekte des vorbeugenden BS als auch Einsatz-relevante Vorgänge analysiert werden.

    Die Feuerwehr hatte übrigens bereits letztes Jahr eine Beinahekatastrophe zu bewältigen: den Brand im Gudvangentunnel (Forumsdiskussion dazu)

    Nach Aussagen von Feuerwehrleuten war dabei die Belastung völlig anders: Kaum persönliche Gefahr für die FM, aber viele stark betroffene Opfer beim Tunnelbrand. Hier jetzt dagegen starke persönliche Gefährdung durch den Funkenflug und keine Zvilisten in Gefahr. Viele Feuerwehrleute waren selbst betroffen und mussten ansehen wie ihr eigenes Haus niederbrennt während sie selbst an anderer Stelle löschten. Ein große Probem war der Wind, der große glühende Teile biszu einem Kilometer weit blies, Durch diese brannten immer wieder die Schläuche durch. Durch den Frost froren gleichzeitg auch viele Schläuche ein, am Ende mussten mehrere Kilometer Schläuche aufgetaut werden. (bt)


    Schöne Grüße
    Björn

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