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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Brandkatastrophe in Laerdal Norwegen | 35 Beiträge | ||
| Autor | Björ8n P8., Markt Schwaben / Bayern | 781581 | ||
| Datum | 22.01.2014 22:01 MSG-Nr: [ 781581 ] | 8106 x gelesen | ||
| Infos: | ||||
Jetzt ist der Brand ein paar Tage her und so langsam gibt es auch mehr Infos. Zum einen hier eine Bilderserie Karte mit einer genaueren Übersicht wie weit sich der Brand ausgebreitet hat: Bilderserie Dann gibt es einen Auszug aus dem Logbuch der 110-Zentrale (FW-Leitstelle): 22.53 Anruf,das es an einem Haus aussen brennt ( es ist noch unklar ob dieses Haus oder eines der Nachbarhäuser der Ausgangspunkt war) 22:57 Das erste Fehrzeug ist vor Ort 23:12 Nachalarmierung Ardasltangen(30 km entfernt) 23:29 Zvilverteidigung alarmiert (Am ehesten mit unserem THW zu vergleichen) 23:30 Rotes Kreuz alarmiert ( der reguläre Rettungsdienst ist separat schon früher alarmiert) 23:37 Aurland alarmiert, rückt mit 13 Mann aus (33km) 23:48 2 Häuser niederbrannt, 2 weitere in Vollbrand 23:53 Øvere Ardal alarmiert 23:54 2 weitere Häuser niedergebrannt 00:05 Sogndal alarmiert 00:10 Fähre soll auf Fahrzeuge aus Sogndal warten 00:30 Stromausfall, Zentrum wird evakuiert, Krisenstab etabliert, ~100 Mann im Einsatz 01:15 110-Zentral Hordaland umUnterstützung gebeten: Personal aus Bergen, Voss und Vossevangen. 01:30 7-8 Häuser in Brand 01:48 Vik wird um Unterstützung gebeten 01:51 Eine weitere Fähre sollauf Fahrzeuge warten 02:26 Flugplatz Sogndal soll ein Löschfahrzeug schicken 03:10 große Kommunikationsprobleme 03:30 Erste historische Häuser brennen 03:39 5 FM aus Fløro werden per Seaking-Helikopter eingeflogen 04:40 Alarm für Förde 06:30 Brand "stabil", aber Gefahr des wiederaufflammens (Quellen:BT, Aftenposten) Das Direktorat für Gesellschaftssicherheit und Bereitschaft (DSB) hat angekündigt,eine unabhängige Kommision zur Analyse der Katastrophe einzusetzen. Dabei sollen sowohl Aspekte des vorbeugenden BS als auch Einsatz-relevante Vorgänge analysiert werden. Die Feuerwehr hatte übrigens bereits letztes Jahr eine Beinahekatastrophe zu bewältigen: den Brand im Gudvangentunnel (Forumsdiskussion dazu) Nach Aussagen von Feuerwehrleuten war dabei die Belastung völlig anders: Kaum persönliche Gefahr für die FM, aber viele stark betroffene Opfer beim Tunnelbrand. Hier jetzt dagegen starke persönliche Gefährdung durch den Funkenflug und keine Zvilisten in Gefahr. Viele Feuerwehrleute waren selbst betroffen und mussten ansehen wie ihr eigenes Haus niederbrennt während sie selbst an anderer Stelle löschten. Ein große Probem war der Wind, der große glühende Teile biszu einem Kilometer weit blies, Durch diese brannten immer wieder die Schläuche durch. Durch den Frost froren gleichzeitg auch viele Schläuche ein, am Ende mussten mehrere Kilometer Schläuche aufgetaut werden. (bt) Schöne Grüße Björn | ||||
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