Geschrieben von Klaus B.http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/ebola-simulation-beerdigungen-sind-das-groesste-problem-a-1000372.html
Viele Dinge, die ich genau so sehe (und gesehen habe, sorry, ist einfach so)
Inzwischen geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Dies hat nichts mit unserer Hilfe zu tun oder der aus USA - beides ist derzeit noch nicht wirksam. (Die Kubaner waren wohl schnell genug, um zumindest noch ein kleines bißchen beteiligt zu sein an der Entwicklung, mit mehreren hundert Helfern.) Die Hauptlast der klinischen Versorgung trägt derzeit immer noch Médecins Sans Frontières.
Hauptursache für den sehr viel freundlicheren Kurvenverlauf sind Verhaltensänderungen der Bevölkerung.
Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Allein in Liberia gibt es pro Tag immer noch 20 bis 30 Neuinfektionen. Das wäre genug, um die Behandlungskapazitäten in Deutschland um ein mehrhundertfaches zu übersteigen, und hat selbstverständlich immer noch die Dimensionen einer nationalen Katastrophe, aber gerechnet werden mußte mit mehreren hundert Neuinfektionen pro Tag allein in Liberia, und im nächsten Monat mit einer vierstelligen Zahl pro Tag. Also: Katastrophe nicht vorbei, aber es sieht nicht mehr nach einem sicheren "Weltbevölkerung:Ebola 0:1" aus.
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