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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Aussenangriff über Steckleiter :-() | 48 Beiträge | ||
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 799550 | ||
| Datum | 01.12.2014 15:09 MSG-Nr: [ 799550 ] | 13035 x gelesen | ||
Geschrieben von Jürgen M. Zeitlich gestaffelt macht der Aussenangriff da dann schon Sinn. Da muss dann der Gruppenführer die Koordination im Griff haben. Dann kann man auch solange der Innenangriff noch nicht begonnen hat mit dem reduzierten Druck auf der Leiter arbeiten.So ein Hexenwerk ist das doch nun wirklich nicht. Das ist ein 4geschossiges Mehrfamilienhaus, was innen erstmal soweit bearbeitet werden muss (Erkundung, Anreise zum Brandraum, Bewohner finden/beruhigen/retten), bis der/ein Angriffstrupp sich mit diesem Brandraum beschäftigt. Da hat der Trupp von außen schon ein paar Liter verarbeitet. Und dann hat der GF die Koordination auch recht einfach: Schnellangriff Wasser halt. Ist doch ohne Gefährdung möglich. Das alles erfolgt dann auch nicht in Sekundenbruchteilen, sondern in einer schon fast wieder "ruhigen" Einsatzphase. Die Kunst ist es eigentlich nur, einen Außenangriff auch bei Wohnungsbränden mal wieder zu akzeptieren, und zeitnah auch das Personal dafür zu haben, diese zwei Angriffswege dann gleichzeitig zu wählen. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | ||||
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