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| Rubrik | Taktik | zurück | ||
| Thema | Schlauchleitung SITR (hier: D-Rohr) | 14 Beiträge | ||
| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 800005 | ||
| Datum | 09.12.2014 21:17 MSG-Nr: [ 800005 ] | 4305 x gelesen | ||
Geschrieben von Sebastian K. Ich bin allerdings grundsätzlich der Auffassung, dass der SiTr nach DV 7 in den meisten Fällen nicht mehr wie ein Suchtrupp sein kann, bestenfalls dann ein Selbstrettungsunterstützungstrupp wird. Die bekannten Atemschutzunfälle (und in den bekannten großen Fällen auch deren Untersuchungsberichte) sind da eigentlich recht übereinstimmend. Wenn ein Sicherheitstrupp jetzt so vorgehen muss, dass eine Schlauchleitung benötigt wird, wäre der Trupp für die wirkliche Rettung selbst nur eines einzelnen verunfallten, gehunfähigen AGT, dessen Trupppartner noch völlig rational mitarbeiten würde, nach meiner Ansicht auf jeden Fall schon unmöglich. Bei uns sind für den SiTr die Bereitstellung der Rettungsmulde (incl. Beladung) sowie einer Angriffsleitung vorgesehen. Nach unserem Konzept soll der SiTr in der Regel mit Schlauchleitung, aber ohne Wasser am Rohr vorgehen. Ich persönlich behaupte: ein SiTr kann entweder die Rettungsmulde oder eine wassergefüllte Schlauchleitung mitnehmen. Versucht man beides zusammen, wird man so langsam dass man es auch gleich lassen kann. Demnach muss der in Not geratene Trupp beim Abgeben des Notsignals klar sagen, ob er ein "Feuer-Problem" hat oder aber ein "Gesundheits oder Ausrüstungsproblem". Vor allem aber muss er früh genug das Notsignal geben, bevor zum primären Problem die anderen Probleme hinzugekommen sind. Demnach muss der Auftrag für den SiTr eine der beiden Optionen enthalten, die andere Option muss ggf. vom nächsten Trupp nachgeführt werden. und, ja: es sind immer Lagen denkbar, in denen schlagartig beide Problemfelder auftreten. Da müssen wir ganz ehrlich sein, ein "Mayday, die Decke ist runtergekommen, hier brennt alles, mein PA ist kaputt und mein Truppkollege ist bewusstlos" bedeutet schlicht und ergreifend eine ganz schlechte Prognose. Die Prognose wird aber auch kein Stück besser, wenn der SiTr sich mit Rettungshilfsmitteln und wassergefüllter Schlauchleitung schon an der zweiten Ecke hoffnungslos verknotet und dabei 10 Minuten und seinen halben Luftvorrat verbraucht hat. | ||||
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