| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Einsatzleitung - wer hat den Hut auf? - war: ... Kurze Hose - verbrannte Erde #
| 71 Beiträge |
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 823193 |
| Datum | 11.09.2016 19:34 MSG-Nr: [ 823193 ] | 7028 x gelesen |
Rettungsdienst
Feuerwehr
Geschrieben von Felix H.Weil es dazu bestimmt schon tausend Beiträge hier im Forum und auch eine unzählige Zahl von Fachbüchern gibt hierzu: Falsch!
Und wenn es zweitausend Beiträge wären, war bisher noch keiner dabei, der mir z.B. erklären konnte,
- wie das rechtlich sauber funktionieren soll, das wenn zwei-drei Organisationen verschiedener Aufgabenträger (Kommune, Kreis, Land, evtl. Bund) aufgrund verschiedener Rechtsgrundlagen tätig werden, die obendrein (mind. für die Alltagseinsätze) gar nicht soweit aufeinander verweisen, dass eine dieser Organisationen Leitungsbefugnisse gegenüber der anderen hat.
- wieso manche Brandschutzgesetze, z.B. das noch recht junge BHKG NRW extra von Einsatzleitung "in gegenseitigem Einvernehmen" reden, wenn es doch nur einen Häuptling geben würde.
- was "Einsatzleiter" denn überhaupt bedeutet, außer ein Unterstellungsverhältnis mit Anordnungsbefugnissen und Verantwortlichkeiten - will/soll der Feuerwehreinsatzleiter wirklich die Maßnahmen des Rettungsdienstes und der Polizei verantworten, kann er denen überhaupt sinnvolle Anordnungen geben? Wenn nicht, wieso will er dann der einzig wahre Einsatzleiter sein?
- ob dieses Highlander-Denken ("es kann nur einen geben") auch noch präsent ist, wenn mal andere, seltener mitspielende Dritte am Einsatzort aufschlagen. Abschlepper, Umweltbehörde, Entsorgungsfachbetrieb, Flugaufsichtsbehörde, Kampfmittelräumdienst... Will man denen auch fachliche Anordnungen geben, will man deren Tätigkeiten dann hinterher verantworten müssen? Die Rahmenbedingungen sind gleich zu RD (wenn nicht Teil der FW) und Polizei
- wieso in der FW diese Denkweise gefühlt deutlich stärker verbreitet ist, als in den anderen Organisationen?
Vielleicht schafft es ja der 2001, oder 2002, oder... Beitrag. Bis dahin:
Geschrieben von Felix H.Falsch! Nein, richtig!
"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)
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| | 11.09.2016 15:12 |
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Seba7sti7an 7 A.7, Heitersheim Landkreis Neustadt an der Waldnaab: Kurze Hose - verbrannte Erde | |