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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Anwohner pöbeln Feuerwehrleute bei Löscheinsatz an | 10 Beiträge | ||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 842458 | ||
| Datum | 30.08.2018 13:19 MSG-Nr: [ 842458 ] | 1986 x gelesen | ||
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hallo, weitere Infos: Nach Brand in Gießübel geht Löschwasser-Diskussion weiter ... Heiko Schilling ist aber auch verärgert. Nämlich darüber, dass man der Gemeinde anlastet, sie habe den Teich, der als Flößteich bekannt ist, abgelassen. "Der Teich gilt aufgrund seiner Füllhöhe und des baulichen Zustands als Talsperre und gehört dem Land Thüringen", sagt Schilling. Die Gemeinde hätte keinen Einfluss darauf gehabt, wann und aus welchen Gründen der Teich abgelassen worden sei, sagte der Bürgermeister. Der Flößteich sei auch offiziell kein Löschteich. ... dann sollte die Gemeinde ev. doch schauen das die sie Pfoten auf den Teich bekommt. Auch wenn es Geld kostet ... ... Gegenstand der verbalen Attacken gegen Feuerwehrleute sei auch der Zustand des Wasserleitungsnetzes in Gießübel gewesen. "Die Leitung in Gießübel ist 100 Jahre alt", sagt Andreas Höhn, vom Wasser- und Abwasserverband Hildburghausen (WAVH). Sie sei auch ziemlich lang und ziemlich dünn. "Aber: Für die Trinkwasserversorgung reicht das vollkommen aus." Mit vier bis fünf Bar liege dort dafür ein komfortabler Druck an. Selbst wenn der Verband neue Wasserleitungen verlegen würde, wäre es nach wirtschaftlichen Prämissen nicht sinnvoll, größer zu dimensionieren, sagt Werkleiter Henry Feigenspan. Es werde immer weniger Wasser abgenommen und zudem würde es bei größer dimensionierten Leitungen bei gleicher Wassermenge zu Qualitätseinbußen kommen. ... da passt das dazu: ... Beobachter des Geschehens hatten berichtet, dass bereits kurz nachdem die eintreffenden Feuerwehrleute mit dem Löschen begonnen hatten, kaum mehr Wasser aus den Rohren gekommen sei. Die Feuerwehrleute mussten auf aufwendigen Wegen Wasser per Tanklöschfahrzeug oder langer Strecke bis Schönbrunn zum Ort des Geschehens transportieren. ... Ich denke da hat der Bürgermeister schon recht. Wenn ich eine kleine Siedlung mit Trinkwasser versorgen muss kann ich die Zuleitung nicht überdimensionieren. Besonders in heutiger Zeit wo der Wasserverbrauch pro Kopf weiter rückläufig ist steigen da die Probleme im Trinkwassernetz. Da treffen dann zwei unterschiedliche Anforderungen aufeinander: - Trinkwasserversorgung: möglichst dünn um stehendes Wasser zu vermeiden und eine ausreichende Fliesgeschwindigkeit zu bekommen. - Löschwasserversorgung: möglichst dick ... ... Problematisch könne auch sein, so Andreas Höhn, dass heutige Feuerwehrtechnik auf größere Volumen ausgerichtet sei. Wenn Feuerwehrpumpen bis zu 1600 Liter pro Minute benötigen, dann kämen die vergleichsweise kleinen Leitungen nicht hinterher. ... ähm - auch grosse Pumpen können weniger fördern. Ausserdem sind die Strahlrohre (Anzahl + Ausführung) für den Wasserbedarf massgebend. Die Zahl 1600 ist inzwischen auch "überholt" - 2000 l/min wären da passender ;-) Das Argument zieht nicht. Trotzdem: Die Gemeinde ist für eine ausreichende Löschwasserversorgung zuständig. Wenn das nicht (mehr) über das Hydrantennetz gewährleistet werden kann muss man sich halt andere Lösungen einfallen lassen: - Löschteich - Löschwasserbrunnen - Zisternen - Grosstanköschfahrzeug(e) - ... Es gibt da Lösungen ... MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | ||||
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