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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Großbrand Siegburg, Im Urnenfeld (was: Moorbrand Meppen) | 9 Beiträge | ||
| Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 843022 | ||
| Datum | 23.09.2018 14:44 MSG-Nr: [ 843022 ] | 1720 x gelesen | ||
Geschrieben von Alexander H. Ein Ingenieur der schrieb auch mal, es kommt auch regelmäßig zu Funkenflügen wenn der Zug um engere Kurven fährt, da auch dann kommt es zu zur extremen Reibung. Bei Strecken, die nach dem Preußischen Kleinbahngesetz oder vergleichbaren Regelungen in anderen Ländern erbaut wurden, ist so etwas insbesondere an festen Achsen (im Unterschied zu Drehgestellen) denkbar. Solche Achsen hast Du an zweiachsigen Güterwagen, und bei einem zweiachsigen Güterwagen für Volumengüter, mit langem Radstand, kann ich mir so etwas auf einer ehemaligen Kleinbahnstrecke durchaus vorstellen. Auf Köln-Rhein/Main liegt der allerkleinste Kurvenradius bei 3348 m, dieser für eine 300km/h-Strecke extrem kleine Radius wurde nur durch eine Sondergenehmigung in Zusammenhang mit sehr starker Gleisüberhöhung auf fester Fahrbahn möglich. Geschrieben von Alexander H. Ebenso gibt es regelmäßig Heißläufer, hier handelt es sich nicht um Bremsen sondern um defekte Lager. Korrigiere: "Ebenso gibt es regelmäßig Heißläufer an Güterwagen", und ja, diese treten oft genug auf, damit DB Netz ![]() Ortungsanlagen dafür unterhält. Güterwagen unterliegen einem durch internationale Verträge geregelten Instandhaltungsregime, das dazu führen kann, daß die Wagen ihre zuständige Werkstatt in was-weiß-ich-wo recht selten sehen. Als die DB noch Wagenmeister beschäftigte, war das Problem geringer. Wie bereits geschrieben: Die Güterzüge biegen fast alle in Troisdorf ab, und wenn Du so etwas vermutest, solltest Du erst einmal prüfen, ob in der fraglichen Zeit überhaupt ein einziger Güterzug auf der Strecke unterwegs war, das ist nämlich nicht übermäßig wahrscheinlich. Geschrieben von Alexander H. Und der Stromabnehmer bzw Ableiter auf den Schienen kann ebenfalls Funken werfen. Der Stromabnehmer wirft bei vereister Fahrleitung jede Menge Funken, er wirft im Normalbetrieb mit heißem Abrieb, der auf dem Dach der Lok und dem vorderen Ende des Daches des ersten Wagens zu Verschmutzungen führt, und eine defekte Schleifleiste kann mit größeren Bröckchen werfen, die dann tatsächlich einen Böschungsbrand auslösen könnten. Der Lokführer kann ein solches Problem in ungefähr 10 Sekunden beheben, sobald es bemerkt wird, denn unter anderem deshalb hat ein Zug nicht nur einen Stromabnehmer. Die Qualität von Stromabnehmern ist allerdings in den letzten Jahrzehnten sehr stark verbessert worden. Der erste TGV wurde noch mit Gasturbine geplant, weil man einen 270km/h-Stromabnehmer für technisch nicht machbar hielt. Seither ist viel Forschungsgeld investiert worden, um Stromabnehmer bei noch deutlich höheren Geschwindigkeiten rentabel betreiben zu können, und das ist auch der Qualität von Langsamfahrprodukten gut bekommen. Der Ableiter auf die Schienen wirft keine Funken. Das wirkliche Problem ist, daß ein defektes Erdungskabel den Strom über das Radsatzlager leitet, was eine beliebte Ursache für Heißläufer bei Güterwagen ist. Hans-Joachim | ||||
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