| Rubrik | Kommunikationstechnik |
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| Thema | Nach Super-GAU der Notfallkommunikation: Ein Netzausfall wie im Juli 2021 könnte sich auch ein Jahr später wiederholen | 46 Beiträge |
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 877731 |
| Datum | 20.07.2022 11:58 MSG-Nr: [ 877731 ] | 706 x gelesen |
Hallo,
Geschrieben von Julia S.Notrufe können nicht abgesetzt werden.
Tja, wie gut war das doch früher zu Zeiten des analogen oder auch des ISDN-Telefonanschlusses. Beim analogen musste das Ersttelefon ein kabelgebundenes Telefon sein, das immer auch ohne Strom funktionierte mittels Versorgung durch das Telefonnetz. Bei ISDN gab es eine Notversorgung, die man zu einem ISDN-Telefon durchrouten konnte. Ein Schnurlostelefon war nur als Zweitgerät zulässig, mit dem Hintergedanken, dass auch bei Stromausfall noch ein Notruf bzw. Kommunikation möglich ist. Die Vermittlungsstellen hatten eine riesige Batterieversorgung und es standen Aggregate darüber hinaus bereit. In den Verteilerkästen gab es nur passive Technik ohne nötige Stromversorgung außer derer über das Telefonnetz. Hatte alles seine Vorteile, zu Zeiten des Staatskonzerns und des kalten Krieges berücksichtigte man solche Dinge noch, zu Zeiten privatwirtschaftlicher Unternehmen spart man das lieber alles ein, braucht ja normal keiner.
Wer sich immerhin noch eine USV an seinen DSL-Router baut, hat immerhin noch die Chance, dass zumindest kurze Stromausfälle überbrückbar sind.
Geschrieben von Julia S.In wie weit das Digitalfunknetz betroffen ist, ist mir leider noch nicht bekannt.
Ich hoffe doch gar nicht. Wenn in dem Bereich eine Basistation steht, sollte die erstmal auf USV laufen bzw. es ist seit Beginn des Stromausfalls jetzt genug Zeit verstrichen, in der man eine Versorgung per Stromerzeuger aufgebaut haben könnte.
Gruß,
Michael
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