| Rubrik | Einsatz |
zurück
|
| Thema | Tragisch, Frau stürzt bei Rettung mit der DLK | 56 Beiträge |
| Autor | Nils8 J.8, Wackersdorf / | 881270 |
| Datum | 11.01.2023 16:48 MSG-Nr: [ 881270 ] | 3082 x gelesen |
| Infos: | 25.05.23 Nach tödlichem Drehleiter-Unfall in Sinzing: Ermittlungen vorläufig eingestellt 11.01.23 Durchsuchung nach Todesfall: Ermittlung gegen Feuerwehr nach Drehleiter-Unglück in Sinzing 10.01.23 Frau stirbt bei Rettungseinsatz Ermittlungen gegen acht Feuerwehrleute 02.08.22 Technischer Defekt der beteiligten Drehleiter von Magirus kann derzeit ausgeschlossen werden 02.08.22 Sinzing: Patientin bei Rettung mittels Drehleiter abgestürzt und verstorben
|
1. Freiwillige Feuerwehr
2. Feuerwehrfrau
1. Freiwillige Feuerwehr
2. Feuerwehrfrau
Landesfeuerwehrverband
Hallo zusammen,
...und hier ein weiterer Artikel aus der örtlichen Presse mit Reaktionen zu den Durchsuchungen - leider hinter ner Bezahlschranke.
Ich versuche mal wiederzugeben:
Durchsucht wurden bekanntermaßen die Gerätehäuser der FF Lappersdorf (stellte das Hubrettungsgerät) und der FF Kleinprüfening (müßte örtlich zuständing gewesen sein) und zwei Privathäuser. Gesucht wurden Unterlagen zur Ausbildung der eingesetzten Kameraden und zur Kommandostruktur. Laut Aussagen im Artikel lagen diese Unterlagen allerdings schon seit dem Unfall bereit, hatten aber bis dato niemanden interessiert. Die Durchsuchung begann im Gerätehaus Lappersdorf im Beisein des Bürgermeisters gg. sechs Uhr morgens und dauerte ca. zwei Stunden. Dabei "seien Unterlagen, Dienstbücher und Daten vom Computer sichergestellt worden"...
Der Anwalt eines beteiligten Kameraden mokiert sich darüber, daß er bis dato noch keinerlei Akteneinsicht habe und hält die ganze Aktion für übertrieben. Der Bürgermeister von Lappersdorf wiederum macht sich Gedanken darüber, ob sich durch den Vorfall immer weniger Menschen bereit erklären, sich ehrenamtlich zu engagieren und wird mit den Worten zitiert Wer geht zur Feuerwehr, wenn er mit einem Bein im Gefängnis steht...
Der Geschäftsführer des LFV Bayern macht ein Rechtshilfeangebot - kann sich an einen solchen Unfall in den letzten 15 Jahren in Bayern allerdings nicht erinnern. Er kann sich auch nicht vorstellen, daß die Patientensicherung in der Schleifkorbtrage unterlassen oder vergessen wurde.
Der Sachverständige, der das Gutachten verfasste, daß eine mögliche Schuld der eingesetzten Kameraden beschreibt, war am Unfalltag selbst vor Ort und konnte zusätzlich auf Foto- und Videomaterial zugreifen. Er zog daraus den Schluß, daß die letzlich verunfallte Patientin falschherum in der Schleifkorbtrage lag und nicht gesichert war. Dem widersprechen allerdings Augenzeugen des Vorfalls...
Ich denke, das sind die knackigsten Punkte des Artikels der Mittelbayerischen - das meiste ja schon bekannt...
Grüße
Nils
 Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen
|
| << [Master] | antworten | >> |
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren |
|