Hallo,
Geschrieben von Sebastian K.Wenn man sich dann aber die Platzverhältnisse hier im Video etwas mehr anschaut, also mal über den Zaunrand blickt, könnte man meinen, es hakt da wohl auch noch an ein paar anderen Ecken. Es fallen dann dem objektiven, belustigten Beobachter schon ein, zwei kurzfristig umsetzbare Lösungen feuerwehrseitig/gemeindeseitig ein, mit denen man dann dem Nachbar freundlich winken könnte, und die weitaus günstiger sind.
Eben. Die beiden Fahrzeugstellplätze tauschen, gegenüber ein Halteverbot anordnen, schon ist die Ein- und Ausfahrt relativ problemlos möglich. Das wäre aber zu einfach und auch recht medienunwirksam, lieber scheint man dort nach Problemen als nach Lösungen zu suchen. Geschlafen hat da die Gemeinde recht fest und tief, anstelle im Rahmen des Vorkaufsrecht bzw. beim anstehenden Verkauf des Grundstücks zumindest die paar nötigen Quadratmeter zu kaufen. Vermutlich war das aber der Gemeinde auch zu teuer, sie hätte wohl die Vermessungs- und sonstige Nebenkosten übernehmen müssen, was auch dann umgelegt sicher einen stattlichen Quadratmeterpreis ergeben hätte. Auch ein Abriss des Gebäudes hätte ja an der Grundstückssituation nichts geändert. Auf der anderen Seite geht es dem Neubesitzer anscheinend auch nur um Geld und Streit, denn solange das dort auch bei ihm ja nur eine befestigte Ausfahrt ist, würde auch ihm kein Zacken aus der Krone fallen, wenn die Feuerwehr die Ecke der Ausfahrt mitbenutzt wie bisher. Kenne aber ähnliche Fälle im Streit von Anwohner/Gemeinde, die sind meist nach einiger Zeit so verfahren, dass man da keine vernünftige Lösungen mehr finden kann. Jeder pocht da auf seiner vermeintlichen Gewohnheit oder seiner Rechtsansicht.
Gruß,
Michael
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